Theater Münster | Der Bundesbürger (THE JÜRGEN W. MÖLLEMANN STORY)

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Theater | Mi 28., Do 29., Sa 31. Oktober und So 1. November | 20 Uhr

Theater Münster

Münster
Der Bundesbürger (THE JÜRGEN W. MÖLLEMANN STORY)

ABSAGE wegen Krankheit

Jürgen W., Jürgen wer? Richtig, Möllemann. Verlorener Sohn unserer Stadt und Protagonist eines politischen Lehrstücks über Aufstieg und freien Fall. Sein Name lässt noch heute schillernde Schlagworte klingeln: Briefbogen-Affäre und Rücktritt, Comeback und „Klartext“-Faltblatt, Schwarzgeldkonten und tödlicher Sprung. Im Stück DER BUNDESBÜRGER (THE JÜRGEN W. MÖLLEMANN STORY) paradieren all diese High- und Lowlights aus der Karriere des FDP-Posterboys auch vorbei. Aber das Autorenpaar Annalena und Konstantin Küspert entwirft weit mehr als eine Skandalrevue mit Spaßpartei-Kolorit. Ihr BUNDESBÜRGER spielt nicht nur geschickt mit Erzählebenen (drei Drehbuchautoren wollen die Möllemann-Story zur Netflix-Serie aufpimpen). Sondern verdichtet sich zu einer exemplarischen Polit-Parabel von „erfrischender Komik“ (WN). Höchst erhellend geht’s dabei um Selbstvermarktung, Wählermanipulation und den Siegeszug des Populismus. Grund genug, diese Produktion des Theaters Münster jetzt ins Pumpenhaus einzuladen!

Besetzung Ilja Harjes, Rose Lohmann, Thomas Mehlhorn Inszenierung Ruth Messing Bühne und Kostüme Ayşe Gülsüm Özel Dramaturgie Michael Letmathe Foto Peter Wattendorff

 

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Tickets:

Mittwoch, 28. Oktober 2020 - 20 Uhr
Donnerstag, 29. Oktober 2020 - 20 Uhr
Samstag, 31. Oktober 2020 - 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / ermäßigt 8,- Euro zzgl. Gebühr

 

Keren Levi | THERE SHE IS | departing landscapes

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Tanz | Fr 23. und Sa 24. Oktober | 20 Uhr

Keren Levi

Amsterdam
THERE SHE IS | departing landscapes

Es ist ein Stück vom Verschwinden und Erinnern. Vom Vorüberziehen der Zeit und den Bildern, Klängen und Geschichten, die bleiben. In THERE SHE IS | departing landscapes bezieht sich die israelische Tänzer-Choreographin Keren Levi zum zweiten Mal nach FOOTNOTES (FOR CRIPPLED SYMMETRY) auf eine Komposition des genialen amerikanischen Minimalisten Morton Feldman. Dessen Klavierwerk „Triadic Memories“ von 1981 ebnet der Künstlerin hier den Weg in eine Landschaft aus Licht und Sound, die alles doppelt nachhallen lässt – stille Bewegung wie berührende Erzählung. Mit THERE SHE IS | departing landscapes hat Levi nach über 15 Jahren zum Solo zurückgefunden. Und einen bestürmenden „Tanz mit dem eigenen Schatten“ (WN) geschaffen. Zuletzt war sie im Pumpenhaus mit der avantgardistischen Musiktanzperformance UNMUTE zu Gast, die Körper und Klang auf einem ganz neuen Level verschmolzen hat. Jetzt zeigt sie erneut ihre furiose Feldman-Hommage, die unvergesslich auf der Klaviatur unserer flüchtigen Illusionen spielt.

Konzept, Performance Keren Levi Dramaturgie Igor Dobričić  Musik Tom Parkinson Video Assi Weitz  Artwork Noa Giniger, Spells (Departing Landscapes), 2018  Fotografie Eti Steinberg  Unterstützt von Theater im Pumpenhaus Münster, Veem house for performance Amsterdam, Keren Levi | NeverLike

 

LocalTicketing.de

Tickets:

Freitag, 23. Oktober 2020 - 20 Uhr
Samstag, 24. Oktober 2020 - 20 Uhr

Im Vorverkauf: 14,- Euro / 9,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

Christian Fries | LENZ

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Theater | Fr 16. und Sa 17. Oktober | 20 Uhr

