KLANGLANDSCHAFTEN | Lavinia Mancusi & Gabriele Gagliarini Quartett – »Semilla«

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Konzert | Mi. 20.02.2019, 20 Uhr

KLANGLANDSCHAFTEN

Italien
Lavinia Mancusi & Gabriele Gagliarini Quartett - »Semilla«

Entdeckungen sind nicht nur in großer Ferne zu machen. Das beweist die Italienerin Lavinia Mancusi in der neuen Ausgabe unserer Konzertreihe KLANGLANDSCHAFTEN. Mancusi – Violinistin, Komponistin, Sängerin und Tänzerin – widmet sich seit einigen Jahren mit dem Projekt Semilla der Musik Kampaniens, der Gegend um Neapel. Semilla stammt aus dem Spanischen und bedeutet Aussaat. Und das passt natürlich. Die italienische Hafenstadt war schon immer reich an Einflüssen der Angesiedelten und Weiterreisenden. An Sound-Keimlingen aus Griechenland, Andalusien und von der südlichen Seite des Mittelmeers. Gewachsen ist eine Musik von betörender Vielfalt: lebensprall und lustvoll, mal sentimental, dann von spröder Schönheit. Perkussionist Gabriele Gagliarini, prominenter Counterpart in Mancusis Quartett, befeuert sie mit rhythmischer Zart- und Wildheit. Die beiden haben zusammen ein Erfolgsalbum namens Musica nomade aufgenommen. Und genau so klingt dieses Italien: wurzellos und erdverbunden.

Es spielen Lavinia Mancusi, Gabriele Gagliarini, Riccardo Medile, Arnaldo Vacca

 

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Mittwoch, 20.02.2019 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

andcompany&Co. | COLONIA DIGITAL – THE EMPIRE FEEDS BACK!

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Theater | Fr. 22.02.2019, 20 Uhr

andcompany&Co.

Berlin
COLONIA DIGITAL - THE EMPIRE FEEDS BACK!

Das Internet ist kaputt. Schade eigentlich! War schließlich mal eine gute Idee. Keine Fangmasche der Großkonzerne, sondern Freiheitsversprechen. Kein Tummelplatz für Trolle, sondern Cyberspace der unbegrenzten Möglichkeiten. Damals, im socialist valley von Salvador Allende zum Beispiel. Der chilenische Staatschef wollte mit ausgeklügelter Technologie eine gerechtere Gesellschaft organisieren. Die Software fürs Volkswohl finden. Mit der Kommunistenmaschine die Wirtschaft in Echtzeit steuern. Netz oder nie! andcompany&Co, das Spezialisten-Kollektiv für historische Links mit Geistesblitz-Garantie, flieht vor den manischen Maschinen der Gegenwart in die Wüste der verblühten Utopien. Baut den Control-Room nach, den Allende kurz vor Pinochets Putsch errichten ließ. Und lauscht in die Echokammern des stillgelegten Internets. Hier empfangen die Performer Daten aus der digitalen Frühzeit. Sozialismus statt social bots. Keine Shitstorms, sondern frischer Wind. Gute Idee eigentlich.

Konzept & Regie andcompany&Co. von & mit Alexander Karschnia, Nicola Nord, Sascha Sulimma&Co. Text Alexander Karschnia&CO. Bühne Jan Brokof&Co. Video Kathrin Krottenthaler Kostüme & Mitarbeit Bühne Franziska Sauer&Co. Licht Sebastian Zamponi Ton Mareike Trillhaas Regieassistenz Verena Rebekka Katz Technische Leitung Holger Müller, Marc Zeuske Company Management Monica Ferrari Produktion andcompany&Co. in Koproduktion mit Theater im Pumpenhaus Münster, HAU Hebbel am Ufer (Berlin), Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main, FFT Düsseldorf, Ringlokschuppen Ruhr, Brechtfestival Augsburg und brut Wien Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste und die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, die Kunststiftung NRW und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

 

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Freitag, 22.02.2019 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 15,-€ / 9,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

