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nachtkritik.de: Theater im Pumpenhaus als Ko-Produzent nominiert
NOMINIERUNG FÜR DIE INSZENIERUNG DES JAHRES
Thorsten Lensing | UNENDLICHER SPASS
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Zum mittlerweile zwölften Mal ermittelt das unabhängige und überregionale Theaterfeuilleton nachkritik.de die Inszenierung des Jahres. Und das Pumpenhaus Münster ist als Ko-Produzent von Thorsten Lensings “Unendlicher Spaß” unter den Nominierten. Das ist doch schon mal was! Bis zum 23. Januar können nun alle Theaterbegeisterten auf nachtkritik.de abstimmen. Und wer die Performance von Ursina Lardi, Devid Striesow, Jasna Fritzi Bauer, Sebastian Blomberg, André Jung und Heiko Pinkowski miterleben durfte, ist sich sicher mit uns einig: Diese Leistung hätte es absolut verdient! Also: Reinklicken und abstimmen: Es ist die Nr. 48 unter der Rubrik “Internationale Koproduktionen”. Zur Abstimmung
Tanz | Fr. 25. und Sa. 26.01.2019, 20h
ALDES/ Roberto Castello
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Der lateinische Titel dieses Stücks bedeutet frei übersetzt: „Wir gehen in der Nacht herum und werden von Flammen verzehrt“. Ein Zitat des französischen Denkers und Filmemachers Guy Debord. Gemeint als radikale Kritik am Kapitalismus. Der italienische Choreograph Roberto Castello begreift den Satz aber noch viel existenzieller. Mit vier schwarzgekleideten Tänzerinnen und Tänzern baut er eine Versuchsanordnung, die nicht von ungefähr an Beckett erinnert. Hier geht es um das nackte Dasein. Um die Vergeblichkeit in jeder Geste. Ums Haltfinden im Schlund der Sinnlosigkeit.
Theater | Do. 31.01.2019 – So. 03.02.2019 + Do. 07. – So. 10.02.2019, 20h (Fr. 08.02.2019 mit Gebärdensprachedolmetscher)
Cactus Junges Theater
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Den Klassiker der politischen Literatur wollte Cactus Junges Theater sich immer schon mal vorknöpfen. Zeitlos mit seiner Geschichte einer Revolution, die vom Regen in die Traufe führt. Der Mensch ist der Feind! Aber die Herrschaft der Schweine fällt kaum humaner aus. Die Regisseure Alban Renz und Shaun Fitzpatrick rollen die dystopische Fabel mit ihrem 11-köpfigen Ensemble völlig frei auf. Beackern animalisch wild das Orwellsche Feld aus Macht und Missbrauch, Lügen und Gewalt.
Konzert | Mi. 13.02.2019, 20 Uhr
Why not? Kollektiv
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WHY NOT? PARTY war im vergangenen Jahr der ziemlich in die Beine fahrende Beweis, dass Theater und Clubkultur nahe Verwandte sind. Deswegen legt das Kollektiv WHY NOT? eine neue Ausgabe seiner zeremoniellen Bühnen-Umdrehung auf: Mit Djane Kornelia Binicewicz, die ihre Compilation „Turkish Ladies – Female Singers From Turkey“ türkischer Sängerinnen und Musikerinnen aus den 60er, 70er und 80er Jahren zum Besten gibt. Und einem DJ-Set von ihr und Guy Dermosessian im Anschluss. Tanz muss sein.
Tanz | Fr. 15. und Sa. 16.02.2019, 20 Uhr
KEREN LEVI
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DEUTSCHLAND-PREMIERE: Klang ist ein flüchtiges Phänomen. Der geniale amerikanische Komponist Morton Feldman wusste das. Für ihn war jeder Sound eine vorüber ziehende Landschaft. Die israelische Choreographin Keren Levi nimmt sich ach dem gefeierten FOOTNOTES (FOR CRIPPLED SYMMETRY) erneut ein Stück des radikalen Erneuerers vor und macht daraus eine berührende und intime Solo-Performance – ihre erste seit THE BOTTOM LINE vor über 15 Jahren.
Theater | Di. 19.02.2019, 20 Uhr
GLOSTER Productions
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Molenbeek, Brüssel. Berüchtigter Brennpunkt, vermeintliche Brutstätte des islamistischen Terrors. Hier findet sich Antigone wieder. Nur heißt sie jetzt Nuria, studiert Jura und wartet auf die sterblichen Überreste ihres Bruders. Der hat ein Selbstmordattentat verübt, weswegen die Behörden sich wenig kooperativ zeigen. Wieder muss die Frau um ihr Recht kämpfen, den Toten zu beerdigen und selbst Frieden zu finden. Carolin Wirth und Carsten Bender verwandeln den Roman des belgischen Autors Stefan Hertmans in eine szenische Lesung „mit dramatischer Intensität“ (WN) – und machen so einen Konflikt erlebbar, der an die Grundfesten unseres Zusammenlebens rührt.