Cactus Junges Theater – Expedition Würde

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Junges Theater// Do 25. - So 28.06.2015, 20.00 Uhr
Cactus plus*
Münster
Exremities – Bis zum Äußersten
Jetzt ist das Schwein dran. 
Der Rache steht nichts mehr im Weg. 
Oder was? Recht, Moral, Gewissen? Der Mann im Käfig kann nicht entkommen. Aber wer hier gefangen ist, bleibt die Frage. Der amerikanische Autor William Mastrosimone erzählt in seinem Stück Extremities (auch mit Farah Fawcett verfilmt) von einer Vergewaltigung. Oder dem Versuch davon? Terry ist gefesselt, allein unter Frauen. Zwischen den Bewohnerinnen der Dreier-WG entbrennt ein Streit auf Messers Schneide. Über Verbrechen und Strafe, Selbstjustiz und Moral. Hier drohen Grenzen zu verwischen. Auch die zwischen Opfer und Täter. Mit einem Profi-Ensemble bringt Cactus Junges plus dieses hammerharte Psychokammerspiel auf die Bühne. Verhandelt werden Verhaltensfragen in Extremsituationen: Was treibt einen Menschen an, der Gewalt und Angst erlebt hat? Wer darf über Vergeltung und Vergebung entscheiden? Das Publikum sitzt mit in der Jury, wenn Cactus sein Jahresthema »Würde« auf brisante Weise beschließt. *Spielraum für junge professionelle Künstler
Es spielen  Marlena Keil, Judith Suermann, Sarah Christine Giese, Stefan Nászay  Regie  Alban Renz  Regieassistenz  Mareike Fiege  Bühne  Rikki Markonen  Kostüme  Bettina Zumdick  Technik  Jan Platzcke  Fotograf/Grafik  Erich Saar  Dank an  Tilman Rademacher, Christoph Winges  Produktion  Cactus Junges Theater  Koproduktion  Theater im Pumpenhaus, Jugendtheater-Werkstatt e. V. und dem Jib  Förderer  Kontinuierliche Förderung durch das Kulturamt der Stadt Münster, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW  Unter­stützer  andante gGmbH, Soroptimist International, Cibaria, Roadstop GmbH  Mit freundlicher Unterstützung  der Sparkasse Münsterland-Ost. Diese Theaterproduktion ist assoziiert mit dem Theaternachwuchsförderprogramm Nistplätze des Ministeriums für FKJKS des Landes NRW. www.cactus-theater.de
12,- € / 7,- €

WILDWUCHS | Wildwechsel – Diskusstion & Vortrag

Diskussion & Vortrag | Sa 7. + Mi 11.04.2018

wildwuchs – Freie Szene

"WILDWECHSEL" – Diskussion & Vortrag

Die Initiative moNOkultur lädt im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe zu gleich zwei kulturpolitischen Terminen unter der Überschrift „WILDWECHSEL“ ein. Entwicklungspotentiale sollen ausgelotet und Perspektiven dürfen gewechselt werden. Dabei können sich alle Interessierten auch über das Bündnis der Freien Szene Münster – die Initiative moNOkultur – informieren, die sich bereits seit Ende 2013 für die Belange der Kultur-Akteure einsetzt und sich als Sprachrohr zu Verwaltung und Politik etabliert hat. Wir freuen uns auf einen regen Austausch!

Samstag, 7.4.2018, 16:00-17:30 Uhr
Wildwechsel (1) / LEIPZIGER KULTURPATEN – Ein Modell für Münster?

„Das Prinzip ist einfach: engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer, Fachleute, Freiberufler und Führungskräfte helfen Kultureinrichtungen und Kunstprojekten praktisch und persönlich, aber eben nicht mit Geldspenden. […] Das Konzept ist interessant für Unternehmen, weil ihr Engagement durch das ihnen verliehene Siegel LEIPZIGER KULTURPATE klar definiert und abgrenzbar ist und einen Imagegewinn bedeutet.“ So beschreibt das gemeinnützige Projekt „Leipziger KulturPaten“ die eigene Idee und deren Mehrwert. Gudula Kienemund, ehrenamtliche Geschäftsführerin und Gesellschafterin der Leipziger Kulturpaten, wird das Konzept und deren Umsetzung vorstellen. Im gemeinsamen Gespräch sollen Möglichkeiten einer Übertragung des Projektes auf Münster gesucht werden.


Mittwoch, 11.4.2018, 18:00-19:30Uhr
Wildwechsel (2 ) / Freie Szene Münster - Weiter dranbleiben!

