MOUVOIR/Stephanie Thiersch – Corpes Étrangers

Tanz // Fr 31.01. + Sa 1.02.2014, 20.00 Uhr

MOUVOIR / Stephanie Thiersch

Köln
Corps Étrangers

Wir Neuzeitmenschen sind ja so wahnsinnig aufgeklärt. Haben den Aberglauben gründlich abgeschafft. Und den Anschluss ans Archaische gekappt. Alles sehr fortschrittlich. Aber der Kopf wird ganz schwer und der Gang steif vor lauter Vernunft. Wo bleiben Wildheit, Irrwitz, Karneval? Keine Sorge! Die Kölner Choreographin Stephanie Thiersch bringt mit ihrer Compagnie MOUVOIR die Risikofreude zurück. Zumindest auf die Bühne. Ihre Performance Corps Étrangers hebt ab vom Boden der Tatsachen. In Sphären der Vogelfreiheit. Mit internationalem Ensemble fusioniert sie Tanz und Neuen Zirkus. Zu  einer spektakulären Akrobatik der Entgrenzung. Nicht von ungefähr kennen Seilartisten den »danse verticale«. Das Stück ist Körperkunst vom Feinsten für Fabelwesen zwischen Mensch und Tier. Die kriechen, klettern, fliegen, spielen. Als Vierfüssler oder schwerkraftlos. Die Moderne soll überlegen sein? Der Phantasie sicher nicht. Ein Abend für alle, die unter Seele nicht schwäbisches Weißbrotgebäck verstehen.

Konzept / Inszenierung
Stephanie Thiersch
Tanz / Akrobatik /Kreation
Fabien Almakiewicz, Mathieu Antajan, Tim Behren, Florian Patschovsky, Valenti Rocamora i Torà
Choreografische Assistenz
Viviana Escalé, Alexandra Naudet
Lichtdesign /Technische Leitung
Niko Moddenborg
Bühnenbild
Fabien Almakiewicz, Stephanie Thiersch
Kostüme
Sabine Schneider
Dramaturgie
Anna Volkland
Sound / Komposition
Emmanuelle Gibello
Fotografie
Martin Rottenkolber
Management
Béla Bisom / transmissions
Produktionsleitung
Ines Disselbrede
Produktion
MOUVOIR
in Kooperation mit
Freihandelszone Ensemblenetzwerk Köln
Koproduktion
Theater im Pumpenhaus, tanzhaus nrw Düsseldorf, LOFFT – Das Theater Leipzig, Al Madina Theater / Maqamat Theatre Beirut
Unterstützer
CENTQUATRE/104 Paris, O espaço do tempo Förderer Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, Kulturamt der Stadt Köln, Kunststiftung NRW, Stadt Leipzig Kulturamt, Kulturstiftung des Freistaates
Sachsen

14,-/ erm. 9,- €

Hartmann & Konsorten – Tod eines Handlungsreisenden

Schauspiel // Sa 25. - Di 28..01.2014, 20.00 Uhr

Hartmann & Konsorten

Münster
Tod eines Handlungsreisenden

Willy Loman lebt in der Vergangenheit. Oder in der Zukunft. Die Gegenwart, das sind Schulden, Versicherungs- und Ratenzahlungen. Die erwachsenen Söhne sind faul und erfolglos. Die Frau fürsorglich, aber machtlos. Ach früher. Da war Willy ein erfolgreicher Handelsvertreter, reiste herum, verkaufte Strümpfe. Kein Leben, das sich jeder wünscht, aber immerhin ein ehrbarer Beruf mit einem Auskommen, das zum Leben reichte. Heute ist ihm davon nichts mehr geblieben. Keiner will ihn mehr kennen. Von seinem Chef nach 36 Jahren vor die Tür gesetzt, bleibt Willy nur noch eine Möglichkeit, die schiefgewehten Existenzen seiner Familie wieder gerade zu rücken: Selbstmord – um die Lebensversicherung zu kassieren. Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“, Ende der 40er Jahre als Kritik an der amerikanischen Gesellschaft entstanden, hat in 64 Jahren nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Im Gegenteil – der viel beschworene „American Dream“ – hat uns mittlerweile alle längst eingeholt. Erfolg und Beliebtheit sind zu den entscheidenden Faktoren für ein Menschenleben mutiert. Aber was ist mit denen, die durchs Raster fallen?

