Ensemble ARTIG – König Ubu

Premiere / Junges Theater // Mi 11. - Fr 13.02.2015, 20.00 Uhr

Ensemble ARTIG

Münster
König Ubu

von Alfred Jarry

Schoiße! Schoiße noch mal! Nanu? Führt denn ein gekröntes Haupt solche unflätigen Ausdrücke im Mund? Okay, ein echter König vielleicht nicht. Ein Emporkömmling wie Ubu dagegen schon. Der fluchfreudige Dragonerhauptmann wird von seiner machtgeilen Frau angestachelt, den Regenten von Polen abzumurksen. Und sich selbst fett auf den Thron zu pflanzen. Pfurz! Was für ein Schwein!
Alfred Jarrys Königsdrama Ubu Roi hat bei der Pariser Uraufführung als Marionettenspiel 1896 gleich einen standesgemäßen Skandal ausgelöst. Wegen der komisch verdrehten Pfui-Wörter (»Merdre!«). Dem Siegeszug als Pionierwerk des Dadaismus und Surrealismus hat’s nicht geschadet. Jetzt nimmt sich das Ensemble ARTIG der Marienschule Jarrys geniale Farce vor. Wie passend! Zum einen, weil der Autor seine erste Fassung selbst noch als Schüler schrieb. Als Verballhornung eines Phy­sik­lehrers. Zum anderen, weil Jarrys Moral von der Geschicht’ zu allen Zeiten Gültigkeit behält: Gewissenlose Schurken kommen mit allem durch.

Mit
Lara Bremann, Lea Foitzik, Stella Hanke, Judith Hentschel, Laila Hussmann, Judith Jung, Elsa Lefering, Alyna Paul, Laura Pewinsky, Miriam Pieper, Lena Radmer, Lea Sollik, Lisa Visentin, Elena Weich
Spielleitung
Christian Reick
Textfassung
Ensemble
Bühne
Ensemble
Kostüme
Gudrun Röbig, Lisa Vinsetin
Beratung Dramaturgie
Johannes Fundermann
Bühnenbau
Florian Schmitz, Clara Dreßen, Maria Schwabe, Christian Böker
Licht
Adrian Kantel
Foto
Lisa Kessler
Plakatgestaltung
Martin Bußmann
Produktion
Ensemble ARTIG / Marienschule Münster
im Rahmen von
PUSH – Pumpenhaus und Schule
Förderer
Förderverein der Marienschule Münster

12,- € / 7,- €

Ensemble ARTIG – König Ubu

Premiere / Junges Theater // Mi 11. - Fr 13.02.2015, 20.00 Uhr

Ensemble ARTIG

Münster
König Ubu

von Alfred Jarry

Schoiße! Schoiße noch mal! Nanu? Führt denn ein gekröntes Haupt solche unflätigen Ausdrücke im Mund? Okay, ein echter König vielleicht nicht. Ein Emporkömmling wie Ubu dagegen schon. Der fluchfreudige Dragonerhauptmann wird von seiner machtgeilen Frau angestachelt, den Regenten von Polen abzumurksen. Und sich selbst fett auf den Thron zu pflanzen. Pfurz! Was für ein Schwein!
Alfred Jarrys Königsdrama Ubu Roi hat bei der Pariser Uraufführung als Marionettenspiel 1896 gleich einen standesgemäßen Skandal ausgelöst. Wegen der komisch verdrehten Pfui-Wörter (»Merdre!«). Dem Siegeszug als Pionierwerk des Dadaismus und Surrealismus hat’s nicht geschadet. Jetzt nimmt sich das Ensemble ARTIG der Marienschule Jarrys geniale Farce vor. Wie passend! Zum einen, weil der Autor seine erste Fassung selbst noch als Schüler schrieb. Als Verballhornung eines Phy­sik­lehrers. Zum anderen, weil Jarrys Moral von der Geschicht’ zu allen Zeiten Gültigkeit behält: Gewissenlose Schurken kommen mit allem durch.

