Hip Hop Academy – 5 Years Allstars

Tanz // Sa 26.01. 16:00 + 19.00 Uhr

Hip Hop Academy (Münster)

5 Years Allstars – It's Showtime

5 Jahre Hip Hop Academy Münster! Aus diesem Anlass lädt die Academy – Münsters erste Tanzschule, die sich auf den Bereich Hip Hop spezialisiert hat – ins Pumpenhaus. Und zeigt, was ihren Erfolg ausmacht. In der Jubiläums-Show werden aktuelle Choreografien sowie Highlights des 6-köpfigen internationalen Trainerteams der letzten fünf Jahre gezeigt. Vom Newcomer bis Meisterschaftstänzer sind alle dabei. Eine energiegelandene Mischung aus Hip Hop und Breakdance. Tight!

REGIE Anna Rietmann
CHOREOGRAFIE/TANZTRAINING Anna Rietmann, Anna Lea Fächner, Ayuk Bobga, Bruno De Carvalho, Nacho Caballero, Raphael Edorror
TÄNZER Hip HOp Academy Allstars
PRODUKTIONSLEITUNG Anna Rietmann

www.hiphop-academy.de

Vorstellung um 16:00 und 19:00 Uhr!

12,- € / erm. 8,- €

Theater Bremen / Samir Akika – Funny, how?

Münster-Premiere // Fr 18.01. + Sa 19.01., 20:00 Uhr

Theater Bremen/Samir Akika (Bremen/MS)

Funny, how?

Der Pandabär macht Winkewinke, wirft Popcorn und ruft ein beherztes »Fuck you all!«. Ein aufblasbares Krokodil wird erdolcht, der Bällchenpool lädt zum Toben ein. Wenn das keine Gaudi ist?! Wer Tanztheater vor allem mit kopfschwerer Konzeptkunst assoziiert, der kennt die Arbeiten von Samir Akika nicht. Der französische Choreograf, vormals Enfant terrible seiner Zunft, zelebriert und zerlegt in Funny, how? das Hochnotkomische. Mit subversiver Lust und Hintersinn. Ein schmieriger Conferencier kontert Theaterdiskurse mit sexistischen Schmankerln. Zum bierernsten Vortrag über Slapstick wird auf Bananenschalen ausgerutscht. Scherz lass nach. Aber witzig wird’s wirklich!

Samir Akika, Pina-Bausch-Zögling und frisch gebackener Leiter des Bremer Tanztheaters, feiert eine anarchische Punk-Party aus Zirkus, Pantomime, Klamauk und Livemusik. Lässt die furiosen Performer seiner Kompanie Unusual Symptoms zwischen HipHop, Modern Dance, Ballettakrobatik und Ententanz oszillieren. Ein Sahnetortenwurf ins Gesicht der rasenden Spaßgesellschaft – zum Totlachen.

MIT Gabrio Gabrielli, Claudia Iglesias Ungo, Thijs Lambert, Ulrike Reinbott, Frederik Rohn, Nora Ronge, Lotte Rudhart, Antonio Stella, Andy Zondag
CHOREOGRAFIE Samir Akika
BÜHNE Alexandra Morales und Ensemble
KOSTÜME Alexandra Morales
MUSIK Stefan Kirchhoff, Roberto Zuñiga
LICHT Christopher Moos
DRAMATURGIE Gregor Runge
AUSSTATTUNGSASSITENZ Elena Ortega
INSPIZIENZ Ellen Uta Merkert
EIN STÜCK VON Unusual Symptoms/Samir Akika
PRODUKTION Theater Bremen
KOPRODUKTION Theater im Pumpenhaus Münster, tanzhaus nrw Düsseldorf
FÖRDERER NRW KULTURsekretariat, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW

18,- / erm. 12,-€

Theater Bremen / Samir Akika – Funny, how?

Münster-Premiere // Fr 18.01. + Sa 19.01., 20:00 Uhr

Theater Bremen/Samir Akika (Bremen/MS)

Funny, how?