„Ein zeitloses Spiel über den Untergang“ Münstersche Zeitung

„Die Inszenierung zieht die Zuschauer schnell in die ausweglose Situation des Vertreters […] Die Verzweiflung ist schwer mitanzusehen.“ Westfälischer Anzeiger

„Die Aktualität ist mit Händen zu greifen. […] Die Dialoge treffen ins Mark. Hier kommt es auf die Schauspieler an, die auf den Punkt besetzt sind.“ Westfälische Nachrichten

Mit Pitt Hartmann, Beate Reker, Stefan Nászay, Tilman Rademacher, Marlena Keil, Andreas Ladwig Inszenierung Johannes Fundermann, Milena Weber Licht Volker Sippel Bühne Henri Alain Unsenos, Johannes Fundermann Kostüme Bettina Zumdick Maske Sabine Schubert Tontechnik Andreas Wilting Audio/Video Johannes Fundermann Presse-/Öffentlichkeitsarbeit Rita Roring Artwork Fotografie Anna Lena Anton Aufführungsrechte S. Fischer Theater Verlag Produktion Hartmann & Konsorten Koproduktion Theater im Pumpenhaus Förderer Kulturamt der Stadt Münster Unterstützer Burghaus Automobile Münster

13,-/ erm. 8,- €

Hartmann & Konsorten – Tod eines Handlungsreisenden

Schauspiel // Sa 25. - Di 28..01.2014, 20.00 Uhr

Hartmann & Konsorten

Münster
Tod eines Handlungsreisenden

Willy Loman lebt in der Vergangenheit. Oder in der Zukunft. Die Gegenwart, das sind Schulden, Versicherungs- und Ratenzahlungen. Die erwachsenen Söhne sind faul und erfolglos. Die Frau fürsorglich, aber machtlos. Ach früher. Da war Willy ein erfolgreicher Handelsvertreter, reiste herum, verkaufte Strümpfe. Kein Leben, das sich jeder wünscht, aber immerhin ein ehrbarer Beruf mit einem Auskommen, das zum Leben reichte. Heute ist ihm davon nichts mehr geblieben. Keiner will ihn mehr kennen. Von seinem Chef nach 36 Jahren vor die Tür gesetzt, bleibt Willy nur noch eine Möglichkeit, die schiefgewehten Existenzen seiner Familie wieder gerade zu rücken: Selbstmord – um die Lebensversicherung zu kassieren. Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“, Ende der 40er Jahre als Kritik an der amerikanischen Gesellschaft entstanden, hat in 64 Jahren nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Im Gegenteil – der viel beschworene „American Dream“ – hat uns mittlerweile alle längst eingeholt. Erfolg und Beliebtheit sind zu den entscheidenden Faktoren für ein Menschenleben mutiert. Aber was ist mit denen, die durchs Raster fallen?

„Ein zeitloses Spiel über den Untergang“ Münstersche Zeitung

„Die Inszenierung zieht die Zuschauer schnell in die ausweglose Situation des Vertreters […] Die Verzweiflung ist schwer mitanzusehen.“ Westfälischer Anzeiger

„Die Aktualität ist mit Händen zu greifen. […] Die Dialoge treffen ins Mark. Hier kommt es auf die Schauspieler an, die auf den Punkt besetzt sind.“ Westfälische Nachrichten

Mit Pitt Hartmann, Beate Reker, Stefan Nászay, Tilman Rademacher, Marlena Keil, Andreas Ladwig Inszenierung Johannes Fundermann, Milena Weber Licht Volker Sippel Bühne Henri Alain Unsenos, Johannes Fundermann Kostüme Bettina Zumdick Maske Sabine Schubert Tontechnik Andreas Wilting Audio/Video Johannes Fundermann Presse-/Öffentlichkeitsarbeit Rita Roring Artwork Fotografie Anna Lena Anton Aufführungsrechte S. Fischer Theater Verlag Produktion Hartmann & Konsorten Koproduktion Theater im Pumpenhaus Förderer Kulturamt der Stadt Münster Unterstützer Burghaus Automobile Münster

