1 + 2 Februar: Overhead Project | My Body is Your Body

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Neuer Circus/Tanz | Sa 1. und So. 2.Februar, 20 Uhr

Overhead Project

Köln
My Body is Your Body

Theater ist für Zuschauer, klare Ansichtssache. Im Stück My Body is Your Body der Company Overhead Project wird die Rolle des Betrachters allerdings auf so erhellende Art und Weise befragt, wie man es garantiert noch nicht gesehen hat. Choreograph Tim Behren hat dafür eine Blickarena gebaut. Das Publikum sitzt sich gegenüber, in der Anordnung der „opposing benches“, ähnlich denen des Britischen Parlaments. Und beobachtet das eigene Zuschauen in den Gesichtern der Anderen. Was beginnt, ist ein verblüffendes Spiegel-Spiel mit Blicken, Sichtachsen, Symmetrien. Staunenswert präzise abgezirkelt. Ein Performer-Trio aus Mijn Kim, Francesco Germini und Maiol Pruna gibt dabei die Richtung vor. Stellt unsere Wahrnehmung infrage. Und beweist, dass alle Realität im Auge des Betrachters liegt. Overhead Project stehen seit über zehn Jahren für eine außergewöhnliche Kombination aus zeitgenössischem Cirucs, Tanz und Performance. Hier erzählen sie akrobatisch davon, welche Macht die Perspektive besitzt. Ein Must-see!

Inszenierung und Konzeption  Tim Behren Kreation Leon Börgens, Leonardo García, Mijin Kim Performance (in Münster) Mijin Kim, Francesco Germini, Maiol Pruna Soundkomposition, Musikalische Dramaturgie  Simon Bauer Licht- und Bühnengestaltung, visuelle Dramaturgie Charlotte Ducousso Dramaturgische Begleitung, Research Eric Eggert, Mirjam Hildbrand Outside eye, Training Patricia Carolin Mai, Susanne Schneider Technische Betreuung Garlef Kessler Kostümgestaltung  Monika Odenthal Produktionsleitung Jari Ortwig PR, Management mechtild tellmann kulturmanagement Gefördert von Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Kunststiftung NRW, RheinEnergieStiftung Kultur, Fonds Darstellende Künste Premierenkooperation Studiobuehnekoeln In Kooperation / mit freundlicher Unterstützung Hessische Staatsballett / Staatstheater Darmstadt – Hessisches Staatstheater Wiesbaden, ehrenfeldstudios e.V., Maschinenhaus Essen, C.IN.E Sineu / Mallorca, Zirkus Paletti Mannheim.

 

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Samstag, 01.02.2020 – 20 Uhr
Sonntag, 02.02.2020 – 20 Uhr

Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

27 + 28 März: bodytalk | Shahin Najafi & guests

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Tanztheater mit Live-Musik | Fr 27. und Sa 28. März, 20 Uhr

bodytalk

Münster
Shahin Najafi & guests

BITTE BEACHTEN SIE: Auf Erlass der Landesregierung NRW werden zur Vermeidung der weiteren Verbreitung des Corona-Virus sämtliche Veranstaltungen bis zum 19. April 2020 abgesagt. Wir bemühen uns um Ersatztermine und werden diese sobald wie möglich hier bekanntgeben.

Es gibt drei unverzeihliche Flüche. Jeder Harry-Potter-Leser weiß das. Auf Platz 1 steht „Avada Kedavra“. Der Todesfluch. „Avada Kedavra“? Klingt fast wie ein doppeltes phonetisches Anagramm von „Fatwa“. Die ist nun leider keine Zauberformel. Sondern eine ziemlich reale Bedrohung in der Muggelwelt. Und ebenfalls unverzeihlich. Der iranische Songwriter Shahin Najafi könnte ein Lied davon singen. Vom Leben mit der Todesangst. Allerdings fallen ihm viel bessere Texte ein. Live und in Trio-Besetzung trifft er jetzt im Pumpenhaus auf die Performer von bodytalk. Und auf ganz viele Gäste, die wissen, wie man einen Patronus beschwört und sich überhaupt gegen die dunklen Künste verteidigt. Jazz oder nie? Jazz, we can! Schmerzende Narben werden dabei geflissentlich ignoriert. Mit bodytalk als Bodyguards bringt Najafi Steine ins Rowling. „Ein ganz besonderer Schnatz der Ex-Ziel-Kunst“, schwärmt im „Tagespropheten“ schon jetzt Karla Kolumna

