8 Oktober: Theater an der Ruhr (Mülheim) | Der fremde Blick

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Diskurs | Do 8. Oktober | 20 Uhr

Theater an der Ruhr

Mülheim
Der fremde Blick

In Mülheim verwurzelt. In der Welt zuhause. Das war und ist die Philosophie von Roberto Ciullis Theater an der Ruhr. Vor vier Jahrzehnten hat der gebürtige Mailänder seine Zelte im Raffelbergpark vor den Toren der Stadt aufgeschlagen. Und eine Wunder- und Wanderbühne geschaffen, die immer quer zur Zeit stand. Genau so wie zum gängigen Kulturbetrieb. „Ich will nie ankommen“, lautet Ciullis Nomaden-Credo. Er ist damit in Länder vorgedrungen, in denen noch nie ein deutschsprachiges Theater zu Gast war. Im Alexander Verlag ist jetzt ein Buch über das Leben und Wirken des mittlerweile 86-jährigen Regisseurs und Theaterleiters erschienen. Angemessen umfangreich, in zwei Bänden: mit 450 Bildern auf fast 1300 Seiten, mit einer Vielzahl von Gesprächen, Kritiken, Zeitzeugnissen. Es heißt „Der fremde Blick“ und beschreibt eine Theaterreise, die noch lange nicht am Ende ist. Wir freuen uns sehr, Roberto Ciulli zu Lesung und anschließendem Gespräch begrüßen zu dürfen! Es gibt viel zu erzählen.

 

Eine ganz persönliche Reise ins Theater mit und von Roberto Ciulli

 

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Tickets:

Donnerstag, 8. Oktober 2020 – 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

11 Oktober: Das inklusive Projekt | Baggerfly Effect – ein Stück vom Hafen

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Theater | So 11. Oktober | 18 Uhr

Das inklusive Projekt

Münster
Baggerfly Effect - ein Stück vom Hafen

Bagger und Schmetterling treffen sich am Hafen von Münster und beobachten sechs Charaktere bei ihren Erlebnissen im Quartier. Leidenschaften, Zerstörungswut und Detailverliebtheit treffen aufeinander. Bei aller Naturverbundenheit bleibt die Frage, ob die Menschen überhaupt in der Lage sind, das Wesen der Liebe zu begreifen oder sich ins Desaster stürzen. Absurd, augenzwinkernd und von der Gruppe eigenständig entwickelt. „Glück ist nichts anderes als Selbstvergessenheit.“

Es spielen Katja Barahona De la Fuente, Mike Brendt, Lennart Enzweiler, Ralf Hegmann, Talea Elianne Rüsing, Bengisu Saraç, Katharina Wanninger, Lena Wienker Spielleitung und Regie Andre Voß Das inklusive Projekt wird im Rahmen der Nationale Stadtentwicklungspolitik gefördert vom Hansa – Forum Münster.

 

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Tickets:

Sonntag, 11. Oktober 2020 – 18 Uhr

Im Vorverkauf: 5,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

7 Oktober: Theater an der Ruhr (Mülheim) | Antigone. Ein Requiem

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Theater | Mi 7. Oktober | 20 Uhr

Theater an der Ruhr

Mülheim
Antigone. Ein Requiem.

So schön Geschichten über das Theater an der Ruhr sind – die Mülheimer Truppe live in Aktion zu sehen, ist dann doch unersetzlich. Entsprechend schätzen wir uns glücklich, dass Roberto Ciulli nicht nur das Buch „Der fremde Blick“ ins Pumpenhaus mitbringt. Sondern auch die jüngste Arbeit seiner Bühne: ANTIGONE.EIN REQUIEM. Das Stück stammt von Thomas Köck, der zuletzt zwei Mal in Folge den Mülheimer Dramatikerpreis gewonnen hat. Es überschreibt den antiken Mythos des Sophokles – mit gnadenloser Gegenwart. An den Stränden Europas werden Leichen angeschwemmt, lauter Namenlose, die niemand beklagt. Außer Antigone. Die kämpft gegen König Kreon um die Würde der Ertrunkenen. Um ihre Beisetzung. Die Inszenierung von Simone Thoma – gefeiert als „erlösendes Geschenk“ (NRZ) und „Ereignis“ (Scala) – verhandelt in der Manege eines zynischen Politzirkus’ unser aller Augenverschließen vor dem Massensterben im Mittelmeer. Roberto Ciulli selbst spielt dabei Teiresias – einen Seher unter Blinden.

