Cooperativa Maura Morales | Cherchez la femme

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Tanz | Mi 1. April, 20 Uhr

Cooperativa Maura Morales

Düsseldorf
Cherchez la femme

BITTE BEACHTEN SIE: Auf Erlass der Landesregierung NRW werden zur Vermeidung der weiteren Verbreitung des Corona-Virus sämtliche Veranstaltungen bis zum 19. April 2020 abgesagt. Wir bemühen uns um Ersatztermine und werden diese sobald wie möglich hier bekanntgeben.

Die Fotografien von Francesca Woodman bergen eine verstörende Kraft. Die US-amerikanische Künstlerin hat oft den eigenen Körper inszeniert. In verlassenen Häusern, eingefroren in der Bewegung, festgehalten in schwarzweißen Aktaufnahmen. Als Subjekt und Objekt zugleich hat sie das Bild von weiblicher Schönheit befragt. Und das Gefangensein in Blicken. Bis zu ihrem Freitod im Alter von nur 22 Jahren. Woodmans Werk wird nun zur Inspiration der jüngsten Inszenierung von Maura Morales. Die kubanische Tänzerchoreographin beleuchtet in ihren Arbeiten immer wieder starke, auch mythische Frauenfiguren. Oder bringt die spezifisch weibliche Perspektive auf menschliche Erfahrungen zum Vorschein – wie zuletzt in PHOBOS, ihrem Beitrag zur #MeToo-Debatte. In CHERCHEZ LA FEMME begibt sich Morales nun ins Kampfgebiet der Zuschreibungen, die in der Kunst die Schönheitsideale formen. Zur live performten Musik von Michio Woirgardt entsteht eine Bildwelt, die so soghaft wirkt wie die Fotografien Woodmans.

Konzept/Regie/Choreografie Maura Morales Tänzerinnen Mihyun Ko, Maura Morales, Kalin Morrow Komposition/Livemusik Michio Woirgardt Dramaturgie Michaela Predeick Lichtdesign/Technische Leitung Grace Morales Suso Bühnenbild Anne-Katrin Puchner, Maura Morales Kostüm Marion Strehlow Assistenz Marcela Ruiz Quintero Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, sowie durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf Eine Produktion der Cooperativa Maura Morales in Koproduktion mit Forum Freies Theater- FFT/ Düsseldorf, Hessisches Staatsballett / Staatstheater Darmstadt & Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Ringlokschuppen Ruhr, Theater im Pumpenhaus Münster, Eisfabrik Hannover

 

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Mittwoch, 01.04.2020 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 17,-€ / 11,-€

 

bodytalk | Shahin Najafi & guests

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Tanztheater mit Live-Musik | Fr 27. und Sa 28. März, 20 Uhr

bodytalk

Münster
Shahin Najafi & guests

BITTE BEACHTEN SIE: Auf Erlass der Landesregierung NRW werden zur Vermeidung der weiteren Verbreitung des Corona-Virus sämtliche Veranstaltungen bis zum 19. April 2020 abgesagt. Wir bemühen uns um Ersatztermine und werden diese sobald wie möglich hier bekanntgeben.

Es gibt drei unverzeihliche Flüche. Jeder Harry-Potter-Leser weiß das. Auf Platz 1 steht „Avada Kedavra“. Der Todesfluch. „Avada Kedavra“? