WILDWUCHS | Markus Strathaus und Sebastian Huncke

Lesebühne | Mi 18.04.2018, 20h

wildwuchs – Freie Szene

Die dunklen Taubenzüchter | Markus Strathaus und Sebastian Huncke

Sie nennen sich „Die dunklen Taubenzüchter“. Sie veranstalten Poetry-Slams ohne Slam. Sie wissen, dass Worte erstens Schall und Rauch und zweitens die wirksamsten Platzpatronen der Welt sind. Vorhang auf für Sebastian Huncke und Markus „Strati“ Strathaus: die unheimlichen Stars der blühenden Münsteraner Lesebühnen-Community! In der Eigenbeschreibung nennen sie sich höchst anschaulich „bacchische Flittergeneräle aus dem Andromeda-Nebel“. Die Lesebühne bezeichnen sie korrekt als „’Starlight Express’ der kleinkunstverbrämten Bourgeoisie“. Huncke und Strathaus haben schon als Mitgründer der lokalen studentischen Literaten-Zirkel „Pappkatze XXL“ und „Krawehl!“ für Furore nach westfälischer Art gesorgt. Jetzt präsentieren sie ein brandneues Programm aus Kurzgeschichten, Vorträgen und geistiger Feinrippunterwäsche. Das revolutionäre Konzept dahinter: die Zuschauer nehmen auf Sitzgelegenheiten Platz. Trinken ein Getränk. Und hören zu!

Autoren, Regie Markus Strathaus und Sebastian Huncke

 

wildwuchs
Vielfalt. Phantasie. Experimentierlust. Begriffe, die man auch in Münster gern mit der „Freien Szene“ verknüpft. Aber was genau ist das Wesen dieser Buntheit? Was bedeutet das Produzieren in freien Strukturen heute? Das Bündnis „MoNOkultur“ macht sich seit 2013 für bessere Förder- und Arbeitsbedingungen der unabhängigen Kunst- und Kulturschaffenden stark. Jetzt bieten wir den Stärken der Szene die breitestmögliche Plattform. Bündeln die kreative Power. Regen den Dialog an. Und forcieren die Vernetzung untereinander. In Kooperation mit dem Pumpenhaus zeigen wir vom 6. bis 29. April die Veranstaltungsreihe wildwuchs. Mit Ausstellungen, Performances, Konzerten und Partys. Die Spanne reicht vom Stummfilm mit Live-Musik bis zur Space-Hörspiel-Disko. Von der installativen Werkschau bis zur alkoholseligen Lesung. Wir haben altgediente Künstler*innen und Gruppen ebenso eingeladen wie vielversprechende Newcomer. Schließlich ist die Freie Szene permanent im Wandel. Und garantiert für eine Überraschung gut. Wildwuchs eben!

Eine Initiative von moNOkultur in Kooperation mit dem Theater im Pumpenhaus mit Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Münster.

8,- € / erm. 6,- €

WILDWUCHS | Tilmann Rademacher / Letzte Runde

Lesung | Sa 14.04.2018, 21.30h

wildwuchs – Freie Szene

Tilman Rademacher | Letzte Runde!

„Immer wenn ich traurig bin, trink ich einen Korn“, sang Heinz Erhardt. „Man muss immer trunken sein. Das ist alles: die einzige Lösung“, wusste Charles Baudelaire. „Nie wieder fand ich die Ekstase meiner Berentzen-Appel-Phase“, klagte Götz Widmann. Und Heraklit bilanzierte: „Alles fließt“. Was wäre die Kunst ohne Alkohol? Um vieles trockener. Einige der größten Poeten, Schriftsteller, Liedermacher und Lebenskünstler haben ihr Heil und die hellsten Momente stets in der Flasche gefunden. Anlass genug für den Münsteraner Tilman Rademacher, eine „Letzte Runde“ auszurufen, die literarisch durch die fabelhafte Welt des Fusels schweift. „Ein feuchtfröhlicher Abend mit, ohne und über Alkohol“ ist versprochen. Und wird serviert. Bukowski und der Volksmund kommen mit ihren Weisheiten ebenso zu Wort wie Simon Borowiak („Alk“), der eine längst fällige Klassifizierung der Trinkertypen vornimmt. Und weil zuhören durstig macht, darf bei diesem hochprozentigen Texte-Tasting nach Lust konsumiert werden. Prost!