Antigone Dagmar Geppert Ismene Gabriella Weber Kreon Fabio Menéndez Bote Albert Bork Haimon Maria Neumann Eurydike Petra von der Beek Teiresias Roberto Ciulli Udo J Matthias Flake Regie Simone Thoma Dramaturgie Markus Sascha Schlappig Bühne Adriana Kocijan Kostüm Elisabeth Strauss Video Peter Wedel Musikalische Leitung Matthias Flake Lichtdesign Jochen Jahncke Ton Franz Dumcius Requisite Thomas Hoppensack Foto F.Götzen

 

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Tickets:

MIttwoch, 7. Oktober 2020 – 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

1 - 14 Oktober: CONJAK | SIEBEN BRÜCKEN

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Livemusik-Theater | Do 1. + Fr 2. Oktober | 20 Uhr | Sa 3. + So. 4 Oktober | 15 Uhr + 20 Uhr | Mi 14. Oktober | 20 Uhr

CONJAK

Münster
SIEBEN BRÜCKEN

„Über sieben Brücken“ ist eins dieser Lieder, die jeder kennt. Geliebt, gehasst, belächelt. Aber nicht totzukriegen. Es stammt übrigens nicht von Peter Maffay. Sondern von der ostdeutschen Band Karat. Was weniger allgemein bekannt ist. Wie manches aus der DDR-Geschichte. Zum 30. Jubiläum der Wiedervereinigung zeigt Christiane Hagedorn – Frontfrau des famosen Duos CONJAK – jetzt den deutsch-deutschen Live-Musik-Theaterabend SIEBEN BRÜCKEN. Der erzählt von zwei Freundinnen und Brüchen in Biographien. Vom Verschwinden eines Staates und von unverwüstlichen Träumen. Von Zivilcourage, Gräben und Brücken. Hagedorn verwebt darin eigene Erinnerungen und die von Zeitzeugen an das Leben in der DDR, den Mauerfall und die frühen Jahre im wiedervereinten Deutschland. An ihrer Seite die fabelhafte Carolin Wirth, deren Erinnerungen an ihr Leben in der damaligen BRD ebenfalls in die Geschichte einfließen. Wobei sich vor allem auch Songs der 80er und 90er aus Ost und West begegnen: von Nina Hagen und Nena, Gundermann und Joachim Witt, Karat und Rio Reiser. Schließlich überwindet Musik noch immer am verlässlichsten Grenzen.

Christiane Hagedorn: Konzept, Text, Gesang, Schauspiel (Tine) // Carolin Wirth: Gesang, Schauspiel (Caro) // Martin Scholz: Piano, Kornett, Percussion // Dieter Kuhlmann: Bass, Posaune, Saxophon // Gregor Hengesbach: Gitarre // Carola von Seckendorff: Regie Gefördert durch das Kulturamt Münster, die LWL Kulturabteilung und die Kulturstiftung der Westfälischen Provinzialversicherung In Kooperation mit: Theater im Pumpenhaus Münster, Forum Gestaltung Magdeburg und Kulturelle Begegnungsstätte Kloster Bentlage 

 

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Tickets:

Donnerstag, 1. Oktober 2020 – 20 Uhr
Freitag, 2. Oktober 2020 – 20 Uhr
Samstag, 3. Oktober 2020 – 15 Uhr
Samstag, 3. Oktober 2020 – 20 Uhr
Sonntag, 4. Oktober 2020 – 15 Uhr
Sonntag, 4. Oktober 2020 – 20 Uhr
Mittwoch, 14. Oktober 2020 – 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

16 - 18 Oktober: Bühnenbastard | #meharvey – and the oscar goes to… jail!