Die Vertreter*innen der kommunale Kulturpolitik haben seit langem den Stellenwert und die Potentiale der Freien Szene für die Kulturlandschaft Münsters erkannt. Auf finanzieller Ebene sind punktuell durch Mitwirkung der Initiative moNOkultur neue städtische Fördermöglichkeiten geschaffen worden. Doch ist das dauerhaft ausreichend, um diese lebendige Szene, die sich besonders durch Innovation und Experimentierfreude auszeichnet, perpektivisch am „Leben“ zu halten? Benötigt die Freie Szene eine ganz andere Unterstützung durch die städtische Verwaltung und Politik? Was können die Künstler und Kulturschaffenden selbst zur Verbesserung ihrer Situation beitragen? Wohin kann und soll sich die Freie Szene entwickeln, was plant die Verwaltung für die Zukunft?

Im Gespräch mit Cornelia Wilkens, Dezernentin für Soziales, Integration, Kultur und Sport, sowie Akteur*innen der freien Kulturszene werden Antworten gesucht, Fragen gestellt und Möglichkeiten besprochen.

 

wildwuchs – Freie Szene
Initiative moNOkultur Münster

Vielfalt. Phantasie. Experimentierlust. Begriffe, die man auch in Münster gern mit der „Freien Szene“ verknüpft. Aber was genau ist das Wesen dieser Buntheit? Was bedeutet das Produzieren in freien Strukturen heute? Das Bündnis „moNOkultur“ macht sich seit 2013 für bessere Förder- und Arbeitsbedingungen der unabhängigen Kunst- und Kulturschaffenden stark. Jetzt bieten wir den Stärken der Szene die breitestmögliche Plattform. Bündeln die kreative Power. Regen den Dialog an. Und forcieren die Vernetzung untereinander. In Kooperation mit dem Pumpenhaus zeigen wir vom 6. bis 29. April die Veranstaltungsreihe wildwuchs – Freie Szene. Mit Ausstellungen, Performances, Konzerten und Partys. Die Spanne reicht vom Stummfilm mit Live-Musik bis zur Space-Hörspiel-Disko. Von der installativen Werkschau bis zur alkoholseligen Lesung. Wir haben altgediente Künstler*innen und Gruppen ebenso eingeladen wie vielversprechende Newcomer. Schließlich ist die Freie Szene permanent im Wandel. Und garantiert für eine Überraschung gut. Wildwuchs eben!

Eine Veranstaltungsreihe der Initiative moNOkultur – Bündnis der freien Szene Münster – in Kooperation mit dem Theater im Pumpenhaus Münster und Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Münster

Eintritt frei

KLANGZEIT 2018 | auf abwegen

Konzert | MI 30.05.2018, 20h

KLANGZEIT 2018

Festival für neue Musik
auf abwegen

In vier Konzerten mit Experimentalelektronik wird das Verhältnis von Klang und Raum austariert. Giancarlo Toniutti entführt das Publikum in seinem Programm ruovde-ràuhki (poor iron) mit seiner postindustriellen Elektroakustik an geheimnisvolle Hör-Orte. Alice Kemp verknüpft in fast schon privat anmutenden Performance-Ritualen Klangerzeugung direkt mit ihrem Körper. Das Synthetische Mischgewebe fordert in einer aus Alltagselektronik erwirtschafteten Konzert-Installation die Gäste zur aktiven Mitwirkung und eigenen Raumerforschung auf. Simon Fisher Turner, als erfahrener Soundtrack-Komponist (u.a. für die Filme von Derek Jarman) und Klang-Tagebuch-Autor, verwebt gefundene Klänge aus aller Welt zu einer eigenwilligen Hörerfahrung, die auf imaginierter Geografie beruht.

Das Synthetische Mischgewebe, Giancarlo Toniutti, Alice Kemp, Simon Fisher Turner

12,- € / erm. 6,- €

KLANGZEIT 2018 | “… Einklang freier Wesen …”

Konzert | Fr 1.06.2018, 20h

KLANGZEIT 2018

Festival für neue Musik
"... Einklang freier Wesen ..."

Sieben Blechbläser und zwei Schlagzeuger loten in Peter Eötvös‘ Musik die Akustik des Raumes aus - die Soli aus Haas‘ …aus freier Lust verbunden… die bis hierher im gesamten Festival gespielt wurden, erklingen nun zusammen - James Tenney formt den Raum mit Form 1 und Edgar Varèse steuert mit Octandre einen Klassiker zum Programm bei.