von und mit Tilman Rademacher

 

wildwuchs
Vielfalt. Phantasie. Experimentierlust. Begriffe, die man auch in Münster gern mit der „Freien Szene“ verknüpft. Aber was genau ist das Wesen dieser Buntheit? Was bedeutet das Produzieren in freien Strukturen heute? Das Bündnis „MoNOkultur“ macht sich seit 2013 für bessere Förder- und Arbeitsbedingungen der unabhängigen Kunst- und Kulturschaffenden stark. Jetzt bieten wir den Stärken der Szene die breitestmögliche Plattform. Bündeln die kreative Power. Regen den Dialog an. Und forcieren die Vernetzung untereinander. In Kooperation mit dem Pumpenhaus zeigen wir vom 6. bis 29. April die Veranstaltungsreihe wildwuchs. Mit Ausstellungen, Performances, Konzerten und Partys. Die Spanne reicht vom Stummfilm mit Live-Musik bis zur Space-Hörspiel-Disko. Von der installativen Werkschau bis zur alkoholseligen Lesung. Wir haben altgediente Künstler*innen und Gruppen ebenso eingeladen wie vielversprechende Newcomer. Schließlich ist die Freie Szene permanent im Wandel. Und garantiert für eine Überraschung gut. Wildwuchs eben!

Eine Initiative von moNOkultur in Kooperation mit dem Theater im Pumpenhaus mit Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Münster.

8,- € / erm. 6,- €

WILDWUCHS | Physical Monkey/ Sabeth Dannenberg

Theater | Fr 13., Sa 14. + So 15.04.2018, 20h

wildwuchs – Freie Szene

Physical Monkey/ Sabeth Dannenberg | Camouflage

Akrobatik und Politik zu verbinden, das ist schon eine Kunst für sich. Sabeth Dannenberg beherrscht sie. Glänzend. In „Camouflage” widmet sich die Physical Theatre-Künstlerin den Themen Weiblichkeit und Destruktivität. Gibt es eine Idee für die es sich zu sterben lohnt? Oder zu töten? Die Performerin und Choreographin riskiert die physische und theatrale Auseinandersetzung mit weiblicher Radikalität und deren gesellschaftlicher Bewertung. Der Zyklus einer Frau, eines Lebens, einer Bewegung, einer Revolution. Ist Revolution eine Frage des Unrechts? Der Liebe? Des Willens? Der gesellschaftlichen Situation? Wie schon im Erfolgsstück „Die Schwalben fressen Mehl” schafft Dannenberg eine poetische Soloperformance. Bestürmendes Physical Theatre. Einmal mehr am Chinesischen Mast, dieser vier Meter hohen Stange. Dort entstehen vegetative Körpertransformationen und entladen sich widerständige Texte. Eine Frau im Kampf. Die kompromisslose Hingabe. Risiko. Zwischen Lebenslust und Kampfgeruch.

Konzept & Performance Sabeth Dannenberg Co-Regie Kristin Scheinhütte Dramaturgie Christiane Holtschulte Choreografische Beratung Ives Thuwis Coaching Mast Chandra Malatitsch (PT), Ricardo Paz (PT) Bühne/Kostüm Milica Jojevic Musik Gregor Kreienburg Licht Johannes Sundrup Grafik Erich Saar Bodypainting Sarah Pixner PR Rita Roring Foto Frequart Social Media Judith Pawlitta Eine Produktion von Physical Monkey in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus, in Kooperation mit Open Space Ruhr Bochum, Muschelhorn Telgte und Instituto Nacional das Artes do Circo (PT) gefördert durch das Kulturamt der Stadt Münster und die Kunststiftung NRW

