NRW THEATERTREFFEN 2019 | Westwind / pulk fiktion / Max & Moritz

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Junges Theater | Do. 30.05.2019, 18:30 Uhr

NRW THEATERTREFFEN 2019 | Westwind / pulk fiktion

Köln
Max und Moritz

Aus Wilhelm Buschs populären Bildergeschichten um Max und Moritz und ihre üblen Streiche macht pulk fiktion ein anarchisches Happening und lässt das unzertrennliche Lausbubengespann als Frauenduo auftreten. Die Aufführung konfrontiert das Publikum mit der eigenen Schadenfreude und untersucht die Machtstrukturen, die dahinter liegen. Genussvoll werden die Lust am Bösen zelebriert, die Schranken der politischen Korrektheit und moralischen Lauterkeit eingerissen und das Boshafte, Fiese, Gemeine regiert. Die Musik spielt so laut, bis die Ohren fiepen, die Videoanimation tanzt aus der Reihe und Wasserbomben fallen von der Decke… Wo soll das enden? Und wo hört der Spaß auf?

Mit Karoline Kähler, Clara Minckwitz und Matthias Meyer Inszenierung Hannah Biedermann Ausstattung Ria Papadopoulou Projektionen Norman Grotegut Verschaltete Elemente Sebastian Schlemminger Technik und Lichtdesign Peter Behle Produktion Esther Schneider Eine Koproduktion von pulk fiktion mit dem FFT Düsseldorf und dem Freien Werkstatt Theater Köln Förderer Stadt Köln, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und Fonds Darstellende Künste

 

Karten direkt kaufen:

Do. 30.05.2019 - 18:30 Uhr

Kartenvorverkauf über das Theater Münster: Telefon: 0251/5909100, E-Mail: theaterkasse@stadt-muenster.de

Karten Abendkasse: 9,-€

vorschlag:hammer / Die Ausgrabung

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Theater-Performance | Mi. 22., Fr. 24. und Sa. 25.05.2019, 19 Uhr

vorschlag:hammer

Duisburg
Die Ausgrabung

Klar sollte Kunst tiefschürfend sein. Aber nur wenige Performer lösen diesen Anspruch so konsequent ein wie die Gruppe vorschlag:hammer. Angedockt ans Center for Literature der Burg Hülshoff entwirft das Duisburger Kollektiv ein Triple Feature mit dem Titel ARCHÄOLOGISCHER PARK.

Teil 1 – DIE AUSGRABUNG beginnt im Pumpenhaus, mit bohrenden Fragen nach dem Wesen der Archäologie und ihrer Bedeutung fürs Leben. Hat die aus dem Untergrund ans Licht beförderte Vergangenheit, die wir als Artefakte in Museumsvitrinen bestaunen, tatsächlich stattgefunden – oder ist sie nur Erfindung? Durch wie viele Schichten müssen wir graben, um etwas über unsere Gegenwart zu erfahren? Das Publikum wohnt einem Arbeitstag in der archäologischen Abteilung bei. Der neue Kollege bleibt stumm, der Altgediente gerät ins Reden. Über das Ausgraben und Ausstellen. Über das Museum als Welt und die Welt als Museum. Und über die Frage, ob das, was von uns bleibt auch erzählt, wer wir waren.

Nach der Performance DIE AUSGRABUNG (Teil 1) bringt ein Shuttlebus das Publikum vom Pumpenhaus zur Burg Hülshoff (für Teil 2 und 3) und am Ende des Abends wieder zurück zum Pumpenhaus.

Teil 2 – Audiowalk: Bei dem Walk erkundet das Publikum das Gelände der Burg Hülshoff. Mit Funkkopfhörern lauschen alle einem der berühmtesten Droste-Texte: Die Mergelgrube. Vier Stimmen lesen den Text nicht nur, sie klopfen ihn ab, schlagen Stücke heraus, um die Schichten darunter zu sehen, wollen auf den Grund. Aber kommt der? Zwischendurch: Schnipsel von Interviews: mit Expert*innen für Archäologie, Literatur und Mergelgruben.

