17 + 18 Januar: Sabeth Dannenberg/ Physical Monkey | Camouflage

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Physical Theatre | Fr 17. und Sa 18. Januar, 20 Uhr

Sabeth Dannenberg / Physical Monkey

Münster
Camouflage

„Ich glaube an die Liebe, an die Gerechtigkeit, an das Leben“. Mit diesem Manifest tritt die Performerin Sabeth Dannenberg in ihrer Inszenierung „Camoulflage“ an. Um von Kampf und Widerstand zu erzählen. Um die Frage aufzuwerfen, ob es Ideen gibt, für die es sich zu sterben lohnt – oder zu töten. Um weibliche Radikalität in den Blick zu nehmen und den schmalen Grat zwischen Stärke und Gewalt abzumessen. Dannenberg, die als Physical-Theatre-Künstlerin Tanz, Akrobatik und Poesie verbindet, wirft ihren Körper in die Schlacht. Schafft revolutionäre Bewegung zwischen kargen Bäumen auf der Bühne. Oder am chinesischen Mast, dieser vier Meter hohen Stange, die ein Wagnis eigener Art bedeutet. „Camouflage“ ist bildmächtig und herausfordernd. Vom politischen Erwachen bis zum Guerilla-Krieg braucht es nur Augenblicke. Statt simplen Botschaften gibt es den Auftrag zum Weiterdenken. Die „beeindruckende Inszenierung“ (WN) kehrt jetzt zur zweiten Wiederaufnahme ins Pumpenhaus zurück!

Video-Trailer

 

Konzept & Performance Sabeth Dannenberg Co-Regie Kristin Scheinhütte Dramaturgie Christiane Holtschulte Choreografische Beratung Ives Thuwis Coaching Mast Chandra Malatitsch (PT) Ricardo Paz (PT)  Bühne/Kostüm Milica Jojevic Musik Gregor Kreienburg Licht Johannes Sundrup Grafik Erich Saar Bodypainting Sarah Pixner PR Rita Roring Foto Frequart, Ralf Emmerich Social Media Judith Pawlitta Eine Produktion von Physical Monkey in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus in Kooperation mit Open Space Ruhr Bochum, Muschelhorn Telgte und Instituto Nacional das Artes do Circo (PT) gefördert durch das Kulturamt der Stadt Münster und die Kunststiftung NRW

 

Karten direkt kaufen:  
Freitag, 17.01.2020 - 20 Uhr
Samstag, 18.01.2020 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 15,-€/ erm- 9,-€

Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

22, 24 + 25 Januar: José Ramón Hernández & Osikán-Experimental Scenic Platform | BaqueStriBois

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DEUTSCHLANDPREMIERE: Theater | Mi 22., Fr 24. und Sa 25. Januar, 20 Uhr

José Ramón Hernández & Osikán-Experimental Scenic Platform

Kuba
BaqueStriBois

Es gibt Themen, die sind im lateinamerikanischen Theater bis heute tabu. Gender und sexuelle Gewalt zählen dazu. Der Regisseur und Schauspieler José Ramón Hernández – einer der spannendsten jungen Theatermacher Kubas – begreift das als Auftrag. Und legt mit BAQUESTRIBOIS ein Stück über schwule männliche Prostitution in Havanna vor, basierend auf langen Recherchen. Das Ergebnis ist dokumentarisch, poetisch, verstörend und bewegend. Wie ein zärtlicher Schlag in die Magengrube. Beteiligt sind unter anderem ein Rechtsanwalt, ein Transvestit, zwei Transsexuelle, zwei Sexarbeiter. Die berichten von ihren je eigenen Erfahrungen mit Prostitution. Und setzen ihre Körper auf der Bühne dem vollen Risiko aus. Hernández beschwört starke Bilder. Lässt Steine auf Menschen regnen, setzt sie Schlägen und Demütigungen aus – schafft aber auch fragile Momente von Verletzlichkeit und Erotik. Das alles zu Sounds und Bildern von einschlägigen Treffpunkten in Havanna. Was existiert, kann man nicht totschweigen.