 

wildwuchs
Vielfalt. Phantasie. Experimentierlust. Begriffe, die man auch in Münster gern mit der „Freien Szene“ verknüpft. Aber was genau ist das Wesen dieser Buntheit? Was bedeutet das Produzieren in freien Strukturen heute? Das Bündnis „MoNOkultur“ macht sich seit 2013 für bessere Förder- und Arbeitsbedingungen der unabhängigen Kunst- und Kulturschaffenden stark. Jetzt bieten wir den Stärken der Szene die breitestmögliche Plattform. Bündeln die kreative Power. Regen den Dialog an. Und forcieren die Vernetzung untereinander. In Kooperation mit dem Pumpenhaus zeigen wir vom 6. bis 29. April die Veranstaltungsreihe wildwuchs. Mit Ausstellungen, Performances, Konzerten und Partys. Die Spanne reicht vom Stummfilm mit Live-Musik bis zur Space-Hörspiel-Disko. Von der installativen Werkschau bis zur alkoholseligen Lesung. Wir haben altgediente Künstler*innen und Gruppen ebenso eingeladen wie vielversprechende Newcomer. Schließlich ist die Freie Szene permanent im Wandel. Und garantiert für eine Überraschung gut. Wildwuchs eben!

Eine Initiative von moNOkultur in Kooperation mit dem Theater im Pumpenhaus mit Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Münster.

13,- € / erm. 8,- €

WILDWUCHS | TatSachen Theater

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Premiere, Theater | So 8.04.2018, 20h

wildwuchs – Freie Szene

TatSachen Theater | Feuerland. Geschichten der Erinnerung

Die alte Frau zählt zu den letzten Überlebenden der Kaweskar. Ein Stamm patagonischer Ureinwohner, dessen Austrottung schon vor Jahrhunderten begann. Mit der Ankunft von Missionaren und Kolonialherren. Es ist eine Geschichte der Unterdrückung, der Versklavung und des Leids. Sie reicht vom 19. Jahrhundert, als der indigene Jemmy Button gen London verschleppt wurde, bis in die Jahre zwischen 1973 und 1990. Die Zeit der Pinochet-Diktatur. Mit ihren Lagern, ihrer Folter. Das deutsch-chilenische TatSachen Theater schlägt ein finsteres Kapitel der Historie auf. Ein wahres. „Feuerland“ basiert auf Recherchen und den Filmen des gefeierten Dokumentarregisseurs Patricio Guzmán („Nostalgia de la luz“). Dabei findet die Gruppe um Regisseur Claudio Ayala einen ganz eigenen, poetischen Weg, die Erinnerung ins Heute zu holen: im Miteinander von Performern, Percussionist und Puppen. Es ist ein Theater in der Tradition der Jahrmärkte, das fest an die Kraft der mündlichen Überlieferung glaubt.

Schauspiel Frederike Langrock, Franziska Lutz, Anna Murboeck Musik Jens Bruells Figuren Eduardo Jiménez, Odile Pothier Masken Claudio Ayala, Anna Murboeck Produktion Anna Murboeck, Kerstin Stienemann Gesamtdesign Eduardo Jiménez Text & Regie Claudio Ayala

 

wildwuchs
Vielfalt. Phantasie. Experimentierlust. Begriffe, die man auch in Münster gern mit der „Freien Szene“ verknüpft. Aber was genau ist das Wesen dieser Buntheit? Was bedeutet das Produzieren in freien Strukturen heute? Das Bündnis „MoNOkultur“ macht sich seit 2013 für bessere Förder- und Arbeitsbedingungen der unabhängigen Kunst- und Kulturschaffenden stark. Jetzt bieten wir den Stärken der Szene die breitestmögliche Plattform. Bündeln die kreative Power. Regen den Dialog an. Und forcieren die Vernetzung untereinander. In Kooperation mit dem Pumpenhaus zeigen wir vom 6. bis 29. April die Veranstaltungsreihe wildwuchs. Mit Ausstellungen, Performances, Konzerten und Partys. Die Spanne reicht vom Stummfilm mit Live-Musik bis zur Space-Hörspiel-Disko. Von der installativen Werkschau bis zur alkoholseligen Lesung. Wir haben altgediente Künstler*innen und Gruppen ebenso eingeladen wie vielversprechende Newcomer. Schließlich ist die Freie Szene permanent im Wandel. Und garantiert für eine Überraschung gut. Wildwuchs eben!

Eine Initiative von moNOkultur in Kooperation mit dem Theater im Pumpenhaus mit Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Münster.