Von und mit Shahin Najafi, Pedram Shahlai, Habib Meftah, Carmelangela Damica, Dominik Wiecek, Justin Brown, Miriam Gronau, Rolf Baumgart, Yoshiko Waki und Menschen aus Münster Live Video und Bühne westfernsehen Ausstattung Luna Lax Technik Timo von der Horst Produktion Max Körner Von bodytalk in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus, Münster Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bezirksregierung Münster, Kulturamt Münster.

 

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Freitag, 27.03.2020 – 20 Uhr
Samstag, 28.03.2020 – 20 Uhr

Karten Abendkasse: 17,-€ / 11,-€

17 + 18 Februar: Louise Lecavalier | STATIONS

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Tanz | Mo 17. und Di 18. Februar, 20 Uhr

Louise Lecavalier

Montréal
STATIONS

Sollen sich doch andere kleine Ziele stecken. Louise Lecavalier tritt in ihrem neuen Stück STATIONS an, um den Tanz zu erneuern. Was angesichts ihrer Klasse nicht mal größenwahnsinnig klingt. Schließlich ist es quasi ihr Markenzeichen, sich mit vollem Einsatz von Körper und Seele zu verausgaben. Die mittlerweile über 60-jährige Power-Performerin hat mit Frank Zappa und David Bowie gerockt. War fast 20 Jahre lang Muse und Frontfrau der revolutionären Kompanie La La La Human Steps um Gründer Édouard Lock. Und sorgt seitdem solo für Furore. Im Pumpenhaus zuletzt mit den spektakulären Arbeiten SO BLUE und BATTLEGROUND. Es ziehe sie „wie eine Gladiatorin stets zurück in die Arena“, sagt Lecavalier. Höchste Zeit für eine neue Schlacht! Ihr jüngstes Solo beschreibt einen Zyklus in vier Stationen. Als Verweis auf Jahreszeiten, Himmelsrichtungen. Mit Lecavalier als Kraftzentrum und Konstante. Getragen von den Sounds des Jazz-Saxofonisten Colin Stetson entfesselt sie einen Tanz aus purer Neugier.

Choreografie, Tanz Louise Lecavalier Probenleitung, künstlerische Assistenz France Bruyère Musik Colin Stetson et al. Lichtdesign Alain Lortie Bühne (ratgebend) Marc-André Coulombe Kostüm Yso Produktion Fou glorieux Koproduktion tanzhaus nrw, HELLERAU Europäisches Zentrum der Künste – Dresden, Festival TransAmériques Montreal, Harbourfront Centre Toronto, Usine C Montreal, National Arts Centre Ottawa and Diffusion Hector-Charland L’Assomption. Fou glorieux is Unterstützung Conseil des arts et des lettres du Québec, Canada Council for the Arts and Montreal Arts Council

 

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Montag, 17.02.2020 – 20 Uhr
Dienstag, 18.02.2020 – 20 Uhr

Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

17 + 18 April: Eko Supriyanto | IBU IBU BELU: Bodies of Borders

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Tanz | Fr 17. und Sa 18. April, 20 Uhr

Eko Supriyanto

Indonesien
IBU IBU BELU: Bodies of Borders

BITTE BEACHTEN SIE: Auf Erlass der Landesregierung NRW werden zur Vermeidung der weiteren Verbreitung des Corona-Virus sämtliche Veranstaltungen bis auf Weiters abgesagt. Wir bemühen uns um Ersatztermine und werden diese sobald wie möglich hier bekanntgeben.

