Jan Klare | Konzert

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Konzert | Mi 8.03.2017, 20.00 Uhr

Jan Klare

Münster
Klänge, ohne die man nicht sterben sollte …

Jan Klare ist im März nicht nur als musikalischer Partner von Jean-Claude Séférian bei uns zu erleben. Der Gründer des Klare Clubs – dieser weithin geschätzten Konzertreihe an wechselnden Plätzen in Münster – präsentiert außerdem ein Minifestival vom Feinsten! Zwei CD-Präsentationen inklusive. Den Anfang macht Murphy, seines Zeichens einer der begnadetsten Performer im Umkreis von 500 Meilen. Hernach betritt Klare mit einem internationalen Furore-Trio die Bühne: RKeT (gesprochen »Raket«, respektive »Rocket«). Das spielt eine fröhlich aus der Konvention knallende Mischung aus Jazz, Punk und Improvisationen. Klares Faible, das er auch mit Formationen wie The Dorf erfolgreich pflegt. Bei RKeT sind seine Mitstreiter Luc Ex, lange Zeit Bassist bei The Ex und mit Bands wie Four Walls oder Sol 6 auf den renommiertesten Festivals in Europa gebucht. Und am Schlagzeug Michael Vatcher, der schon mit John Zorn gearbeitet und einen Ruf als stilbildender Improvisator hat. So, let’s Rket!

RKeT Michael Vatcher, Luc Ex, Jan Klare Performance Murphy Foto Thomas Weiss

15,- € / erm. 10,- €

andcompany&Co. (Berlin) // Not my Revolution, if…: Die Geschichte der Angie O.

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Theater  // Sa 4.03.2017, 20.00 Uhr

andcompany&Co.

Berlin
Not my Revolution, if…: Die Geschichte der Angie O.

Aktivismus ist die neue Wachstumsbranche. Alle Zelte auf der Wall Street sind occupied. Und global hat die Antiglobalisierung Hochkonjunktur. Kein Wunder! Im Kampf gegen Kapitalismus und Neoliberalismus winken satte Moral-Boni und weitere Gewissenszulagen. andcompany&Co, das Spezialistenteam für die Paradoxien des Politischen, durchleuchten mit ihrem neuen Projekt „Not my revolution if…“ die Protestbewegungen der letzten 25 Jahre. Im Untertitel heißt diese deutsch-niederländische Kollektivarbeit „Die Geschichte der Angie O.“ Was nicht nur auf einen berühmten Softporno und die Kanzlerin verweist. Sondern als „NGO“ zu lesen ist. Nichtregierungsorganisationen sind ja die boomenden Serviceunternehmen auf dem freien Markt des politischen Handelns. Das weiß auch die Heilige Johanna der Schlachtrufe, die andcompany als Heldin durch ihr Agit-Musical schicken: „Investieren Sie in moralische Kaufkraft. Nächstenliebe ist Service, und Service ist Dienst am Kunden“. Stammt von Brecht. Und stimmt auch heute. Was als Retrospektive von Protestformen begann, wurde mit Trumps Wahlsieg schlagartig aktuell: andcompany&Co. ziehen als friedlichste Armee der Welt hinein in die Schlacht, wo das Gewühl am größten ist und singen mit Macht.

Konzept & Regie andcompany&Co. (Karschnia / Nord / Sulimma) von & mit
 Noah Fischer, Alexander Karschnia, Nicola Nord, Krisjan Schellingerhout, Claudia Splitt, Sascha Sulimma, Vincent van der Valk&Co. Text Alexander Karschnia&Co. Musik Sascha Sulimma, Vincent van der Valk&Co. Bühne Noah Fischer&Co. Kostüme und Mitarbeit Bühne Franziska Sauer&Co. Lichtdesign Rainer Casper Licht Sebastian Zamponi Ton Mareike Trillhaas Regieassistenz Hilkje Kempka Technische Leitung Marc Zeuske Company Management Katja Sonnemann Koproduktion Theater im Pumpenhaus (Münster), HAU Hebbel am Ufer (Berlin), Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt am Main), FFT (Düsseldorf), Ringlokschuppen Ruhr, brut Wien und House on Fire mit Unterstützung des Kulturprogramms der Europäischen Union

www.andco.de

13,- € / erm. 9,- €

Jean-Claude Séférian (Münster) // FORMIDABLE – Hommage à Charles Aznavour

Konzert  // So 5.03.2017, 20.00 Uhr

Jean-Claude Séférian

Münster
FORMIDABLE – Hommage à Charles Aznavour

Lieder über Liebe gibt es unzählige. Allerdings nicht viele, die wirklich zu Herzen gehen. Der ungekrönte König des amourösen Chansons heißt Charles Aznavour. Ein Poet ohne Pathos. Mit seinem „Timbre aus Sand und Rost“, wie mal einer schrieb, hat er so ziemlich alle Facetten des Begehrens besungen. Die körperlichen Freuden und die Seelenqualen. Womit er zum Idol für Chansonniers etlicher Generationen geworden ist. Auch Jean-Claude Séférian zählt dazu. Mit „Formidable“ verbeugt sich der im Libanon geborene Münsteraner jetzt vor dem Armenier Aznavour. Freilich ohne ihn bloß zu imitieren. Hat ein Séférian auch nicht nötig. Seine Stimme besitzt schließlich ihre ganz eigene Tiefe. Verwandtschaft aber besteht zwischen den beiden Künstlern. Ihre Musik oszilliert zwischen Okzident und Orient. Hat Wurzeln in der Klassik, der Folklore und dem Jazz. „Formidable“ wird das leuchtend hörbar machen. Mit Christine Séférian am Klavier, Jan Klare am Saxofon und einem Mann am Mikrofon, der aus Erfahrung singt.

Das Konzert ist bereits ausgebucht.
Eventuelle Rücklaufkarten gibt es an der Abendkasse.

Gesang Jean-Claude Séférian Klavier Christine Séférian Saxofon Jan Klare Foto Peter Leßmann

http://dev.seferian.de

20,- € / erm. 15,- €