13,- € / erm. 8,- €

WILDWUCHS | Francois Dillinger + Didekind

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Konzert | Sa 7.04.2018, 21.30h

wildwuchs – Freie Szene

Francois Dillinger + Didekind

Ihr Name klingt nach dem Helden eines coolen Film noir. Ihre Musik fusioniert die Zigarettennebel-Eleganz französischer Chansons mit eigensinnigem deutschen Indierock. Die Band Franҫois Dillinger hat sich 2015 in Münster gegründet und mit ihrer ersten EP „Die Leiden des Jungen Franҫois“ gleich einen unverwechselbaren Sound etabliert: melodiöse, tanzbare Gitarrenposie. Was auch das Folge-Album „NE“ bestätigt hat. Programm bleibt eine Zeile aus ihrem Song „Es ist Höchste Zeit“: „Ihr schafft es nie, meine Phantasie mit eurem alltäglichen Wahnsinn zu infiltrieren“.

Zusammen mit Franҫois Dillinger treten auf: Didekind. Ein experimentelles Duo aus Daniel Larsen (Vocals und Synthies) und Anton Zimmermann (Drums und Percussion). Die haben 2016 in Australien zusammengefunden und gleich nach ihrer ersten Self-Release-EP „Learn to Swim“ beschlossen, das Musikmachen in Deutschland fortzusetzen. Was ihrer Produktivität gut bekommen ist. 2017 haben Didekind gleich vier (!) Alben aufgenommen. Gerade ist mit „Okay, Let’s Just Begin“ ihre erste kommerzielle Veröffentlichung erschienen. Und im Mai erscheint die nächste Platte: „Pizzeria Venezia“.

Dillinger
Gesang, Gitarre Luca Stöver Gitarre Julius Brößkamp Bass Mathis Bauer Piano Daniel Larsen Schlagzeug Anton Zimmermann

Didekind Daniel Larsen, Anton Zimmermann

Das Konzert findet in Kooperation mit muensterbandnetz.de statt – eine Initiative aus dem Gleis 22, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die lokale Musikszene zu fördern und zu vernetzen. Das ehrenamtlich arbeitende Team von muensterbandnetz.de betreibt das gleichnamige Bandportal und veranstaltet regelmäßig Konzerte und Workshops.

wildwuchs
Vielfalt. Phantasie. Experimentierlust. Begriffe, die man auch in Münster gern mit der „Freien Szene“ verknüpft. Aber was genau ist das Wesen dieser Buntheit? Was bedeutet das Produzieren in freien Strukturen heute? Das Bündnis „MoNOkultur“ macht sich seit 2013 für bessere Förder- und Arbeitsbedingungen der unabhängigen Kunst- und Kulturschaffenden stark. Jetzt bieten wir den Stärken der Szene die breitestmögliche Plattform. Bündeln die kreative Power. Regen den Dialog an. Und forcieren die Vernetzung untereinander. In Kooperation mit dem Pumpenhaus zeigen wir vom 6. bis 29. April die Veranstaltungsreihe wildwuchs. Mit Ausstellungen, Performances, Konzerten und Partys. Die Spanne reicht vom Stummfilm mit Live-Musik bis zur Space-Hörspiel-Disko. Von der installativen Werkschau bis zur alkoholseligen Lesung. Wir haben altgediente Künstler*innen und Gruppen ebenso eingeladen wie vielversprechende Newcomer. Schließlich ist die Freie Szene permanent im Wandel. Und garantiert für eine Überraschung gut. Wildwuchs eben!

Eine Initiative von moNOkultur in Kooperation mit dem Theater im Pumpenhaus mit Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Münster.

6,- €

WILDWUCHS | David Kilinc + Thomas Bartling

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Performance | Sa 7.04.2018, 20h

