9 - 10 Februar: Hartmann & Konsorten | GEHEN

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LIVE-STREAM / Lesung | Di 9. und Mi 10. Februar | 20 Uhr

Hartmann & Konsorten

Münster
GEHEN

Diesem Mann auf dem Fuß zu folgen lohnt sich immer. Thomas Bernhard, österreichischer Dramatiker und Grantel-Genie, prescht mit seiner Geistesschärfe ja bis heute voran. Leuchtendes Beispiel: die 1971 erschienene Erzählung „Gehen“. Eine Exkursion über den Zustand der Welt und das Sinnieren im Laufschritt. „Während ich, bevor Karrer verrückt geworden ist, nur am Mittwoch mit Oehler gegangen bin, gehe ich jetzt, nachdem Karrer verrückt geworden ist, auch am Montag mit Oehler“. So beginnt der namenlose Ich-Erzähler seinen Spazierbericht. Der handelt in fortwährenden Monologen vom Schicksal des in die Psychiatrie eingewiesenen Karrer. Und dem Rustenschacherschen Hosenladen, wo das Irrewerden seinen Anfang nahm. Die Spuren aber führen tiefer: in die Nazizeit, zur Deportation der Wiener Juden. Am 9. Februar wäre Bernhard 90 Jahre alt geworden. Zum Geburtstag laden Hartmann & Konsorten – mit einer eigens für den Live-Stream konzipierten Lesung – zum großen Geh-Denken ein.

Vorleser/Sprecher Carsten Bender & Pitt Hartmann Dramaturgie Mechtild Janssen Video Sersch Hinkelmann / suki-pix.de Ton Andreas Wilting Kostümberatung Bettina Zumdick

 

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LIVE-STREAM an folgenden Terminen:

Dienstag, 9. Februar – 20 Uhr
Mittwoch, 10. Februar – 20 Uhr

18 - 19 Februar: Ensemble ARTIG | The Waiting Room

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LIVE-STREAM / Theater | Do 18. und Fr 19. Februar | 20 Uhr

Ensemble ARTIG

Münster
The Waiting Room

Bin ich bald dran? Kommt der Bus mal endlich? Wann ruft sie bloß zurück? Fragen im Wartestand. Leben ist das, was sich ereignet, während wir der Dinge harren, die da kommen sollen. Dass der Stau sich auflöst, unsere Nummer aufgerufen wird, endlich irgendwas vorangeht. Lauter Dazwischen-Momente. Zwischen Tür und Angel, Vergangenheit und Zukunft, Plan und Tat. Womöglich die wahrhaftigsten Augenblicke überhaupt. Das Ensemble ARTIG – im Pumpenhaus zuletzt mit der bemerkenswert gegenwärtigen Droste-Hülshoff-Inszenierung JUDENBUCHE und der beklemmenden Dystopie TAG 99 zu sehen – widmet sich jetzt dem unsichtbaren Wert dieser Geduldsproben. Schaut auf die Grautöne, die wir sonst nicht wahrnehmen. Und entdeckt den Zauber des erzwungenen Stillstands. Willkommen im Wartezimmer des Lebens. Willkommen im WAITING ROOM.

Zum Youtube-Trailer

 

Es spielen Marie Busch, Tessa Draser, Lena Ebbing, Clara Heuft, Lore Lüdorff, Franziska Marek, Emma Menne, Ziena Müller, Amira Neve, Emma Porsch, Karla Schnieder, Melanie Steuer, Karla Wittkowski Text und Dramaturgie Ensemble Regieassistenz Josy Streil Trailer Lena Ebbing Spielleitung Christian Reick

 

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LIVE-STREAM an folgenden Terminen:

Donnerstag, 18. Februar – 20 Uhr
Freitag, 19. Februar – 20 Uhr

Zugang per E-Mail an artig@mmm.schulbistum.de

17 - 21 Februar: neubau_ AGGREGATE | MANN MÄNNER MÄNNLICH

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Theater | Mi 17. bis So 21. Februar | 20 Uhr

