Hartmann & Konsorten – Party für eine Leiche

Theater / So 28.09.2014, 20.00 Uhr

Hartmann & Konsorten

Münster
Party für eine Leiche

von Patrick Hamilton
Brandon und Granno, zwei bourgoise Musterexemplare, erdrosseln in ihrem Apartment ihren Studienkollegen. Ein perfekter Mord, dessen Antrieb allein Lust und Überlegenheit sind. Mord als Kunst, Mörder als Künstler – nicht moralischen, sondern ästhetischen Prinzipien verpflichtet. Anlass genug für eine aberwitzige Vernissage, bei der die ahnungslosen Gäste Zuschauer eines perfiden Kunstwerkes werden. Alkoholgeschwängert und delikatessenverwöhnt führen die banalen Gespräche der Partygäste in den Abgrund der Exklusivität. Und so bricht der Abend einer bizarren Totenwache an, der durch Alfred Hitchcock Verfilmung zum Filmklassiker avancierte.
Mit einem 8köpfigen Ensemble laden Hartmann&Konsorten zur Abendgesellschaft. Aufgetischt wird Patrick Hammiltons Klassiker „Party für eine Leiche“, serviert die Geschichte eines Mordes. Ein Gesellschaftspiel zwischen Lust und Bedürfnis, Sadismus und Voyeurismus.

Party für eine Leiche ist nach Twain (2012) undTod eines Handlungsreisenden (2013) der finale Teil der Amerika-Trilogie von Hartmann&Konsorten.

Mit  Stefan Nászay, Carsten Bender, Andreas Ladwig, Pitt Hartmann, Johanna Wieking, Tilman Rademacher, Gabriele Brüning, Beate Reker, Shaun Fitzpatrick
Regie  Johannes Fundermann, Milena Weber
Dramaturgie  Dirk Spelsberg
Bühne  Johannes Fundermann, Volker Sippel
Licht  Adrian Kantel
Kostüme  Agnieszka Barczyk
Maske  Sabine Schubert
PR  Rita Roring
Fotos Carola Loeser
Produktionsleitung  Nicky Schulte
Produktion  Hartmann & Konsorten
Koproduktion  Theater im Pumpenhaus
Aufführungsrechte Kiepenheuer Bühnenvertrieb

Förderer
Kulturamt der Stadt Münster

Dank an Henri Alain Unsenos, Bettina Zumdick, Hans Salomon

13,- / erm. 8,- €

Hartmann & Konsorten – Party für eine Leiche

Theater / Sa 27.09.2014, 20.00 Uhr

Hartmann & Konsorten

Münster
Party für eine Leiche

von Patrick Hamilton
Brandon und Granno, zwei bourgoise Musterexemplare, erdrosseln in ihrem Apartment ihren Studienkollegen. Ein perfekter Mord, dessen Antrieb allein Lust und Überlegenheit sind. Mord als Kunst, Mörder als Künstler – nicht moralischen, sondern ästhetischen Prinzipien verpflichtet. Anlass genug für eine aberwitzige Vernissage, bei der die ahnungslosen Gäste Zuschauer eines perfiden Kunstwerkes werden. Alkoholgeschwängert und delikatessenverwöhnt führen die banalen Gespräche der Partygäste in den Abgrund der Exklusivität. Und so bricht der Abend einer bizarren Totenwache an, der durch Alfred Hitchcock Verfilmung zum Filmklassiker avancierte.
Mit einem 8köpfigen Ensemble laden Hartmann&Konsorten zur Abendgesellschaft. Aufgetischt wird Patrick Hammiltons Klassiker „Party für eine Leiche“, serviert die Geschichte eines Mordes. Ein Gesellschaftspiel zwischen Lust und Bedürfnis, Sadismus und Voyeurismus.

Party für eine Leiche ist nach Twain (2012) undTod eines Handlungsreisenden (2013) der finale Teil der Amerika-Trilogie von Hartmann&Konsorten.