13,-/ erm. 8,- €

Hartmann & Konsorten – Tod eines Handlungsreisenden

Schauspiel // Sa 25. - Di 28..01.2014, 20.00 Uhr

Hartmann & Konsorten

Münster
Tod eines Handlungsreisenden

Willy Loman lebt in der Vergangenheit. Oder in der Zukunft. Die Gegenwart, das sind Schulden, Versicherungs- und Ratenzahlungen. Die erwachsenen Söhne sind faul und erfolglos. Die Frau fürsorglich, aber machtlos. Ach früher. Da war Willy ein erfolgreicher Handelsvertreter, reiste herum, verkaufte Strümpfe. Kein Leben, das sich jeder wünscht, aber immerhin ein ehrbarer Beruf mit einem Auskommen, das zum Leben reichte. Heute ist ihm davon nichts mehr geblieben. Keiner will ihn mehr kennen. Von seinem Chef nach 36 Jahren vor die Tür gesetzt, bleibt Willy nur noch eine Möglichkeit, die schiefgewehten Existenzen seiner Familie wieder gerade zu rücken: Selbstmord – um die Lebensversicherung zu kassieren. Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“, Ende der 40er Jahre als Kritik an der amerikanischen Gesellschaft entstanden, hat in 64 Jahren nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Im Gegenteil – der viel beschworene „American Dream“ – hat uns mittlerweile alle längst eingeholt. Erfolg und Beliebtheit sind zu den entscheidenden Faktoren für ein Menschenleben mutiert. Aber was ist mit denen, die durchs Raster fallen?

„Ein zeitloses Spiel über den Untergang“ Münstersche Zeitung

„Die Inszenierung zieht die Zuschauer schnell in die ausweglose Situation des Vertreters […] Die Verzweiflung ist schwer mitanzusehen.“ Westfälischer Anzeiger

„Die Aktualität ist mit Händen zu greifen. […] Die Dialoge treffen ins Mark. Hier kommt es auf die Schauspieler an, die auf den Punkt besetzt sind.“ Westfälische Nachrichten

Mit Pitt Hartmann, Beate Reker, Stefan Nászay, Tilman Rademacher, Marlena Keil, Andreas Ladwig Inszenierung Johannes Fundermann, Milena Weber Licht Volker Sippel Bühne Henri Alain Unsenos, Johannes Fundermann Kostüme Bettina Zumdick Maske Sabine Schubert Tontechnik Andreas Wilting Audio/Video Johannes Fundermann Presse-/Öffentlichkeitsarbeit Rita Roring Artwork Fotografie Anna Lena Anton Aufführungsrechte S. Fischer Theater Verlag Produktion Hartmann & Konsorten Koproduktion Theater im Pumpenhaus Förderer Kulturamt der Stadt Münster Unterstützer Burghaus Automobile Münster

13,-/ erm. 8,- €

Hartmann & Konsorten – Tod eines Handlungsreisenden

Schauspiel // Sa 25. - Di 28..01.2014, 20.00 Uhr

Hartmann & Konsorten

Münster
Tod eines Handlungsreisenden

Willy Loman lebt in der Vergangenheit. Oder in der Zukunft. Die Gegenwart, das sind Schulden, Versicherungs- und Ratenzahlungen. Die erwachsenen Söhne sind faul und erfolglos. Die Frau fürsorglich, aber machtlos. Ach früher. Da war Willy ein erfolgreicher Handelsvertreter, reiste herum, verkaufte Strümpfe. Kein Leben, das sich jeder wünscht, aber immerhin ein ehrbarer Beruf mit einem Auskommen, das zum Leben reichte. Heute ist ihm davon nichts mehr geblieben. Keiner will ihn mehr kennen. Von seinem Chef nach 36 Jahren vor die Tür gesetzt, bleibt Willy nur noch eine Möglichkeit, die schiefgewehten Existenzen seiner Familie wieder gerade zu rücken: Selbstmord – um die Lebensversicherung zu kassieren. Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“, Ende der 40er Jahre als Kritik an der amerikanischen Gesellschaft entstanden, hat in 64 Jahren nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Im Gegenteil – der viel beschworene „American Dream“ – hat uns mittlerweile alle längst eingeholt. Erfolg und Beliebtheit sind zu den entscheidenden Faktoren für ein Menschenleben mutiert. Aber was ist mit denen, die durchs Raster fallen?

