2 - 4 Juli: Cactus Junges Theater | Hexenjagd

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Fr 2., Sa 3. und So 4. Juli 2021 | 20:30 Uhr | Grünfläche am Alten Zoo/Westfälische Schule für Musik, Eingang Himmelreichallee 50

Cactus Junges Theater

Münster
Hexenjagd

Cactus goes Open Air: Die Grünfläche am Alten Zoo, an der Himmelreichallee, verwandelt sich in einen Wald an der Ostküste Amerikas. Hier, in Salem, wird anno 1692 eine Gruppe junger Frauen beim verbotenen Tanzen erwischt. Mit bekannten Konsequenzen. Aus Angst vor Strafe schieben die Mädchen alles auf finstere Mächte. Und entfesseln eine Hetze ohne Ende. Arthur Miller hat aus diesem historisch verbürgten Vorfall eins seiner bekanntesten Stücke gemacht. Jetzt nimmt sich ein 9-köpfiges, transkulturelles junges Ensemble die HEXENJAGD vor. Unter freiem Himmel werden die Mechanismen der Verleumdung und der Horror der Paranoia durchleuchtet. Verknappt, pointiert und aktualisiert auf Abstand. Eine Gesellschaft, die sich spalten lässt, die Sehnsucht nach einfachen Antworten in einer komplexen Welt, die Suche nach Schuldigen in der Krise, Furcht und Rache als Beschleuniger der Katastrophe – klingt alles nicht nach gestern. Sondern nach Jetzt.

Zum Videotrailer

 

Regie Judith Suermann Dramaturgie/Sprecherziehung Sarah Giese Choreographie Emmanuel Edoror Bühne Martina Pott Kostüme Gaby Sogl Licht Felix Heinze PR Rita Roring Grafik/Fotos Erich Saar Regie-Assistenz Emma Ernst Produktionsleitung Mareike Fiege

Es spielen Rouni Eibesh, Paula Iven, Lea Pollmann, Rosali Brouwers, Mustafa Sulaymann, Larissa Kjorthosheva, Lina Sternemann, Janus Bühl, Anna Liebert

Eine Produktion von Cactus Junges Theater, in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus, in Kooperation mit dem Jugendtheater-Werkstatt e.V.

Gefördert durch kontinuierliche Förderung durch das Kulturamt der Stadt Münster, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Fonds Soziokultur e.V., LAG Soziokulturelle Zentren NRW e.V. + in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur NRW e.V. und der Westfälischen Schule für Musik, Münster

Unterstützt durch Stadtteilauto Carsharing Münster, Cibaria, Soroptimist International, Roadstop GmbH, SuperBioMarkt AG Dank an Andreas Giese und alle Helping Hands

*Verlagsrechte: Hexenjagd von Arthur Miller, Übersetzer Limpach/Hilsdorf, Originalrechteinhaber: S. Fischer Verlag Frankfurt, Amateurrechte: Deutscher Theaterverlag GmbH, Weinheim. Hinweis: aufgrund aktueller Coronaschutz-Vorgaben und Neuinszenierung für die OPENAIR-Präsentation ist der Originaltext gekürzt und modifiziert worden.

 

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Tickets:

Freitag, 2. Juli – 20:30 Uhr
Samstag, 3. Juli – 20:30 Uhr
Sonntag, 4. Juli – 20:30 Uhr

Im Vorverkauf: 11,- Euro / 6,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

Ort: Grünfläche am Alten Zoo/Westfälische Schule für Musik, Eingang Himmelreichallee 50

16 Juni: RUE OBSCURE | Im Garten verzweigter Pfade – Ein reflexiver Spaziergang

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Mi 16. Juni 2021 | 19 Uhr | Gelände der ehemaligen York-Kaserne