neubau_ AGGREGATE

Münster
MANN MÄNNER MÄNNLICH

Let’s talk about sex! Obwohl – leichter gesagt, als getan. Vor allem, wenn’s um das Erleben von heterosexuellen Männern geht. Denn die sind schweigsam. In der Öffentlichkeit, untereinander, vielleicht auch sich selbst gegenüber. Warum eigentlich? Klar, es herrscht kein Mangel an Genderdebatten. Aber in denen geht es ja meistens um Macht und Missbrauch. Das Rechercheprojekt MANN MÄNNER MÄNNLICH gibt einer anderen Perspektive Raum. Und bringt ein überfälliges Gespräch in Gang. Christian Fries und Silvio Beck haben 17 Interviews mit Hetero-Männern geführt. Haben über Verlangen und Versagensängste, Wünsche und Fantasien, Selbstbefriedigung und das Verhältnis zum eigenen Körper gesprochen. Über Dating-Apps, die Omnipräsenz von Porno und das Erbe der sexuellen Revolutionen. Die Antworten sind so ungewöhnlich offen wie subjektiv. Und haben genau deswegen das Potenzial, gesellschaftliche Debatten anzustoßen. Wenn wir fragen, was „Männlichkeit“ ist, müssen Männer von sich reden. Hier tun sie’s.

Schauspieler Jan Sturmius Becker, David Fischer, Kai Hufnagel Regie, Textfassung, Musik Christian Fries Ausstattung, Szenographie Silvio Beck

Eine Produktion von neubau und AGGREGATE Gefördert durch Theater im Pumpenhaus, Kulturamt der Stadt Münster, Stadt Halle und Lotto Sachsen-Anhalt Rechercheförderung Die Recherche wurde gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Die Durchführung der Interviews wurden technisch unterstützt von der Filmwerkstatt Münster

 

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Tickets demnächst erhältlich für folgende Termine:

Mittwoch, 17. Februar – 20 Uhr
Donnerstag, 18. Februar – 20 Uhr
Freitag, 19. Februar – 20 Uhr
Samstag, 20. Februar – 20 Uhr
Sonntag, 21. Februar – 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

25 - 28 Februar: Grüneberg / Kerklau | Denkraum der Utopien

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Eine Performance der Wissenschaften | Do 25. bis So 28. Februar | 20 Uhr

Grüneberg / Kerklau

Münster
Denkraum der Utopien

Das Ziel ist klar: den Kollaps des Planeten verhindern. Die Forderungen von Fridays for Future und anderer Initiativen liegen auf dem Tisch. Schon lange. Und jetzt? DENKRAUM DER UTOPIEN lädt das Publikum dazu ein, Zukunft zu gestalten. Gemeinsam mit einem Pool aus Künstlern, Wissenschaftlerinnen und Klimaaktivisten visionäre Strategien zu entwerfen. Nachzudenken, weiter zu denken. Ist der Gewinn von Verzicht nicht unverzichtbar? Was wäre, wenn die Gesellschaften dieser Erde ihre eigenen Ideen einer klimaneutralen und gerechten Welt verwirklichen würden? Bräuchte es eine weltumspannende Regierung für den großen Wandel – und was kann jeder einzelne tun, um etwas zu verändern? Diese Performance öffnet Räume. Fürs Spielen, Fragen, Handeln. Für neues Wissen und die Kunst der Beteiligung. Eine Arena ohne Horizontgrenzen entsteht, die der Dystopie den Kampf erklärt. Stellen wir die Welt auf den Kopf!

Performance / Expert*innen Leandra Praetzel, Lilith Kuhn, Nicole de Vries, Zuwena Kikoti, Dr. Laura Mae Herzog u.a. Künstlerische Leitung Philip Gregor Grüneberg Choreografie Marcela Ruiz Quintero

Dramaturgie Manfred Kerklau Ausstattung Susanne Kudielka Visual Art Sven Stratmann Sound Design Kai Niggemann Produktionsleitung Helene Ewert Regieassistenz Nina Hecker Grafik Sonja Deffner Pressearbeit neurohr & andrä GbR

Eine Produktion von Grüneberg / Kerklau GbR, in Koproduktion mit Theater im Pumpenhaus Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Kulturamt der Stadt Münster, Fonds Soziokultur – Programm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) „NEUSTART KULTUR“ In Kooperation mit Fridays for Future, Scientists for Future, ZIN – Zentrum für interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung der WWU, Eine Welt Netz NRW Medienpartner taz, die tageszeitung

 

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Tickets demnächst erhältlich für folgende Termine:

Donnerstag, 25. Februar – 20 Uhr
Freitag, 26. Februar – 20 Uhr
Samstag, 27. Februar – 20 Uhr
Sonntag, 28. Februar – 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

27 - 31 Januar: Jan Klare / Konzertfestival Jan Klare

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LIVE-STREAM / Konzert | Mi 27. bis Fr 29. Januar, 20 Uhr, und Sonntag, 31. Januar, 18 Uhr