Ensemble consort mit James Tenney, Edgar Varèse Dirigent Chatschatur Kanajan

16,- € / erm. 8,- €

Tanz
bodytalk | SOLIDARITOT – GOOD NIGHT, SOLIDARITY/SOLIDARNOC

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Tanz | Mi. 12.12. und Do. 13.12.2018, 20h

bodytalk

Münster
SOLIDARITOT - GOOD NIGHT, SOLIDARITY/SOLIDARNOC

Es war einmal ein Sommer der Liebe. Der ließ die polnischen Kinder träumen. Von einer besseren Zukunft, einem vereinten Europa. Kurzum: von Solidarność. Ist lange her, 1980 war das. Und heute? Werden überall die Jägerzäune des Nationalismus hochgezogen, während das Wir-Gefühl den Gefrierpunkt erreicht hat. Die Gruppe bodytalk und das Polski Teatr Tańca (PTT) überschreiten jetzt die 500 Kilometer lange Grenze, die Deutschland und Polen trennt. Und erforschen im gemeinsamen Tanz, was schief läuft in den Trutzburgen der entzweiten Gegenwart. Weshalb Solidarität mittlerweile solidaritot erscheint. Die bodytalk-Gründer Yoshiko Waki und Rolf Baumgart, bekannt als unerschrockene Feldforscher, haben schon einmal mit dem PTT kooperiert. Woraus die gefeierte Produktion JEWROPE entstand, die sich dem Holocaust stellte (»mit starken Bildern, aktuellen Bezügen und einer radikalen Konfrontation des Publikums mit Gewalt«, WN). In SOLIDARITOT geht es jetzt um die Zukunft. Denn die steht auf dem Spiel.

Von Yoshiko Waki und Rolf Baumgart Von und mit Adrian Radwański, Dominik Kupka, Dominik Więcek, Emily Wong, Julia Hałka, Kacper Bożek, Katarzyna Kulmińska, Katarzyna Rzetelska, Michał Przybyła, Paulina Jaksim, Paweł Malicki, Sandra Szatan, Volodymyr Makovskyi Live-Musik Damian Pielka Ausstattung Miroslaw Kaczmarek Produktion Maximilian Körner, Robert Chodyła Foto Andrzej Grabowski Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Stadt Münster, iDAS. JEWROPE, die letzte Koproduktion von PTT und bodytalk, wurde mit dem Kölner Tanztheaterpreis ausgezeichnet.

 

Karten direkt kaufen:  
Mittwoch, 12.12.18 - 20 Uhr
Donnerstag, 13.12.18 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

Konzert
Elliot Sharp | PORT BOU – EINE WALTER BENJAMIN OPER

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Konzert | Fr. 14.12.2018, 20h

Elliot Sharp

New York
PORT BOU - EINE WALTER BENJAMIN OPER

»Mein Leben wird ein Ende finden in einem kleinen Dorf in den Pyrenäen, wo mich niemand kennt«. Diesen Satz hinterließ der deutsche Philosoph Walter Benjamin. 1940, auf der Flucht vor den Nazis, sah er sich im spanischen Grenzort Portbou »in auswegloser Situation«. Und beging Suizid. Der amerikanische Komponist Elliott Sharp, Sohn einer Holocaust-Überlebenden, findet in Benjamins Biographie den Stoff für eine experimentelle Oper. Für ein radikales musikalisches Projekt, das die Zerrissenheit dieses bedeutenden Denkers »in die Frequenzen von Musik und Drama übersetzt«. Multi-Instrumentalist Sharp, seit fast 40 Jahren eine Schlüsselfigur der New Yorker Avantgarde, hat sich stilistisch nie festlegen lassen. Changiert bis heute bemerkenswert eigensinnig zwischen Rock, Jazz und Neuer Musik. Auch PORT BOU überschreitet Genre-Grenzen. Um einen Ausdruck für den inneren Zustand eines Mannes am Ende zu finden. Die gesamte Oper spielt in den letzten Minuten der Echtzeit für Walter Benjamin.