Mit  Stefan Nászay, Carsten Bender, Andreas Ladwig, Pitt Hartmann, Johanna Wieking, Tilman Rademacher, Gabriele Brüning, Beate Reker, Shaun Fitzpatrick
Regie  Johannes Fundermann, Milena Weber
Dramaturgie  Dirk Spelsberg
Bühne  Johannes Fundermann, Volker Sippel
Licht  Adrian Kantel
Kostüme  Agnieszka Barczyk
Maske  Sabine Schubert
PR  Rita Roring
Fotos Carola Loeser
Produktionsleitung  Nicky Schulte
Produktion  Hartmann & Konsorten
Koproduktion  Theater im Pumpenhaus
Aufführungsrechte Kiepenheuer Bühnenvertrieb

Förderer
Kulturamt der Stadt Münster

Dank an Henri Alain Unsenos, Bettina Zumdick, Hans Salomon

13,- / erm. 8,- €

Hartmann & Konsorten – Party für eine Leiche

Theater / Fr 26.09.2014, 20.00 Uhr

Hartmann & Konsorten

Münster
Party für eine Leiche

von Patrick Hamilton
Brandon und Granno, zwei bourgoise Musterexemplare, erdrosseln in ihrem Apartment ihren Studienkollegen. Ein perfekter Mord, dessen Antrieb allein Lust und Überlegenheit sind. Mord als Kunst, Mörder als Künstler – nicht moralischen, sondern ästhetischen Prinzipien verpflichtet. Anlass genug für eine aberwitzige Vernissage, bei der die ahnungslosen Gäste Zuschauer eines perfiden Kunstwerkes werden. Alkoholgeschwängert und delikatessenverwöhnt führen die banalen Gespräche der Partygäste in den Abgrund der Exklusivität. Und so bricht der Abend einer bizarren Totenwache an, der durch Alfred Hitchcock Verfilmung zum Filmklassiker avancierte.
Mit einem 8köpfigen Ensemble laden Hartmann&Konsorten zur Abendgesellschaft. Aufgetischt wird Patrick Hammiltons Klassiker „Party für eine Leiche“, serviert die Geschichte eines Mordes. Ein Gesellschaftspiel zwischen Lust und Bedürfnis, Sadismus und Voyeurismus.

Party für eine Leiche ist nach Twain (2012) undTod eines Handlungsreisenden (2013) der finale Teil der Amerika-Trilogie von Hartmann&Konsorten.

Mit  Stefan Nászay, Carsten Bender, Andreas Ladwig, Pitt Hartmann, Johanna Wieking, Tilman Rademacher, Gabriele Brüning, Beate Reker, Shaun Fitzpatrick
Regie  Johannes Fundermann, Milena Weber
Dramaturgie  Dirk Spelsberg
Bühne  Johannes Fundermann, Volker Sippel
Licht  Adrian Kantel
Kostüme  Agnieszka Barczyk
Maske  Sabine Schubert
PR  Rita Roring
Fotos Carola Loeser
Produktionsleitung  Nicky Schulte
Produktion  Hartmann & Konsorten
Koproduktion  Theater im Pumpenhaus
Aufführungsrechte Kiepenheuer Bühnenvertrieb

Förderer
Kulturamt der Stadt Münster

Dank an Henri Alain Unsenos, Bettina Zumdick, Hans Salomon

13,- / erm. 8,- €

Hartmann & Konsorten – Party für eine Leiche

Theater / Do 25. - So 28.09.2014, 20.00 Uhr

Hartmann & Konsorten

Münster
Party für eine Leiche | Premiere

von Patrick Hamilton
Brandon und Granno, zwei bourgoise Musterexemplare, erdrosseln in ihrem Apartment ihren Studienkollegen. Ein perfekter Mord, dessen Antrieb allein Lust und Überlegenheit sind. Mord als Kunst, Mörder als Künstler – nicht moralischen, sondern ästhetischen Prinzipien verpflichtet. Anlass genug für eine aberwitzige Vernissage, bei der die ahnungslosen Gäste Zuschauer eines perfiden Kunstwerkes werden. Alkoholgeschwängert und delikatessenverwöhnt führen die banalen Gespräche der Partygäste in den Abgrund der Exklusivität. Und so bricht der Abend einer bizarren Totenwache an, der durch Alfred Hitchcock Verfilmung zum Filmklassiker avancierte.
Mit einem 8köpfigen Ensemble laden Hartmann&Konsorten zur Abendgesellschaft. Aufgetischt wird Patrick Hammiltons Klassiker „Party für eine Leiche“, serviert die Geschichte eines Mordes. Ein Gesellschaftspiel zwischen Lust und Bedürfnis, Sadismus und Voyeurismus.

Party für eine Leiche ist nach Twain (2012) undTod eines Handlungsreisenden (2013) der finale Teil der Amerika-Trilogie von Hartmann&Konsorten.