AV PICKNICK #24 | Leifur James (UK) + Yeah But No (Berlin)

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Konzert | Sa. 23.02.2019, Einlass 20 Uhr, Beginn 21 Uhr

Leifur James + Yeah But No

UK + Berlin
AV PICKNICK #24

Endlich wieder Picknick-Zeit! Passend zum nahenden Winterende rollen wir den Rasen aus und geben die Bühne frei für eine extra-entspannte Ausgabe des audiovisuellen Musikgenusses. Die Videokünstler Francis & Aquiet inszenieren die digitalen Kulissen, vor denen es sich das geneigte Publikum einmal mehr mit Kissen, Decken, Snacks und Getränken gemütlich machen kann. In Erwartung eines besonderen Doppelkonzerts: Der Londoner DJ und Producer Leifur James bringt Tracks seines weithin gefeierten Debütalbums A Louder Silence mit. Das bewegt sich mit epischen Soundscapes und einem Mix aus Coolness und Konzentration durch die Einfluss-Sphären von Elektronik, Jazz und Soul. Und das Berliner Duo Yeah But No (Techno-Produzent Douglas Greed und Sänger Fabian Kuss) erweckt »wie nebenbei die in Synthesizer und Drum-Machines verborgene Melancholie und erzeugt dabei tiefgehende Electronica-Sounds« (Fazemag). Relax and listen!

Musik Leifur James, Yeah But No (Douglas Greed, Fabian Kuss) Videoinstallation AQUIET & FRANCIS

 

 

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Samstag, 23.02.2019 - Einlass 20 Uhr, Beginn 21 Uhr

Karten Abendkasse: 22,-€

Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

Ensemble ARTIG | TAG 99

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Junges Theater| Mi. 27.02., Do. 28.02. und Fr. 01.03.2019, 20 Uhr

Ensemble ARTIG

Münster
TAG 99

Die Zukunft ist weiblich. Was ja erstmal erfreulich klingt. Bloß liegt die Ursache fürs Ende des Patriarchats as we know it in einer Umweltkatastrophe. Weil das Wasser weltweit von Plastikpartikeln und somit Östrogenen durchseucht ist, verwandeln sich männliche Organismen in weibliche. Ein unaufhaltsamer Prozess. An einem sterilen, abgeschotteten Ort sind die Teilnehmer eines hunderttägigen Experiments versammelt. Eine Gruppe von Männern und Jungs, an denen die Transformation studiert werden soll. Am vorletzten Tag sind sie alle schon zu Frauen geworden. Sie fragen sich, was die Zukunft bringt. Ob es eine Überlebens-Chance für die menschliche Spezies gibt. Und was aus ihren eigenen Träumen und Hoffnungen wird. TAG 99 ist die jüngste Produktion von Ensemble ARTIG, der bewährten Theatertruppe der Marienschule. Deren Spielerinnen haben seit je ein Faible für Themen mit der Extraportion Sprengkraft. In dieser packenden Dystopie geht’s um den Wandel, den wir nicht beeinflussen können. Morgen wird anders.

Es spielen Tessa Draser, Elena Eßer, Clara Sophie Heuft, Isabel Kießling, Nilüfer Lutfullahoglu, Franziska Marek, Ziena Müller, Amira Neve, Lili Rezny, Carla Rodrigues, Josy Streil, Kira Wiechers, Sophia Schulte-Wintrop Spielleitung Christian Reick Dramaturgie,Choreografie Judith Suermann Beratung Anna Bömler, Anna-Lena Grabbe Assistenz Elena Weich Ausstattung, Bühne Johanna Fecker Stagehand, Marie Schleebusch Video Charlotte Csury, Line Beck Licht, Ton N.N., Hannah Mennebröcker, Char- lotte Csury Plakat Lotta Klein Fotos Franca Porsch Eine Produktion im Rahmen von PUSH – Pumpenhaus und Schule

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Mittwoch, 27.02.2019 - 20 Uhr
Donnerstag, 28.02.2019 - 20 Uhr
Freitag, 01.03.2019 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 12,-€ / 7,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