Regie José Ramón Hernández Dramaturgie José Ramón Hernández, Yohayna Hernández Schauspiel Alaín Cantillo Moreno, David Izaguirre Gender und Kommunikationsassistenz Marta María Ramírez Life expertise Rufino Nápoles (Anwalt), Andy Frank Ruano Medina (Ex-Travestie Sänger) Szenisches Design José Ramón Mori, Gabriel Estrada Reyes Soundtrack Design José Ramón Hernández, Oscar Sánchez Original Soundtrack Oscar Sánchez Produktion Dianelis Diéguez / JHSproducccione.

Die Vorstellung am Mittwoch, 22. Januar, wird von Queerstreifen Münster und Die Linse unterstützt.

 

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Mittwoch, 22.01.2020 - 20 Uhr
Freitag, 24.01.2020 - 20 Uhr
Samstag, 25.01.2020 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 15,-€/ erm- 9,-€

Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

1 + 2 Februar: Overhead Project | My Body is Your Body

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Neuer Circus/Tanz | Sa 1. und So. 2.Februar, 20 Uhr

Overhead Project

Köln
My Body is Your Body

Theater ist für Zuschauer, klare Ansichtssache. Im Stück My Body is Your Body der Company Overhead Project wird die Rolle des Betrachters allerdings auf so erhellende Art und Weise befragt, wie man es garantiert noch nicht gesehen hat. Choreograph Tim Behren hat dafür eine Blickarena gebaut. Das Publikum sitzt sich gegenüber, in der Anordnung der „opposing benches“, ähnlich denen des Britischen Parlaments. Und beobachtet das eigene Zuschauen in den Gesichtern der Anderen. Was beginnt, ist ein verblüffendes Spiegel-Spiel mit Blicken, Sichtachsen, Symmetrien. Staunenswert präzise abgezirkelt. Ein Performer-Trio aus Mijn Kim, Francesco Germini und Maiol Pruna gibt dabei die Richtung vor. Stellt unsere Wahrnehmung infrage. Und beweist, dass alle Realität im Auge des Betrachters liegt. Overhead Project stehen seit über zehn Jahren für eine außergewöhnliche Kombination aus zeitgenössischem Cirucs, Tanz und Performance. Hier erzählen sie akrobatisch davon, welche Macht die Perspektive besitzt. Ein Must-see!

Inszenierung und Konzeption  Tim Behren Kreation Leon Börgens, Leonardo García, Mijin Kim Performance (in Münster) Mijin Kim, Francesco Germini, Maiol Pruna Soundkomposition, Musikalische Dramaturgie  Simon Bauer Licht- und Bühnengestaltung, visuelle Dramaturgie Charlotte Ducousso Dramaturgische Begleitung, Research Eric Eggert, Mirjam Hildbrand Outside eye, Training Patricia Carolin Mai, Susanne Schneider Technische Betreuung Garlef Kessler Kostümgestaltung  Monika Odenthal Produktionsleitung Jari Ortwig PR, Management mechtild tellmann kulturmanagement Gefördert von Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Kunststiftung NRW, RheinEnergieStiftung Kultur, Fonds Darstellende Künste Premierenkooperation Studiobuehnekoeln In Kooperation / mit freundlicher Unterstützung Hessische Staatsballett / Staatstheater Darmstadt – Hessisches Staatstheater Wiesbaden, ehrenfeldstudios e.V., Maschinenhaus Essen, C.IN.E Sineu / Mallorca, Zirkus Paletti Mannheim.

