1 - 4 Oktober: CONJAK | SIEBEN BRÜCKEN

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Livemusik-Theater | Do. 1. + Fr. 2. Oktober | 20 Uhr und Sa. 3. + So. 4. Oktober | 15 Uhr + 20 Uhr

CONJAK

Münster
SIEBEN BRÜCKEN

„Über sieben Brücken“ ist eins dieser Lieder, die jeder kennt. Geliebt, gehasst, belächelt. Aber nicht totzukriegen. Es stammt übrigens nicht von Peter Maffay. Sondern von der ostdeutschen Band Karat. Was weniger allgemein bekannt ist. Wie manches aus der DDR-Geschichte. Zum 30. Jubiläum der Wiedervereinigung zeigt Christiane Hagedorn – Frontfrau des famosen Duos CONJAK – jetzt den deutsch-deutschen Live-Musik-Theaterabend SIEBEN BRÜCKEN. Der erzählt von zwei Freundinnen und Brüchen in Biographien. Vom Verschwinden eines Staates und von unverwüstlichen Träumen. Von Zivilcourage, Gräben und Brücken. Hagedorn verwebt darin eigene Erinnerungen und die von Zeitzeugen an das Leben in der DDR, den Mauerfall und die frühen Jahre im wiedervereinten Deutschland. An ihrer Seite die fabelhafte Carolin Wirth, deren Erinnerungen an ihr Leben in der damaligen BRD ebenfalls in die Geschichte einfließen. Wobei sich vor allem auch Songs der 80er und 90er aus Ost und West begegnen: von Nina Hagen und Nena, Gundermann und Joachim Witt, Karat und Rio Reiser. Schließlich überwindet Musik noch immer am verlässlichsten Grenzen.

Christiane Hagedorn: Konzept, Text, Gesang, Schauspiel (Tine) // Carolin Wirth: Gesang, Schauspiel (Caro) // Martin Scholz: Piano, Kornett, Percussion // Dieter Kuhlmann: Bass, Posaune, Saxophon // Gregor Hengesbach: Gitarre // Carola von Seckendorff: Regie Gefördert durch das Kulturamt Münster, die LWL Kulturabteilung und die Kulturstiftung der Westfälischen Provinzialversicherung In Kooperation mit: Theater im Pumpenhaus Münster, Forum Gestaltung Magdeburg und Kulturelle Begegnungsstätte Kloster Bentlage 

 

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Tickets:

Donnerstag, 1. Oktober 2020 - 20 Uhr
Freitag, 2. Oktober 2020 - 20 Uhr
Samstag, 3. Oktober 2020 - 15 Uhr
Samstag, 3. Oktober 2020 - 20 Uhr
Sonntag, 4. Oktober 2020 - 15 Uhr
Sonntag, 4. Oktober 2020 - 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

7 Oktober: Theater an der Ruhr (Mülheim) | Antigone. Ein Requiem

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Theater | Mi 7. Oktober | 20 Uhr

Theater an der Ruhr

Mülheim
Antigone. Ein Requiem.

So schön Geschichten über das Theater an der Ruhr sind – die Mülheimer Truppe live in Aktion zu sehen, ist dann doch unersetzlich. Entsprechend schätzen wir uns glücklich, dass Roberto Ciulli nicht nur das Buch „Der fremde Blick“ ins Pumpenhaus mitbringt. Sondern auch die jüngste Arbeit seiner Bühne: ANTIGONE.EIN REQUIEM. Das Stück stammt von Thomas Köck, der zuletzt zwei Mal in Folge den Mülheimer Dramatikerpreis gewonnen hat. Es überschreibt den antiken Mythos des Sophokles – mit gnadenloser Gegenwart. An den Stränden Europas werden Leichen angeschwemmt, lauter Namenlose, die niemand beklagt. Außer Antigone. Die kämpft gegen König Kreon um die Würde der Ertrunkenen. Um ihre Beisetzung. Die Inszenierung von Simone Thoma – gefeiert als „erlösendes Geschenk“ (NRZ) und „Ereignis“ (Scala) – verhandelt in der Manege eines zynischen Politzirkus’ unser aller Augenverschließen vor dem Massensterben im Mittelmeer. Roberto Ciulli selbst spielt dabei Teiresias – einen Seher unter Blinden.