HELLO MY NAME IS Nr. 23

0202
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Konzert/Open Stage | Sa. 02.03.2019, 20 Uhr
HELLO MY NAME IS #23
Münster
"Hello my name is"-Band, Yin & Yeah, yasar mc u.a.
Bei der letzten Ausgabe von HELLO MY NAME IS mussten wir entgegen unserer sonstigen Door-Policy sogar irgendwann den Einlass-Stopp verhängen. Klar, es gibt ja auch westfalenweit kein entspannteres Format für junge Rapperinnen und Rapper, die was zu sagen oder zu reimen haben – sich aber erstmal ohne den Erwartungsdruck der ganz großen Mehrzweckhalle ausprobieren wollen. Also geben wir wieder unsere Foyer-Bühne frei für alle schlagfertigen Lyrics und Styles und Ausgabe #23. Unterstützt von den Beats der genialen Live-Band um Drummer Baronski (die übrigens immer offen ist für neue Locations!) können sich die angehenden MCs, Sängerinnen und Sänger mit eigenen Texten, Impros und Geistesblitzen aller Art am Mikro beweisen. Den Aufschlag machen Yin & Yeah („zwei mal 172 cm purer Rap“) und Yaşar MC aus Köln, danach ist open stage. Also, rumkommen und mitmachen!
Hello my name is Band: Drums Baronski Gitarre Phil Wood Bass Manuel Bürgel Keyboard der kalavier Opening: Yin&Yeah, yaşar mc Fotos Florian Roy
 
Samstag, 02.03.2019 - 20:00 Uhr   Karten Abendkasse: 6,-€   Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

bodytalk | SOLIDARITOT – GOOD NIGHT, SOLIDARITY/SOLIDARNOC

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Tanz | So. 03.03.2019, 20 Uhr

bodytalk

Münster
SOLIDARITOT - GOOD NIGHT, SOLIDARITY/SOLIDARNOC
 

Uns verbindet eine 500 km lange Grenze mit Polen. Und die ist von hier 500 km entfernt. Das polnische Tanztheater PTT aus Poznan und bodytalk aus Münster fragen sich vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen in der Mitte Europas, was das für uns alle bedeutet: Im August 1980 begann der polnische summer of love. Die Kinder konnten es kaum erwarten, aus dem Schlaf aufzuwachen, der sie voller Ungeduld träumen ließ, später gemeinsam als Kranführerin oder Elektriker Schiffe zu bauen, um damit in die Freiheit zu segeln. Sind sie heute in der Mitte Europas, am Kältepol, angekommen? Am nächsten Tag werden die Dichter – und auch die guten – weinen. Sie werden heftiger denn je in die vollkommene Verstummung taumeln, dann wird die Sprache ohne dieses Wort sein und ohne dieses Wort gewesen sein … solidarnoc?

Pressestimmen:

"Was Bodytalk und das Polski Teatr Tańca hier auf die Beine stellen, ist politisches Tanztheater, das mit starken Bildern und einer schier unerschöpflichen Energie überzeugt. Unterstützt von treibender Live-Musik." (Westfälische Nachrichten, 14.12.2018)

"Für solche Choreographien wird der Londoner Hofesh Shechter heutzutage zum Helden des zeitgenössischen Tanzes gekürt. Doch hier geht das kluge Stück, dem auch viele große Bühnen zu wünschen wären, schnell weiter in der Geschichte." (tanzweb, 13.12.2018)

"Von Bodytalk kennt man es, dass sie Innereien von Schlachttieren in ihr Spiel einbeziehen und dann zerfetzen. Diesmal sind es nur Salatköpfe, die zerrupft werden. Auch wenn die Gruppe jetzt vegetarisch geworden ist – ihren Biss hat sie damit nicht verloren." (Münstersche Zeitung, 14.12.2018)

Von und mit: Adrian Radwański, Dominik Kupka, Dominik Więcek, Emily Wong, Julia Hałka, Kacper Bożek, Katarzyna Kulmińska, Katarzyna Rzetelska, Michał Przybyła, Paulina Jaksim, Paweł Malicki, Sandra Szatan, Volodymyr Makovskyi, Damian Pielka, Max Körner, Klaus Dilger, Yoshiko Waki, Rolf Baumgart Fotos M.Zakrzewski Gefördert durch das das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und das Kulturamt der Stadt Münster.