Der indonesische Star-Choreograph Eko Supriyanto kehrt zurück! Zuletzt war der Publikumsliebling mit seiner CRY-JAILOLO-Trilogie im Pumpenhaus zu sehen. Mit Stücken, die staunenswerte Tauchgänge zum Bewahrenswerten seiner Heimat unternommen haben. Sei es die bedrohte Unterwasser-Pracht. Oder die tänzerische Tradition. In seiner jüngsten Inszenierung IBU IBU BELU: BODIES OF BORDERS führt Supriyanto diese Fusion von künstlerischer Schönheit und politischer Dringlichkeit fort. Der Mann, der schon mit Größen wie John Adams, Peter Sellars und Madonna gearbeitet hat, erforscht mit der lokalen Bevölkerung von Timor-Leste den Likurai. Einen Tanz, der nach alter Sitte von Frauen vollführt wurde, um die Männer nach dem Krieg willkommen zu heißen. Supriyanto holt ihn ins Heute. Beleuchtet in einer überraschenden Choreographie mit fünf Tänzerinnen die gemeinsame Geschichte der Nachbar-Völker von Indonesien und Timor-Leste. Und die Auswirkungen von Grenzen. Auf Körper, Geist und Erinnerung.

Tanz Evie Anika Novita Nalle, Adriyani Sindi Manisa Hale, Yunita Dahu, Angela Levenia Leki, Feliciana Soares, Marlince ratu Dabo Choreographie Eko Supriyanto Lichtdesign Jan Maertens Komposition Dimawan Krisnowoadji Kostümdesign Vivi Ng Dramaturg Renee Sariwulan Manager Isa Natadiningrat Produktionsleitung Sadiah Boonstra Probenassistenz Riyo Tulus Pernando Produktion EkosDance Company Executive producer Ratnasari Langit Pitu

In Koproduktion mit Asia TOPA, Theater im Pumpenhaus, SPRING Festival, Performing Arts Meeting in Yokohama Regional Government Belu und Komunitas Salihara.

 

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Freitag, 17.04.2020 – 20 Uhr
Samstag, 18.04.2020 – 20 Uhr

Karten Abendkasse: 17,-€ / 11,-€

24 - 26 April: Formation Silvia Jedrusiak | menschendinge

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Theater | Fr 24., Sa 25. und So 26. April, 20 Uhr

Formation Silvia Jedrusiak

Münster
menschendinge

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Krempel oder Kostbarkeit? Schrott oder Schatz? Jede und jeder hat solche Dinge zuhause. Gegenstände, die eigentlich entsorgt gehören. Aber sich gegen das Wegwerfen sträuben. Weil Erinnerung in ihnen steckt. Weil sie mit Geschichten von gelebtem Leben geladen sind. Klar liegt der Wert im Auge des Besitzers – was dem einen teuer ist, sieht für den anderen aus wie Tand. Gewiss ist nur: Wenn Raum für Neues entstehen soll, führt am Kehraus kein Weg vorbei. Im Stück MENSCHENDINGE der Formation Silvia Jedrusiak treffen sich drei Performer aus verschiedenen Generationen, um das Loslassen zu lernen. Wobei das persönliche Verhältnis zu den Dingen spannungsreich auf die Beziehungen untereinander durchschlägt. Konflikte bleiben eben nicht aus, wenn Trennungen anstehen. Regisseurin Jedrusiak (ELTERNSCHAU) glückt hier „eine lebendige, bildhafte Inszenierung“ (Westfälische Nachrichten). Mit einer großen Frage im Zentrum: Wie schaffen wir es, verschiedene Sichtweisen zu akzeptieren? Auf Menschen und Dinge…

Trailer ansehen

Spiel Emmanuel Edoror, Marie-Laure Fiaux, Matthias Maat Künstlerische Leitung und Regie Silvia Jedrusiak Partner in Crime Christina Flick Choreografie  Marcela Ruiz Quintero Dramaturgie Constantin Hochkeppel Musik Ata Güner Bühne Hans Salomon Kostüme Tina Toeberg  Regieassistenz LauraFrölich  Produktionsmanagement Silvia Jedrusiak, Tamara Malcher Grafik/Fotografie Erich Saar PR/Öffentlichkeitsarbeit Rita Roring 