wildwuchs – Freie Szene

David Kilinҫ + Thomas Bartling | Let’s Talk About Love

Die Songs tragen Titel wie „Treat Her Like a Lady“, „I Hate You Then I Love You“ und natürlich: „My Heart Will Go On“. Als Gäste sind Größen wie die Bee Gees, Barbara Streisand und Luciano Pavarotti vertreten. Verkauft hat sich das 1997 erschienene Album weltweit 31 Millionen Mal. „Let’s Talk About Love“ von Céline Dion ist ein Meilenstein des Power-Balladen-Genres. Für David Kilinҫ und Thomas Bartling ist die Platte außerdem ein prägender Teil ihrer popkulturellen Sozialisation. Weswegen sie die identitätsstiftende Herzschmerz-CD an diesem Abend in voller Länge abspielen. Dion gibt die Dramaturgie vor. Zu jedem Track entwickeln die beiden eine eigene Performance. Versetzen sich mit „Titanic“-Klängen zurück in die Zeit von Pubertät, Coming out, erster Liebe. Und fragen, welche Einflüsse die Lieblingsmusik von damals auf ihr heutiges Künstlerdasein hatte. Völlig ohne Verwitzelung, versteht sich. Pathos kennt keine Ironie. Wer wirklich über Liebe reden will, muss sich verletzlich machen.

Performer Thomas Bartling, David Kilinç Licht Birk-André Hildebrandt

 

wildwuchs
Vielfalt. Phantasie. Experimentierlust. Begriffe, die man auch in Münster gern mit der „Freien Szene“ verknüpft. Aber was genau ist das Wesen dieser Buntheit? Was bedeutet das Produzieren in freien Strukturen heute? Das Bündnis „MoNOkultur“ macht sich seit 2013 für bessere Förder- und Arbeitsbedingungen der unabhängigen Kunst- und Kulturschaffenden stark. Jetzt bieten wir den Stärken der Szene die breitestmögliche Plattform. Bündeln die kreative Power. Regen den Dialog an. Und forcieren die Vernetzung untereinander. In Kooperation mit dem Pumpenhaus zeigen wir vom 6. bis 29. April die Veranstaltungsreihe wildwuchs. Mit Ausstellungen, Performances, Konzerten und Partys. Die Spanne reicht vom Stummfilm mit Live-Musik bis zur Space-Hörspiel-Disko. Von der installativen Werkschau bis zur alkoholseligen Lesung. Wir haben altgediente Künstler*innen und Gruppen ebenso eingeladen wie vielversprechende Newcomer. Schließlich ist die Freie Szene permanent im Wandel. Und garantiert für eine Überraschung gut. Wildwuchs eben!

Eine Initiative von moNOkultur in Kooperation mit dem Theater im Pumpenhaus mit Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Münster.

10,- € / erm. 8,- €

WILDWUCHS | this honourable fish

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Stummfilmkonzert | Fr 6.04.2018, 20h

wildwuchs – Freie Szene

This honourable fish | transfigured times

Stummfilm wird durch Sound erst schön. Das beweisen die Musiker Helmut Buntjer und Anja Kreysing mit lässiger Regelmäßigkeit. Als Duo „this honourable fish “ bringen sie bevorzugt Schwarzweiß-Schätzchen auf die Leinwand. Und verbinden sie mit absolut außergewöhnlichen Konzert-Performances. Für ihren Abend „ transfigured times“ sind sie nun tief in die Avantgarde getaucht. Und mit historischen Tanzfilmen der staunenswerten Sorte zurückgekehrt. Unter anderem gibt’ s die amerikanische Regisseurin, Choreografin und Tänzerin Maya Deren wiederzuentdecken – mit ihren radikalen Formexperimenten „A Study in Choreography for Camera“ (1945) und „Ritual in Transfigured Time“ (1945/46). Außerdem den Dadaisten Hans Richter, der mit „Filmstudie“ (1925) einen surrealen Trip für die Augen gedreht hat. Die Tänzer Alice Cerrato und Antonio Rusciano stellen ihre Körper als Projektionsfläche zur Verfügung. Ein Surround-Erlebnis aus Bild, Musik und Bewegung.