 

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Sonntag, 03.03.2019 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

Julio César Iglesias Ungo, Helder Seabra / THE WELL IN THE LAKE

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Tanz | Fr. 08. und Sa. 09.03.2019, 20 Uhr

Julio César Iglesias Ungo, Helder Seabra

Kuba
THE WELL IN THE LAKE

Die Choreographien des Julio César Iglesias Ungo führen bevorzugt in die Schattenwelten der Existenz. Dorthin, wo die Toten tanzen oder den Moderatoren einer nächtlichen Radioshow die Realität entgleitet. Sicheren Halt gibt’s hier für niemanden. Dafür Bilder mit Sogkraft und eine Atmosphäre von ruheloser Energie. In THE WELL IN THE LAKE entwirft der Künstler nach INVISIBLE WIRES und THE HIDDEN DOOR einmal mehr ein Beckettsches Szenario. Zwei Gestrandete ringen mit einem Raum, der sich bei jeder Bewegung zu verändern beginnt. Oder ist alles anders, als es scheint? Ungo hat sich für dieses Stück mit Helder Seabra zusammengetan. Die beiden kennen sich noch aus der Kompanie Ultiam Vez des radikalen Choreographen Wim Vandekeybus. Jetzt entwickeln sie ihr erstes Duett – zusammen mit den Musikern Christoph Heinze und Stijn Vanmarsenille – und begeben sich in einen Kreislauf aus Schöpfung und Scheitern. Die einzige Konstante an diesem Abend ist die Ungewissheit…

Konzept, Choreographie, Tanz Julio César Iglesias Ungo, Helder Seabra Choreographie, Tanz Helder Seabra Komposition, Musik Christoph Heinze aka Inhalt der Nacht, Stijn Vanmarsenille Produktionsleitung Suse Berthold, Sabina Stücker Gefördert durch die Kunststiftung NRW in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus Münster und dem tanzhaus nrw Düsseldorf

 

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Freitag, 08.03.2019 - 20 Uhr
Samstag, 09.03.2019 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

Half The Sky | LINDSAY COOPER SONGBOOK

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Konzert | So. 10.03.2019, 20 Uhr

Half The Sky

UK, Japan
LINDSAY COOPER SONGBOOK

Die britische Künstlerin Lindsay Cooper hat mit Fagott und Neuer Musik den experimentellen Rock der 70er aufgemischt. Schon eine Leistung für sich! Sie hat in Kult-Bands wie Henry Cow oder National Health gespielt und etliche Soundtracks komponiert. War Mitbegründerin der Feminist Improvising Group und leitete ihre eigenen Projekte Music for Films und Oh Moscow. Wegen schwerer Krankheit konnte diese solitäre Grenzgängerin zwischen Klassik, Rock und Jazz allerdings seit den 90ern nicht mehr auftreten. Sie starb 2013. In der Folge hat die in London lebende Japanerin Yumi Hara das Ensemble Half the sky gegründet. Mit dem Ziel, Coopers Werke (viele davon niemals im Konzert aufgeführt!) lebendig zu halten. Für die erkrankte Dagmar Krause steht beim Konzert im Pumpenhaus die japanische Ausnahmesängerin Atsuko Kamura auf der Bühne. Und mit Tim Hodgkinsonist jetzt noch ein weiterer Wegbegleiter aus der Band Henry Cow am Start. Das LINDSAY COOPER SONGBOOK wartet auf Endeckung!