Mit
Lara Bremann, Lea Foitzik, Stella Hanke, Judith Hentschel, Laila Hussmann, Judith Jung, Elsa Lefering, Alyna Paul, Laura Pewinsky, Miriam Pieper, Lena Radmer, Lea Sollik, Lisa Visentin, Elena Weich
Spielleitung
Christian Reick
Textfassung
Ensemble
Bühne
Ensemble
Kostüme
Gudrun Röbig, Lisa Vinsetin
Beratung Dramaturgie
Johannes Fundermann
Bühnenbau
Florian Schmitz, Clara Dreßen, Maria Schwabe, Christian Böker
Licht
Adrian Kantel
Foto
Lisa Kessler
Plakatgestaltung
Martin Bußmann
Produktion
Ensemble ARTIG / Marienschule Münster
im Rahmen von
PUSH – Pumpenhaus und Schule
Förderer
Förderverein der Marienschule Münster

12,- € / 7,- €

theater en face – I like my Sisters and my Sisters like me

Premiere / Theater // Do 5. - So 8.02.2015, 20:00 Uhr

theater en face

Münster
I like my Sisters and my Sisters like me

Frauen waren in der Kunst immer gern gesehen. Als Betrachtete. Nicht Betrachterinnen. Bis in den 60er und 70er Jahren verstärkt Künstlerinnen aus dem Schatten der männlichen Kollegen traten. Neue Blicke riskierten und Rollenbilder umkehrten. Was ist aus deren Ideen geworden?

Regisseurin Xenia Multmeier befragt mit ihrer Gruppe theater en face einige der berühmtesten weiblichen Kunstaktionen der vergangenen Jahrzehnte neu. Wie Yoko Onos Cut Piece. Eine Performance, die Ono 1964 als unbekannte junge Künstlerin und 2003 als weltberühmte John-Lennon-Witwe aufführte. Das Prinzip: Besucher schneiden ihr die Kleidung in Stücke. Oder Valie Exports Aktionshose Genitalpanik. Ein provokantes Spiel mit Gewalt, Lust und Schuld.
Auf diesem Boden entsteht das Performance-Palimpsest I like my Sisters and my Sisters like me. Sechs Frauen und vier Männer loten zur Live-Musik das verstrickungsreiche Verhältnis der Geschlechter aus. Tänzerisch, mythisch, poetisch. Auf der Höhe der Kunst.

Mit
Paula Berdrow, Marion Bertling, Frank Bonzcek, Frederic Clausen, Stephanie Escudeiro-Kiessling, Sarah Giese, Vivien Hecht, Gilsuk Ko, Torsten Rother, Christoph Winges
Choreographie/Tanz
Vivien Hecht
Performance
Gilsuk Ko
Konzept/Collage/Regie
Xenia Multmeier
Bühne
Marion Bertling, Frederic Clausen
Musik/Toneinspieler
Udo Herbst (Harfe: Fanny Herbst, Mezzosopran: Almuth Herbst), Marion Bertling (Gesang)
Videoinstallationen
Xenia Multmeier (Konzept), Gilsuk Ko (Bearbeitung und Schnitt), Torsten Rother (Technik)
Fotos
Uwe Rasch
Technik/Regieassistenz
Anna Kehl
Dank an
Claudia Hartmann, Kulturamt der Stadt Münster, Studiobühne der WWU

13,- € / 8,- €

theater en face – I like my Sisters and my Sisters like me

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Premiere / Theater // Do 5. - So 8.02.2015, 20:00 Uhr