Mit  Stefan Nászay, Carsten Bender, Andreas Ladwig, Pitt Hartmann, Johanna Wieking, Tilman Rademacher, Gabriele Brüning, Beate Reker, Shaun Fitzpatrick
Regie  Johannes Fundermann, Milena Weber
Dramaturgie  Dirk Spelsberg
Bühne  Johannes Fundermann, Volker Sippel
Licht  Adrian Kantel
Kostüme  Agnieszka Barczyk
Maske  Sabine Schubert
PR  Rita Roring
Fotos Carola Loeser
Produktionsleitung  Nicky Schulte
Produktion  Hartmann & Konsorten
Koproduktion  Theater im Pumpenhaus
Aufführungsrechte Kiepenheuer Bühnenvertrieb

Förderer
Kulturamt der Stadt Münster

Dank an Henri Alain Unsenos, Bettina Zumdick, Hans Salomon

13,- / erm. 8,- €

Schaubühne Lindenfels/fringe ensemble/phoenix5 – Vor den Hunden

Theater / Do 23., Fr 24. und Sa 25.10.2014, 19.00 Uhr

Schaubühne Lindenfels / fringe ensemble / phoenix5

Leipzig/Bonn/Münster
Vor den Hunden

Theater aus Europa

Stell dir vor es ist Krieg. Und weiter? Wie kann das Theater von den Kämpfen unserer Tage erzählen – ohne bloß die Trugbilder der Medien zu reproduzieren? Mit dieser Frage haben sich fringe ensemble/phoenix5 und die Schaubühne Lindenfels zwei Jahre lang beschäftigt. Im Rahmen des Projekts Völkerschlachten in Leipzig. Beteiligt: zehn Schauspieler. Acht europäische Autoren. Entstanden ist ein mehr als außergewöhnlicher Frontbericht: Vor den Hunden. Ein Gemeinschaftswerk, das angewandte Konfliktzonen-Forschung betreibt. Auf der Bühne: ein Drohnenpilot mit tödlicher Fracht, unterwegs ins Krisengebiet. Eine Frau aus dem Bürgerkriegsland, die hier Asyl gefunden hat. Ein Autor, der sich in die Rolle des Massenmörders Anders Breivik imaginiert. Der Kreativdirektor einer Werbeagentur, die eine Kampagne für Sterbehilfe entwickeln soll. Eine »Märtyerin« auf letzter Mission. »Atmosphärisch und schonungslos beschreibt ›Vor den Hunden‹ Schlachten, die im heutigen Europa toben.« (Mephisto, Leipzig).

Von
Magdalena Barile, Ivo Briedis, Jens-Martin Eriksen, Goran Ferčec, Lothar Kittstein, Alexander Molchanov, Marie Nimier, Andreas Vonder
Mit
Andreas Meidinger, Bettina Marugg, David Jeker, David Fischer, Ismail Deniz, Justine Hauer, Laila Nielsen, Maciek Brzoska, Manuel Klein, Philine Bührer
Regie
Frank Heuel
Dramaturgie
René Reinhardt
Bühne/Kostüme
Lisa Schiller-Witzmann, Annika Ley
Musik
Gregor Schwellenbach
Assistenz
Ilona Schaal
Förderer
Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes, Kunststiftung NRW, Stadt Bonn, Stadt Münster, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Stadt Leipzig, Bürgerstiftung Leipzig
In Kooperation mit
theaterimballsaal Bonn und Theater im Pumpenhaus Münster

13,- / erm. 8,- €

Jennifer Ocampo Monsalve / Marcela Ruiz Quintero – Persona

Tanz / So 21.09.2014, 20.00 Uhr

Jennifer Ocampo Monsalve / Marcela Ruiz Quintero

Deutschland/Kolumbien
Persona

Jennifer Ocampo Monsalve hat Münster nach prägenden Jahren ja leider den Rücken gekehrt, um die Berliner Tanzszene zu bereichern. Umso schöner, dass die gebürtige Kolumbianerin jetzt mit einer höchst vielversprechenden Pumpenhaus-Koproduktion in die alte Heimat zurückkehrt! In „Persona“ umkreist sie die Prozesse von Symbiose und Metamorphose. Ist die Verschmelzung mit dem anderen ein Überlebensvorteil? Und wer muss was dafür aufgeben? Ziemlich komplexe Beziehungsfragen! Entwickelt hat Ocampo „Persona“ als Duett mit Marcela Ruiz Quintero. Die beiden haben bereits bei „Hidden Tracks“ zusammengearbeitet, diesem Tanzabend über die Geiseln kolumbianischer Guerillas. Und bei „Happy Planet“, der Erforschung des ganz speziellen südamerikanischen Glücksgefühls. Auch schon eine Art Arbeitssymbiose. Bezugspunkt für die Künstlerinnen war diesmal der Film „Persona“ von Ingmar Bergmann. Der ist ja mindestens so faszinierend verrätselt wie die menschliche Existenz.