„Ein zeitloses Spiel über den Untergang“ Münstersche Zeitung

„Die Inszenierung zieht die Zuschauer schnell in die ausweglose Situation des Vertreters […] Die Verzweiflung ist schwer mitanzusehen.“ Westfälischer Anzeiger

„Die Aktualität ist mit Händen zu greifen. […] Die Dialoge treffen ins Mark. Hier kommt es auf die Schauspieler an, die auf den Punkt besetzt sind.“ Westfälische Nachrichten

Mit Pitt Hartmann, Beate Reker, Stefan Nászay, Tilman Rademacher, Marlena Keil, Andreas Ladwig Inszenierung Johannes Fundermann, Milena Weber Licht Volker Sippel Bühne Henri Alain Unsenos, Johannes Fundermann Kostüme Bettina Zumdick Maske Sabine Schubert Tontechnik Andreas Wilting Audio/Video Johannes Fundermann Presse-/Öffentlichkeitsarbeit Rita Roring Artwork Fotografie Anna Lena Anton Aufführungsrechte S. Fischer Theater Verlag Produktion Hartmann & Konsorten Koproduktion Theater im Pumpenhaus Förderer Kulturamt der Stadt Münster Unterstützer Burghaus Automobile Münster

13,-/ erm. 8,- €

Betty Olivero + Cecilia Kim (Israel/Korea)

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Konzert/Video // Mi 22.01.2014, 20.00 Uhr

Betty Olivero + Cecilia Kim

Israel/Korea
im Rahmen von KlangZeit (Münster)

Fragen von Krieg oder Frieden? Da fehlen meist die Worte. Nur die Musik muss nicht versagen. Das Festival „KlangZeit“ widmet sich in seiner jüngsten Ausgabe schwerpunktmäßig einer besonders konfliktgeladenen Zone. Dem östlichen Mittelmeerraum, von Kairo bis Istanbul. Schon historisch eine der meist umkämpften Regionen. Aktuell wieder von Revolutionsbewegungen und Verwerfungen erschüttert. Das Festival will Begegnungen schaffen. Zwischen Musikern aus Israel, Palästina, dem Libanon, der Türkei und anderen Ländern. Die Gesellschaft für Neue Musik Münster hat deshalb für „KlangZeit“ einen besonderen Werkauftrag vergeben. An die international renommierte Komponistin Cecilia Heejeong Kim. Die gebürtige Koreanerin – auch als Multimediakünstlerin berühmt – bringt ein neues Werk für großes Kammerensemble und Mezzosopran zur Premiere. Aufgeführt wird außerdem das Video L’ombra Che Porta Il Sogno der Israelis Betty Olivero. Die setzt sich darin mit der Shoa auseinander. Ein Zusammentreffen, das Nachhall verspricht.

Karten für die Veranstaltung am 22.1. nur über über die Theaterkasse des Theater Münster, Neubrückenstr. 63, Tel: 0251-5909100
Restkarten ab 19.00 Uhr an der Abendkasse im Pumpenhaus.

Im Rahmen von Klang Zeit 2014

Mit Rebecca Minio-Paluello, Sun Hee Park (Violine), Antonio Fernandez Hernandez (Viola), Lydia Schlegel (Violoncello), Reinbert Evers (Gitarre), Annette Kleine (Mezzosopran), Stephan Froleyks (Perkussion) Veranstalter Gesellschaft für Neue Musik Münster e.V. Programm Reinbert Evers, Stephan Froleyks, Erhard Hirt, Fabrizio Ventura Organisation cuba–cultur KLANGZEIT 2014 Förderer Kulturstiftung des Bundes, 
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kunststiftung NRW, Stadt Münster, Schweizer Kulturstiftung proHelvetia