Der Pandabär macht Winkewinke, wirft Popcorn und ruft ein beherztes »Fuck you all!«. Ein aufblasbares Krokodil wird erdolcht, der Bällchenpool lädt zum Toben ein. Wenn das keine Gaudi ist?! Wer Tanztheater vor allem mit kopfschwerer Konzeptkunst assoziiert, der kennt die Arbeiten von Samir Akika nicht. Der französische Choreograf, vormals Enfant terrible seiner Zunft, zelebriert und zerlegt in Funny, how? das Hochnotkomische. Mit subversiver Lust und Hintersinn. Ein schmieriger Conferencier kontert Theaterdiskurse mit sexistischen Schmankerln. Zum bierernsten Vortrag über Slapstick wird auf Bananenschalen ausgerutscht. Scherz lass nach. Aber witzig wird’s wirklich!

Samir Akika, Pina-Bausch-Zögling und frisch gebackener Leiter des Bremer Tanztheaters, feiert eine anarchische Punk-Party aus Zirkus, Pantomime, Klamauk und Livemusik. Lässt die furiosen Performer seiner Kompanie Unusual Symptoms zwischen HipHop, Modern Dance, Ballettakrobatik und Ententanz oszillieren. Ein Sahnetortenwurf ins Gesicht der rasenden Spaßgesellschaft – zum Totlachen.

MIT Gabrio Gabrielli, Claudia Iglesias Ungo, Thijs Lambert, Ulrike Reinbott, Frederik Rohn, Nora Ronge, Lotte Rudhart, Antonio Stella, Andy Zondag
CHOREOGRAFIE Samir Akika
BÜHNE Alexandra Morales und Ensemble
KOSTÜME Alexandra Morales
MUSIK Stefan Kirchhoff, Roberto Zuñiga
LICHT Christopher Moos
DRAMATURGIE Gregor Runge
AUSSTATTUNGSASSITENZ Elena Ortega
INSPIZIENZ Ellen Uta Merkert
EIN STÜCK VON Unusual Symptoms/Samir Akika
PRODUKTION Theater Bremen
KOPRODUKTION Theater im Pumpenhaus Münster, tanzhaus nrw Düsseldorf
FÖRDERER NRW KULTURsekretariat, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW

18,- / erm. 12,-€

Cactus Junges Theater – Love & War

Junges Theater // Di 15.01. + Mi 16.01., 20:00 Uhr

Cactus Junges Theater (Münster)

Love & War

Penthesileas Probleme möchte man nicht haben. Sprich: den eigenen Lover meucheln müssen, statt die traute Zweisamkeit genießen zu dürfen. Allerdings hat sich seit den Zeiten der Amazonenkönigin an der Geschlechterfront ja einiges getan. Nicht wahr?

Cactus Junges Theater befragt mit dem griechischen Mythos und der Nachdichtung von Kleist die eigene Gegenwart. Hat jede Liebe ihre Achilles-Ferse? Rasen Herzen zwangsläufig in den Hasskrieg?
Sind Paare die wahre Tragödie? Das neunköpfige, interkulturelle Ensemble beleuchtet Rollenbilder und Gefühlskonflikte, Wutstürme und Verwundbarkeiten. Spielt wechselnde Penthesilea-und-Achill-Konstellationen durch. Und nimmt alte wie neue Mann-Frau-Klischees hoch.

Love & War ist ein Mix aus biografischen Texten, Kleist-Fragmenten und Choreografien. Radikal jung, radikal heutig.

ES SPIELEN Gifty Wiafe, Judith Kerstgens, Raphael Edoror, Mareike Fiege, Emmanuel Edoror, William Ngala, Saleha Ibrahim, Nils Hohenhövel, Maren Meyer
REGIE Barbara Kemmler
DRAMATURGIE/SPRECHERZIEHUNG
Sarah Giese
KOSTÜME/BÜHNE Tina Toeberg
CHOREOGRAFIE Gotta Depri
STIMMARBEIT Anne Klare
CHOREINSTUDIERUNG Janina Schulz
REGIE-ASSISTENZ Jakob Toebelmann
PRODUKTIONSASSISTENZ Lisa Hoppmann
PRODUKTION Cactus Junges Theater
KOPRODUKTION Theater im Pumpenhaus
IN KOOPERATION mit dem Jugendtheater-Werkstatt e. V.
PRODUKTIONSFÖRDERUNG
kontinuierliche Förderung durch das Kulturamt Münster, Fonds Soziokultur e.V., Landesbüro für Freie Kultur NRW, LAG Arbeit Bildung Kultur NRW e.V., Koordinierungsstelle für Migration und interkulturelle Angelegenheiten, Integrationsrat, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien- der Stadt Münster
UNTERSTÜTZER Roadstop GmbH, andante gGmbH, Soroptmist International, Cibaria