 

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Samstag, 01.02.2020 - 20 Uhr
Sonntag, 02.02.2020 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

7 + 8 Februar: Keren Levi / NeverLike + Slagwerk Den Haag | UNMUTE

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DEUTSCHLANDPREMIERE: Tanz | Fr 7. und Sa 8. Februar, 20 Uhr

Keren Levi / NeverLike + Slagwerk Den Haag

Amsterdam/Den Haag
UNMUTE

Körper und Klang organisch zu verschmelzen – das ist ein Lebensthema der israelischen Choreographin Keren Levi. Eines, mit dem sie sich immer wieder auf Neuland wagt. Zuletzt hat sie in FOOTNOTES und DEPARTING LANDSCAPES die Werke des genialen Musik-Pioniers Morton Feldman zum Tanzen gebracht. Jetzt geht sie noch einen Schritt weiter, gemeinsam mit Komponist Yannis Kyriadikes. Für UNMUTE führen die beiden drei Tänzer der Company NeverLike und zwei Percussionisten des Ensembles Slagwerk Den Haag zusammen. Die Performer tragen Sensoren am Körper. Und lassen durch ihre Bewegungen eine Partitur entstehen. Als menschliche Musikmaschinen, cyborgs of sound. Dazu werden computergenerierte Stimmen gemixt, die in Sprachen von morgen sprechen. Womit Levi ungeahnte Räume öffnet. Für das Sagbare und Hörbare. Ein technisches Wunderwerk! Mit politischer Dimension: UNMUTE ist eine Musiktanzperformance gegen das Mundtotmachen. Jeder kann das Stummsein brechen. Und sei es mit dem Körper.

Konzept und musikalische Komposition Yannis Kyriakides Konzept und Choreografie Keren Levi Tanz, Musik, Choreografie Eva Susova, Charlie Laban Trier, Matthew Day Percussion, Tanz, Musical Komposition Fedor Teunisse Marianna Soroka (Pepe Garcia im Entwicklungsprozess) Dramaturgische Beratung Igor Dobričić Sensoren Server und Software Entwicklung Darien Brito Sensoren System und Sound Technik Michele Abolaffio Lichtdesign und Technik Martin Kaffarnik Kostüm Ginta Tinte Kostüm Fedor Teunisse Keren Levi Grafik Design Miritte Ben Yitzchak Foto Eti Steinberg, Assi Weitz Management, Strategie Jette Schneider (NeverLike/Transistor), Liesbeth Kok (Slagwerk Den Haag) Fund-raising Konzeptentwicklung Judith Schoneveld (NeverLike/Transistor) Marketing, PR Liorah Hoek (NeverLike), Marije de Graaf (Slagwerk Den Haag) Produktion Stephie Kolman (Slagwerk Den Haag) Koproduktion Keren Levi | NeverLike und Slagwerk Den Haag Finanzierung Performing Arts Fund NL, Norma Fund, Creative Industries Fund NL und Amsterdam Fund for the Arts Besonderen Dank an ICK Dans Amsterdam, FFT Düsseldorf und Veem House for Performance

 

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Freitag, 07.02.2020 - 20 Uhr
Samstag, 08.02.2020 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

12, 13 + 14 Februar: EnsembleARTIG | Judenbuche

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Junges Theater | Mi 12., Do 13. und Fr 14. Februar, 20 Uhr

EnsembleARTIG

Münster
Judenbuche

Die Geschichte hat ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert. Sie handelt von Wilderei und Holzdiebstahl, von Hochmut und dem Fall der Moral. Und von einem jüdischen Händler namens Aaron, der erhängt an einem Baum gefunden wird. „Die Judenbuche“ – so hat Annette von Droste-Hülshoff ihre 1842 erschienene Novelle getauft. Deren Äste bohren sich unbarmherzig durch unsere Gegenwart. Was in ihrem Schatten gedeiht, sind Phänomene von heute. Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit, Ideologien der Ausgrenzung. Droste-Hülshoffs „Dorf B.“, Schauplatz der mörderischen Verwerfungen, ist als geistige Provinz überall zu finden. Das Ensemble ARTIG der Marienschule – Partnerin des Pumpenhauses im Programm PuSH – will dem nicht schweigend zuschauen. Im „Sittengemälde aus dem gebirgichten Westfalen“ findet die Gruppe Fragen von höchster Dringlichkeit. Und einen Appell, der das Hinhören lohnt: „Leg hin die Waagschal, nimmer dir erlaubt! Laß ruhn den Stein – er trifft dein eignes Haupt!“

