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Tanz | Mi. 12. und Do. 13.12.2018, 20h
BODYTALK
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Es war einmal ein Sommer der Liebe, der ließ die polnischen Kinder träumen. Von einer besseren Zukunft, von einem vereinten Europa, von Solidarność. 1980 war das. Und heute? Werden überall die Jägerzäune des Nationalismus hochgezogen. Die Gruppe bodytalk und das Polski Teatr Tańca überschreiten die 500 Kilometer lange Grenze, die Deutschland und Polen trennt. Und erforschen im gemeinsamen Tanz, was schief läuft in der entzweiten Gegenwart. In SOLIDARITOT – GOOD NIGHT, SOLIDARITY/SOLIDARNOC geht es um die Zukunft. Denn die steht auf dem Spiel.
Konzert | Fr. 14.12.2018, 20h
ELLIOT SHARP
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Walter Benjamin, deutscher Philosoph von Weltrang, landet 1940 auf der Flucht vor den Nazis im spanischen Grenzort Portbou »in auswegloser Situation«. Und begeht Suizid. Der amerikanische Komponist Elliott Sharp, Sohn einer Holocaust-Überlebenden, findet in Benjamins Biographie den Stoff für eine experimentelle Oper. Für ein radikales musikalisches Projekt, das die Zerrissenheit dieses bedeutenden Denkers »in die Frequenzen von Musik und Drama übersetzt«. PORT BOU überschreitet Genre-Grenzen. Um einen Ausdruck für den inneren Zustand eines Mannes am Ende zu finden. Die gesamte Oper spielt in den letzten Minuten der Echtzeit für Walter Benjamin.
Theater | So 16. – So 23.12.2018 + Mi 26. – So 30.12.2018 um 20 Uhr; Zusätzliche Nachmittagsvorstellungen So 23. + So 30.12.2018 um 15 Uhr
TRANSITTHEATER
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In diesem Jahr feiern wir 30 Jahre MESSIAS. In Worten: DREISSIG! Viel länger hat nicht mal Jesus auf Erden gewirkt. Und dabei ist unser erbaulicher Krippen-Spaß so frisch geblieben wie zu D-Mark-Zeiten. Auch hält der Herrgott seine schützende Hand besonders sorgsam über unser Ensemble, damit Pitt Hartmann, Benedikt Roling und Gabriele von Grote ihn (und uns) noch viele, viele Jahre erheitern können – als Theaterdirektor Theo, Pannen-Mime Bernhard und als Opern-Diva Frau Timm. Kurzum: Die Kirche wankt, der Christbaum eiert, nur DER MESSIAS bleibt gefeiert!
Konzert/Open Stage | Fr. 04.01.2019, 20h
HELLO MY NAME IS… #22
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“HELLO MY NAME IS…” die beliebte Introducing-Plattform für alle, die was zu sagen oder zu reimen haben, geht in die nächste Runde. Das Konzept hat sich bewährt: Unterstützt von fetten und schlanken Beats der Live-Band, können sich die angehende MCs, Sängerinnen und Sänger mit eigenen Texten oder anderen geistesgegenwärtigen Improvisationen bewähren. Den Aufschlag macht Mayomann&Backfischboy. Danach steht das Mikro offen für jede und jeden, der sich traut. Also: rumkommen und ausprobieren!
Theater | Do. 10., Fr. 11., Sa. 12 und So. 13.01.2019, 20h sowie So. 13.01.2019 um 15h
Rue Obscure
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Das Label Rue Obscure hat die preisgekrönte Graphic Novel „Eine neues Land“ („The Arrival“) des Australiers Shaun Tan höchst erfolgreich auf die Bühne gebracht. Jetzt wieder zu sehen! Die Szenografie-Expertinnen Karina Behrendt und Anne Keller entwerfen ohne Worte „eine faszinierende Comic-Welt“ (WN), die aus bemalten Pappen und Projektionen eine Art begehbares Bilderbuch schafft. Visuell berauschend. Als Geschichte berührend. Zur elektronischen Musik von Milan Fey erzählt Regisseurin Nelly T. Köster von einem, der ausziehen musste. Der seine Familie und das frühere Leben zurück lässt. Destination unbekannt. Zukunft auch.
Physical Theater | Fr. 18. und Sa. 1901.2019, 20h, sowie So. 20.01.2019, 17h
Sabeth Dannenberg / Physical Monkey
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„Ich glaube an die Liebe, an die Gerechtigkeit, an das Leben“. Mit diesem Manifest tritt die Performerin Sabeth Dannenberg in ihrer Inszenierung „Camoulflage“ an. Um von Kampf und Widerstand zu erzählen. Um die Frage aufzuwerfen, ob es Ideen gibt, für die es sich zu sterben lohnt – oder zu töten. Um weibliche Radikalität in den Blick zu nehmen und den schmalen Grat zwischen Stärke und Gewalt abzumessen. Dannenberg, die als Physical-Theatre-Künstlerin Tanz, Akrobatik und Poesie verbindet, wirft ihren Körper in die Schlacht. Schafft revolutionäre Bewegung. Vom politischen Erwachen bis zum Guerilla-Krieg braucht es nur Augenblicke. Nach der bejubelten Premiere kehrt die „beeindruckende Inszenierung“ (WN) jetzt ins Pumpenhaus zurück.