Musik und Libretto, Bassklarinette, Posaune, Viola, Violoncello, Gitarre, Perkussion, Elektronik Elliott Sharp Bassbariton Nicholas Isherwood Klavier Jenny Lin Akkordeon William Schimmel Projection Design, Foto Janene Higgins Eine Produktion der In Situ Art Society (Bonn) In Zusammenarbeit mit cuba-cultur (Münster), dem Theater im Pumpenhaus (Münster) und dem Kreativquartier Ruhrort (Duisburg) Gefördert durch das NRW KULTURsekretariat, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, die Stadt Bonn, die Stadt Duisburg und das Kulturamt der Stadt Münster

 

Um Karten zu kaufen, klicken Sie bitte hier -> Freitag, 14.12.18 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 18,-€ / 12,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

Theater
Transittheater | DER MESSIAS

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Theater | So 16. – So 23.12.2018 + Mi 26. – So 30.12.2018 um 20 Uhr; Zusätzliche Nachmittagsvorstellungen So 23. + So 30.12.2018 um 15 Uhr

Transittheater

Münster
DER MESSIAS

Die Kirche wankt, der Christbaum eiert, nur DER MESSIAS bleibt gefeiert! In Münster kennt diese Verse jedes Kind. Schließlich wird der selige Kult um Partrick Barlowes Chaos-Komödie im Pumpenhaus von Generation zu Generation weitergegeben wie der selbstgebastelte Weihnachtsschmuck aus Salzteig. In diesem Jahr feiern wir 30 Jahre MESSIAS. In Worten: DREISSIG! Viel länger hat nicht mal Jesus auf Erden gewirkt. Und dabei ist unser erbaulicher Krippen-Spaß so frisch geblieben wie zu D-Mark-Zeiten. Auch hält der Herrgott seine schützende Hand besonders sorgsam über unser Ensemble, damit Pitt Hartmann, Benedikt Roling und Gabriele von Grote ihn (und uns) noch viele, viele Jahre erheitern können – als Theaterdirektor Theo und Pannen-Mime Bernhard, die sämtliche Rollen der Weihnachtsgeschichte selbst performen müssen. Beziehungsweise als Opern-Diva Frau Timm, die mit ihrem Händel die Engel von den Wolken singt. Es schnaubt der Ochs, der Esel flieht – bis er den MESSIAS sieht!

Regie Martin Jürgens Text Patrick Barlow Schauspiel Pitt Hartmann, Benedikt Roling, Gabriele von Grote Technik Lennart Aufenvenne

 

Karten direkt kaufen:  
Sonntag, 16.12.18 - 20 Uhr
Montag, 17.12.18 - 20 Uhr
Dienstag, 18.12.18 - 20 Uhr
Mittwoch, 19.12.18 - 20 Uhr
Donnerstag, 20.12.18 - 20 Uhr
Freitag, 21.12.18 - 20 Uhr
Samstag, 22.12.18 - 20 Uhr
Sonntag, 23.12.18 - 15 Uhr
Sonntag, 23.12.18 - 20 Uhr
Mittwoch, 26.12.18 - 20 Uhr
Donnerstag, 27.12.18 - 20 Uhr
Freitag, 28.12.18 - 20 Uhr
Samstag, 29.12.18 - 20 Uhr
Sonntag, 30.12.18 - 15 Uhr
Sonntag, 30.12.18 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 18,-€ / 12,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

 

derkalavier, Bürgel, Baronski | HELLO MY NAME IS … #22

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Konzert/Open Stage | Fr. 26.10.2018, 20h

HELLO MY NAME IS ... #22

Münster
derkalavier, Bürgel, Baronski

Wo sollen sich junge Rapperinnen und Rapper ausprobieren, die zu schüchtern für die Fußgängerzone oder den Linienbus sind? Bei Hello my name is ... natürlich, der beliebten Introducing-Plattform für alle, die was zu sagen oder zu reimen haben. Während der Wildwuchs-Reihe hat das Format unlängst am Pumpenhaus angedockt. Und so viel Zuspruch erfahren, dass wir jetzt wieder die Bühne für neue Lyrics und Styles freigeben. Eine Live-Band, die nach sattem Start in der Milchbar gerade in Kooperation mit muensterbandnetz.de die gesamte Stadt unsicher macht, ist auch vorhanden. Unterstützt von fetten und schlanken Beats, können sich die angehenden MCs, Sängerinnen und Sängermit eigenen Texten oder anderen geistesgegenwärtigen Improvisationen bewähren. Den Aufschlag macht Mayomann&Backfischboy. Danach steht das Mikro offen für jede und jeden, der sich traut. Also: rumkommen und ausprobieren!

keyboard derkalavier bass Manuel Bürgel drums Baronski guitar Phil Wood opening Mayomann&Backfischboy

Nur Abendkasse.