RUE OBSCURE

Münster
Im Garten verzweigter Pfade - Ein reflexiver Spaziergang

Einladung zum Spaziergang der besonderen Art: Inspiriert durch Erzählungen des modernen magischen Realismus, hat das Münsteraner Künstlerinnenkollektiv RUE OBSCURE einen reflexiven Parcours für das Gelände der ehemaligen York-Kaserne entworfen. In der Stille des im Umbruch begriffenen Areals widmen wir uns gemeinsam mit den Besucher*innen dem Thema Zeit und ihren Variationen. Dabei gibt es keine Führung mit Vortrag im klassischen Sinne, sondern Anregungen, die eigenen Wahrnehmungen und Perspektiven in den Mittelpunkt zu rücken, zu hinterfragen und miteinander in Austausch zu kommen – über Philosophisches und Phantastisches.

„Eine ungewöhnliche Idee, die passgenau für die Merkwürdigkeiten der Coronazeit entwickelt wurde. Schön, dass solche kulturellen Erlebnisse auch unter Einhaltung aller notwendigen Abstandsregeln wieder im ‚real life‘ – und nicht mehr nur im virtuellen Rahmen – erlebt werden können.“ Münsterländische Volkszeitung, 11.06.2020

 

Die Besucher*innen erleben diesen besonderen Spaziergang in Kleingruppen, daher ist das Kartenkontingent pro Vorstellung begrenzt. Aufgrund der Exklusivität des Formats können alle pandemiebedingten Hygieneauflagen eingehalten werden.

Der Spaziergang führt ein Stück über unebenes Gelände, weshalb festes Schuhwerk empfohlen wird. Bei Schlechtwetter wird der Spaziergang abgesagt bzw. verschoben.

Teilnahme nur für negativ Getestete/ vollständig Geimpfte/ Genesene (bitte Nachweis mitbringen). 

Ort und Treffpunkt: Eingang zur York-Kaserne (Tor), Albersloher Weg 450, 48167 Münster, Parkmöglichkeiten vorhanden

Eine Produktion von: RUE OBSCURE, in Koproduktion mit: Theater im Pumpenhaus

unterstützt durch: KonvOY GmbH

 

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Tickets:

Mittwoch, 16. Juni – 19 Uhr

Im Vorverkauf: 14,- Euro / 10,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

4 + 5 Juni: Voetvolk / Lisbeth Gruwez & Claire Chevallier | Piano Works Debussy

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Tanz | Fr 4. + Sa 5. Juni 2021 | 20 Uhr

Voetvolk / Lisbeth Gruwez & Claire Chevallier

Belgien
Piano Works Debussy

Als Lisbeth Gruwez zuletzt Lust auf die Begegnung mit einem Komponisten hatte, entstand der geniale Abend LISBETH GRUWEZ DANCES BOB DYLAN. Mit der gleichen Unbefangenheit und Entdeckungslust trifft die flämische Choreographin jetzt auf Claude Debussy. Diesen Rebell der klassischen Musik, der das Vergnügen als einzige Regel akzeptierte und von dem der schöne Satz stammt: „Nichts ist musikalischer als ein Sonnenuntergang“. Zusammen mit der französischen Pianistin Claire Chevallier macht sie die Bühne zur Debussy-Landschaft. Und startet in einen Trip der Zwischentöne. Leuchtende Piano-Werke wie der „Préludes“-Zyklus oder „La Soirée dans Grenade“ werden dabei tanzend und spielend auseinander genommen und wieder zusammengesetzt. Was dem unberechenbaren Maestro garantiert gefallen hätte. Freigeist vor Ehrfurcht! Gruwez – im Pumpenhaus zuletzt mit Arbeiten wie WE’RE PRETTY FUCKIN’ FAR FROM OKAY und THE SEA WITHIN zu sehen – verspricht extreme Nahbarkeit. Einen „Debussy in Sneakers“.