Antigone Dagmar Geppert Ismene Gabriella Weber Kreon Fabio Menéndez Bote Albert Bork Haimon Maria Neumann Eurydike Petra von der Beek Teiresias Roberto Ciulli Udo J Matthias Flake Regie Simone Thoma Dramaturgie Markus Sascha Schlappig Bühne Adriana Kocijan Kostüm Elisabeth Strauss Video Peter Wedel Musikalische Leitung Matthias Flake Lichtdesign Jochen Jahncke Ton Franz Dumcius Requisite Thomas Hoppensack Foto F.Götzen

 

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Tickets:

MIttwoch, 7. Oktober 2020 - 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

8 Oktober: Theater an der Ruhr (Mülheim) | Der fremde Blick

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Diskurs | Do 8. Oktober | 20 Uhr

Theater an der Ruhr

Mülheim
Der fremde Blick

In Mülheim verwurzelt. In der Welt zuhause. Das war und ist die Philosophie von Roberto Ciullis Theater an der Ruhr. Vor vier Jahrzehnten hat der gebürtige Mailänder seine Zelte im Raffelbergpark vor den Toren der Stadt aufgeschlagen. Und eine Wunder- und Wanderbühne geschaffen, die immer quer zur Zeit stand. Genau so wie zum gängigen Kulturbetrieb. „Ich will nie ankommen“, lautet Ciullis Nomaden-Credo. Er ist damit in Länder vorgedrungen, in denen noch nie ein deutschsprachiges Theater zu Gast war. Im Alexander Verlag ist jetzt ein Buch über das Leben und Wirken des mittlerweile 86-jährigen Regisseurs und Theaterleiters erschienen. Angemessen umfangreich, in zwei Bänden: mit 450 Bildern auf fast 1300 Seiten, mit einer Vielzahl von Gesprächen, Kritiken, Zeitzeugnissen. Es heißt „Der fremde Blick“ und beschreibt eine Theaterreise, die noch lange nicht am Ende ist. Wir freuen uns sehr, Roberto Ciulli zu Lesung und anschließendem Gespräch begrüßen zu dürfen! Es gibt viel zu erzählen.

 

Eine ganz persönliche Reise ins Theater mit und von Roberto Ciulli

 

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Tickets:

Donnerstag, 8. Oktober 2020 - 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

11 Oktober: Das inklusive Projekt | Baggerfly Effect – ein Stück vom Hafen

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Theater | So 11. Oktober | 18 Uhr

Das inklusive Projekt

Münster
Baggerfly Effect - ein Stück vom Hafen

Bagger und Schmetterling treffen sich am Hafen von Münster und beobachten sechs Charaktere bei ihren Erlebnissen im Quartier. Leidenschaften, Zerstörungswut und Detailverliebtheit treffen aufeinander. Bei aller Naturverbundenheit bleibt die Frage, ob die Menschen überhaupt in der Lage sind, das Wesen der Liebe zu begreifen oder sich ins Desaster stürzen. Absurd, augenzwinkernd und von der Gruppe eigenständig entwickelt. „Glück ist nichts anderes als Selbstvergessenheit.“

Es spielen Katja Barahona De la Fuente, Mike Brendt, Lennart Enzweiler, Ralf Hegmann, Talea Elianne Rüsing, Bengisu Saraç, Katharina Wanninger, Lena Wienker Spielleitung und Regie Andre Voß Das inklusive Projekt wird im Rahmen der Nationale Stadtentwicklungspolitik gefördert vom Hansa - Forum Münster.

 

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Tickets:

Sonntag, 11. Oktober 2020 - 18 Uhr

Im Vorverkauf: 5,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

16 - 18 Oktober: Bühnenbastard | #meharvey – and the oscar goes to… jail!

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Theater | Fr. 16.- So. 18. Oktober | 20 Uhr

Bühnenbastard

Münster
#meharvey - and the oscar goes to... jail!

Oktober-Termine abgesagt, verschoben auf 2021

Er ist fett. Er ist mächtig. Und halb Hollywood geht vor ihm in die Knie. Harvey Weinstein, Filmproduzent. Berüchtigt als Bastard. 2017 öffentlich als Sexualstraftäter beschuldigt. Der weltweite Social-Media-Aufschrei #MeToo! beendet eine Karriere, die auf Gewalt gegründet war. Jetzt kehrt der gefallene Mann auf die große Bühne zurück. Mit einer Gala, die zugleich ein Testscreening ist – für einen Film über das eigene Leben. Im Theatersolo #MEHARVEY von und mit Tilman Rademacher versucht der Produzent, aus dem Skandal Profit zu schlagen. Sich zum Opfer eines hysterischen Feminismus zu erklären und den Thrill von Macht und Missbrauch zum Erfolgsrezept fürs nächste Mega-Movie umzumünzen. Das Stück führt ohne Denkverbote in die Grauzonen des Gewissens: Wo beginnt die geistige Mittäterschaft des Publikums? Und darf man sich noch die Filme des „Oscar“-Machers ansehen? Im Februar 2020 wird Harvey Weinstein von einem New Yorker Gericht schuldig gesprochen. Näher dran am Zeitgeschehen geht nicht.