Video-Trailer

 

Es spielen Tessa Draser, Lena Ebbing, Mirta Fredel, Clara Sophie Heuft, Franziska Marek, Emma Jo Menne, Ziena Müller, Amira Neve, Henrike Ostendorf, Emma Porsch, Lili Rezny, Sophia Schulte-Wintrop, Melanie Steuer, Kira Wiechers Beratung und Mitarbeit Anna Bömler, Elena Weich, Judith Suermann Technik N.N., Line Beck, Marie Schlebusch und Hannah Mennebröcker Licht Felix Heinze Kulissenbau Gerald Müller Fotos Franca Porsch Musikalische Beratung Daniel Lembeck Spielleitung Christian Reick Danke an Jochen Grywatsch von der Droste-Forschungsstelle Eine Produktion in Zusammenarbeit mit dem Center for Literature (Burg Hülshoff) und dem Theater im Pumpenhaus (PuSH)

 

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Mittwoch, 12.02.2020 - 20 Uhr
Donnerstag, 13.02.2020 - 20 Uhr
Freitag, 14.01.2020 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 12,-€ / 7,-€

Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

16 Februar: Klanglandschaften | BKO (Mali)

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Konzertreihe | So 16. Februar, 20 Uhr

Klanglandschaften

Mali
BKO

Mali war lange das westafrikanische Musterland. Stand für religiöse Toleranz und das entspannte Zusammenleben von über 80 verschiedenen Ethnien. Seit der Besetzung des Nordens durch Islamisten sind die Verhältnisse indes gekippt und Konflikte allgegenwärtig. Umso größere Bedeutung fällt der Musik als Friedensstifterin zu! Einem Projekt wie BKO. In diesem Erfolgs-Quintett (das den Kürzelnamen der Hauptstadt Bamako trägt) spielen Musiker mit unterschiedlichen ethnischen Backgrounds. Und vereinen die vielen Traditionen ihrer Heimat. Die Sounds der Trommel Djembé, der Langhalslaute Donsongoni und der Banjo-Vorgängerin Djelingoni gehen bei BKO in Percussion-durchpulsten, urbanen Arrangements auf. Ihre Stücke haben politische Themen. Oder erzählen von Liebe oder der Kunst der Hexerei. Nach dem Konzert des Blues-Virtuosen Bassekou Kouyaté demonstriert die Reihe KLANGLANDSCHAFTEN hier einmal mehr den Reichtum der malischen Musikszene. Der Rolling Stone schwärmte: „BKO are immensly rough and tough“!

Djembé Ibrahima Sarr Djeli- N’goni Mamoutou Diabate Gesang, Dunun Fassara Sacko Percussions, Drum Set Aymeric Krol N'goni Bass Nfaly Diakité Lead, Chor Alou Sangare

 

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Sonntag, 16.02.2020 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

17 + 18 Februar: Louise Lecavalier | STATIONS

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Tanz | Mo 17. und Di 18. Februar, 20 Uhr