Tanz/Choreografie
Jennifer Ocampo Monsalve und Marcela Ruiz Quintero
Dramaturgie/Sound
Philip Gregor Grüneberg
Visual Artist  Ronni Shendar
Kostüm  Sabine Schneider
Lichtdesign  Dimitar Evtimov
Produktion
Jennifer Ocampo Monsalve und Marcela Ruiz Quintero
Koproduktion
Theater im Pumpenhaus Münster
DOCK 11 Berlin

Förderer
Bezirksamt Pankow von Berlin
Kulturamt der Stadt Münster

14,- / erm. 9,- €

Jennifer Ocampo Monsalve / Marcela Ruiz Quintero – Persona

Tanz / Sa 20.09.2014, 20.00 Uhr

Jennifer Ocampo Monsalve / Marcela Ruiz Quintero

Deutschland/Kolumbien
Persona

Jennifer Ocampo Monsalve hat Münster nach prägenden Jahren ja leider den Rücken gekehrt, um die Berliner Tanzszene zu bereichern. Umso schöner, dass die gebürtige Kolumbianerin jetzt mit einer höchst vielversprechenden Pumpenhaus-Koproduktion in die alte Heimat zurückkehrt! In „Persona“ umkreist sie die Prozesse von Symbiose und Metamorphose. Ist die Verschmelzung mit dem anderen ein Überlebensvorteil? Und wer muss was dafür aufgeben? Ziemlich komplexe Beziehungsfragen! Entwickelt hat Ocampo „Persona“ als Duett mit Marcela Ruiz Quintero. Die beiden haben bereits bei „Hidden Tracks“ zusammengearbeitet, diesem Tanzabend über die Geiseln kolumbianischer Guerillas. Und bei „Happy Planet“, der Erforschung des ganz speziellen südamerikanischen Glücksgefühls. Auch schon eine Art Arbeitssymbiose. Bezugspunkt für die Künstlerinnen war diesmal der Film „Persona“ von Ingmar Bergmann. Der ist ja mindestens so faszinierend verrätselt wie die menschliche Existenz.

Tanz/Choreografie
Jennifer Ocampo Monsalve und Marcela Ruiz Quintero
Dramaturgie/Sound
Philip Gregor Grüneberg
Visual Artist  Ronni Shendar
Kostüm  Sabine Schneider
Lichtdesign  Dimitar Evtimov
Produktion
Jennifer Ocampo Monsalve und Marcela Ruiz Quintero
Koproduktion
Theater im Pumpenhaus Münster
DOCK 11 Berlin

Förderer
Bezirksamt Pankow von Berlin
Kulturamt der Stadt Münster

14,- / erm. 9,- €

MA•KE – Poesie & Empörung

Theater / Do 18.09.2014, 20.00 Uhr

MA-KE

Münster
Poesie & Empörung

Stéphane Hessel war noch mit 93 Jahren mehr angry young man als viele Jungspunde. Seine Streitschrift „Empört euch!“ traf ins Mark. Und verkaufte sich fast eine Million Mal. Der 2013 verstorbene Denker und Diplomat war zeitlebens Kämpfer für die Menschenrechte. Und gegen die Gleichgültigkeit – „das Schlimmste, was man sich und der Welt antun kann“. Regisseur Manfred Kerklau hat sich von den politischen Idealen Hessels inspirieren lassen. Und von dessen ungewöhnlicher Biografie „Ô ma mémoire“. Darin versammelt der KZ-Überlebende 88 deutsche, englische und französische Gedichte, die ihm das Herz gerettet haben. Entlang dieser Verse schlägt „Poesie und Empörung“ den Bogen zur Gegenwart. Mit einem intergenerativen Ensemble zwischen 22 und 80 Jahren befragt Kerklau globale Protestbewegungen. Das revolutionäre Potenzial der Kunst. Und die Möglichkeiten der Einmischung. Die Pumpenhaus-Premiere war ein Riesenerfolg bei Publikum und Kritik: „Treffender lässt sich Widerstand kaum provozieren“ (WN)