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Theater | Fr. 16.- So. 18. Oktober | 20 Uhr

Bühnenbastard

Münster
#meharvey - and the oscar goes to... jail!

Oktober-Termine abgesagt, verschoben auf 2021

Er ist fett. Er ist mächtig. Und halb Hollywood geht vor ihm in die Knie. Harvey Weinstein, Filmproduzent. Berüchtigt als Bastard. 2017 öffentlich als Sexualstraftäter beschuldigt. Der weltweite Social-Media-Aufschrei #MeToo! beendet eine Karriere, die auf Gewalt gegründet war. Jetzt kehrt der gefallene Mann auf die große Bühne zurück. Mit einer Gala, die zugleich ein Testscreening ist – für einen Film über das eigene Leben. Im Theatersolo #MEHARVEY von und mit Tilman Rademacher versucht der Produzent, aus dem Skandal Profit zu schlagen. Sich zum Opfer eines hysterischen Feminismus zu erklären und den Thrill von Macht und Missbrauch zum Erfolgsrezept fürs nächste Mega-Movie umzumünzen. Das Stück führt ohne Denkverbote in die Grauzonen des Gewissens: Wo beginnt die geistige Mittäterschaft des Publikums? Und darf man sich noch die Filme des „Oscar“-Machers ansehen? Im Februar 2020 wird Harvey Weinstein von einem New Yorker Gericht schuldig gesprochen. Näher dran am Zeitgeschehen geht nicht.

Mit Tilman Rademacher Regie Shaun Fitzpatrick Buch, Produktion Tilman Rademacher / Bühnenbastard Video Sersch Hinkelmann Bühnenbild Hans Salomon Technik Timo von der Horst, Lennart Aufenvenne Plakat, Fotos Erich Saar Filmschauspiel Lotta Kuss mit den Stimmen von Judith Suermann, Sarah Christine Giese, Carsten Bender, Andreas Ladwig in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus Förderer Kulturamt der Stadt Münster

 

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Tickets:

Oktober-Termine abgesagt, verschoben auf 2021

 

 

5 + 6 Dezember: Raimund Hoghe | Traces (Creation)

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Tanz | Sa 5. und So 6. Dezember | 20 Uhr

Raimund Hoghe

Düsseldorf
Traces (Creation)

Vor wenigen Wochen ist Raimund Hoghe mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnet worden. Was ihn ins Pantheon von Größen wie Maurice Béjart, John Neumeier oder Pina Bausch befördert. Und lange überfällig war! Schließlich wirft der international verehrte Künstler als „Vorkämpfer der Vielfalt“ (SZ) seinen Körper seit Jahrzehnten so kompromisslos in die Schlacht wie kein anderer. Hoghes Herz schlägt für die Ausgegrenzten und Vergessenen, die Normverweigerer und Träumer. Wofür er mit der eigenen Geschichte einsteht. Jetzt kehrt der Tänzerchoreograph mit einem neuen Stück zurück ins Pumpenhaus. Im Solo TRACES verlinkt er einmal mehr das Zeitgeschehen mit persönlichem Schicksal, spürt der Vergangenheit und Gegenwart nach. Und nicht zuletzt auch denen, die spurlos verschwunden sind: im Mittelmeer, auf ihrer Flucht nach Europa. Bei all dem bleibt die Musik der große Kraftquell für Hoghe. Einen Künstler, „der die Sehnsucht nach einem anderen Leben wach hält“ (aus der Laudatio des Deutschen Tanzpreises).