Tanz Alice Cerrato und Antonio Rusciano
Musik
Posaune, Euphonium, Elektronik Helmut Buntjer Akkordeon, Elektronik Anja Kreysing

wildwuchs
Vielfalt. Phantasie. Experimentierlust. Begriffe, die man auch in Münster gern mit der „Freien Szene“ verknüpft. Aber was genau ist das Wesen dieser Buntheit? Was bedeutet das Produzieren in freien Strukturen heute? Das Bündnis „MoNOkultur“ macht sich seit 2013 für bessere Förder- und Arbeitsbedingungen der unabhängigen Kunst- und Kulturschaffenden stark. Jetzt bieten wir den Stärken der Szene die breitestmögliche Plattform. Bündeln die kreative Power. Regen den Dialog an. Und forcieren die Vernetzung untereinander. In Kooperation mit dem Pumpenhaus zeigen wir vom 6. bis 29. April die Veranstaltungsreihe wildwuchs. Mit Ausstellungen, Performances, Konzerten und Partys. Die Spanne reicht vom Stummfilm mit Live-Musik bis zur Space-Hörspiel-Disko. Von der installativen Werkschau bis zur alkoholseligen Lesung. Wir haben altgediente Künstler*innen und Gruppen ebenso eingeladen wie vielversprechende Newcomer. Schließlich ist die Freie Szene permanent im Wandel. Und garantiert für eine Überraschung gut. Wildwuchs eben!

Eine Initiative von moNOkultur in Kooperation mit dem Theater im Pumpenhaus mit Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Münster.

10,- € / erm. 8,- €

WILDWUCHS | Raumformen

Ausstellung | FR 06.04. Eröffnung 18h / SA, 07.04. ab 18h / SO, 08.04. ab 16h / MI, 11.04. ab 18h / FR, 13. + SA, 14.04. ab 18h / SO, 15.04. ab 16h / MI, 18.04. ab 18h / FR, 20. + SA, 21.04. ab 18h / SO, 22.04. ab 16h

wildwuchs – Freie Szene

Raumformen

Das Konzept der Kunst- und Kulturreihe „Raumformen“ ist so einfach wie überzeugend. Leerstehende Gebäude und Räume verwandeln sich in Ausstellungsflächen oder Performance-Plattformen auf Zeit. Eingeladen werden explizit Nachwuchs-Künstler*innen, denen sonst gerne mal Zugangsbarrieren des Betriebs die Sichtbarkeit erschweren. Die dürfen nicht nur ihre Werke präsentieren. Sondern auch an der Gesamtgestaltung mitwirken. Ebenfalls eine Ausnahme in der streng kuratierten Kunstszene. Die „Raumformen“ sind eine Erfindung des Labels SUKI PIX, gegründet von Erich Saar und Sersch Hinkelmann. Zuletzt fanden Ausgaben unter anderem an der Warendorfer Str. 38, in der B-Side oder der Titanick-Halle statt. Jetzt wird das Pumpenhaus Präsentationsort für Format und Talente.

Künstler Laura Mareen Lagemann, Leila Orth, Inga Krüger, Jana Rippmann, Stephanie Sczepanek, Mila Stoytcheva, Alexander Rütten, Jana Kerima Stolzer, Kenny Rüdiger, Sarel Debrand-Passard, .Toni.Falke x Michigan.Macfury feat. Sensei Damage

wildwuchs
Vielfalt. Phantasie. Experimentierlust. Begriffe, die man auch in Münster gern mit der „Freien Szene“ verknüpft. Aber was genau ist das Wesen dieser Buntheit? Was bedeutet das Produzieren in freien Strukturen heute? Das Bündnis „MoNOkultur“ macht sich seit 2013 für bessere Förder- und Arbeitsbedingungen der unabhängigen Kunst- und Kulturschaffenden stark. Jetzt bieten wir den Stärken der Szene die breitestmögliche Plattform. Bündeln die kreative Power. Regen den Dialog an. Und forcieren die Vernetzung untereinander. In Kooperation mit dem Pumpenhaus zeigen wir vom 6. bis 29. April die Veranstaltungsreihe wildwuchs. Mit Ausstellungen, Performances, Konzerten und Partys. Die Spanne reicht vom Stummfilm mit Live-Musik bis zur Space-Hörspiel-Disko. Von der installativen Werkschau bis zur alkoholseligen Lesung. Wir haben altgediente Künstler*innen und Gruppen ebenso eingeladen wie vielversprechende Newcomer. Schließlich ist die Freie Szene permanent im Wandel. Und garantiert für eine Überraschung gut. Wildwuchs eben!

Eine Initiative von moNOkultur in Kooperation mit dem Theater im Pumpenhaus mit Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Münster.

Eintritt frei