www.cactus-theater.de

12,- € / erm. 7,- €

Cactus Junges Theater – Love & War

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Junges Theater // Di 15.01. + Mi 16.01., 20:00 Uhr

Cactus Junges Theater (Münster)

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Love & War

Penthesileas Probleme möchte man nicht haben. Sprich: den eigenen Lover meucheln müssen, statt die traute Zweisamkeit genießen zu dürfen. Allerdings hat sich seit den Zeiten der Amazonenkönigin an der Geschlechterfront ja einiges getan. Nicht wahr?

Cactus Junges Theater befragt mit dem griechischen Mythos und der Nachdichtung von Kleist die eigene Gegenwart. Hat jede Liebe ihre Achilles-Ferse? Rasen Herzen zwangsläufig in den Hasskrieg?
Sind Paare die wahre Tragödie? Das neunköpfige, interkulturelle Ensemble beleuchtet Rollenbilder und Gefühlskonflikte, Wutstürme und Verwundbarkeiten. Spielt wechselnde Penthesilea-und-Achill-Konstellationen durch. Und nimmt alte wie neue Mann-Frau-Klischees hoch.

Love & War ist ein Mix aus biografischen Texten, Kleist-Fragmenten und Choreografien. Radikal jung, radikal heutig.

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Cactus Junges Theater – Love & War

Junges Theater // Di 15.01. + Mi 16.01., 20:00 Uhr

Cactus Junges Theater (Münster)

Love & War

Penthesileas Probleme möchte man nicht haben. Sprich: den eigenen Lover meucheln müssen, statt die traute Zweisamkeit genießen zu dürfen. Allerdings hat sich seit den Zeiten der Amazonenkönigin an der Geschlechterfront ja einiges getan. Nicht wahr?

Cactus Junges Theater befragt mit dem griechischen Mythos und der Nachdichtung von Kleist die eigene Gegenwart. Hat jede Liebe ihre Achilles-Ferse? Rasen Herzen zwangsläufig in den Hasskrieg?
Sind Paare die wahre Tragödie? Das neunköpfige, interkulturelle Ensemble beleuchtet Rollenbilder und Gefühlskonflikte, Wutstürme und Verwundbarkeiten. Spielt wechselnde Penthesilea-und-Achill-Konstellationen durch. Und nimmt alte wie neue Mann-Frau-Klischees hoch.

Love & War ist ein Mix aus biografischen Texten, Kleist-Fragmenten und Choreografien. Radikal jung, radikal heutig.

ES SPIELEN Gifty Wiafe, Judith Kerstgens, Raphael Edoror, Mareike Fiege, Emmanuel Edoror, William Ngala, Saleha Ibrahim, Nils Hohenhövel, Maren Meyer
REGIE Barbara Kemmler
DRAMATURGIE/SPRECHERZIEHUNG
Sarah Giese
KOSTÜME/BÜHNE Tina Toeberg
CHOREOGRAFIE Gotta Depri
STIMMARBEIT Anne Klare
CHOREINSTUDIERUNG Janina Schulz
REGIE-ASSISTENZ Jakob Toebelmann
PRODUKTIONSASSISTENZ Lisa Hoppmann
PRODUKTION Cactus Junges Theater
KOPRODUKTION Theater im Pumpenhaus
IN KOOPERATION mit dem Jugendtheater-Werkstatt e. V.
PRODUKTIONSFÖRDERUNG
kontinuierliche Förderung durch das Kulturamt Münster, Fonds Soziokultur e.V., Landesbüro für Freie Kultur NRW, LAG Arbeit Bildung Kultur NRW e.V., Koordinierungsstelle für Migration und interkulturelle Angelegenheiten, Integrationsrat, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien- der Stadt Münster
UNTERSTÜTZER Roadstop GmbH, andante gGmbH, Soroptmist International, Cibaria

www.cactus-theater.de

12,- € / erm. 7,- €

Cactus Junges Theater – Love & War

Junges Theater // Di 15.01. + Mi 16.01., 20:00 Uhr

Cactus Junges Theater (Münster)