Konzept, Ausstattung, Choreographie und Tanz Raimund Hoghe Künstlerische Mitarbeit Luca Giacomo Schulte Licht Raimund Hoghe, Johannes Sundrup Management Les Indépendances (Paris), Judith Jaeger Produktion Raimund Hoghe-Hoghe+Schulte GbR (Düsseldorf) Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW und das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf Mit Unterstützung von La Ménagerie de Verre (Paris) dans le cadre de Studiolab Mit besonderem Dank an agnès b. (Paris)

 

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Tickets demnächst erhältlich für folgende Termine:

Samstag, 5. Dezember – 20 Uhr
Sonntag, 6. Dezember – 20 Uhr

Im Vorverkauf: 14,- Euro / 9,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

20 - 22 November: Stefanie Oberhoff | Money Fair

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Mixed Arts | Fr 20., Sa 21. und So 22. November | jeweils 18, 19 und 20 Uhr

Stefanie Oberhoff

Stuttgart
Money Fair

MONEY FAIR. DAS LABOR
Stefanie Oberhoff, die beim Flurstücke Festival 2019 mit ihrer 17 Meter hohen Großskulptur PUNCH AGATHE das Aasee-Areal in eine Fantasielandschaft verwandelte, wird jetzt unternehmerisch tätig: Sie setzt jetzt auf Waren-, Geld- und Goldgeschäfte. An drei Abenden öffnet die Oberhoff für 15 Personen die Türen zum ihrem Labor. Der 45-minütige Laborbesuch gibt Insidereinblicke in die Genese der Produkte und führt Sie ein in die divergente Produktphilosophie. In entspannter Atmosphäre erfahren Sie mehr über Designer-Handtaschen, Investmentfonds, das Waschen von Schafwolle, das Punzieren von Gold, Spekulationen im Darknet sowie über das Hörbarmachen globaler Geburten- und Todesfälle. Die Labortage haben alle einen gemeinsamen Kern, unterscheiden sich allerdings durch einen besonderen Tagesfocus. Ihre Begleiter und Instruktoren sind: Ein Anlageberater, eine Rugbyspielerin, ein Nerd, ein Komponist, eine Filmemacherin und eine wunderbare Sopranistin der Staatsoper Stuttgart. Die nur für dieses Event designte STACHANOWBAR bringt Sie rauf oder runter, je nachdem, wonach Ihnen grade der Sinn steht.

Fr. 20.11. um 18,19 und 20 Uhr
XIZ-BAG beats GUCCI
Einige Tage vor dem ersten Lock-Down in Barcelona zog ein 10-köpfiges Künstlerinnen-Kollektiv in ein nahezu verlassenes Bergdorf in den Pyrenäen, um dort ihre künstlerische Praxis neu zu definieren. Ausgangspunkt ihrer ersten Arbeit waren die dort gehaltenen Xizquieta-Schafe. Aus der Wolle (Schur Mai 2020) ist eine Art Gucci-Täschchen für PUNCH AGATHE entstanden. Die XIZ-Bag! Und sie nähen weiter. Auch Wollpantoffeln. Auf Wunsch in Münster live vor Ort und in Ihrer Größe.

Sa. 21.11. um 18,19 und 20 Uhr
WORLD STAGE
BIRTH AND DEATH
WORLD STAGE BnD ist die KI-basierte Audiobearbeitung globaler Geburten – und Todesraten in Echtzeit. Im Münster Lab wird es präsentiert als Money Maus Konzert. Eine Kollaboration von KI-Experten, Nerds und einer großen Sopranistin.

So. 22.11. um 18,19 und 20 Uhr
PIF beating the INDEX
PIF ist das Kürzel für den frisch gelaunchten Punch Investment Fund. PIF ermöglicht Ihnen ein einfaches Investment in kulturell-finanzielle Vermögenswerte, um von der weltbekannten Kulturmarke Punch Agathe sowie von einer zunehmend instabilen geopolitischen Lage und einer feindseligen Menschheit zu profitieren. Die beiden finanziellen Säulen dieses Fonds sind PAM-Goldmünzen und Krypto-Währungen. Erstmalig bieten wir eine persönliche Anlageberatung mit Max Haarich, Finanzexperte und Münchner Botschafter der Republik Uzupis.