Choreographie Lisbeth Gruwez Musik Claude Debussy Performance Lisbeth Gruwez & Claire Chevallier Künstlerische Begleitung Maarten Van Cauwenberghe Dramaturgie Bart Meuleman Licht Design Stef Alleweireldt & Gilles Roosen Bühnenbild Marie Szersnovicz Ton Alban Moraud & Maarten Van Cauwenberghe Technische Leitung Gilles Roosen Produktionsleitung Anita Boels Öffentlichkeitsarbeit Sam Ecker Produktion Voetvolk In Koproduktion mit KVS – Royal Flemish Theatre, Le Fonds de dotation du Quartz, Theater Freiburg, Klarafestival, ADC Genève, Vooruit Ghent, Liepaja concert hall Great Amber, Festival d’Avignon & MA scène nationale – Pays de Montbéliard Gefördert von KVS – Royal Flemish Theatre, Arts Centre NONA, Ultima Vez, Les Brigittines & Le Quartz Unterstützt durch NONA, the Flemish Community & the Belgian Tax Shelter

 

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Tickets:

Freitag, 4. Juni – 20 Uhr
Samstag, 5. Juni – 20 Uhr

Im Vorverkauf: 14,- Euro / 9,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

Sa 19. – Fr 25. Juni + Sa 03. + So 04. Juli: Cactus Junges Theater + Tete Adehyemma Dance Theatre (Ghana) | BE-LONGING

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Theater | Sa 19. – Fr 25. Juni + Sa 03. + So 04. Juli // 20 Uhr // Fr 25. Juni Aufführung mit Gebärdensprachdolmetscher // 11 Uhr

Cactus Junges Theater + Tete Adehyemma Dance Theatre (Ghana)

Münster / Ghana
BE-LONGING

Die Bande zwischen Cactus und dem Tete Adehyemma Dance Theatre aus Ghana wachsen weiter. Gemeinsam wurde die deutsch-ghanaische Plattform Sisimbom gestartet (frei übersetzt: „Lasst uns zusammen lossegeln!“). Bereits zwei erfolgreiche Produktionen sind entstanden, IT’S IN THE BLOOD und I REQUEST ADMISSION. Jetzt folgt die dritte Arbeit, BE-LONGING. In der geht’s um das Phänomen der Partnerschaft. Immerhin eins der großen Ziele auf der Agenda der Vereinten Nationen. Und überhaupt ein schönes Wort. Aber wie lässt sich der Begriff mit Leben füllen? Was bedeutet eine Begegnung auf Augenhöhe? Und wie können wir kulturelle Klischees, Stereotype und die langen Schatten des Kolonialismus überwinden? Die Performer:innen Gifty Wiafe und Emmanuel Edoror forschen nach. Mit Schauspiel, Tanz, Musik und Stand-up erzählen sie sprühende, spannende und lebendige Weltgeschichten. Und alle sind eingeladen, Partner:in zu werden!

 

Es spielen Gifty Wiafe, Emmanuel Edoror Regie Barbara Kemmler Skript/Dramaturgie Petra Kindler (Irland) weitere Texte Chief Moomen (Ghana) Choreografie/Musik Frank Sam (Ghana) Komposition/Gesang Igbo-Song: Amarachi Attamah (Nigeria) Flöte Josephine Bode & Dodó Kis Bühne/Kostüme/Design Henry Nyadiah (Ghana) Lichtdesign Nick Heedemann Bühnenassistenz Gaby Sogl Bühnenbau reindesign Regieassistenz Julian Lesieur Beratung Tina Adomako Grafikdesign Uwe Clephas Fotos Ralf Emmerich Gebärdensprachdolmetscher Tom Temming Sprecherziehung Carsten Bender

Eine Produktion von Cactus Junges Theater in Kollaboration mit Tete Adehyemma Dance Theatre Ghana, in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus, in Kooperation mit dem Jugendtheater-Werkstatt e.V. und Jib

Förderer kontinuierliche Förderung des Kulturamtes der Stadt Münster, Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, Brot für die Welt Unterstützt von Soroptimist International, Cibaria, Roadstop gGmbH, SuperBioMarkt AG, Afrikanische Perspektiven e.V.