16,- / erm. 8,- €

Billinger & Schulz – Romantic Afternoon / First Life – Ein Melodram

Tanz/Performance // Fr 17 + Sa 18.01.2014, 20.00 Uhr

Verena Billinger & Sebastian Schulz

Frankfurt a.M./Düsseldorf
Romantic Afternoon / First Life - Ein Melodram

Überall küssende Menschen! Als wär der Zärtlichkeitentausch keine Privatsache, sondern Öffentlichkeitsarbeit. Ist das noch Lippenbekenntnis? Oder bloß leerer Zeitvertreib? Fragen, die in der Performance „Romantic Afternoon“ an Dringlichkeit gewinnen. Die Künstler Verena Billinger und Sebastian Schulz lassen sechs Dauerküsser aufeinander los. Starten einen Mund-zu-Mund-Marathon. Einen rastlosen Zungen-Reigen. Alle möglichen Knutsch-Konstellationen werden durchprobiert: Mann mit Frau, Frau mit Frau, Mann mit Mann. Zu zweit, zu dritt – und notfalls auch allein. Eine Choreographie der Paare und Posen, hintersinnig und herausfordernd. Wie reagieren auf soviel zur Schau gestellte Intimität? Zusehen oder abwenden? Fremdschämen oder neidisch werden? Klar ist nur: kalt lässt der Kuss-Overkill niemanden. Betrachtet aus nächster Nähe und mit größter Distanz. Das Publikum wird Voyeur. Und kommt angesichts der dauernden Leckseligkeit ins Grübeln, was gefühlsecht ist. Oder romantisch.

Romantic Afternoon
Konzept/Choreografie Verena Billinger & Sebastian Schulz Von und mit Jung Yun Bae, Ludvig Daae, Tümay Kılınçel, Robert Redmer, Juli Reinartz, Uri Turkenich Produktionsleitung Nicole Dahlem-Schwind Förderung im Rahmen des Auftrittsnetzwerks FAVORITEN 2013/14, von dsa, der Crespo Foundation, aus Mitteln des Kulturamtes Gießen, der Stiftung van Meeteren und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst Produktion im Rahmen von „FREISCHWIMMER 2011 – Neues aus Theater, Performance und Live Art. Rückzug ins Öffentliche“. Das Freischwimmerfestival wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, des Kulturamtes der Stadt Düsseldorf, der Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung, des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur Österreich, der Kulturabteilung der Stadt Wien, der Stadt Zürich Kultur, von Migros-Kulturprozent und der Fachstelle Kultur Kanton Zürich

First Life – Ein Melodram
Konzept/Performance Verena Billinger & Sebastian Schulz Mitarbeit Arnita Jaunsubrēna, Iva Sveshtarova Musik Markus Mehr Licht Katharina Stephan Produktionsleitung Nicole Dahlem-Schwind Förderung durch das Kulturamt Frankfurt, Kulturamt Gießen und die Hessische Theaterakademie Unterstützer Residenzprogramms PACT Zollverein, Mousonturm Frankfurt/Main

14,-/ erm. 9,- €

Billinger & Schulz – Romantic Afternoon / First Life – Ein Melodram

Tanz/Performance // Fr 17 + Sa 18.01.2014, 20.00 Uhr

Verena Billinger & Sebastian Schulz

Frankfurt a.M./Düsseldorf
Romantic Afternoon / First Life - Ein Melodram

Überall küssende Menschen! Als wär der Zärtlichkeitentausch keine Privatsache, sondern Öffentlichkeitsarbeit. Ist das noch Lippenbekenntnis? Oder bloß leerer Zeitvertreib? Fragen, die in der Performance „Romantic Afternoon“ an Dringlichkeit gewinnen. Die Künstler Verena Billinger und Sebastian Schulz lassen sechs Dauerküsser aufeinander los. Starten einen Mund-zu-Mund-Marathon. Einen rastlosen Zungen-Reigen. Alle möglichen Knutsch-Konstellationen werden durchprobiert: Mann mit Frau, Frau mit Frau, Mann mit Mann. Zu zweit, zu dritt – und notfalls auch allein. Eine Choreographie der Paare und Posen, hintersinnig und herausfordernd. Wie reagieren auf soviel zur Schau gestellte Intimität? Zusehen oder abwenden? Fremdschämen oder neidisch werden? Klar ist nur: kalt lässt der Kuss-Overkill niemanden. Betrachtet aus nächster Nähe und mit größter Distanz. Das Publikum wird Voyeur. Und kommt angesichts der dauernden Leckseligkeit ins Grübeln, was gefühlsecht ist. Oder romantisch.