Gesang Atsuko Kamura Fagott, Saxophon Chlöe Herington Saxophone, Klarinette, Gitarre Tim Hodgkinson E-Bass Mitsuru Nasuno Keyboards Yumi Hara Schlagzeug Chris Cutler Veranstalter cuba-cultur / Münster & Situ Art Society / Bonn gefördert von NRW Kultursekretariat und Kulturamt der Stadt Münster

 

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Zum Kartenkauf bitte auf diesen Link klicken: Sonntag, 10.03.2019 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

Veniamin Smekhov | Флейта-позвоночник (Wirbelsäulenflöte)

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Theater | Do. 14.03.2019, 19:30 Uhr
Veniamin Smekhov
Moskau
Флейта-позвоночник (WIRBELSÄULENFLÖTE - in russischer Sprache ohne Übertitel)
Hier stoßen Eros und Thanatos mit kristallenen Versen aufeinander an: „Ein Prost allen, die mir je gefielen oder gefallen!" So beginnt der russische Dichter Vladimir Majakovski seinen Abgesang auf Liebe und Leben. Gewidmet seiner Muse Lilja Brik, unter dem Titel: „Wirbelsäulenflöte“. Von eben diesem Poem hat sich nun der berühmte russische Schauspieler, Regisseur und Autor Veniamin Smekhov inspirieren lassen. Der war noch mit Brik befreundet. Und ist Majakovskis Schaffen seit etlichen Jahren künstlerisch eng verbunden. Veniamin – im Pumpenhaus zuletzt mit dem bestürmenden Geschichten-Abend „Notizen auf der Kulisse“ zu Gast – spürt in Флейта-позвоночник (WIRBELSÄULENFLÖTE) dem Band zwischen Dichter und Geliebter nach - auf Russisch, ohne Übertitel!. Zusammen mit den jungen Kollegen Maria Matveyeva und Dmitry Vysotsky vom Moskauer Taganka Theater blättert er unter anderem einen Briefwechsel der beiden auf, der während der Sowjetzeit verboten war. Und der in Wehmut endet: „Das Liebesboot ist im Alltag zerbrochen."
Darsteller Veniamin Smekhov, Marija Matveeva und Dmitry Vysotsky Regie Galina Aksenova Bühnenbild Vladislav Frolov Kostüme Marija Danilova Musik Vjacheslav Ganelin Plastik Irina Galuschkina
 
Donnerstag, 14.03.2019 - 19:30 Uhr   Karten Abendkasse: 27,- €   Vorverkauf: 23,- € zzgl. Gebühr bei Morosov (0251 5346 559), Starwind (0251 7624 057), Natascha (0251 60 96 40)   Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

Klanglandschaften | Vardan Hovanissian & Emre Gültekin Trio

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Konzertreihe | Fr. 15.03.2019, 20 Uhr

Vardan Hovanissian & Emre Gültekin Trio

Türkei
KLANGLANDSCHAFTEN

Die Zeichen der Zeit stehen ja eher auf Spaltung statt Versöhnung. Umso bedeutsamer erscheint dieses musikalische Projekt, das auf persönlicher Ebene Brücken schlägt, wo sonst die politischen Äxte wüten: Vardan Hovanissian und Emre Gültekin finden zusammen, um die Gemeinsamkeiten der türkischen und der armenischen Musik zu erkunden. Mit eigenen Kompositionen. Und Expeditionen in die Musikgeschichte. Eine grenzoffene Begegnung, in jeder Hinsicht. Die Einflüsse aus der weiten Region zwischen Georgien, dem Iran und Kurdistan bleiben spürbar. Die beiden singen – auch beim jetzt anstehenden Konzert in der Reihe KLANGLANDSCHAFTEN – in den Ursprungssprachen ihrer Lieder: Armenisch, Türkisch, Georgisch, oder kurdischen Dialekten. Hossenian ist ein Virtuose des Duduk, dieses klassischen armenischen Holzblasinstruments. Dessen melancholischer Sound verbindet sich wiederum harmonisch mit der Saz, der türkischen Langhalslaute, die Gültekin perfekt beherrscht. Einklang ist möglich.

Mit Vardan Hovanissian & Emre Gültekin Trio

 

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Freitag, 15.03.2019 - 20:00 Uhr

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43