Christian Fries

Münster
LENZ

Als Lenz ins Gebirge kam, ging’s schon bergab mit ihm. Goethe und die feinen Herren hatten ihn aus Weimar geworfen. Als Outsider war der Autor durchaus bekannter Dramen („Der Hofmeister“, „Die Soldaten“) zum rastlosen Wandern verdammt. 1778 verbringt er drei Wochen in den Vogesen, im Haus des Pfarrers Oberlin. Er sucht dort Ruhe. Und findet die Hölle. Angstzustände quälen ihn, auch religiöse Wahnvorstellungen. Das Leben und sein Selbst entgleiten ihm. Georg Büchner hat über diese Zeit das Erzählfragment LENZ verfasst. Einen dokumentarisch-präzisen Bericht vom Ausnahmezustand, basierend auf Oberlins Notizen. Mit Büchner begibt sich jetzt der Schauspieler und Regisseur Christian Fries in die psychischen Grenzregionen eines Dichters. In voller Länge. Mit aller Schonungslosigkeit. Fries hat zuvor ja schon Thomas Bernhards UNTERGEHER zum Solo-Ereignis gemacht und sich den Text so einverleibt, „dass man ihn für den wirklichen Erzähler hält“ (WN). Hier geht’s erneut um die Wahrheit im Wahn

Es spielt Christian Fries

 

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Tickets:

Freitag, 16. Oktober - 20 Uhr
Samstag, 17. Oktober - 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

Bühnenbastard | #meharvey – and the oscar goes to… jail!

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Theater | Fr. 16.- So. 18. Oktober | 20 Uhr

Bühnenbastard

Münster
#meharvey - and the oscar goes to... jail!

Oktober-Termine abgesagt, verschoben auf 2021

Er ist fett. Er ist mächtig. Und halb Hollywood geht vor ihm in die Knie. Harvey Weinstein, Filmproduzent. Berüchtigt als Bastard. 2017 öffentlich als Sexualstraftäter beschuldigt. Der weltweite Social-Media-Aufschrei #MeToo! beendet eine Karriere, die auf Gewalt gegründet war. Jetzt kehrt der gefallene Mann auf die große Bühne zurück. Mit einer Gala, die zugleich ein Testscreening ist – für einen Film über das eigene Leben. Im Theatersolo #MEHARVEY von und mit Tilman Rademacher versucht der Produzent, aus dem Skandal Profit zu schlagen. Sich zum Opfer eines hysterischen Feminismus zu erklären und den Thrill von Macht und Missbrauch zum Erfolgsrezept fürs nächste Mega-Movie umzumünzen. Das Stück führt ohne Denkverbote in die Grauzonen des Gewissens: Wo beginnt die geistige Mittäterschaft des Publikums? Und darf man sich noch die Filme des „Oscar“-Machers ansehen? Im Februar 2020 wird Harvey Weinstein von einem New Yorker Gericht schuldig gesprochen. Näher dran am Zeitgeschehen geht nicht.

Mit Tilman Rademacher Regie Shaun Fitzpatrick Buch, Produktion Tilman Rademacher / Bühnenbastard Video Sersch Hinkelmann Bühnenbild Hans Salomon Technik Timo von der Horst, Lennart Aufenvenne Plakat, Fotos Erich Saar Filmschauspiel Lotta Kuss mit den Stimmen von Judith Suermann, Sarah Christine Giese, Carsten Bender, Andreas Ladwig in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus Förderer Kulturamt der Stadt Münster

 

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Tickets:

Oktober-Termine abgesagt, verschoben auf 2021

 

 

Das inklusive Projekt | Baggerfly Effect – ein Stück vom Hafen

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Theater | So 11. Oktober | 18 Uhr

Das inklusive Projekt

Münster
Baggerfly Effect - ein Stück vom Hafen

Bagger und Schmetterling treffen sich am Hafen von Münster und beobachten sechs Charaktere bei ihren Erlebnissen im Quartier. Leidenschaften, Zerstörungswut und Detailverliebtheit treffen aufeinander. Bei aller Naturverbundenheit bleibt die Frage, ob die Menschen überhaupt in der Lage sind, das Wesen der Liebe zu begreifen oder sich ins Desaster stürzen. Absurd, augenzwinkernd und von der Gruppe eigenständig entwickelt. „Glück ist nichts anderes als Selbstvergessenheit.“

Es spielen Katja Barahona De la Fuente, Mike Brendt, Lennart Enzweiler, Ralf Hegmann, Talea Elianne Rüsing, Bengisu Saraç, Katharina Wanninger, Lena Wienker Spielleitung und Regie Andre Voß Das inklusive Projekt wird im Rahmen der Nationale Stadtentwicklungspolitik gefördert vom Hansa – Forum Münster.