Romantic Afternoon
Konzept/Choreografie Verena Billinger & Sebastian Schulz Von und mit Jung Yun Bae, Ludvig Daae, Tümay Kılınçel, Robert Redmer, Juli Reinartz, Uri Turkenich Produktionsleitung Nicole Dahlem-Schwind Förderung im Rahmen des Auftrittsnetzwerks FAVORITEN 2013/14, von dsa, der Crespo Foundation, aus Mitteln des Kulturamtes Gießen, der Stiftung van Meeteren und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst Produktion im Rahmen von „FREISCHWIMMER 2011 – Neues aus Theater, Performance und Live Art. Rückzug ins Öffentliche“. Das Freischwimmerfestival wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, des Kulturamtes der Stadt Düsseldorf, der Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung, des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur Österreich, der Kulturabteilung der Stadt Wien, der Stadt Zürich Kultur, von Migros-Kulturprozent und der Fachstelle Kultur Kanton Zürich

First Life – Ein Melodram
Konzept/Performance Verena Billinger & Sebastian Schulz Mitarbeit Arnita Jaunsubrēna, Iva Sveshtarova Musik Markus Mehr Licht Katharina Stephan Produktionsleitung Nicole Dahlem-Schwind Förderung durch das Kulturamt Frankfurt, Kulturamt Gießen und die Hessische Theaterakademie Unterstützer Residenzprogramms PACT Zollverein, Mousonturm Frankfurt/Main

14,-/ erm. 9,- €

andcompany&Co. – Black Bismarck

Schauspiel // Mi 15.01.2014, 20.00 Uhr

andcompany&Co.

Berlin
Black Bismarck

Fürst Bismarck bittet zu Tisch. Sehr verehrte Kolonialherren, auf der Karte steht heute Afrika. Ein Kontinent als Kuchen. Greifen Sie zu! Auf der Berliner Kongokonferenz von 1884/85 ziehen die europäischen Mächte Grenzen. Mit Lineal und Bleistift. Gültig bis zur Gegenwart. Die Folgen unter anderem: Vertreibung und Völkermord. Klar, auch Deutschland braucht seinen Platz an der Sonne. 129 Jahre später: in Berlin geht man in der Mohrenstraße spazieren. Oder durchs Afrikanische Viertel, wo die Straßen nach Kolonialberserkern wie Adolph „Lügenfritz“ oder Carl „Hänge“-Peters benannt sind. Und im Theater malen sich weiße Schauspieler die Gesichter schwarz. Facing Black: die Querverweiskünstler der Gruppe andcompany&Co beleuchten den Kolonialismus im Kopf. Vom Eisernen Kanzler bis zur eisigen Kanzlerin. Die erkennt auch, dass Afrika viele „Probleme“ hat. Der Weißheit letzter Stuss. Was die Schreckensherrschaft der Schwarzseher anrichtet, montieren andcompany&Co zu einer furiosen Postkolonial-Revue. Darauf einen doppelten Bismarck.

Von und mit Dela Dabulamanzi, Simone Dede Ayivi, Alexander Karschnia, Nicola Nord, Gorges Ocloo, Joachim Robbrecht, Sascha Sulimma&Co. Dramaturgie Alexander Karschnia&Co. Bühne Jan Brokof&Co. Licht Gregor Knüppel&Co. Video Kathrin Krottenthaler&Co.
Kostüm Raki Fernandez&Co.
Regieassistenz Mascha Euchner-Martinez 
Bühnenbildassistenz Julia Harttung 
Technische Leitung Marc Zeuske 
Company Management Katja Sonnemann Produktion andcompany&Co. Koproduktion Theater im Pumpenhaus, HAU Hebbel am Ufer (Berlin), deSingel Antwerpen, FFT Düsseldorf, Ringlokschuppen Mülheim Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und die Kunststiftung NRW.

www.andco.de

13,-/ erm. 8,- €

Abendbrot für Schüler

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Di 14.01.2014, 18.00 Uhr

Abendbrot für Schüler

Mit der Familie am Tisch, alleine vorm Fernseher, romantisch beim Kerzenlicht, mit Freunden in der WG-Küche oder nachts um drei am Bahnhof. Abendbrote, wie man sie kennt. Lasst uns zusammen etwas Neues ausprobieren. Denn unser Tisch steht mitten auf der Bühne. Da, wo das Essen und Trinken normalerweise unerwünscht ist, packen wir für euch (und uns) erstmalig all das auf den Tisch, was zu einem gemütlichen Abendbrot gehört. Wir laden euch in unser Theater ein, um zusammen zu essen, neue Menschen kennenzulernen, sich überall umzusehen, Musik zu lauschen und Fragen zu stellen (garantiert pädagogikfrei!). Keine Werbung, keine Kosten.

Eintritt frei!