Eine Produktion von Formation Silvia Jedrusiak in Koproduktion mit Theater im Pumpenhaus in Kooperation mit Uni FOLKWANG, Studiengang Physical Theatre gefördert durch das Kulturamt der Stadt Münster, dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, der Kulturstiftung Matrong, der Kunststiftung NRW unterstützt von Cibaria

www.silvia.jedrusiak.eu

 

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Freitag, 24.04.2020 – 20 Uhr
Samstag, 25.04.2020 – 20 Uhr
Sonntag, 26.04.2020 – 20 Uhr

Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

30 April sowie 2 + 3 Mai: Bühnenbastard | #meharvey – and the Oscar goes to… jail!

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Theater | Do 30. April sowie Sa 2. und So 3. Mai, 20 Uhr

Bühnenbastard

Münster
#meharvey - and the Oscar goes to… jail!

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Er ist fett. Er ist mächtig. Und halb Hollywood geht vor ihm in die Knie. Harvey Weinstein, Filmproduzent. Berüchtigt als Bastard. 2017 öffentlich als Sexualstraftäter beschuldigt. Der weltweite Social-Media-Aufschrei #MeToo! beendet eine Karriere, die auf Gewalt gegründet war. Jetzt kehrt der gefallene Mann auf die große Bühne zurück. Mit einer Gala, die zugleich ein Testscreening ist – für einen Film über das eigene Leben. Im Theatersolo #MEHARVEY von und mit Tilman Rademacher versucht der Produzent, aus dem Skandal Profit zu schlagen. Sich zum Opfer eines hysterischen Feminismus zu erklären und den Thrill von Macht und Missbrauch zum Erfolgsrezept fürs nächste Mega-Movie umzumünzen. Das Stück führt ohne Denkverbote in die Grauzonen des Gewissens: Wo beginnt die geistige Mittäterschaft des Publikums? Und darf man sich noch die Filme des „Oscar“-Machers ansehen? Im Februar 2020 wird Harvey Weinstein von einem New Yorker Gericht schuldig gesprochen. Näher dran am Zeitgeschehen geht nicht.

Mit Tilman Rademacher Regie Shaun Fitzpatrick Buch, Produktion Tilman Rademacher / Bühnenbastard Video Sersch Hinkelmann Bühnenbild Hans Salomon Technik Timo von der Horst, Lennart Aufenvenne Plakat, Fotos Erich Saar Filmschauspiel Lotta Kuss mit den Stimmen von Judith Suermann, Sarah Christine Giese, Carsten Bender, Andreas Ladwig in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus Förderer Kulturamt der Stadt Münster

 

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Donnerstag, 30.04.2020 – 20 Uhr
Samstag, 02.05.2020 – 20 Uhr
Sonntag, 03.05.2020 – 20 Uhr

Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

4 April: fringe ensemble | RAUSCHEN

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Theater | Sa 4. April, 20 Uhr

fringe ensemble

Bonn
RAUSCHEN

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Hören Sie es? Das Rauschen. Den Sound unserer Welt. Auf allen Kanälen, aus allen Rohren, daheim oder draußen: es rauscht. Der Strom von Informationen, Bildern, Messages und Meinungen reißt nicht ab. Schwillt an zum vielstimmigen Overkill oder plätschert dahin. Je nach Gemüts- und Weltlage hell oder dunkel grundiert. Mal piano, mal forte fortissimo. Jeder filtert in seiner eigenen Bubble aus diesem White Noise, was der Wahrnehmung entspricht. Kämpft darum, den Überblick zu behalten. Oder stellt auf Durchzug. Mit einem internationalen Team von Künstlerinnen und Künstlern fasst das fringe ensemble dieses Phänomen in einen Abend, der die bestürmende Gleichzeitigkeit der Gegenwart erfahrbar macht. Auf der Bühne entsteht ein Gesamtkunstrausch, schillernd zwischen faszinierender Überforderung der Sinne und mitreißendem Genuss von Stimmen, Sounds und Bildern. „Eine in jeder ästhetischen und gedanklichen Hinsicht bemerkenswerte Aufführung!“ (General-Anzeiger Bonn).