Jan Klare

Münster
Konzertfestival Jan Klare

Man kann in trüben Zeiten ja auf vieles verzichten. Aber nicht auf Musik. Weswegen der bestens vernetzte Saxophon-Virtuose Jan Klare jetzt an drei Abenden im Pumpenhaus ein feines, handverlesenes Konzert-Festival präsentiert. Nicht nur tritt er selbst in wechselnden Formationen auf. Er hat auch eine Reihe kongenialer Weggefährten eingeladen: Das extrem eingängige Duo Handsome Couple lässt zusammen mit der Düsseldorfer Tänzerin Ying Yun Chen aufs Schönste Choreographie, Improvisation und HipHop verschmelzen. Was Klare und Julius Gabriel mit ihrem schwebenden Saxophon-Programm „About Angels and Animals“ kontrastieren. Am zweiten Abend treffen die intimen Raumerkundungen von Tänzerin Kanako Minami und Florian Walter (Saxo- und Hechtyphon) auf ein elektrisierendes Quartett – mit der Entdeckung Maria Portugal an den Drums! Und schließlich begegnen sich Klares famoses Rock-Projekt „tunnel & meadow“ sowie wehnermehner: ein Gitarre-Posaune Duo, das seinen ganz eigenen Jazz mitbringt…

Protest Possible

Wie soll im 21. Jahrhundert der Aufstand gelingen, wenn man schon an der Computerstimme der Beschwerde-Hotline scheitert? Wofür oder wogegen überhaupt kämpfen? Pro Gleichberechtigung von Robotern, contra Unterscheidung der Geschlechter? Mit welchen Argumenten lehnen wir noch gleich die Paketlieferdienste ab? Und welche Rolle spielt das, wenn die Meinungen längst von Maschinen produziert werden? Lauter gute Fragen, die der Revoluzzer-Liederzyklus PROTEST POSSIBLE aufwirft. Es ist das dritte Crossover-Projekt von Jan Klares fulminanter Global-Village-Kapelle „The Dorf“. Dieser Band, die wie ein Marktplatz funktioniert: Menschen kommen und gehen, es wird gestritten, gefeiert und dezibelstark Musik gemacht. Nach ENDE DER KOHLE und DIE VOLLKOMMENE LARVE jetzt also PROTEST POSSIBLE. Mit Texten von Lisa Danulat, Wolf Kampmann, Natascha Gangl, Jörn Klare und Laurie Penny. Umgesetzt in neun aufwiegelnden Songs von „The Dorf“. Alles überwiegend vor Corona entstanden. Und deshalb zeitlos mitreißend.

Jan Klare presentiert:

handsome couple  / ying yun chen +  About Angels and Animals  Konzert

Mi. 27.Januar // 20 Uhr

St.Kirchhoff – Banjo ,Simon Camatta – Schlagzeug ,Ying Yun Chen – Tanz //

JAN KLARE alto & bass saxophone  JULIUS GABRIEL  tenor & baritone saxophone

 

Minami – Walter   +  portugal/ zepezauer/ muche / klare Konzert

Do 28 . Januar // 20 Uhr

Kanako Minami (Tanz)  + Florian Walter (Saxo- & Hechtyphon) /

maria portugal – drums   achim zepezauer – tischlein elektrisch

matthias muche – trombone jan klare – saxophone

 

tunnel & meadow  +  wehnermehner Konzert

Fr 29. Januar // 20 Uhr

 

Serge Corteyn – guitar   Hannes Nebel – bass Marvin Blamberg – drums

Jan Klare – reeds / Raissa Mehner – Gitarre + Maximilian Wehner – Posaune

 

Protest Possibleein Protestlieder-Projekt von “The Dorf” Jan Klare & The Dorf Konzert

So 31. Januar // 18 Uhr 

Liedertexte Lisa Danulat, Wolf Kampmann, Natascha Gangl, Jörn Klare, Laurie Penny Musik The Dorf

In Kooperation mit dem Center for Literature-Burg Hülshoff

 
Sponsoren
Kunststiftung NRW
Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW
 

 

 

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LIVE-STREAM an folgenden Terminen:

Mittwoch, 27. Januar, 20 Uhr, auf → Youtube 
Donnerstag, 28. Januar, 20 Uhr, auf → Youtube 
Freitag, 29. Januar, 20 Uhr, auf → Youtube
Sonntag, 31. Januar, 18 Uhr, auf → Youtube 

22 - 24 und 29 - 31 Januar: Rue Obscure | Die Tür / force of habit

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Immersiver Parcours | Fr 22. bis So 24. und Fr 29. bis So 31. Januar | freitags und samstags jeweils von 17:30 bis 20:10 Uhr und sonntags von 16:30 bis 19:10 Uhr

Rue Obscure

Münster
Die Tür / force of habit

RUE OBSCURE lädt ein, in surreale Welten einzutauchen: Über die Zeit und ihre Verzweigungen.