Teil 3 – Begehbare Textplastik in der Villa Schonebeck auf dem Burggelände: Hier wohnten im 20. Jahrhundert sowohl Mitglieder der Familie Droste-Hülshoff als auch Angestellte. Welche Geschichten schlummern hier? Lisa Danulat, die Dramatikerin, entschichtet: Arcanum – 20 DM. Die Villa wird zum Museum für Erinnerungen – und dieses Museum wird ausgeräumt, Objekt für Objekt. Das Publikum kann Dinge sehen, die es dort nie gab oder geben wird. Denn Lena Eikenbusch, Anton Kurt Krause und Fabian Raith machen mit Hilfe von Augmented Reality Unsichtbares sichtbar.

Es spielen Kristofer Gudmundsson, Gesine Hohmann, Stephan Stock Kunst/ Artefakte Gil Shachar Kostüme Mascha Mihoa Bischoff Bühne Thomas Giger Produktionsleitung Bernhard la Dous Fotos Stephan Glagla Produktion vorschlag:hammer in Koproduktion mit dem Ringlokschuppen Ruhr und dem Roxy Birsfelden und in Kooperation mit dem Ballhaus Ost Berlin Förderer Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Fonds Darstellende Künste und Regionalverband Ruhr.

Archäologischer Park ist ein Projekt von Burg Hülshoff – Center for Literature In Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus Münster und der LWL-Archäologie für Westfalen Gefördert im Programm Regionale Kulturpolitik durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW In Koope- ration mit dem Studiengang Spiel und Objekt der Hochschule Ernst Busch Berlin, dem Westfälischen Literaturarchiv im LWL-Archivamt für Westfalen und der LWL-Literaturkommission für Westfalen.

 

Karten direkt kaufen unter -> https://burg-huelshoff.reservix.de/events

Mittwoch, 22.05.2019 - 19 Uhr
Freitag, 24.05.2019 - 19 Uhr
Samstag, 25.05.2019 - 19 Uhr

Karten Abendkasse: 20,-€ / 15,-€

 

TANZ NRW 2019 | The Jitta Collective – Kefa Oiro + Stephanie Thiersch / Chombotrope

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Tanz | Sa. 18.05.2019, 20 Uhr

TANZ NRW 2019 | The Jitta Collective – Kefa Oiro + Stephanie Thiersch

Köln/Kenia
Chombotrope

Die Mode von morgen hat Phantasie und Stacheln. Aus Elektroschrott, Planen, Schläuchen und dergleichen fertigt der ugandische Upcycling-Designer Xenson seine futuristische Couture. Macht sich gut auf dem Catwalk. Aber in CHOMBOTROPE geht’s um mehr nur als kreative Schaupracht. Dieses energetisch durchwobene Fashion-Concert setzt zum Beispiel ein Stoppschild vor den westlichen Kultur-Kannibalismus. Und spielt umso lustvoller Entwürfe zukünftiger schwarzer Identitäten durch. Als Mix aus Spoken-Word-Performance, Soul und Voguing. Dieser Tanz, der in den 80ern in der schwulen Subkultur Harlems entstand. Lange, bevor die weißen Popsternchen ihn entdeckten. Die Gruppe The Jitta Collective – in der sich unter anderem Choreographin Stephanie Thiersch mit ihrem kenianischen Kollegen Kefa Oiro zusammengetan hat – zieht eine überbordende Sampling-Show auf. Mit Dodo NKishi von „Mouse on Mars“ an den Drums, DJ Elephant Power und Perkussionistin N’deye Seck. Und Mode wie von einem anderen Planeten.

Projekt-Initiation & Idee Kefa Oiro, Stephanie Thiersch Konzept The Jitta Collective Künstler*inen Dj Elephant Power (alias Nicolas Baudoux) – musikalische Komposition, Turntablist // Marie Zoe (Marie Buchholz) – Voguing, Gesang, Choreografie // Alexandra Naudet – Tanz, Performance, Choreografie // Dodo NKishi – musikalische Komposition, Schlagzeug, Beatboxing/Gesang // Kefa Oiro – Tanz, Choreografie, Konzept // Sophie-Yukiko ( für Georgina Philp) // N’deye Seck – musikalische Komposition, Schlagzeug // Stephanie Thiersch – Regie, Choreografie, Text // Xenson (alias Ssamson Ssenkaaba) – Kunstobjekte, Fashion-Design, Poesie Musikalischer Support Checkmate Mido alias Mido Dembebe, Kenia und Judith Namacheke Bwire Voguing Support House of Melody (Berlin/Düsseldorf, artzone dancers (Nairobi) Dramaturgie/Wissenschaftlicher Support Alexandra Karentzos Mode & Ästhetik, Technische Universität Darmstadt Produktion MOUVOIR e.V. Deutschland & Tuchangamke Group, Kenia Koproduktion Akademie der Künste der Welt / Köln im Rahmen der PLURIVERSALE VII, tanzhaus nrw, Nairobi Festival of Performance and Media Arts – NFPMA und Goethe Institut – Internationaler Koproduktionsfonds Kooperation freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln, GoDownArtsCenter, Nairobi Gefördert durch Kunststiftung NRW, NATIONALES PERFORMANCE NETZ (NPN), Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Stadt Köln. Das Gastspiel von Chombotrope wird gefördert durch das Goethe Institut.

 

Karten direkt kaufen:  
Samstag, 18.05.2019 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

TANZ NRW 2019 | Cooperativa Maura Morales / Phobos

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Tanz | Do. 16.05.2019, 20 Uhr

TANZ NRW 2019 | Cooperativa Maura Morales

Düsseldorf/Kuba
Phobos

Tanz ohne Angst? Selbstverständlich. Oder nicht? Vielleicht ist die #MeToo-Debatte bis heute nicht wirklich in der Kunstwelt angekommen. Dort, wo sich alle grenzenlos liberal geben, aber Hierarchien, Macht und Missbrauch ebenso wüten wie im Rest der Gesellschaft. Die Choreographin Maura Morales hat es satt, das hinzunehmen. PHOBOS, benannt nach dem griechischen Dämon der Angst, ist eine zorngeladene Widerstandsbewegung gegen die Selbstherrlichkeit der Pussy Grabber und ähnlicher Gewalttäter. Die fünf Tänzerinnen zittern, schaudern, zucken wie unter Strom. Aber sie weichen nicht zurück. „Es geht um meinen Körper!“ Die Phraseologie der Verharmloser wird dabei ebenso kompromisslos torpediert wie die Instagram-Tyrannei männergemachter Schönheitsideale. Zu den dunklen Elektrobeats von Musiker Michio Woirgardt entwirft die Compagnie Cooperativa Maura Morales in PHOBOS aber auch das Gegenbild. Von weiblicher Solidarität, Zusammenhalt und Mut. Der Dämon ist nicht unbesiegbar.

Konzept/Regie/Choreographie Maura Morales Tänzerinnen Kalin Morrow, Anila Mazhari, Latisha Sparks, Elena Valls, Paula Serrano Komposition/Livemusik Michio Woirgardt  Lichtdesign/Technische Leitung Grace Morales Suso Bühnenbild Grace Morales, Frank Schuhmann Kostüm Marion Strehlow Dramaturgie Sebastian Brohn Choreographische Assistenz Victoria Perez Miranda Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf Produktion COOPERATIVA MAURA MORALES Koproduktion Theater im Pumpenhaus, Forum Freies Theater- FFT, Ringlokschuppen, LOT-Theater

 

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Donnerstag, 16.05.2019 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

TANZ NRW 2019 | Raimund Hoghe / Canzone per Ornella

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Tanz | Mi. 15.05.2019, 20 Uhr

TANZ NRW 2019 | Raimund Hoghe

Düsseldorf
Canzone per Ornella

Raimund Hoghe ist nicht nur ein strahlender Solitär in der Tanzlandschaft. Er beherrscht auch eine Kunst, die zu den schwierigsten zählt: die der Hommage. Immer wieder rückt er bemerkenswerte Tänzer-Persönlichkeiten ins Licht, zelebriert Begegnungen mit Bewunderten und Verbündeten. Nach Portraits von Takashi Ueno und Emmanuel Eggermont widmet er nun Ornella Balestra einen Abend. Die TANZGESCHICHTEN, SWAN LAKE, 4 ACTS oder auch LA VALSE sind zusammen entstanden. In CANZONE PER ORNELLA gehört ihr die Bühne. Die Turinerin, in der Compagnie von Maurice Bejart zur Solistin aufgestiegen, tanzt Ballett mit den Armen. Beschwört Erinnerungen und lässt die Zeit passieren. Hoghe und sein Partner Luca Giacomo Schulte (der für Balestra schon 2009 die Würdigung ROSENZEIT choreographiert hat) erweisen ihr zu Garland-Liedern und Pasolini-Lyrik den künstlerischen Liebesdienst. Was entsteht, ist ein minimalistisches und melancholisches Kammerspiel, das beim Festival in Avignon bis zur Verausgabung gefeiert wurde!

