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Fr. 13. und Sa. 14.09.2019, 20 Uhr
SPIELZEITERÖFFNUNG
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Die genialen Bildbeschwörer der flämischen Compagnie Abattoir Fermé bringen zum Start unserer neuen Spielzeit einen Bühnenstummfilm mit Horror-Einschlag und schrägem Humor auf die Bühne. MYTHOBARBITAL (der Titel setzt sich aus Mythen und Barbituraten zusammen) erzählt von drei untoten Alltagsmenschen, die aus der Ödnis ihrer Couch-Existenz unversehens in eine Gegenwelt der verdrängten Sagen und Märchen kippen. Zum soghaft-düsteren Sound des Haus-Komponisten Kreng beginnt ein überbordender Trip, der Titanen, den Zauberer von Oz oder Jesus auftreten lässt. Kein Wunder: Abattoir Fermé bescheinigen sich selbst ein Faible für semi-religiöse Ekstase und abseitige Rollenspiele. Das Stück ist jedenfalls ein internationaler Hit geworden. Jetzt exklusiv zum Saisonauftakt wieder im Pumpenhaus zu erleben!
Fr. 20.09.2019, 21 Uhr
Festival CHINESE REFLECTIONS
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Welche extrem tanzbaren Sounds heute in den Megacities die Boxen füllen, davon geben Vanessa Zheng und CicE Lin einen Geschmack. Die beiden Künstlerinnen sind als internationales DJane-Duo und audiovisuelles Kunstprojekt unterwegs. Und fusionieren auf ziemlich spektakuläre Weise Party mit Performance mit Frauenpower. Unter ihren Bühnennamen Venus + Athena laden Zheng und Lin ihr Publikum zu einem kollektiven Enthemmungsritual ein, das Elektro-Beats und schamanische Rituale versampelt werden, bis der Dancefloor bebt.
WELT-PREMIERE: Sa. 21. und So. 22.09.2019, 20 Uhr
Festival CHINESE REFLECTIONS
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„Destination“ ist der Name von Beijings größter Schwulenbar. Der Choreograph Yang Zhen („Revolution Game“) hat sie mal zusammen mit einem Freund aus Europa besucht. Aus der Reflexion dieser Erfahrung entsteht das Stück DESTINATION. Produziert vom Pumpenhaus mit Zhens Company Rede Virgo. Vier Tänzer – zwei aus China, zwei aus dem Westen – konfrontieren sich mit dem Fremden, das die Grenzen des Eigenen ins Wanken bringt und überführen das Persönliche ins Universelle. Wirbeln kulturelle Codes so gründlich durcheinander, dass Räume für echte Begegnungen entstehen. Was soll schwul überhaupt bedeuten? Orientierung finden müssen da alle.
DEUTSCHLAND-PREMIERE: Fr. 27. und Sa. 28.09.2019, 20 Uhr
Festival CHINESE REFLECTIONS
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Ist chinesisch, wer chinesische Eltern hat? Bestimmt der Pass über die Zugehörigkeit, oder der Wohnsitz? Um die Jahrtausendwende hat sich im chinesischen Diskurs die Vorstellung von der kulturellen Chineseness durchgesetzt. Als Gerüst von Werten, Normen, Traditionen, die dem Einheimischen wie dem Auswanderer eingeschrieben sind. Das Künstler-Duo Xiao Ke und Zihan spürt dieser Idee nach. Ist die behauptete Chineseness bloß ein Identitätsbollwerk in Zeiten bröckelnder Nationengrenzen? Oder existiert tatsächlich eine globale Gemeinschaft mit kulturellem Band? CHINAME: MADE IN GERMANY – eine Performance über Genregrenzen hinweg.
DEUTSCHLAND-PREMIERE: Fr. 04. und Sa. 05.10.2019, 20 Uhr
Festival CHINESE REFLECTIONS
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Die chinesische Sprache ja steht nicht im Ruf, besonders leicht zugänglich zu sein. Die body language allerdings, die der Choreograph Lian Guodong und die Tänzerin Lei Yan in der Performance I DIDN’T SAY ANYTHING entwickeln, ist zwar auch hochkomplex. Teilt sich aber universell mit, ganz ohne Schriftzeichenkenntnis. Das Solo bricht radikal mit Sehgewohnheiten und Ausdrucksformen. Erzählt von Geworfenheit und verschluckter Stille, irgendwo zwischen Realität und Absurdität. Regisseur Guodong und Performerin Yan, zuhause in Beijing, sind längst unterwegs auf Festivals rund um den Globus. Ganz so klingt ihre Körpersprache hier. Nach weltchinesisch.