Das Theater- und Performance-Kollektiv RUE OBSCURE verschreibt sich in dieser neuen Arbeit auf dem Gelände der ehemaligen York-Kaserne dem Einbruch des Surrealen in die vermeintlich gesicherte Wirklichkeit.

RUE OBSCURE ergreift die letzte Gelegenheit, die ehemaligen KFZ-Hallen der York-Kaserne für Besucher*innen zugänglich zu machen, bevor das gesamte Areal umgebaut wird. Der marode, geschichtsbeladene Ort ist ein gefundenes Fressen für die detailversessenen Weltenbauer*innen von RUE OBSCURE. Sie lassen hier die begehbare Installation „DIE TÜR“ entstehen – einen geheimnisvoll-poetischen Erlebnis-Parcours, der zum vollständigen Eintauchen in eine andere Welt lockt. Und die Besucher*innen entscheiden selbst, welchen Weg sie wählen…
*In personalisierten Zeitslots bewegen sich die Besucher*innen einzeln durch die Installation. Aufgrund der Exklusivität des Formats können alle pandemiebedingten Hygieneauflagen eingehalten werden. Die Besucher*innen werden gebeten, sich spätestens 20 Minuten vor ihrem Zeitslot am Eingangstor der York-Kaserne anzumelden.

force of habit – Videoinstallation

In Kooperation mit RESET e.V. lässt der Filmkünstler Sven Stratmann auf demselben Gelände die Videoinstallation „force of habit“ entstehen. Licht und Schatten verfangen sich und mischen die räumlichen Beziehungen auf. Sehgewohnheiten werden bedient und in diesem Format dekonstruiert. Diese abstrakte Arbeit stellt sich dem Spannungsfeld zwischen Bild und Nichtbild und der Frage der audiovisuellen Floskeln, die das Paradoxe vorm Auge des Betrachters entlarven.

Konzept Anne Keller, Karina Behrendt, Katharina Kolar, Nadja Berkenkopf

Regie und Skript Anne Keller Dramaturgie Katharina Kolar, Anne Keller Szenografie Karina Behrendt, Nadja Berkenkopf Spiel Carsten Bender, Sabeth Dannenberg, Katharina Kolar, Nils Müller Kostüm und Maske Bettina Zumdick Sound Hirzel Hirzelnsen Film Sven Stratmann Licht- und Tontechnik Felix Heinze, Nick Heedemann Kulissenbau Bernd Heitkötter Elektronik Sebastian Arnd Produktionsleitung Katharina Kolar Regie- und Produktionsassistenz Laura Will Ausstattungsassistenz Cathrin Cooley Beratung Interaction-Design Mathias Prinz Öffentlichkeitsarbeit Rita Roring Grafikdesign Jeanette Gramsch-Behrendt Vermittlungs-Formate Katharina Kolar, Anne Keller

Eine Produktion von RUE OBSCURE in Koproduktion mit Theater im Pumpenhaus in Kooperation mit RESET e.V., Stadtbücherei Münster gefördert von Kulturamt der Stadt Münster, Sparkasse Münsterland Ost, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste

unterstützt durch KonvOY GmbH, Kloster Bentlage, Künstlerdorf Schöppingen, Freundeskreis der Stadtbücherei Münster

Dank an Schrieverhoff Gartencenter, KÜSTER Automotive GmbH, Universitäts- und Landesbibliothek Münster, Flohmarkthalle Münster, Burgtheater Lingen/Institut für Theaterpädagogik der Hochschule Osnabrück

 

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Tickets demnächst erhältlich für folgende Termine:

Freitag, 22. Januar – 17:30 bis 20:10 Uhr
Samstag, 23. Januar – 17:30 bis 20:10 Uhr
Sonntag, 24. Januar – 16:30 bis 19:10 Uhr
Freitag, 29. Januar – 17:30 bis 20:10 Uhr
Samstag, 30. Januar – 17:30 bis 20:10 Uhr
Sonntag, 31. Januar – 16:30 bis 19:10 Uhr

Im Vorverkauf: 15,- Euro / 10,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr