Tugsal Mogul (Münster) | Der kleine Spatz vom Bosporus

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Theater | Fr 23. - So 25.02.2018, 20.00 Uhr

Tuğsal Moğul

Münster
Der kleine Spatz vom Bosporus

Nicht nur in Frankreich haben sie einen singenden Spatz. Sondern auch in der Türkei. Sezen Aksu heißt die Mireille Mathieu vom Bosporus. Und die ist ein echtes Phänomen. Türken und Kurden, Rechte und Linke, Frauen mit Kopftuch und ohne pilgern zu ihren Konzerten. „Minik serҫe“ wird die Diva noch heute zärtlich genannt, „kleiner Spatz“. Und das, obwohl sie schon seit mehr als 40 Jahren im Geschäft ist. Die Lieder der Volksheldin aus Sarayköy begleiten im neuen Stück von Tuğsal Moğul nun eine Frau, die ihre Wurzeln sucht. Geboren in Ostberlin, als Tochter eines türkischen Vaters. Der wird zur Sehnsuchtsfigur und setzt eine Reise in Gang, die quer durch Europa führt. Und tief in die deutsch-türkische Geschichte. Theatermacher Moğul („Halbstarke Halbgötter“, „Auch Deutsche unter den Opfern“) bringt dabei die verbindende Kraft der Musik zum Klingen. Schafft mit dem Spatz einen Brückenschlag zwischen den Kulturen. Aksu selbst sagt: „Jeder sollte singen. Singen ist gut für die Gesundheit“.

Regie Tuğsal Moğul Text Tuğsal Moğul und Christiane Hagedorn Gesang und Schauspiel Christiane Hagedorn Band Anahtar-Bahnhof mit Ahmet Bektas, Ömer Bektas, Jens Pollheide, Martin Scholz Regieassistenz und Ausstattung Eva-Maria Lüers Produktionsleitung Susanne Berthold Gefördert durch das Kultuaramt Münster und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus Münster

13,- € / erm. 8,- €

Cactus Junges Theater (Münster) | Das SOAP ding – Folge 5

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Junges Theater, Finale | Do 15. - So 18.02., 20h + Zusatzvorstellung So 18.02., 14h

Cactus Junges Theater

Münster
Das SOAP ding // Folge 5

Finale! Finaale! Dann soll Schluss sein mit der SOAP!? Im Februar endet das Jubiläumsprogramm (25 Jahre Cactus) mit dem bunten, spannenden und soapigen Finale! Zum großen Showdown zieht das SOAP-Ensemble nun noch einmal alle Register und die Wahrheit hinter den Schicksalen der lieb gewonnenen Güldenhof-Bewohner kommt ans Licht! Nach den schockierenden Enthüllungen in der Januar-Folge steht nun alles auf Konfrontation und Messers Schneide: „Tommy“ hat seine Maske fallen lassen und zieht seinen Plan knallhart durch. Er will unter allen Umständen den Thron des Salomon finden und er ist sich sicher: das Ding ist irgendwo im Güldenhof versteckt! Nichts und niemand können ihn davon abhalten, auch nicht Pia Bellini, er schreckt vor nichts zurück und geht sogar über Leichen. Pater Fratelli ist dem Geheimnis des Throns ebenfalls auf der Spur. Die Situation zwischen den Perlenbacher Brüdern und der Staatsanwältin Claire Biscotti spitzt sich immer mehr zu. Chris ist nach Panama gereist und hat Mutter (wer ist Mutter und warum spricht sie von vier Söhnen?) getroffen, Anne hat Robert ein Ultimatum gestellt, um alles wieder ins Reine zu bringen und die, wie durch ein Wunder geheilte Mucci, findet den zusammengebrochenen Zunge im Hausflur….. Damit alle Fans und solche, die es flugs werden wollen, das Finale genießen können, gibt es diesmal sogar 5 statt 4 Aufführungen. Der Einstieg ist auf jeden Fall noch möglich. Unbedingt vormerken: die Premiere findet schon donnerstags statt (15.2.)!