Mit Alejandra Jenni, Nicole Kersten, Manuel Klein, Bettina Marugg, Tony Ouédraogo Regie Frank Heuel  Bühne, Kostüme, Video Annika Ley Musik, Sound Ömer Sarıgedik Dramaturgie Harald Redmer Eine Produktion von fringe ensemble/Rauschen GbR und phoenix5. Gefördert von: Kunststiftung NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Stadt Münster, Bundesstadt Bonn, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

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Samstag, 04.04.2020 – 20 Uhr

Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

8 April: José Navas / Compagnie Flak | WINTERREISE

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Tanz mit Live-Musik | Mi 8. April, 20 Uhr

José Navas / Compagnie Flak

Kanada
Winterreise

BITTE BEACHTEN SIE: Auf Erlass der Landesregierung NRW werden zur Vermeidung der weiteren Verbreitung des Corona-Virus sämtliche Veranstaltungen bis zum 19. April 2020 abgesagt.

José Navas ist verliebt in diesen Liederzyklus. Und das schon lange. In seinem Solo PERSONAE hat sich der Tänzerchoreograph aus Montreal vor Zeiten bereits dem „Leiermann“ gewidmet – dem finalen Stück aus Schuberts „Winterreise“, der Erzählung vom alten Bettler, den die Hunde anknurren. Jetzt endlich bringt Navas die komplette WINTERREISE auf die Bühne! Begleitet von Piano und Tenor. Als tänzerisches Solo. Was nur konsequent ist. Zum einen verfolgt der gebürtige Venezolaner seinen künstlerischen Weg seit vielen Jahren allein. Mit Stücken wie MINIATURES oder RITES, die auch erfolgreich im Pumpenhaus liefen. Zum anderen ist der Schubert’sche Wanderer ja ebenfalls ein Einzelgänger. José Navas findet einen Seelenverwandten, an dem sich wachsen lässt. Auf tänzerischer Tour-de-Force, mit den Stationen Einsamkeit, Entfremdung und Erleuchtung. Die Presse in Kanada überschlug sich. Sah „eine Reise von stiller Schönheit“, „ein ergreifendes Stück, durchdrungen von Menschlichkeit und purer Emotion“.

Choreograf und Tänzer José Navas Musik Winterreise von Franz Schubert (Text von Wilhelm Müller) Klavier Francis Perron Tenor Jacques-Olivier Chartier Lichtdesign Marc Parent Technische Leitung Guillaume Brisebois-Houët Kostüme Sonya Bayer, L’Atelier de couture Sonya B & Nathon Kong Executive Producer und Entwicklung Adrien Bussy Produktion Compagnie Flak

Compagnie Flak bedankt sich bei dem Canada Council for the Arts für seine Unterstützung bei der Tournee .Auch den Spendern des Creation Fund von José Navas/Compagnie Flak sowie dem Conseil des Arts et des Letters du Québec, Conseil des Arts de Montréal, dankt die Compagnie Flak herzlich.

 

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Mittwoch, 08.04.2020 – 20 Uhr

Karten Abendkasse: 17,-€ / 11,-€

24 März: Cactus Junges Theater | angerichtet

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Sondervorstellung zur Zwischenauswahl des Berliner Theatertreffens der Jugend 2020 | Di 24. März, 20 Uhr

Cactus Junges Theater

Münster
angerichtet - eine inter/transkulturelle Tanztheater-Collage

BITTE BEACHTEN SIE: Auf Erlass der Landesregierung NRW werden zur Vermeidung der weiteren Verbreitung des Corona-Virus sämtliche Veranstaltungen bis zum 19. April 2020 abgesagt. Wir bemühen uns um Ersatztermine und werden diese sobald wie möglich hier bekanntgeben.

Ein Ensemble bittet zu Tisch. Bitte sehr! Ran an die Buletten oder lieber an die Veggiekiste. Völlerei versus Hunger – egal, Lebensmittel in die Tonne gekloppt, wird ja leicht gemacht. Das Stück (in der Regie von Judith Suermann und Angelika Schlaghecken) greift die aktuellen Themen wie Nahrung, globale politische Zusammenhänge und Nachhaltigkeit auf und stellt Fragen, zwischen hilflos und ungemütlich. Im Kleinen wie im Großen.Vom Menschen gemacht. Die ganze unübersichtliche Chose wird gehackt, gebärdet, geknetet, vertanzt und verkocht. Mit Schweiß auf der Stirn und atemlos auf den Tisch gepackt, an dem alle sitzen. Wie das wohl schmeckt? Beim Katastrophenallerlei blickt ja niemand mehr durch. Rette sich wer kann, rettet die Welt, aber wie? Da haben wir den Salat. Es ist angerichtet. Wohl bekomm`s.

