Kultursemesterticket

2. Juni 2015

Um unser vielfältiges Programm abseits klassischer Theaterformate auch Studierenden zu ermöglichen, unterstützen wir das Kultursemesterticket der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Zu jeder Produktion (Ausnahme: vorher ausverkaufte Veranstaltungen) geben wir 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn bis zu zehn Eintrittskarten kostenlos raus. Es gilt die Vorlage des Studentenausweises, Reservierungen sind hier nicht möglich. Wer das Risiko scheut und sich seiner Karte sicher sein möchte, kann natürlich auf gewöhnlichem Wege vorher bei uns reservieren und zahlt dann den ermäßigten Studententarif.

Das Theater im Pumpenhaus gehört zu den ersten freien Theaterhäusern in Deutschland. Heute international bekannte Protagonisten des zeitgenössischen Tanzes und Theaters wie Sasha Waltz, Thorsten Lensing oder andcompany&Co. spielten von Beginn an auf der Bühne des einstmaligen Abwasserpumpwerks. Im Mittelpunkt steht die Suche nach Statements auf Höhe der Zeit und erkennbaren künstlerischen Handschriften. Unabhängig von Zuschauerquoten und propagierten Trends und jenseits klassischer Theaterformate zwischen Performance, Neuen Medien, Musik, Streetdance und Bildenden Künsten. Mit rund 200 Veranstaltungen pro Jahr, Festivals und Aktionen im öffentlichen Raum ist das Pumpenhaus für ein breites Publikum ein verlässlicher Ort für ständige Perspektivwechsel.

Workshop/Tooltank “Sommerfrische”

14. Juli 2014

Andy Zondag, LUKAS UND/Stine Hertel & Alice Ferl, Ursula Nill laden ein: 
Keren Levi, Niels Bovri, Philippe Blanchard

Mo 21. bis Mo 28. Juli 2014

Was macht man, wenn man als darstellender Künstler kein Nachwuchs mehr ist? Wenn man als Regisseur / Choreograf / Performer den Newcomer-Stempel abgelegt hat und sich in der Szene festigen muss? Um drei junge Künstler aus NRW und Bremen in dieser Übergangsphase zur Professionalisierung zu unterstützen, bietet das Theater im Pumpenhaus zur spielfreien Zeit vom 21. bis 28. Juli einen einwöchigen Workshop/Tooltank im Münsteraner Probenzentrum Hoppengarten mit drei erfahrenen internationalen Künstlern an.

Die Künstler Andy Zondag, LUKAS UND und Ursula Nill stehen an einem Punkt ihrer Berufsbiografie, an dem die Arbeitserfahrung zu groß ist, um als Beginner zu gelten und der Übergang in die Professionalisierung und Etablierung eben erst begonnen hat. Die Choreografin Keren Levi ist auf Einladung der Kölner Choreografin Ursula Nill dabei, Niels Bovri, einstmaliger Bühnentechniker und heute Regisseur aus Berlin/Düsseldorf arbeitet mit den Illusionswissenschaftlerinnen Stine Hertel und Alice Ferl vom Performancekollektiv LUKAS UND aus Düsseldorf und Andy Zondag hat den britisch-französischen Choreografen Philippe Blanchard eingeladen. Die Gruppe arbeitet während des einwöchigen Tooltanks kontinuierlich zusammen, um Fragen zu verfolgen, die sich aus den letzten Arbeiten ergeben haben oder um neue Forschungsbegehren miteinander zu verhandeln. Prozessbegleitend vermittelt die Kölner Dramaturgin Judith Ouwens dieses neue Lernformat. Die Ergebnisse des mehrtägigen Treffens sind nicht direkt im Anschluss in einer Produktion wahrnehmbar, sondern lassen sich in den nächsten Arbeiten der Künstler auf den Bühnen des Landes in Augenschein nehmen.