Konzept, Choreografie, Ausstattung Raimund Hoghe Künstlerische Mitarbeit Luca Giacomo Schulte Tanz Ornella Balestra, Raimund Hoghe, Luca Giacomo Schulte Licht Raimund Hoghe, Amaury Seval Musik und Texte interpretiert von Victoria de los Angeles, Charles Aznavour, Leonard Bernstein, Gigliola Cinquetti, Dalida, Georges Delerue, Marlene Dietrich, Judy Garland, Milly, Bobby Solo, Chavela Vargas und Pier Paolo Pasolini Fotografie Rosa Frank Management Les Indépendances, Paris Produktion Raimund Hoghe – Hoghe + Schulte GbR Düsseldorf Koproduktion Theater im Pumpenhaus Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, die Kunststiftung NRW und das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf Mit Unterstützung von La Ménagerie de Verre Paris im Rahmen von Studiolab. Mit besonderem Dank an agnès b. Paris

 

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Mittwoch, 15.05.2019 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

TANZ NRW 2019 | MOUVOIR und Stephanie Thiersch / BRUIXA

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Tanz | Sa. 11.05.2019, 20 Uhr

TANZ NRW 2019 | MOUVOIR und Stephanie Thiersch

Köln
BRUIXA

Allem Anfang wohnt ein Zauber inne. Aber gibt’s auch eine Magie des Endes? „Ich bin über 40“, verkündet die Katalanin Vviana Escalé. Zeit also, ihre Tänzerinnen-Karriere zu beenden. Mit einem letzten Solo, in der Regie ihrer langjährigen Weggefährtin Stephanie Thiersch. Die Kölner Choreographin und Gründerin der Compagnie Mouvoir zieht mit BRUIXA (zu Deutsch „Hexe“) ein hintersinniges Abschiedsspiel auf. Wie schon in UNDER GREEN GROUND und BEAUTIFUL ME geht es um weibliche Selbstinszenierung. Um die Erwartungen an Kunst und Körper, ums Werden und Vergehen. Herrlich ironisch lassen Thiersch und Escalé Frauenbilder schillern, zwischen Pflanzenwesen, Wahrsagerin und Mädchentraum. Am Schlagzeug von der achtjährigen Malu befeuert, vorgestellt als Tochter der Choreographin. Durch BRUIXA – jetzt als eine von vier bemerkenswerten Arbeiten im Rahmen von Tanz NRW zu sehen – pulst unausgesprochen die Frage: Was wollt ihr sehen? Verwandlung ist dabei die einzige Konstante. Mit ihrem ganz eigenen Zauber.

Konzept/Regie/Bühne Stephanie Thiersch Tanz/Choreographie Viviana Escalé, Appearance Malu Dramaturgie Maja Zimmermann Licht Ansgar Kluge Management Mara Nedelcu Produktionsleitung Anika Bendel Koproduktion tanzhaus nrw Düsseldorf Kooperation Goethe-Institut Madrid, Teatros del Canal Madrid, Orangerie-Theater im Volksgarten Köln, Freihandelszone Ensemblenetzwerk Köln Gefördert von Fonds Darstellende Künste, Minsterium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Kulturamt der Stadt Köln

 

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Samstag, 11.05.2019 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

TANZ NRW 2019 | bodytalk / politics of dancing

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Tanz | Do. 9. und Fr. 10.05.2019, 20 Uhr

TANZ NRW 2019 | bodytalk

Münster
politics of dancing

Mehr Förderung für den Tanz wär doch schön. Da könnte die Politik helfen. Umgekehrt braucht die Politik dringend mehr Bewegung. Das Problem ist nur: Meist stehen sich Kreative und Volksvertreter völlig fremd gegenüber. Statt voneinander zu lernen! Die Gruppe bodytalk – seit jeher frei von allen Berührungsängsten – will das ändern. Yoshiki Waki und Rolf Baumgart holen sich für ihre neue Produktion nicht nur sechs Tänzerinnen und Tänzer auf die Bühne. Sondern mit Wolfgang Ressmann auch einen waschechten Partei-Politiker von der SPD. Einen Mann im bedingungslosen Europawahlkampf-Modus. Geht das mit professioneller Choreographie zusammen? Nur eine der Fragen, die zu den Beats des Songs »The Politics of Dancing« der britischen Band Re-Flex verhandelt werden. Vor allem beleuchten die Feldforscher von bodytalk auch das eigene Metier: absurde Castings, Sexismus, prekäre Bedingungen. Dafür politisch immer auf der Höhe. Mit Tanz gegen den Klimawandel! Tanz für Mülltrennung! Ob die SPD da mithalten kann?

Von Yoshiko Waki und Rolf Baumgart Von und mit Charlotte Goesaert, Elina Pohjonen, Jost op den Winkel, Kai Bosch, Martijn Joling, Tim Gerhards, Wolfgang Ressmann Live – Video Hannah Sieben, René Heinrich Ausstattung Bernd Heitkötter Licht Lennart Aufenvenne Produktion Nora Auerbach Koproduktionspartner Theater im Pumpenhaus (Münster), westfernsehen (Leipzig) Ein TANZFONDS ERBE Projekt von bodytalk Gefördert von TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Stadt Münster

 

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Donnerstag, 09.05.2019 - 20 Uhr
Freitag, 10.05.2019 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

Cactus Junges Theater & Tete Adehyemma Dance Theatre | ICH BEGEHRE EINLASS / I REQUEST ADMISSION

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Junges Theater | Do. 02. bis Sa. 04.05.2019, 20 Uhr

Cactus Junges Theater & Tete Adehyemma Dance Theatre

Münster/Ghana
ICH BEGEHRE EINLASS / I REQUEST ADMISSION

Armut wirkt zerstörerisch wie ein Tsunami. Der Unterschied: sie ist keine Naturkatastrophe. Sondern menschengemacht. Ungebremste Raffgier, sinnloser Überfluss und verweigerte Rechte entfesseln die Stürme, die über Millionen von Leben fegen. Die Pläne begraben, Hoffnungen vernichten und Talente ersticken. Die Armutsbekämpfung zählt zu den 17 UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung. Höchste Zeit, dass auch diejenigen dazu gehört werden, deren Zukunft auf dem Spiel steht: die Jugendlichen. ICH BEGEHRE EINLASS I REQUEST ADMISSION ist ein gemeinsames Projekt von Cactus Junges Theater und dem Tete Adehyemma Dance Theatre aus Ghana. Aus der ersten Begegnung beider Gruppen in Accra ist 2018 eine Werkstattaufführung entstanden. Nach finaler Probenphase in Münster folgt nun die Premiere am Pumpenhaus. Was hier wächst, ist eine dringliche Collage. Aus Trommeln und Texten, Tanz und Gesang. Befeuert vom Glauben, dass auf der Welt nichts bleiben muss, wie es ist. Einlass für alle!

Es spielen Daimatu Abdul Rasih, Emmanuel Agyeire, Richard Koomson, Evans Djani Kotei, Shaibu Odartey Lamtey, Alice Akua Oparebea, Tobias Ostendorf, Imke Dallmeyer, Gifty Wiafe, Pia Selders, Emmanuel Edoror, David Smith Regie/Künstlerische Leitung Barbara Kemmler Künstlerische Leitung/Musik Ben Sam, Choreografie Frank Sam Dramaturgie Petra Kindler Design: Bühne/Kostüme Henry Nyadiah Sprachmittlerin Gifty Wiafe Eine Produktion von Cactus Junges Theater & Tete Adehymma Dance Theatre (Ghana) in Kooperation mit Jugendtheater-Werkstatt e.V. gefördert von ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH im Auftrag des BMZ (Förderlinie weltwärts + Konkreter Friedensdienst), Georg-Kraus Stiftung, unterstützt von Lions Club Münster Annette von Droste-Hülshoff, Cibaria, Soroptimist International, Roadstop gGmbH, SuperBioMarkt AG

 

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Donnerstag, 02.05.2019 - 20 Uhr
Freitag, 03.05.2019 - 20 Uhr
Samstag, 04.05.2019 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 11,-€ / 6,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43