Love & War

Penthesileas Probleme möchte man nicht haben. Sprich: den eigenen Lover meucheln müssen, statt die traute Zweisamkeit genießen zu dürfen. Allerdings hat sich seit den Zeiten der Amazonenkönigin an der Geschlechterfront ja einiges getan. Nicht wahr?

Cactus Junges Theater befragt mit dem griechischen Mythos und der Nachdichtung von Kleist die eigene Gegenwart. Hat jede Liebe ihre Achilles-Ferse? Rasen Herzen zwangsläufig in den Hasskrieg?
Sind Paare die wahre Tragödie? Das neunköpfige, interkulturelle Ensemble beleuchtet Rollenbilder und Gefühlskonflikte, Wutstürme und Verwundbarkeiten. Spielt wechselnde Penthesilea-und-Achill-Konstellationen durch. Und nimmt alte wie neue Mann-Frau-Klischees hoch.

Love & War ist ein Mix aus biografischen Texten, Kleist-Fragmenten und Choreografien. Radikal jung, radikal heutig.

ES SPIELEN Gifty Wiafe, Judith Kerstgens, Raphael Edoror, Mareike Fiege, Emmanuel Edoror, William Ngala, Saleha Ibrahim, Nils Hohenhövel, Maren Meyer
REGIE Barbara Kemmler
DRAMATURGIE/SPRECHERZIEHUNG
Sarah Giese
KOSTÜME/BÜHNE Tina Toeberg
CHOREOGRAFIE Gotta Depri
STIMMARBEIT Anne Klare
CHOREINSTUDIERUNG Janina Schulz
REGIE-ASSISTENZ Jakob Toebelmann
PRODUKTIONSASSISTENZ Lisa Hoppmann
PRODUKTION Cactus Junges Theater
KOPRODUKTION Theater im Pumpenhaus
IN KOOPERATION mit dem Jugendtheater-Werkstatt e. V.
PRODUKTIONSFÖRDERUNG
kontinuierliche Förderung durch das Kulturamt Münster, Fonds Soziokultur e.V., Landesbüro für Freie Kultur NRW, LAG Arbeit Bildung Kultur NRW e.V., Koordinierungsstelle für Migration und interkulturelle Angelegenheiten, Integrationsrat, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien- der Stadt Münster
UNTERSTÜTZER Roadstop GmbH, andante gGmbH, Soroptmist International, Cibaria

www.cactus-theater.de

12,- € / erm. 7,- €

theater odos – Suicide Solutions

Schauspiel // Uraufführung // Mi 9., Fr 11. + Sa 12.01., 20:00 Uhr

theater odos  (Münster)

Suicide Solutions

»Die Wahrheit ist, dass mir auf Erden nicht zu helfen war.« Berühmte Abschiedsworte des Heinrich von Kleist. Verfasst in unaussprechlicher Heiterkeit, bevor er sich am Wannsee mit Henriette Vogel die Kugel gab. Tragisch trotzdem. Vielleicht lebte der Mann einfach zur falschen Zeit. Womöglich wäre ihm, wenn schon nicht in der Welt, so doch im world wide web zu helfen gewesen.

Das münstersche theater odos wagt mit seiner jüngsten Produktion suicide solutions den Brückenschlag zwischen historischen Fakten und Sciencefiction. Regisseur Heiko Ostendorf setzt das berühmteste Selbstmordpärchen der Geschichte ins Schlauchboot. Und lässt es durch die Epochen rudern. Der Dichter und seine Geliebte werden mit Internetforen konfrontiert, wo die User sich zum großen Sprung verabreden. Treffen auf bizarre Makler, die Suizidanten ihre verschwendete Zeit abschwatzen, um sie an Gestresste zu verhökern. Eine gallige Satire auf den Zwang zum geglückten Leben. Und nicht das erste heikle Thema, demtheater odos mit Feingefühl schwarzen Humor abtrotzt.

SCHAUSPIEL Alice Mortsch, Konrad Haller
TEXT/LIVE-MUSIK Heiko Ostendorf
UNTERSTÜTZER Theater im Pumpenhaus, Kulturamt der Stadt Münster

www.theater-odos.de

13,- € / erm. 8,- €

theater odos – Suicide Solutions

Schauspiel // Uraufführung // Mi 9., Fr 11. + Sa 12.01., 20:00 Uhr

01theater odos  (Münster)

Suicide Solutions

»Die Wahrheit ist, dass mir auf Erden nicht zu helfen war.« Berühmte Abschiedsworte des Heinrich von Kleist. Verfasst in unaussprechlicher Heiterkeit, bevor er sich am Wannsee mit Henriette Vogel die Kugel gab. Tragisch trotzdem. Vielleicht lebte der Mann einfach zur falschen Zeit. Womöglich wäre ihm, wenn schon nicht in der Welt, so doch im world wide web zu helfen gewesen.

Das münstersche theater odos wagt mit seiner jüngsten Produktion suicide solutions den Brückenschlag zwischen historischen Fakten und Sciencefiction. Regisseur Heiko Ostendorf setzt das berühmteste Selbstmordpärchen der Geschichte ins Schlauchboot. Und lässt es durch die Epochen rudern. Der Dichter und seine Geliebte werden mit Internetforen konfrontiert, wo die User sich zum großen Sprung verabreden. Treffen auf bizarre Makler, die Suizidanten ihre verschwendete Zeit abschwatzen, um sie an Gestresste zu verhökern. Eine gallige Satire auf den Zwang zum geglückten Leben. Und nicht das erste heikle Thema, demtheater odos mit Feingefühl schwarzen Humor abtrotzt.

SCHAUSPIEL Alice Mortsch, Konrad Haller
TEXT/LIVE-MUSIK Heiko Ostendorf
UNTERSTÜTZER Theater im Pumpenhaus, Kulturamt der Stadt Münster

www.theater-odos.de

13,- € / erm. 8,- €

theater odos – Suicide Solutions

Schauspiel // Uraufführung // Mi 9., Fr 11. + Sa 12.01., 20:00 Uhr

theater odos  (Münster)

Suicide Solutions

»Die Wahrheit ist, dass mir auf Erden nicht zu helfen war.« Berühmte Abschiedsworte des Heinrich von Kleist. Verfasst in unaussprechlicher Heiterkeit, bevor er sich am Wannsee mit Henriette Vogel die Kugel gab. Tragisch trotzdem. Vielleicht lebte der Mann einfach zur falschen Zeit. Womöglich wäre ihm, wenn schon nicht in der Welt, so doch im world wide web zu helfen gewesen.

Das münstersche theater odos wagt mit seiner jüngsten Produktion suicide solutions den Brückenschlag zwischen historischen Fakten und Sciencefiction. Regisseur Heiko Ostendorf setzt das berühmteste Selbstmordpärchen der Geschichte ins Schlauchboot. Und lässt es durch die Epochen rudern. Der Dichter und seine Geliebte werden mit Internetforen konfrontiert, wo die User sich zum großen Sprung verabreden. Treffen auf bizarre Makler, die Suizidanten ihre verschwendete Zeit abschwatzen, um sie an Gestresste zu verhökern. Eine gallige Satire auf den Zwang zum geglückten Leben. Und nicht das erste heikle Thema, demtheater odos mit Feingefühl schwarzen Humor abtrotzt.

SCHAUSPIEL Alice Mortsch, Konrad Haller
TEXT/LIVE-MUSIK Heiko Ostendorf
UNTERSTÜTZER Theater im Pumpenhaus, Kulturamt der Stadt Münster

www.theater-odos.de

13,- € / erm. 8,- €