theater en face

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I like my Sisters and my Sisters like me
Frauen waren in der Kunst immer gern gesehen. Als Betrachtete. Nicht Betrachterinnen. Bis in den 60er und 70er Jahren verstärkt Künstlerinnen aus dem Schatten der männlichen Kollegen traten. Neue Blicke riskierten und Rollenbilder umkehrten. Was ist aus deren Ideen geworden? Regisseurin Xenia Multmeier befragt mit ihrer Gruppe theater en face einige der berühmtesten weiblichen Kunstaktionen der vergangenen Jahrzehnte neu. Wie Yoko Onos Cut Piece. Eine Performance, die Ono 1964 als unbekannte junge Künstlerin und 2003 als weltberühmte John-Lennon-Witwe aufführte. Das Prinzip: Besucher schneiden ihr die Kleidung in Stücke. Oder Valie Exports Aktionshose Genitalpanik. Ein provokantes Spiel mit Gewalt, Lust und Schuld. Auf diesem Boden entsteht das Performance-Palimpsest I like my Sisters and my Sisters like me. Sechs Frauen und vier Männer loten zur Live-Musik das verstrickungsreiche Verhältnis der Geschlechter aus. Tänzerisch, mythisch, poetisch. Auf der Höhe der Kunst.
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theater en face – I like my Sisters and my Sisters like me

Premiere / Theater // Do 5. - So 8.02.2015, 20:00 Uhr

theater en face

Münster
I like my Sisters and my Sisters like me

Frauen waren in der Kunst immer gern gesehen. Als Betrachtete. Nicht Betrachterinnen. Bis in den 60er und 70er Jahren verstärkt Künstlerinnen aus dem Schatten der männlichen Kollegen traten. Neue Blicke riskierten und Rollenbilder umkehrten. Was ist aus deren Ideen geworden?

Regisseurin Xenia Multmeier befragt mit ihrer Gruppe theater en face einige der berühmtesten weiblichen Kunstaktionen der vergangenen Jahrzehnte neu. Wie Yoko Onos Cut Piece. Eine Performance, die Ono 1964 als unbekannte junge Künstlerin und 2003 als weltberühmte John-Lennon-Witwe aufführte. Das Prinzip: Besucher schneiden ihr die Kleidung in Stücke. Oder Valie Exports Aktionshose Genitalpanik. Ein provokantes Spiel mit Gewalt, Lust und Schuld.
Auf diesem Boden entsteht das Performance-Palimpsest I like my Sisters and my Sisters like me. Sechs Frauen und vier Männer loten zur Live-Musik das verstrickungsreiche Verhältnis der Geschlechter aus. Tänzerisch, mythisch, poetisch. Auf der Höhe der Kunst.

Mit
Paula Berdrow, Marion Bertling, Frank Bonzcek, Frederic Clausen, Stephanie Escudeiro-Kiessling, Sarah Giese, Vivien Hecht, Gilsuk Ko, Torsten Rother, Christoph Winges
Choreographie/Tanz
Vivien Hecht
Performance
Gilsuk Ko
Konzept/Collage/Regie
Xenia Multmeier
Bühne
Marion Bertling, Frederic Clausen
Musik/Toneinspieler
Udo Herbst (Harfe: Fanny Herbst, Mezzosopran: Almuth Herbst), Marion Bertling (Gesang)
Videoinstallationen
Xenia Multmeier (Konzept), Gilsuk Ko (Bearbeitung und Schnitt), Torsten Rother (Technik)
Fotos
Uwe Rasch
Technik/Regieassistenz
Anna Kehl
Dank an
Claudia Hartmann, Kulturamt der Stadt Münster, Studiobühne der WWU

13,- € / 8,- €

theater en face – I like my Sisters and my Sisters like me

Premiere / Theater // Do 5. - So 8.02.2015, 20:00 Uhr

theater en face

Münster
I like my Sisters and my Sisters like me

Frauen waren in der Kunst immer gern gesehen. Als Betrachtete. Nicht Betrachterinnen. Bis in den 60er und 70er Jahren verstärkt Künstlerinnen aus dem Schatten der männlichen Kollegen traten. Neue Blicke riskierten und Rollenbilder umkehrten. Was ist aus deren Ideen geworden?