Mit Tilman Rademacher Regie Shaun Fitzpatrick Buch, Produktion Tilman Rademacher / Bühnenbastard Video Sersch Hinkelmann Bühnenbild Hans Salomon Technik Timo von der Horst, Lennart Aufenvenne Plakat, Fotos Erich Saar Filmschauspiel Lotta Kuss mit den Stimmen von Judith Suermann, Sarah Christine Giese, Carsten Bender, Andreas Ladwig in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus Förderer Kulturamt der Stadt Münster

 

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Tickets:

Oktober-Termine abgesagt, verschoben auf 2021

 

 

23 - 24 Oktober: Keren Levi | THERE SHE IS | departing landscapes

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Tanz | Fr 23. und Sa 24. Oktober | 20 Uhr

Keren Levi

Amsterdam
THERE SHE IS | departing landscapes

Es ist ein Stück vom Verschwinden und Erinnern. Vom Vorüberziehen der Zeit und den Bildern, Klängen und Geschichten, die bleiben. In THERE SHE IS | departing landscapes bezieht sich die israelische Tänzer-Choreographin Keren Levi zum zweiten Mal nach FOOTNOTES (FOR CRIPPLED SYMMETRY) auf eine Komposition des genialen amerikanischen Minimalisten Morton Feldman. Dessen Klavierwerk „Triadic Memories“ von 1981 ebnet der Künstlerin hier den Weg in eine Landschaft aus Licht und Sound, die alles doppelt nachhallen lässt – stille Bewegung wie berührende Erzählung. Mit THERE SHE IS | departing landscapes hat Levi nach über 15 Jahren zum Solo zurückgefunden. Und einen bestürmenden „Tanz mit dem eigenen Schatten“ (WN) geschaffen. Zuletzt war sie im Pumpenhaus mit der avantgardistischen Musiktanzperformance UNMUTE zu Gast, die Körper und Klang auf einem ganz neuen Level verschmolzen hat. Jetzt zeigt sie erneut ihre furiose Feldman-Hommage, die unvergesslich auf der Klaviatur unserer flüchtigen Illusionen spielt.

Konzept, Performance Keren Levi Dramaturgie Igor Dobričić  Musik Tom Parkinson Video Assi Weitz  Artwork Noa Giniger, Spells (Departing Landscapes), 2018  Fotografie Eti Steinberg  Unterstützt von Theater im Pumpenhaus Münster, Veem house for performance Amsterdam, Keren Levi | NeverLike

 

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Tickets:

Freitag, 23. Oktober 2020 - 20 Uhr
Samstag, 24. Oktober 2020 - 20 Uhr

Im Vorverkauf: 14,- Euro / 9,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

6, 20 + 27 Oktober: PUNKT 6 | Umsonst und drinnen

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Konzert for free | Di 6., 20. + 27. Oktober | 18 Uhr

PUNKT 6

Münster
Umsonst und drinnen

Um Punkt 18 Uhr gepflegt was auf die Ohren. An manchen Dienstagen, indoor und umsonst.

Holt Euch die kostenlosen Tickets!

 

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Tickets:

Dienstag, 6. Oktober 2020: Malstrom
Dienstag, 20. Oktober 2020: Fat Ex's
Dienstag, 27. Oktober 2020: Rene Haustein

 

 

28, 29, 31 Oktober + 1 November: Theater Münster | Der Bundesbürger (THE JÜRGEN W. MÖLLEMANN STORY)

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Theater | Mi 28., Do 29., Sa 31. Oktober und So 1. November | 20 Uhr

Theater Münster

Münster
Der Bundesbürger (THE JÜRGEN W. MÖLLEMANN STORY)

Jürgen W., Jürgen wer? Richtig, Möllemann. Verlorener Sohn unserer Stadt und Protagonist eines politischen Lehrstücks über Aufstieg und freien Fall. Sein Name lässt noch heute schillernde Schlagworte klingeln: Briefbogen-Affäre und Rücktritt, Comeback und „Klartext“-Faltblatt, Schwarzgeldkonten und tödlicher Sprung. Im Stück DER BUNDESBÜRGER (THE JÜRGEN W. MÖLLEMANN STORY) paradieren all diese High- und Lowlights aus der Karriere des FDP-Posterboys auch vorbei. Aber das Autorenpaar Annalena und Konstantin Küspert entwirft weit mehr als eine Skandalrevue mit Spaßpartei-Kolorit. Ihr BUNDESBÜRGER spielt nicht nur geschickt mit Erzählebenen (drei Drehbuchautoren wollen die Möllemann-Story zur Netflix-Serie aufpimpen). Sondern verdichtet sich zu einer exemplarischen Polit-Parabel von „erfrischender Komik“ (WN). Höchst erhellend geht’s dabei um Selbstvermarktung, Wählermanipulation und den Siegeszug des Populismus. Grund genug, diese Produktion des Theaters Münster jetzt ins Pumpenhaus einzuladen!

Besetzung Ilja Harjes, Rose Lohmann, Thomas Mehlhorn Inszenierung Ruth Messing Bühne und Kostüme Ayşe Gülsüm Özel Dramaturgie Michael Letmathe Foto Peter Wattendorff

 

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Tickets:

Mittwoch, 28. Oktober 2020 - 20 Uhr
Donnerstag, 29. Oktober 2020 - 20 Uhr
Samstag, 31. Oktober 2020 - 20 Uhr
Sonntag, 1. November 2020 - 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / ermäßigt 8,- Euro zzgl. Gebühr