Es spielen Nina Deninger, Mareike Fiege, Shaun Fitzpatrick, Anna Krasemann, Erik Morawietz, Pauline Mertens, Adelina Meyer, Annika Möller, Nils Müller, Timo von der Horst, Jasmin Weber, Maximilian Wigger, David Smith Gäste Ulrike Rehbein, Laureen Laser, Eva-Lina Wenners und viele andere Cacteen Regie Alban Renz Co-Regie Judith Suermann Cactus plus-Regie* Mareike Fiege, Shaun Fitzpatrick Choreografie Judith Suermann Autoren Christoph Tiemann, Judith Suermann, Urs von Wulfen und Team Bühne Hans Salomon Kostüme Bettina Zumdick Video Sersch Hinkelmann Musikalische Leitung Alban Renz Licht Team Pumpenhaus Tontechnik Andreas Strietzel Fotos Ralf Emmerich Design Uwe Clephas / Erich Saar PR/Redaktion Rita Roring Sprecherziehung Sarah Christine Giese Regieassistenz Nicola Schiefel, Sebastian Voosholz Eine Produktion von Cactus Junges Theater in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus in Kooperation mit dem Jugendtheater-Werkstatt e.V. und Jib Gefördert von kontinuierliche Förderung durch das Kulturamt und das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster, mit Mitteln des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturstiftung der Sparkasse Münster Unterstützt durch LAG Arbeit Bildung Kultur NRW e.V., Roadstop GmbH, Cibaria, Soroptimist International, andante gGmbH
*Cactus plus-Regie= dem Nachwuchs eine Chance

Aufführung mit Gebärdensprachdolmetscher: So 18.02.2018, 20h

12,- € / erm. 7,- € // Die Vorstellung am Donnerstag, den 15.02.2018, ist bereits ausgebucht. Eventuelle Rücklaufkarten gibt es an der Abendkasse.

Keren Levi (Amsterdam) | Footnotes

Tanz | Fr 9. + Sa 10.02.2018, 20.00 Uhr

Keren Levi

Amsterdam
Footnotes

Morton Feldman war ein Pionier der Neuen Musik. Ein Radikaler, dessen Kompositionen sich gern mal auf mehrere Stunden erstreckten. Ein Freigeist, der mit Mustern spielen konnte wie kein anderer – und von dem ein Stockhausen wissen wollte, was zur Hölle sein Geheimnis sei. Feldmans Faszination für die Form als Gerüst und offenes Gebiet teilt auf ihre Art die israelische Choreographin Keren Levi. Nur folgerichtig, dass sich die beiden jetzt begegnen! Levi nimmt sich die Komposition „Crippled Symmetry“ zum Ausgangspunkt – noch so ein Opus magnum, für Flöte, Percussion und Klavier. Drei Tänzerinnen folgen jeweils dem Weg eines Instruments. Übersetzen es in Bewegung. Forschen nach der titelgebenden Symmetrie. Zudem hat Levi den Komponisten Tom Parkinson und den Installationskünstler Krijn de Koning eingeladen, mit ihren Mitteln auf Feldman zu antworten. Wie schon im gefeierten „Dry Piece“ entsteht daraus ein ganz eigener Kosmos der Projektionen. Garantiert nicht weniger radikal als Feldmans Musik.

Konzept & Choreografie Keren Levi Performance & Choreografie Alicia Verdú Macián, Rozemarijn de Neve, Carcom Sheffer Skulptur Krijn de Koning Musik Tom Parkinson Video Assi Weitz Kostüme Conny Groenewegen Dramaturgie Igor Dobričić Licht, Technik Martin Kaffarnik Produktion, Tourmanagement Martha van Meegen PR NeverLike Daisy Benz Management NeverLike Transistor Jette Schneider & Judith Schoneveld Koproduktion Theater im Pumpenhaus, Forum Freies Theater, Zeebelt producties Finanzielle Unterstützung Amsterdams Fonds voor de Kunst and Fonds Podiumkunsten Dank an Veem House for Performance and ICK Amsterdam

14,- € / erm. 9,- €