Regisseurin Xenia Multmeier befragt mit ihrer Gruppe theater en face einige der berühmtesten weiblichen Kunstaktionen der vergangenen Jahrzehnte neu. Wie Yoko Onos Cut Piece. Eine Performance, die Ono 1964 als unbekannte junge Künstlerin und 2003 als weltberühmte John-Lennon-Witwe aufführte. Das Prinzip: Besucher schneiden ihr die Kleidung in Stücke. Oder Valie Exports Aktionshose Genitalpanik. Ein provokantes Spiel mit Gewalt, Lust und Schuld.
Auf diesem Boden entsteht das Performance-Palimpsest I like my Sisters and my Sisters like me. Sechs Frauen und vier Männer loten zur Live-Musik das verstrickungsreiche Verhältnis der Geschlechter aus. Tänzerisch, mythisch, poetisch. Auf der Höhe der Kunst.

Mit
Paula Berdrow, Marion Bertling, Frank Bonzcek, Frederic Clausen, Stephanie Escudeiro-Kiessling, Sarah Giese, Vivien Hecht, Gilsuk Ko, Torsten Rother, Christoph Winges
Choreographie/Tanz
Vivien Hecht
Performance
Gilsuk Ko
Konzept/Collage/Regie
Xenia Multmeier
Bühne
Marion Bertling, Frederic Clausen
Musik/Toneinspieler
Udo Herbst (Harfe: Fanny Herbst, Mezzosopran: Almuth Herbst), Marion Bertling (Gesang)
Videoinstallationen
Xenia Multmeier (Konzept), Gilsuk Ko (Bearbeitung und Schnitt), Torsten Rother (Technik)
Fotos
Uwe Rasch
Technik/Regieassistenz
Anna Kehl
Dank an
Claudia Hartmann, Kulturamt der Stadt Münster, Studiobühne der WWU

13,- € / 8,- €

Arco Renz / Kobalt Works / VNOB – Hanoi Stardust

Deutsche Erstaufführung / Tanz // So 1.02.2015, 20:00 Uhr

Arco Renz / Kobalt Works / VNOB

Belgien / Vietnam
Hanoi Stardust

Absoluten Tanzinsidern ist das Kürzel VNOB schon lange ein Begriff. Es steht für Vietnam National Opera Ballet, einer erstklassigen Ballettcompany, die in der Hauptstadt Vietnams – Hanoi beheimatet ist. Bis zur Jahrtausendwende war es ausschließlich von der klassischen, russischen Ballett-Tradition geprägt und öffnete sich erst vor einigen Jahren auch zeitgenössisch orientierten Choreografen. Der in Brüssel ansässige Arco Renz arbeitete im Sommer 2014 mit fünf exzellenten Tänzerinnen des VNOB und zwei Hanoier Streetdancern/Performern an seiner Produktion, die im September in Hanoi uraufgeführt wurde. Renz, einer der ersten Absolventen der Rosas Kaderschmiede PARTS, gilt nicht nur innerhalb Europas als einer der Kenner und Bewunderer der asiatischen Tanztradition. Seine Arbeit Hanoi Stardust ist eine dreiteilige, faszinierende und verstörende Liebeserklärung an den Tanz in einer Gesellschaft, die sich im radikalen Umbruch befindet. Tanz zwischen Schönheitskult, Entertainment-Business, Klischee und Ritual.

Ein ausführliches Interview von Kameliya Petrova und Tu Le mit Arco Renz über Hanoi Stardust gibt es hier nachzulesen.

Die Vorstellung ist bereits ausgebucht. Eventuelle Rücklaufkarten gibt es an der Abendkasse.

Künstlerische Leitung
Arco Renz
Künstlerische Mitarbeit
Nuria Guiu Sagarra
Choreografie
Arco Renz in Zusammenarbeit mit den Tänzern
Tanz
Thanh Nguyen Duy, Khai Vu Ngoc, Can Nguyen Thi, Nga Nguyen Thi Quynh, Lan Luu Thi Thu, Hue Nguyen Thu, An Bui Viet
Lichtdesign
Jan Maertens
Musik
Tri Minh, Phu Pham, Marc Appart
Produktion
Kobalt Works vzw.
Koproduktion
VNOB – Vietnam National Opera Ballet, Goethe Institut Hanoi

14,- € / 9,- €