Team Ramina Abdulla-zade, Marta Gonzales Cruz, Max Haarich, Cèlia Legaz, David Lippgens, Stefanie Oberhoff, Emma Casadevall Sayeraz, Venus Villa López, Johannes Werner Produktion Stefanie Oberhoff /Gutesiegel Kultur Koproduktion Theater im Pumpenhaus Unterstütz von KONFIGURATION Fonds Darstellende Künste Berlin, Kulturamt der Stadt Stuttgart, LAFT  Landesverband Freier Tanz- und Theaterschaffender Baden-Württemberg

 

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Tickets:

Freistag, 20. November – 18, 19 und 20 Uhr
Samstag, 21. November – 18, 19 und 20 Uhr
Sonntag, 22. November – 18, 19 und 20 Uhr

Im Vorverkauf: 10,- Euro / 6,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

28 + 29 November: Gabriele Brüning & Manfred Kerklau | Rosa! Mensch sein ist vor allem die Hauptsache

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Lesung | Sa, 18. November, 20 Uhr, und So, 29. November, 18 Uhr

Gabriele Brüning & Manfred Kerklau

Münster
Rosa! Mensch sein ist vor allem die Hauptsache

Berühmt ist Rosa Luxemburg, die Kämpferin. Die mitreißende Rednerin und Revolutionärin, die Freiheitsliebende und niederträchtig Ermordete. Neben der politischen Autorin aber gab es noch eine ganz andere Rosa. Und die ist weit weniger bekannt: die Vogelfreundin, Botanikerin und Gefängnispoetin. Gabriele Brüning und Manfred Kerklau stellen sie jetzt gemeinsam in einer Lesung vor. Die wird zur „fesselnden Studie über Rosa Luxemburgs Charakter und ihren Blick auf die Welt“ (MZ). In persönlichen Briefen – während der Haft im Ersten Weltkrieg etwa an die Freundin Sophie Liebknecht verfasst – zeigt sich die sozialistische Ikone als glühende Naturfreundin. Als feinsinnige Beobachterin, der das Herbarium so war nah wie die Barrikade. Sie sammelt und presst Pflanzen, schwärmt von Meisen und Silberpappeln – fasziniert vom Wachsen und Vergehen, vom Atem der Veränderung in allem. Den Sinn fürs große Ganze verliert sie nie. Jeder Tag, schreibt Luxemburg, „ist wie eine Rose, die geschenkt wurde“.

Mit Gabriele Brüning & Manfred Kerklau im Rahmen der Werkstatt “Festival der Demokratie” des Stadtensembles Gefördert von Kultursekretariat NRW im Rahmen der NEUEN WEGE

 

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Tickets:

Samstag, 28. Novmber – 20 Uhr
Sonntag, 29. Novmber – 18 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

26 + 27 November: Voetvolk / Lisbeth Gruwez | Piano Works Debussy

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Tanz | Do 26. + Fr 27. November | 20 Uhr

Voetvolk / Lisbeth Gruwez

Belgien
Piano Works Debussy

Als Lisbeth Gruwez zuletzt Lust auf die Begegnung mit einem Komponisten hatte, entstand der geniale Abend LISBETH GRUWEZ DANCES BOB DYLAN. Mit der gleichen Unbefangenheit und Entdeckungslust trifft die flämische Choreographin jetzt auf Claude Debussy. Diesen Rebell der klassischen Musik, der das Vergnügen als einzige Regel akzeptierte und von dem der schöne Satz stammt: „Nichts ist musikalischer als ein Sonnenuntergang“. Zusammen mit der französischen Pianistin Claire Chevallier macht sie die Bühne zur Debussy-Landschaft. Und startet in einen Trip der Zwischentöne. Leuchtende Piano-Werke wie der „Préludes“-Zyklus oder „La Soirée dans Grenade“ werden dabei tanzend und spielend auseinander genommen und wieder zusammengesetzt. Was dem unberechenbaren Maestro garantiert gefallen hätte. Freigeist vor Ehrfurcht! Gruwez – im Pumpenhaus zuletzt mit Arbeiten wie WE’RE PRETTY FUCKIN’ FAR FROM OKAY und THE SEA WITHIN zu sehen – verspricht extreme Nahbarkeit. Einen „Debussy in Sneakers“.

