Franky the Teardrop Monkey (Münster) // intimate strangers

Franky the Teardrop Monkey // intimate strangers

Uraufführung, Tanz // Mi 15. + Do 16.06.2016, 19.00 Uhr

Franky the Teardrop Monkey

Münster
intimate strangers

Ein Display ist kein Kamin. Aber wärmen wir uns nicht täglich, stündlich, sekündlich an seinem heimeligen neonblauen Schein? Flirten mit unseren Klickfreunden aus dem global village gleich nebenan. Tanzen den Wireless-Tanz mit unseren Nächsten und Liebsten aus dem Netz. Welche Verbundenheit! Stimmt’s? Oder auch nicht. Wir alle sind längst digitale Nomaden geworden. Entkörpern uns vor dem Screen, erleben Bildschirmgefühle statt Berührung. Mit gesichtslosen Menschen im Silicon Valley haben wir mehr Kontakt als mit den seltsamen analogen Gestalten um uns herum. Und das alles aus Einsamkeit. Versteht mich wer im Online-Meer? Die Compagnie mit dem schönen Namen Franky the Teardrop Monkey erzählt in ihrem Tanz- und Körpertheaterstück intimate strangers Geschichten von Heimatlosen. In der Regie von Naomi Abukha und Ari Nadkarni begeben sich vier Performer auf der Suche nach Nähe in die digitale Sphäre. Und versuchen, die Entfremdung wegzutanzen. Der nächste Level heißt Nähe.

Konzept & Regie Naomi Abukha, Ari Nadkarni Mit Naomi Abukha, Aaron Samuel Davis, Patric Neves Lindström, Hakan Sonakalan Musik Simon Behrendt Grafik­design Silke Quartier Fotos Richard Eisenach PR Ari Nadkarni Produktion Franky the Teardrop Monkey Koproduktion Theater im Pumpenhaus Förderer Kulturamt der Stadt Münster, Kulturbüro der Stadt Essen

10,- € / erm. 8,- €

Franky the Teardrop Monkey (Münster) // intimate strangers

Franky the Teardrop Monkey // intimate strangers

Uraufführung, Tanz // Mi 15. + Do 16.06.2016, 19.00 Uhr

Franky the Teardrop Monkey

Münster
intimate strangers

Ein Display ist kein Kamin. Aber wärmen wir uns nicht täglich, stündlich, sekündlich an seinem heimeligen neonblauen Schein? Flirten mit unseren Klickfreunden aus dem global village gleich nebenan. Tanzen den Wireless-Tanz mit unseren Nächsten und Liebsten aus dem Netz. Welche Verbundenheit! Stimmt’s? Oder auch nicht. Wir alle sind längst digitale Nomaden geworden. Entkörpern uns vor dem Screen, erleben Bildschirmgefühle statt Berührung. Mit gesichtslosen Menschen im Silicon Valley haben wir mehr Kontakt als mit den seltsamen analogen Gestalten um uns herum. Und das alles aus Einsamkeit. Versteht mich wer im Online-Meer? Die Compagnie mit dem schönen Namen Franky the Teardrop Monkey erzählt in ihrem Tanz- und Körpertheaterstück intimate strangers Geschichten von Heimatlosen. In der Regie von Naomi Abukha und Ari Nadkarni begeben sich vier Performer auf der Suche nach Nähe in die digitale Sphäre. Und versuchen, die Entfremdung wegzutanzen. Der nächste Level heißt Nähe.

Konzept & Regie Naomi Abukha, Ari Nadkarni Mit Naomi Abukha, Aaron Samuel Davis, Patric Neves Lindström, Hakan Sonakalan Musik Simon Behrendt Grafik­design Silke Quartier Fotos Richard Eisenach PR Ari Nadkarni Produktion Franky the Teardrop Monkey Koproduktion Theater im Pumpenhaus Förderer Kulturamt der Stadt Münster, Kulturbüro der Stadt Essen

10,- € / erm. 8,- €

Lisbeth Gruwez / Voetvolk // We’re pretty fuckin’ far from okay

Lisbeth Gruwez / Voetvolk // We’re pretty fuckin’ far from okay

Vorpremiere, Tanz // Fr 10. + Sa 11.06.2016, 20.00 Uhr

Lisbeth Gruwez / Voetvolk

Belgien
We’re pretty fuckin’ far from okay

Schwitzen, Zittern, Zaudern. Das Herz rast, der Kopf fiebert. Was jetzt? Fliehen, fighten, verharren? So fährt die nackte Angst in den Körper. Versetzt jede Faser ins Flirren. Genau diese Angst ist der Motor der Performance We’re pretty fuckin’ far from okay. Sie ist kein kulturelles Konstrukt. Sondern  genetisch programmierter Überlebensinstinkt. Die großartige flämische Tänzer-Choreographin Lisbeth Gruwez – seit vielen Jahren prägend präsent im Pumpenhaus – vollendet mit dieser Arbeit ihre Trilogie des ekstatischen Körpers. Zuletzt hat sie die Sprache erkundet (It’s going to get worse and worse, my friend). Und das Gelächter (AH|HA). Die Furchtforschung, die Gruwez zusammen mit Nicolas Vladyslav unternimmt, verspricht der radikalste Teil zu werden. Hier stockt den beiden buchstäblich der Atem. Und wo die Luft wegbleibt, setzt die Panik ein. Bis sich die Lungen wieder füllen. We’re pretty fuckin’ far from okay ist ein Tanz zwischen diesen Extremen. Zwischen Anspannung und Entspannung.