 

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Tickets:

Samstag, 19. Juni 2021 – 20 Uhr
Sonntag, 20. Juni 2021 – 20 Uhr
Montag, 21. Juni 2021 – 20 Uhr
Dienstag, 22. Juni 2021 – 20 Uhr
Mittwoch, 23. Juni 2021 – 20 Uhr
Donnerstag, 24. Juni 2021 – 20 Uhr
Freitag, 25. Juni 2021 – 20 Uhr mit Gebärdensprachedolmetscher
Samstag, 3. Juli 2021 – 20 Uhr
Sonntag, 4. Juli 2021 – 20 Uhr

Im Vorverkauf: 11,- Euro / 6,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

11 Juni: Coudoux Klare Portugal Trio

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Konzert | Fr 11. Juni 2021 | 20 Uhr

Coudoux Klare Portugal Trio

Münster / Meerane / Brasilien
Konzert

Jan Klare ist als Saxophon-Virtuose nicht nur eine Größe für sich. Sondern bestens und weltweit vernetzt. Die Spannbreite der internationalen Formationen, mit denen der Münsteraner unterwegs ist, beeindruckt mindestens genau so wie seine musikalische Range. Wovon Klare jetzt mit zwei Konzerten an zwei Abenden im Pumpenhaus einen mehr als Eindruck gibt. Am ersten Abend als „Coudoux Klare Portugal Trio“ – im Verbund mit der deutschen Cellistin Elisabeth Coudoux, die Improvisation, Experimentelles, Zeitgenössisches und Jazz verbindet, sowie der brasilianischen Schlagzeugerin Mariá Portugal, die seit ihrem 16. Lebensjahr mit wechselnden Jazz-Größen die Welt bespielt.

Jan Klare – saxophone
Elisabeth Coudoux – cello
Maria Portugal – drums

Mit freundlicher Unterstützung durch Kulturamt Münster

 

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Tickets:

Freitag, 11. Juni – 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

12 Juni: Xu Fengxia meets Jan Klare

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Konzert | Sa 12. Juni 2021 | 20 Uhr

Xu Fengxia meets Jan Klare

Münster / China
Konzert

Jan Klare ist als Saxophon-Virtuose nicht nur eine Größe für sich. Sondern bestens und weltweit vernetzt. Die Spannbreite der internationalen Formationen, mit denen der Münsteraner unterwegs ist, beeindruckt mindestens genau so wie seine musikalische Range. Wovon Klare jetzt mit zwei Konzerten an zwei Abenden im Pumpenhaus einen mehr als Eindruck gibt. Am zweiten Abend gemeinsam mit Xu Fengxia – einer mittlerweile in Deutschland lebenden chinesischen Multiinstrumentalistin. Die widmet sich vor allem der Frage, wie sich Traditionen bewahren lassen. Während die Welt immer globaler wird.

 

Xu Fengxia – ghuzeng, sanxian, voice
Jan Klare – saxophone

Mit freundlicher Unterstützung durch Kulturamt Münster

 

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Tickets:

Samstag, 12. Juni – 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

12 - 17 Januar: Cactus Junges Theater | Hexenjagd

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Theater | Di 12. bis So 17. Januar | 20 Uhr | Fr 15. Januar mit Gebärdensprachedolmetscher

Cactus Junges Theater

Münster
Hexenjagd

In Salem brennt der Baum. Eine Gruppe junger Frauen ist beim verbotenen Tanzen im Wald erwischt worden. Anno 1692 ein No-Go in der kleinen Frömmler-Gemeinde an der amerikanischen Ostküste. Aus Verzweiflung und Angst vor Strafe schieben die beschuldigten Mädchen die Verantwortung auf teuflische Mächte. Und fangen an, wahllos andere als Hexen zu denunzieren. Was ein ziemlich höllisches Klima schafft. Der Dramatiker Arthur Miller hat aus diesen historisch verbürgten Vorfällen 1953 eins seiner bekanntesten Stücke gemacht. Jetzt nimmt sich Cactus Junges Theater der HEXENJAGD an. Ein transkulturelles 9-köpfiges Ensemble durchleuchtet die Mechanismen der Hetze und den Horror der Paranoia. Überaus heutig. In einem realen Bühnenwald aus Verleumdung, Hysterie und Verfolgung wird Social Distancing im Extrem erfahrbar. Befeuert von der Sehnsucht nach einfachen Antworten in einer komplexen Welt. Wie heißt es so schön? In der Krise suchen die Vernünftigen nach Lösungen. Und die anderen nach Schuldigen.

Es spielen Rouni Eibesh, Paula Iven, Lea Pollmann, Rosali Brouwers, Mustafa Sulaymann, Larissa Kjorthosheva, Marlene Dissmann, Janus Bühl, Anna Liebert Regie Judith Suermann Dramaturgie/Sprecherziehung Sarah Giese Choreographie Emmanuel Edoror Bühne Martina Pott Kostüme Gaby Sogl Licht Felix Heinze PR Rita Roring Grafik/Fotos Erich Saar Regie-Assistenz Emma Ernst

Eine Produktion von Cactus Junges Theater in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus in Kooperation mit dem Jugendtheater-Werkstatt e.V.

Gefördert durch kontinuierliche Förderung durch das Kulturamt der Stadt Münster, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Fonds Soziokultur e.V., LAG Soziokulturelle Zentren NRW e.V. + in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur NRW e.V.

Unterstützt durch Stadtteilauto Carsharing Münster, Cibaria, Soroptimist International, Roadstop GmbH, SuperBioMarkt AG Dank an Andreas Giese

 

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Tickets demnächst erhältlich für folgende Termine:

Dienstag, 12. Januar – 20 Uhr
Mittwoch, 13. Januar – 20 Uhr
Donnerstag, 14. Januar – 20 Uhr
Freitag, 15. Januar – 20 Uhr – mit Gebärdensprachedolmetscher
Samstag, 16. Januar – 20 Uhr
Sonntag, 17. Januar – 20 Uhr

Im Vorverkauf: 11,- Euro / 6,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

22 - 24 Januar: Felix Bürkle / starting point | last order

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Tanz | Fr 22. bis So 24. Januar | 20 Uhr

Felix Bürkle / starting point

Düsseldorf
last order

Das Stück, das Felix Bürkle bekannt gemacht hat, hieß BECKETT, BEER AND CIGARETTES. Ein großer Wurf, von Pina Bausch damals sofort zum Internationalen Tanzfestival NRW eingeladen. Eine geniale Phantasmagorie über Sinnfragen und das Jonglieren mit leeren Flaschen, performt zwischen Bierkisten und Trompetenklängen. Jetzt, gut 12 Jahre später, stellt Bürkle diese weltweit getourte Arbeit auf neue Füße. Der Performer-Choreograph – im Pumpenhaus zuletzt mit seinem Solo SELF-MADE zu sehen – denkt das Verhältnis zwischen Mensch und Objekt weiter, dreht an der Wahrnehmungsschraube. Warum gibt es Dinge? Warum gibt es überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts? Für LAST ORDER versammelt er drei junge Darstellerinnen und Darsteller, den Musiker und Komponisten Moritz Anthes, 400 Bierflaschen, 47 Kisten, einen Tisch und diverse Stühle. Einmal mehr verbinden sich Tanz, Live-Musik und Neuer Zirkus. Und ein Balance-Akt (im wahrsten Sinne!) beginnt, der den Blick auf die Dinge verändert. Und auf uns.