 

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Sonntag, 11. Oktober 2020 - 18 Uhr

Im Vorverkauf: 5,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

Theater an der Ruhr (Mülheim) | Der fremde Blick

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Diskurs | Do 8. Oktober | 20 Uhr

Theater an der Ruhr

Mülheim
Der fremde Blick

In Mülheim verwurzelt. In der Welt zuhause. Das war und ist die Philosophie von Roberto Ciullis Theater an der Ruhr. Vor vier Jahrzehnten hat der gebürtige Mailänder seine Zelte im Raffelbergpark vor den Toren der Stadt aufgeschlagen. Und eine Wunder- und Wanderbühne geschaffen, die immer quer zur Zeit stand. Genau so wie zum gängigen Kulturbetrieb. „Ich will nie ankommen“, lautet Ciullis Nomaden-Credo. Er ist damit in Länder vorgedrungen, in denen noch nie ein deutschsprachiges Theater zu Gast war. Im Alexander Verlag ist jetzt ein Buch über das Leben und Wirken des mittlerweile 86-jährigen Regisseurs und Theaterleiters erschienen. Angemessen umfangreich, in zwei Bänden: mit 450 Bildern auf fast 1300 Seiten, mit einer Vielzahl von Gesprächen, Kritiken, Zeitzeugnissen. Es heißt „Der fremde Blick“ und beschreibt eine Theaterreise, die noch lange nicht am Ende ist. Wir freuen uns sehr, Roberto Ciulli zu Lesung und anschließendem Gespräch begrüßen zu dürfen! Es gibt viel zu erzählen.

 

Eine ganz persönliche Reise ins Theater mit und von Roberto Ciulli

 

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Tickets:

Donnerstag, 8. Oktober 2020 - 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

Theater an der Ruhr (Mülheim) | Antigone. Ein Requiem

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Theater | Mi 7. Oktober | 20 Uhr

Theater an der Ruhr

Mülheim
Antigone. Ein Requiem.

So schön Geschichten über das Theater an der Ruhr sind – die Mülheimer Truppe live in Aktion zu sehen, ist dann doch unersetzlich. Entsprechend schätzen wir uns glücklich, dass Roberto Ciulli nicht nur das Buch „Der fremde Blick“ ins Pumpenhaus mitbringt. Sondern auch die jüngste Arbeit seiner Bühne: ANTIGONE.EIN REQUIEM. Das Stück stammt von Thomas Köck, der zuletzt zwei Mal in Folge den Mülheimer Dramatikerpreis gewonnen hat. Es überschreibt den antiken Mythos des Sophokles – mit gnadenloser Gegenwart. An den Stränden Europas werden Leichen angeschwemmt, lauter Namenlose, die niemand beklagt. Außer Antigone. Die kämpft gegen König Kreon um die Würde der Ertrunkenen. Um ihre Beisetzung. Die Inszenierung von Simone Thoma – gefeiert als „erlösendes Geschenk“ (NRZ) und „Ereignis“ (Scala) – verhandelt in der Manege eines zynischen Politzirkus’ unser aller Augenverschließen vor dem Massensterben im Mittelmeer. Roberto Ciulli selbst spielt dabei Teiresias – einen Seher unter Blinden.

Antigone Dagmar Geppert Ismene Gabriella Weber Kreon Fabio Menéndez Bote Albert Bork Haimon Maria Neumann Eurydike Petra von der Beek Teiresias Roberto Ciulli Udo J Matthias Flake Regie Simone Thoma Dramaturgie Markus Sascha Schlappig Bühne Adriana Kocijan Kostüm Elisabeth Strauss Video Peter Wedel Musikalische Leitung Matthias Flake Lichtdesign Jochen Jahncke Ton Franz Dumcius Requisite Thomas Hoppensack Foto F.Götzen

 

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Tickets:

MIttwoch, 7. Oktober 2020 - 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr