tanz nrw 17 | bodytalk – Friedensanleitung für jedermann

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Uraufführung, Tanz | Fr 5. + Sa 6.05.2017, 20.00 Uhr

bodytalk

Im Rahmen von tanz nrw 17
Friedensanleitung für jedermann

Kann es eine Friedensanleitung für jedermann geben? Das Ensemble bodytalk bezieht sich hierbei auf das erste Stück, das Johann Kresnik 1970 als Ballettdirektor in Bremen realisiert hat: „Kriegsanleitung für jedermann“. Yoshiko Waki und Rolf Baumgart deuten diesen Titel angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Lage um. Sie setzen dabei auf die Zusammenarbeit mit gesellschaftlich relevanten Handlungsträgern wie die katholische Kirche oder die Bundeswehr und schicken ihre Tänzer*innen ins Gefecht. Ganz im Sinne von Kresnik: Es gab eine Zeit, da probte man den Aufstand auf der Straße. Zeitgleich machte eine Stadttheater-Guerilla den geschützten Bühnenraum unsicher – und Kresnik begründete seinen Ruf als Berserker des politischen Tanztheaters. Yoshiko Waki hat mit vielen Choreografen gearbeitet, darunter Susanne Linke, Vivienne Newport und auch Johann Kresnik. 2008 gründete sie gemeinsam mit dem Regisseur und Komponisten Rolf Baumgart das Ensemble bodytalk.

KÜNSTLERISCHE LEITUNG Yoshiko Waki, Rolf Baumgart KREATION, TANZ Charlotte Goesaert, Elina Pohjonen, Johanna-Yasirra Kluhs, Krzystof Raczkowski, Loukiani Papadaki, Martijn Joling, Tim Gerhards, Ziv Frenkel, Damian Pielka, Petra Korink, Thomas Achtner, Jennifer Peterson PRODUKTION bodytalk KOPRODUKTION Theater im Pumpenhaus GEFÖRDERT DURCH Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Kulturstiftung des Bundes (Tanzfonds Erbe), Kunststiftung NRW, Kulturamt Stadt Münster UNTERSTÜTZT DURCH Deutsches Tanzfilminstitut Bremen

bodytalkonline.de
tanz-nrw-17.de

14,- € / erm. 9,- €

tanz nrw 17| Tagung – Ausweitung der Tanzzone

Tagung | Sa 6.05.2017, 11.00 – 18.00 Uhr

Ausweitung der Tanzzone – Politik im Tanztheater

Im Rahmen von tanz nrw 17

Beginn und Bedeutung des politischen Tanzes in Deutschland sind an Namen geknüpft, besonders an einen Namen: Johann Kresnik. Was macht seine Bedeutung aus? Wie hat er die (Tanz)Welt verändert (auch strukturell: z.B. die “Produktionsverhältnisse” wie Arbeitsverträge für Tänzer u.ä.)? Im Diskurs mit Tänzern, Mitarbeitern, Weggefährten, Fans, Kritikern wollen bodytalk innerhalb eines zweijährigen Prozesses Antworten finden und damit weiterkommen: auf der Bühne, in der Stadt, im Kopf.

Über Aktualität, Stellenwert und Implikation der frühen Arbeiten von Johann Kresniks Choreografischem Theater wollen wir in zwei aufeinander aufbauenden Tagungen nachdenken. Bereits im März 2017 luden wir in den Roten Salon der Volksbühne in Berlin ein: zum Klassentreffen von Kresniks Ehemaligen. In einer zweiten Tagung in Münster soll es nun um die Kontextualisierung und Archivierung des Werks gehen. Und um die Konfrontation mit aktuellen Ansätzen politischer Praxis in den Darstellenden Künsten.

Dabei wird auch der Besprochene zu Wort kommen: Der Künstler ist, zumindest zeitweise, anwesend.

Anmeldung: yoshikowaki@gmail.com

Ausweitung der Tanzzone – Johann Kresniks Choreographisches Theater
Programm

11h Begrüßung

11.45h – 12.30h
Arnd Wesemann (Zeitschrift tanz, Berlin):
Wann ist Tanz politisch?

12.30h – 13.15h
Dr. Genia Enzelberger (Dramaturgin und Kuratorin, Wien):
Kresnik als Politiker: Arbeitsbedingungen im Ensemblebetrieb

13.15h – 14h
Thomas Lehmen (Choreograf, Berlin/Oberhausen):
Doppelfalle

14h Mittagspause

15h – 15.45h
Stephan Dörschel (Akademie der Künste, Berlin) und Heide-Marie Härtel (Deutsches Tanzfilmarchiv Bremen):
Wie lässt sich ein Groß-Choreograph verzeichnen?

15.45h – 17h
Johann Kresnik (Choreograf, Bonn), Anja von Witzler (Dramaturgin, Berlin), Christoph Klimke (Dramaturg und Autor, Bonn), Moderation: Johanna-Yasirra Kluhs (Dramaturgin und Kuratorin, Duisburg):
Machst du noch Tanz oder schon Politik?

17h Apéro (Foyer)

Im Anschluss:

20h bodytalk: Friedensanleitung für Jedermann

Mit: Arnd Wesemann (Zeitschrift tanz, Berlin), Stephan Dörschel (Leiter des Archivs Darstellende Kunst, Akademie der Künste, Berlin), Dr. Genia Enzelberger (Mitherausgeberin “Ballett kann kämpfen – balet se zna boriti”, Wien), Christoph Klimke (Dramaturg und Autor, Bonn), Johanna-Yasirra Kluhs (Dramaturgin und Kuratorin, Duisburg), Johann Kresnik (Choreograf, Bonn), Thomas Lehmen (Choreograf, Berlin/Oberhausen), Anja von Witzler (Dramaturgin, Berlin), Heide-Marie Härtel (Deutsches Tanzfilmarchiv Bremen)

tanz-nrw-17.de

Ausweitung der Tanzzone – Politik im Tanztheater” ist ein Tanzfonds Erbe Projekt von bodytalk titels “Friedensanleitung für jedermann – Die Dritte Generation”, im Rahmen von tanz nrw 17

Ein detailliertes Tagungsprogramm erscheint demnächst auf www.Friedensanleitung.de

Freier Eintritt

tanz nrw 17 | bodytalk – Friedensanleitung für jedermann

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Uraufführung, Tanz | Fr 5. + Sa 6.05.2017, 20.00 Uhr

bodytalk

Im Rahmen von tanz nrw 17
Friedensanleitung für jedermann – Ein Tanzfonds Erbe Projekt

Kann es eine Friedensanleitung für jedermann geben? Das Ensemble bodytalk bezieht sich hierbei auf das erste Stück, das Johann Kresnik 1970 als Ballettdirektor in Bremen realisiert hat: „Kriegsanleitung für jedermann“. Yoshiko Waki und Rolf Baumgart deuten diesen Titel angesichts der aktuellen gesellschaftlichen und politischen Lage um. Sie setzen dabei auf die Zusammenarbeit mit gesellschaftlich relevanten Handlungsträgern wie die katholische Kirche oder die Bundeswehr und schicken ihre Tänzer*innen ins Gefecht. Ganz im Sinne von Kresnik: Es gab eine Zeit, da probte man den Aufstand auf der Straße. Zeitgleich machte eine Stadttheater-Guerilla den geschützten Bühnenraum unsicher – und Kresnik begründete seinen Ruf als Berserker des politischen Tanztheaters. Yoshiko Waki hat mit vielen Choreografen gearbeitet, darunter Susanne Linke, Vivienne Newport und auch Johann Kresnik. 2008 gründete sie gemeinsam mit dem Regisseur und Komponisten Rolf Baumgart das Ensemble bodytalk.

KÜNSTLERISCHE LEITUNG Yoshiko Waki, Rolf Baumgart KREATION, TANZ Charlotte Goesaert, Elina Pohjonen, Johanna-Yasirra Kluhs, Krzystof Raczkowski, Loukiani Papadaki, Martijn Joling, Tim Gerhards, Ziv Frenkel, Damian Pielka, Petra Korink, Thomas Achtner, Jennifer Peterson PRODUKTION bodytalk KOPRODUKTION Theater im Pumpenhaus GEFÖRDERT DURCH Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Tanzfonds Erbe – Eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, Kunststiftung NRW, Kulturamt Stadt Münster UNTERSTÜTZT DURCH Deutsches Tanzfilminstitut Bremen

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14,- € / erm. 9,- €