Zum Video-Trailer

 

Konzept und Künstlerische Leitung Felix Bürkle Dramaturgie Christoffer Brekne

Performance  Baptiste Bersoux, Uwe Brauns, Nejma Larichi Komposition / Live-Musik Moritz Anthes Licht Jörn Nettingsmeier Fotografie Oliver Look Video

Christoffer Brekne Produktion Felix Bürkle / starting point Koproduktion Theater im Pumpenhaus in Zusammenarbeit mit Kunst im Hafen, Werft 77, Düsseldorf Förderer Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Konzeptionsförderung Tanz des Landes NRW, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf

 

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Tickets demnächst erhältlich für folgende Termine:

Freitag, 22. Januar – 20 Uhr
Samstag, 23. Januar – 20 Uhr
Sonntag, 24. Januar – 20 Uhr

Im Vorverkauf: 14,- Euro / 9,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

27 Juni: Hartmann & Konsorten | GEHEN

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Lesung | So 27. Juni, 15 Uhr, im Hawerkamp

Hartmann & Konsorten

Münster
GEHEN

Diesem Mann auf dem Fuß zu folgen lohnt sich immer. Thomas Bernhard, österreichischer Dramatiker und Grantel-Genie, prescht mit seiner Geistesschärfe ja bis heute voran. Leuchtendes Beispiel: die 1971 erschienene Erzählung „Gehen“. Eine Exkursion über den Zustand der Welt und das Sinnieren im Laufschritt. „Während ich, bevor Karrer verrückt geworden ist, nur am Mittwoch mit Oehler gegangen bin, gehe ich jetzt, nachdem Karrer verrückt geworden ist, auch am Montag mit Oehler“. So beginnt der namenlose Ich-Erzähler seinen Spazierbericht. Der handelt in fortwährenden Monologen vom Schicksal des in die Psychiatrie eingewiesenen Karrer. Und dem Rustenschacherschen Hosenladen, wo das Irrewerden seinen Anfang nahm. Die Spuren aber führen tiefer: in die Nazizeit, zur Deportation der Wiener Juden. Am 9. Februar wäre Bernhard 90 Jahre alt geworden. Zum Geburtstag laden Hartmann & Konsorten zum großen Geh-Denken ein.

Vorleser/Sprecher Carsten Bender & Pitt Hartmann Dramaturgie Mechtild Janssen Ton Andreas Wilting Kostümberatung Bettina Zumdick

Copyright Thomas Bernhard, “Gehen” © Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main 1971

 

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Sonntag, 27. Juni 2021 – 15 Uhr – Treffpunkt Eingangsbereich des Hawerkamp-Geländes

Eintritt frei, Spenden erwünscht

9 - 11 Februar: Hartmann & Konsorten | GEHEN

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Lesung auf Youtube verfügbar | Di 9. Februar, 12 Uhr, bis Do 11. Februar, 12 Uhr

Hartmann & Konsorten

Münster
GEHEN

Diesem Mann auf dem Fuß zu folgen lohnt sich immer. Thomas Bernhard, österreichischer Dramatiker und Grantel-Genie, prescht mit seiner Geistesschärfe ja bis heute voran. Leuchtendes Beispiel: die 1971 erschienene Erzählung „Gehen“. Eine Exkursion über den Zustand der Welt und das Sinnieren im Laufschritt. „Während ich, bevor Karrer verrückt geworden ist, nur am Mittwoch mit Oehler gegangen bin, gehe ich jetzt, nachdem Karrer verrückt geworden ist, auch am Montag mit Oehler“. So beginnt der namenlose Ich-Erzähler seinen Spazierbericht. Der handelt in fortwährenden Monologen vom Schicksal des in die Psychiatrie eingewiesenen Karrer. Und dem Rustenschacherschen Hosenladen, wo das Irrewerden seinen Anfang nahm. Die Spuren aber führen tiefer: in die Nazizeit, zur Deportation der Wiener Juden. Am 9. Februar wäre Bernhard 90 Jahre alt geworden. Zum Geburtstag laden Hartmann & Konsorten zum großen Geh-Denken ein.

Vorleser/Sprecher Carsten Bender & Pitt Hartmann Dramaturgie Mechtild Janssen Video Sersch Hinkelmann / suki-pix.de Ton Andreas Wilting Kostümberatung Bettina Zumdick

 

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Auf Youtube an folgenden Terminen:

Dienstag, 9. Februar, 12 Uhr bis Donnerstag, 11. Februar, 12 Uhr

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