Konzept & Choreografie Lisbeth Gruwez Komposition, Sounddesign & 
Assistenz Maarten Van Cauwenberghe Performance Lisbeth Gruwez, Nicolas Vladyslav Dramaturgie Bart Van den Eynde Kostüm & Make Up Veronique Branquinho Lichtdesign Harry Cole Lichtassistenz Caroline Mathieu Szenografie Marie Szernovisz Repetitor Lucius Romeo-Fromm Foto Luc Depreitere Produktion Voetvolk vzw Koproduktion Theater Im Pumpenhaus, La Batie-­festival de Genève, KVS, Le Phare – Centre Choregraphique National du Havre Normandie, Les Brigittines, Tandem Arras-Douai, Weimar Kunstfest und Troubleyn | Jan Fabre Residenzen Troubleyn | Jan Fabre, Buda Kunstencentrum, Stuk, Les Brigittines Management/Touring Key Performance Unterstützer Vlaamse Gemeen­schap & Nona

www.voetvolk.be

14,- / erm. 9,- €

Lisbeth Gruwez / Voetvolk // We’re pretty fuckin’ far from okay

Lisbeth Gruwez / Voetvolk // We’re pretty fuckin’ far from okay

Vorpremiere, Tanz // Fr 10. + Sa 11.06.2016, 20.00 Uhr

Lisbeth Gruwez / Voetvolk

Belgien
We’re pretty fuckin’ far from okay

Schwitzen, Zittern, Zaudern. Das Herz rast, der Kopf fiebert. Was jetzt? Fliehen, fighten, verharren? So fährt die nackte Angst in den Körper. Versetzt jede Faser ins Flirren. Genau diese Angst ist der Motor der Performance We’re pretty fuckin’ far from okay. Sie ist kein kulturelles Konstrukt. Sondern  genetisch programmierter Überlebensinstinkt. Die großartige flämische Tänzer-Choreographin Lisbeth Gruwez – seit vielen Jahren prägend präsent im Pumpenhaus – vollendet mit dieser Arbeit ihre Trilogie des ekstatischen Körpers. Zuletzt hat sie die Sprache erkundet (It’s going to get worse and worse, my friend). Und das Gelächter (AH|HA). Die Furchtforschung, die Gruwez zusammen mit Nicolas Vladyslav unternimmt, verspricht der radikalste Teil zu werden. Hier stockt den beiden buchstäblich der Atem. Und wo die Luft wegbleibt, setzt die Panik ein. Bis sich die Lungen wieder füllen. We’re pretty fuckin’ far from okay ist ein Tanz zwischen diesen Extremen. Zwischen Anspannung und Entspannung.

Konzept & Choreografie Lisbeth Gruwez Komposition, Sounddesign & 
Assistenz Maarten Van Cauwenberghe Performance Lisbeth Gruwez, Nicolas Vladyslav Dramaturgie Bart Van den Eynde Kostüm & Make Up Veronique Branquinho Lichtdesign Harry Cole Lichtassistenz Caroline Mathieu Szenografie Marie Szernovisz Repetitor Lucius Romeo-Fromm Foto Luc Depreitere Produktion Voetvolk vzw Koproduktion Theater Im Pumpenhaus, La Batie-­festival de Genève, KVS, Le Phare – Centre Choregraphique National du Havre Normandie, Les Brigittines, Tandem Arras-Douai, Weimar Kunstfest und Troubleyn | Jan Fabre Residenzen Troubleyn | Jan Fabre, Buda Kunstencentrum, Stuk, Les Brigittines Management/Touring Key Performance Unterstützer Vlaamse Gemeen­schap & Nona

www.voetvolk.be

14,- / erm. 9,- €

Tu?sal Mo?ul?/?Theater Münster // Deutsche Konvertiten

Tugsal Mogul // Deutsche Konvertiten

Uraufführung, Theater // Fr 3. + Sa 4.06., 19.30 Uhr, So 5.06., 19.00 Uhr + Mi 8.06., 19.30 Uhr

Tuğsal Moğul / Theater Münster

Münster
Deutsche Konvertiten

Ein Rechercheprojekt von Tuğsal Moğul

Glaube kann ein Anker sein. Was aber, wenn man mit seiner Religion auf dem falschen Dampfer ist? Nichts wie wechseln! Kein großes Ding. Oder doch? Viele konvertieren. Gerade in unserer aufgeklärten westlichen Welt. Wenden sich vom Christentum zum Islam. Oder umgekehrt. Gründe dafür gibt’s viele, auch in Deutschland. Liebe. Karriere­chancen. Der Zwang, seinen Ursprungsglauben verleugnen zu müssen. Der Theatermacher Tuğsal Moğul hat vier solcher Menschen getroffen. Und ihnen die Gretchenfrage gestellt. Daraus entstanden ist das Stück Deutsche Konvertiten. Die Fortsetzung einer Reihe von gefeierten Rechercheprojekten über bundesrepublikanische Komplexe. Die deutsche Ayse hat den Provinzschock türkischer Großstädterinnen verarbeitet (Publi­kumspreis des NRW-Theatertreffens!). Auch Deutsche unter den Opfern den NSU-Skandal durchleuchtet (eingeladen zu den Berliner Autorentheatertagen!). Jetzt nimmt sich Moğul die Motive für Konversionen aller Couleur vor. Und fragt: Wie glaubt man anders?

Karten ausschließlich an der Theaterkasse des Theater Münster erhältlich oder telefonisch unter 0251.5909100. Restkarten gibt es an der Abendkasse im Pumpenhaus.

Inszenierung Tuğsal Moğul Bühne & Kostüme Ariane Salzbrunn Musikalische Einstudierung & Live-Musik Jonas Nondorf Dramaturgie Michael Letmathe Mit Jonas Riemer, Andrea Spicher, Carola von Seckendorff, Maximilian Scheidt Foto Bayram Tarakci Produktion Theater Münster Koproduktion Theater im Pumpenhaus

20,- € / erm. 12,- €