Louise Lecavalier

Montréal
STATIONS

Sollen sich doch andere kleine Ziele stecken. Louise Lecavalier tritt in ihrem neuen Stück STATIONS an, um den Tanz zu erneuern. Was angesichts ihrer Klasse nicht mal größenwahnsinnig klingt. Schließlich ist es quasi ihr Markenzeichen, sich mit vollem Einsatz von Körper und Seele zu verausgaben. Die mittlerweile über 60-jährige Power-Performerin hat mit Frank Zappa und David Bowie gerockt. War fast 20 Jahre lang Muse und Frontfrau der revolutionären Kompanie La La La Human Steps um Gründer Édouard Lock. Und sorgt seitdem solo für Furore. Im Pumpenhaus zuletzt mit den spektakulären Arbeiten SO BLUE und BATTLEGROUND. Es ziehe sie „wie eine Gladiatorin stets zurück in die Arena“, sagt Lecavalier. Höchste Zeit für eine neue Schlacht! Ihr jüngstes Solo beschreibt einen Zyklus in vier Stationen. Als Verweis auf Jahreszeiten, Himmelsrichtungen. Mit Lecavalier als Kraftzentrum und Konstante. Getragen von den Sounds des Jazz-Saxofonisten Colin Stetson entfesselt sie einen Tanz aus purer Neugier.

Choreografie, Tanz Louise Lecavalier Probenleitung, künstlerische Assistenz France Bruyère Musik Colin Stetson et al. Lichtdesign Alain Lortie Bühne (ratgebend) Marc-André Coulombe Kostüm Yso Produktion Fou glorieux Koproduktion tanzhaus nrw, HELLERAU Europäisches Zentrum der Künste – Dresden, Festival TransAmériques Montreal, Harbourfront Centre Toronto, Usine C Montreal, National Arts Centre Ottawa and Diffusion Hector-Charland L’Assomption. Fou glorieux is Unterstützung Conseil des arts et des lettres du Québec, Canada Council for the Arts and Montreal Arts Council

 

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Montag, 17.02.2020 - 20 Uhr
Dienstag, 18.02.2020 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

21 + 22 Februar: Olga Pona/ Chelyabinsk Contemporary Dance Theater | Running

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EUROPAPREMIERE: Tanz | Fr 21. und Sa 22. Februar, 20 Uhr

Olga Pona/ Chelyabinsk Contemporary Dance Theater

Chelyabinsk
Running

Immer nur durchstarten. Unaufhaltsam, wie ein Schneeball, der den Berg herab rollt. Mit vollem Risiko, sich unterwegs zu verlieren. Das ist das Tempo der Gegenwart. Beschleunigung um jeden Preis, höher, schneller, weiter. Wir sind Raketenmenschen auf der Reise durch Raum und Zeit, manche mit Ziel, manche ohne. Bleibt die Frage: Wo stehen wir eigentlich? Für diesen Zustand des rasenden Leerlaufs findet die geniale sibirische Choreographin Olga Pona in ihrer jüngsten Produktion RUNNING bewegte Bilder. Die Frontfrau des Chelyabinsk Contemporary Dance Theater aus dem Südural hat sich in ihrer Arbeit schon oft mit dem rasanten Wandel der Zeitläufte beschäftigt. Mit den Turbulenzen, die Systemwechsel und andere Verwerfungen im Leben der einzelnen verursachen (etwa im tollen Stück DIFFERENT). Diesmal schlägt sie einen radikalen Schritt vor: Einfach mal innehalten. Herausfinden, was wirklich von Bedeutung ist. Worte hören oder sagen, die nicht bloß hohl tönen. Beim Rennen bleibt zuviel auf der Strecke.

Choreografie Olga Pona mit den TänzerInnen Tanz Tatiana Sushchenko, Dmitry Chegodar, Elena Prishvitsyna, Dennis Chernyshov, Tatiana Lumpova, Vladislav Morosov, Kristina Chernyshova, Stepan Bannov, Maria Gerasimova, Andrey Zykov, Tatiana Kritskaia, Nurlan Nurushev Musik SoundLandscape Kostüme Olga Pona Licht Vladimir Karpov Video Anton Slastnikov, Dmitry Ivanchenko

 

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Freitag, 21.02.2020 - 20 Uhr
Samstag, 22.02.2020 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43