Mit  Bernhard Heinrich, Katrin Heinrich, Nele Koops, Andreas Ladwig, Denis Naumann, Christa Reißmann, Linda Simm Kunst Jan Enste (JaePas)
Regie  Manfred Kerklau
Choreografie  Annelise Soglio
Bühne  Karin Sander
Kostüme  Bettina Zumdick
Licht  Volker Sippel
Regieassistenz  Lejla Aliev
Fotos  Peter Leßmann
Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Rita Roring

Förderer
Kulturamt der Stadt Münster
Fonds Darstellende Künste
LAG Soziokulturelle Zentren NW e.V.
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW

Produktion  MA-KE
Koproduktion
Theater im Pumpenhaus Münster

13,- / erm. 8,- €

MA•KE – Poesie & Empörung

Theater / Mi 17.09.2014, 20.00 Uhr

MA-KE

Münster
Poesie & Empörung

Stéphane Hessel war noch mit 93 Jahren mehr angry young man als viele Jungspunde. Seine Streitschrift „Empört euch!“ traf ins Mark. Und verkaufte sich fast eine Million Mal. Der 2013 verstorbene Denker und Diplomat war zeitlebens Kämpfer für die Menschenrechte. Und gegen die Gleichgültigkeit – „das Schlimmste, was man sich und der Welt antun kann“. Regisseur Manfred Kerklau hat sich von den politischen Idealen Hessels inspirieren lassen. Und von dessen ungewöhnlicher Biografie „Ô ma mémoire“. Darin versammelt der KZ-Überlebende 88 deutsche, englische und französische Gedichte, die ihm das Herz gerettet haben. Entlang dieser Verse schlägt „Poesie und Empörung“ den Bogen zur Gegenwart. Mit einem intergenerativen Ensemble zwischen 22 und 80 Jahren befragt Kerklau globale Protestbewegungen. Das revolutionäre Potenzial der Kunst. Und die Möglichkeiten der Einmischung. Die Pumpenhaus-Premiere war ein Riesenerfolg bei Publikum und Kritik: „Treffender lässt sich Widerstand kaum provozieren“ (WN)

Mit  Bernhard Heinrich, Katrin Heinrich, Nele Koops, Andreas Ladwig, Denis Naumann, Christa Reißmann, Linda Simm Kunst Jan Enste (JaePas)
Regie  Manfred Kerklau
Choreografie  Annelise Soglio
Bühne  Karin Sander
Kostüme  Bettina Zumdick
Licht  Volker Sippel
Regieassistenz  Lejla Aliev
Fotos  Peter Leßmann
Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Rita Roring

Förderer
Kulturamt der Stadt Münster
Fonds Darstellende Künste
LAG Soziokulturelle Zentren NW e.V.
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW

Produktion  MA-KE
Koproduktion
Theater im Pumpenhaus Münster

13,- / erm. 8,- €

Chikako Kaido – HomeHazard

chikado1

 

Tanz / So 14.09.2014, 20.00 Uhr

Chikako Kaido

Düsseldorf
HomeHazard | Uraufführung

Die japanische Gesellschaft zerfällt. In die Geschockten und die Ignoranten. Die einen sehen die Katastrophe von Fukushima als Zäsur. Die anderen machen strahlend weiter als wär nichts geschehen. Die in Deutschland lebende Choreographin Chikaka Kaido hat 2011 ihre Eltern in Japan besucht. Und die gespenstische Gleichzeitigkeit von Realität und Verdrängung live miterlebt. Auf dem einen Kanal Bilder des havarierten Reaktors. Auf dem anderen tanzten püppchenhafte Teenies im Schulmädchendress. In den Augen der erschütterten Künstlerin „zwangschoreografierte Hingabe an ein inhaltsleeres, aber ökonomisch höchst erfolgreiches Showformat. Ich musste weinen“. In der Produktion „HomeHazard“ spürt Kaido nun den schizophrenen Tendenzen ihres Herkunftslandes nach. Mit dabei Tänzer wie Jascha Viehstädt oder Antonio Stella (aus den Arbeiten von Samir Akika bekannt!), mit denen sie bereits am großartigen Rechercheprojekt „Fukushima, my Love“ von costa compagnie zusammengearbeitet hat. Das Nachbeben hält an.

Konzept/Choreographie
Chikako Kaido
Performance  Signe Koefoed, Antonio Stella, Jascha Viehstädt, Roberto Zuniga
Bühnenbild Katharina Wackermann
Dramaturgie  Felix Mayer-Christian

Förderer
Kunststiftung nrw
Bezirksregierung Düsseldorf
Schloss Bröllin e.v.

Koproduktion

Theater im Pumpenhaus Münster

14,- / erm. 9,- €