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nachtkritik.de: Theater im Pumpenhaus als Ko-Produzent nominiert
NOMINIERUNG FÜR DIE INSZENIERUNG DES JAHRES
Thorsten Lensing | UNENDLICHER SPASS
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Zum mittlerweile zwölften Mal ermittelt das unabhängige und überregionale Theaterfeuilleton nachkritik.de die Inszenierung des Jahres. Und das Pumpenhaus Münster ist als Ko-Produzent von Thorsten Lensings “Unendlicher Spaß” unter den Nominierten. Das ist doch schon mal was! Bis zum 23. Januar können nun alle Theaterbegeisterten auf nachtkritik.de abstimmen. Und wer die Performance von Ursina Lardi, Devid Striesow, Jasna Fritzi Bauer, Sebastian Blomberg, André Jung und Heiko Pinkowski miterleben durfte, ist sich sicher mit uns einig: Diese Leistung hätte es absolut verdient! Also: Reinklicken und abstimmen: Es ist die Nr. 48 unter der Rubrik “Internationale Koproduktionen”. Zur Abstimmung
Physical Theatre | Fr. 18. und Sa. 19.01.2019, 20h, sowie So. 20.01.2019, 16 Uhr – Special Sabeth + friends: performatives Intro inkl. Kaffee und Kuchen mit anschließender Aufführung um 17 Uhr
Sabeth Dannenberg / Physical Monkey
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„Ich glaube an die Liebe, an die Gerechtigkeit, an das Leben“. Mit diesem Manifest tritt die Performerin Sabeth Dannenberg in ihrer Inszenierung „Camouflage“ an. Um von Kampf und Widerstand zu erzählen. Um die Frage aufzuwerfen, ob es Ideen gibt, für die es sich zu sterben lohnt – oder zu töten. Um weibliche Radikalität in den Blick zu nehmen und den schmalen Grat zwischen Stärke und Gewalt abzumessen. Dannenberg, die als Physical-Theatre-Künstlerin Tanz, Akrobatik und Poesie verbindet, wirft ihren Körper in die Schlacht. Schafft revolutionäre Bewegung. Vom politischen Erwachen bis zum Guerilla-Krieg braucht es nur Augenblicke. Nach der bejubelten Premiere kehrt die „beeindruckende Inszenierung“ (WN) jetzt ins Pumpenhaus zurück.
Theater | Di. 22.01.2019, 20h
Theater mitallensinnen
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Die Deadline rückt näher. Der letzte Tag. Bernhard, unheilbar krank, wird seinem Leben ein Ende setzen, selbstbestimmt. So ist es mit dem Arzt und Freund Robert abgemacht. So erlaubt es das Gesetz in den Niederlanden. Versammelt sind Bernhards erwachsene Töchter, seine Brüder, seine Freundin Hannah. Abschied nehmen, Party feiern, dem Tod bei einem Glas Whiskey ins Gesicht lachen. Aber so einfach ist es nicht. „Der gute Tod“ hat der holländische Autor Wannie de Wijn sein Stück über die Sterbehilfe genannt. Regisseur Franz Bernhard Schrewe vom theater-mitallensinnen bringt es mit beachtlichem Gefühl für die Zwiespalte und Zwischenräume des Themas auf die Bühne.
Tanz | Fr. 25. und Sa. 26.01.2019, 20h
ALDES/ Roberto Castello
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Der lateinische Titel dieses Stücks bedeutet frei übersetzt: „Wir gehen in der Nacht herum und werden von Flammen verzehrt“. Ein Zitat des französischen Denkers und Filmemachers Guy Debord. Gemeint als radikale Kritik am Kapitalismus. Der italienische Choreograph Roberto Castello begreift den Satz aber noch viel existenzieller. Mit vier schwarzgekleideten Tänzerinnen und Tänzern baut er eine Versuchsanordnung, die nicht von ungefähr an Beckett erinnert. Hier geht es um das nackte Dasein. Um die Vergeblichkeit in jeder Geste. Ums Haltfinden im Schlund der Sinnlosigkeit.
Theater | Do. 31.01.2019 – So. 03.02.2019 + Do. 07. – So. 10.02.2019, 20h (Fr. 08.02.2019 mit Gebärdensprachedolmetscher)
Cactus Junges Theater
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Den Klassiker der politischen Literatur wollte Cactus Junges Theater sich immer schon mal vorknöpfen. Zeitlos mit seiner Geschichte einer Revolution, die vom Regen in die Traufe führt. Der Mensch ist der Feind! Aber die Herrschaft der Schweine fällt kaum humaner aus. Die Regisseure Alban Renz und Shaun Fitzpatrick rollen die dystopische Fabel mit ihrem 11-köpfigen Ensemble völlig frei auf. Beackern animalisch wild das Orwellsche Feld aus Macht und Missbrauch, Lügen und Gewalt.
Konzert | Mi. 13.02.2019, 20 Uhr
Why not? Kollektiv
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WHY NOT? PARTY war im vergangenen Jahr der ziemlich in die Beine fahrende Beweis, dass Theater und Clubkultur nahe Verwandte sind. Deswegen legt das Kollektiv WHY NOT? eine neue Ausgabe seiner zeremoniellen Bühnen-Umdrehung auf: Mit Djane Kornelia Binicewicz, die ihre Compilation „Turkish Ladies – Female Singers From Turkey“ türkischer Sängerinnen und Musikerinnen aus den 60er, 70er und 80er Jahren zum Besten gibt. Und einem DJ-Set von ihr und Guy Dermosessian im Anschluss. Tanz muss sein.