  Karten Abendkasse: 6,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

Konzert
KLANGLANDSCHAFTEN | Cemîl Qoçgirî & AVÎAN Quartett

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Konzert | So. 06.01.2019, 20h

Cemîl Qoçgirî & AVÎAN Quartett

Kurdistan
KLANGLANDSCHAFTEN

Traditionen entdecken, Fremdheit erfahren, Horizonte entgrenzen – das ist seit Beginn das Versprechen der KLANGLANDSCHAFTEN. Die Konzertreihe führt diesmal nach Kurdistan. Hier hat der Duisburger Cemîl Qoҫgirî seine familiären Wurzeln. Hier schöpft er musikalisch aus dem vollen Repertoire der Vorfahren. Qoҫgirî spielt virtuos Tenbûr, die dreisaitige Langhalslaute, die prägend ist für die alevitische Musik. Allerdings verbindet er den Sound Mesopotamiens staunenswert leicht mit europäischen Einflüssen. Wie passend, dass der Künstler zusammen mit dem AVÎAN Quartett auftritt. Dessen Name ist Kurmancî, einer der ältesten kurdischen Dialekte. Und bedeutet „Tautropfen“. Ganz ohne Kitsch – genau so klingen die vier Musikerinnen an ihren Streichinstrumenten auch. Sie fusionieren famos orientalische Elemente mit Klassik, streuen dazwischen jazzartige Improvisationen – stets auf der Suche nach der neuen Melodie. Ein erstes eigenes Album ist in Arbeit. Aber das echte Erlebnis gibt es live!

Kompostion Cemîl Qoçgirî Violine, Gesang, Percussion Nur Dlovani Violine, Gesang, Percussion, Hang Julia Brüssel Viola ,Gesang Margarita Rumyantseva Violoncello, Gesang, Percussion Beate Wolff

Karten direkt kaufen:  
Sonntag, 06.01.2019 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

Theater
Rue Obscure | EIN NEUES LAND

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Theater | Do. 10., Fr. 11., Sa. 12 und So. 13.01.2019, 20h sowie So. 13.01.2019 um 15h

Rue Obscure

Münster/Hamburg
EIN NEUES LAND

Eine seltsame Poesie der Verlorenheit herrscht hier. Die Bilderwelt, in die der namenlose Einwanderer gerät, wirkt futuristisch. Und gehorcht ihren eigenen Gesetzen. Egal, ob in der Fabrik mit ihren Röhren und Zahnrädern, wo der Mann Arbeit findet. Oder in seiner neuen Wohnung, die mit Händen nach ihm greift. Heimat bleibt in weiter Ferne. Das Label Rue Obscure hat die preisgekrönte Graphic Novel „Eine neues Land“ („The Arrival“) des Australiers Shaun Tan höchst erfolgreich auf die Bühne gebracht. Jetzt wieder zu sehen! Die Szenografie-Expertinnen Karina Behrendt und Anne Keller entwerfen ohne Worte „eine faszinierende Comic-Welt“ (WN), die aus bemalten Pappen und Projektionen eine Art begehbares Bilderbuch schafft. Visuell berauschend. Als Geschichte berührend. Zur elektronischen Musik von Milan Fey erzählt Regisseurin Nelly T. Köster von einem, der ausziehen musste. Der seine Familie und das frühere Leben zurück lässt. Destination unbekannt. Zukunft auch.

Es spielen Gildas Coustier, Lena Wimmer Künstlerische Leitung, Szenographie, Dramaturgie RUE OBSCURE Karina Behrendt, Anne Keller Regie Nelly T. Köster Projektionen Sven Stratmann Live-Musik/Sounddesign Milan Fey Kostümbild Bettina Zumdick Licht Adrian Kantel Produktionsleitung Manfred Kerklau Grafikdesign Jeannette Gramsch-Behrendt Regie-Assistenz Pauline Hammans Fotograf Ralf Emmerich PR Rita Roring Inhaltliche Beratung Auswanderermuseum Ballin Stadt Hamburg Eine Produktion von RUE OBSCURE in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus und Kreativ-Haus e.V. gefördert vom Kulturamt der Stadt Münster mit Mitteln des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V., Stiftung der Sparkasse Münsterland Ost, Sebastian Cobler Stiftung für Bürgerrechte

Karten direkt kaufen:  
Donnerstag, 10.01.2019 - 20 Uhr
Freitag, 11.01.2019 - 20 Uhr
Samstag, 12.01.2019 - 20 Uhr
Sonntag, 13.01.2019 - 15 Uhr
Sonntag, 13.01.2019 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 15,-€ / 9,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43