Es spielen: Antonia von Olleschik-Elbheim, Katharina Kohler, Alina Schmidt, Larissa Kjortosheva, Hassan Osman, Max Bexten, Rouni Eibesh, Jan Kessen

Regie/Dramaturgie: Judith Suermann, Angelika Schlaghecken, Interkulturelles Mentoring: Barbara Kemmler, Choreografie: Sebastian Knipp / Pia Selders, Bühne: Hans Salomon, Kostüme: Gaby Sogl, Regieassistenz: Emma Ernst / Katharina Povel, Bild: Alina Schmidt, Layout: Erich Saar, Fotos: Ralf Emmerich, Musikproduzent: Valon Labjani, Sprecherziehung: Inga Schwemin, Lichtdesign: Nick Heedemann

Eine Produktion von Cactus Junges Theater in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus, in Kooperation mit dem Jugendtheater-Werkstatt e.V. und Jib, gefördert durch: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Kulturamt der Stadt Münster, Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur NRW e.V., Fonds Soziokultur e.V., Kommunales Integrationszentrum der Stadt Münster, die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen über die ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH, die AKTION MENSCH

unterstützt durch: Cibaria, Soroptimist International, Roadstop GmbH, SuperBioMarkt, www.POP-KULTOUR.DE

 

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Dienstag, 24.03.2020 – 20 Uhr

Karten Abendkasse: 14,-€ / 7,-€ bzw. 5,- € mit dem Cactus-Pass

 

28, 29 + 31 Oktober: Theater Münster | Der Bundesbürger (THE JÜRGEN W. MÖLLEMANN STORY)

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Theater | Mi 28., Do 29., Sa 31. Oktober und So 1. November | 20 Uhr

Theater Münster

Münster
Der Bundesbürger (THE JÜRGEN W. MÖLLEMANN STORY)

ABSAGE wegen Krankheit

Jürgen W., Jürgen wer? Richtig, Möllemann. Verlorener Sohn unserer Stadt und Protagonist eines politischen Lehrstücks über Aufstieg und freien Fall. Sein Name lässt noch heute schillernde Schlagworte klingeln: Briefbogen-Affäre und Rücktritt, Comeback und „Klartext“-Faltblatt, Schwarzgeldkonten und tödlicher Sprung. Im Stück DER BUNDESBÜRGER (THE JÜRGEN W. MÖLLEMANN STORY) paradieren all diese High- und Lowlights aus der Karriere des FDP-Posterboys auch vorbei. Aber das Autorenpaar Annalena und Konstantin Küspert entwirft weit mehr als eine Skandalrevue mit Spaßpartei-Kolorit. Ihr BUNDESBÜRGER spielt nicht nur geschickt mit Erzählebenen (drei Drehbuchautoren wollen die Möllemann-Story zur Netflix-Serie aufpimpen). Sondern verdichtet sich zu einer exemplarischen Polit-Parabel von „erfrischender Komik“ (WN). Höchst erhellend geht’s dabei um Selbstvermarktung, Wählermanipulation und den Siegeszug des Populismus. Grund genug, diese Produktion des Theaters Münster jetzt ins Pumpenhaus einzuladen!

Besetzung Ilja Harjes, Rose Lohmann, Thomas Mehlhorn Inszenierung Ruth Messing Bühne und Kostüme Ayşe Gülsüm Özel Dramaturgie Michael Letmathe Foto Peter Wattendorff

 

LocalTicketing.de

Tickets:

Mittwoch, 28. Oktober 2020 – 20 Uhr
Donnerstag, 29. Oktober 2020 – 20 Uhr
Samstag, 31. Oktober 2020 – 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / ermäßigt 8,- Euro zzgl. Gebühr