Choreographie Lisbeth Gruwez Musik Claude Debussy Performance Lisbeth Gruwez & Claire Chevallier Künstlerische Begleitung Maarten Van Cauwenberghe Dramaturgie Bart Meuleman Licht Design Stef Alleweireldt & Gilles Roosen Bühnenbild Marie Szersnovicz Ton Alban Moraud & Maarten Van Cauwenberghe Technische Leitung Gilles Roosen Produktionsleitung Anita Boels Öffentlichkeitsarbeit Sam Ecker Produktion Voetvolk In Koproduktion mit KVS – Royal Flemish Theatre, Le Fonds de dotation du Quartz, Theater Freiburg, Klarafestival, ADC Genève, Vooruit Ghent, Liepaja concert hall Great Amber, Festival d’Avignon & MA scène nationale – Pays de Montbéliard Gefördert von KVS – Royal Flemish Theatre, Arts Centre NONA, Ultima Vez, Les Brigittines & Le Quartz Unterstützt durch NONA, the Flemish Community & the Belgian Tax Shelter

 

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Tickets:

Donnerstag, 26. November – 20 Uhr
Freitag, 27. November – 20 Uhr

Im Vorverkauf: 14,- Euro / 9,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

13 - 15 November: Till Wyler von Ballmoos | Vom Gärtnern und Töten

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Performance/ Gardeningworkshop | Fr 13. - So 15. November | 20 Uhr

Till Wyler von Ballmoos

Schweiz / Deutschland
Vom Gärtnern und Töten

David Hohl ist Schweizer und Entwicklungshelfer. In dieser Reihenfolge. Selbst als in Ruanda der Völkermord der Hutu an den Tutsi längst apokalyptische Ausmaße angenommen hat, folgt er dem Protokoll von Gründlichkeit und Ordnung. Und macht sich damit schuldig. Wie der gesamte Westen. Der Roman „Hundert Tage“ des Autors Lukas Bärfuss erzählt die Geschichte eines moralischen Irrtums. Deren zentralen Konflikt macht der Schweizer Künstler Till Wyler von Ballmoos jetzt auf bemerkenswerte Weise erlebbar. Seine Performance VOM GÄRTNERN UND TÖTEN lädt die Besucher zum Gardeningworkshop ein. Zum Jäten, Stutzen, Hegen und Pflegen. In einer Gärtnerei in unmittelbarer Nachbarschaft des Pumpenhauses werden am Beispiel des grünen Kultursystems Fragen von existenzieller Dringlichkeit verhandelt. Es geht um Daseinsberechtigung, im Großen wie im Kleinen. Um Eingriffe, Gestaltung, Grenzen. Was darf wachsen, was muss weg? Wer bestimmt darüber? Und: was geschieht, nachdem die Gärtner gegangen sind?

Künstlerische Leitung und Performance Till Wyler von Ballmoos Performance Stella Maria Adorf, Isabel Lehnen  Texte Lukas Bärfuss Dramaturgie Jörg Albrecht Hörspielfassung Jan Sneijder Szenografie Harald Humberg

Vom Gärtnern und Töten ist entstanden im Rahmen von Keine Sorge/Don’t Care, welches ein Projekt von Burg Hülshoff – Center for Literature ist, gefördert durch die Kunststiftung NRW und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW im Programm Regionale Kulturpolitik

 

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Tickets demnächst erhältlich für folgende Termine:

Freitag, 13. November – 20 Uhr
Samstag, 14. November – 20 Uhr
Sonntag, 15. November – 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr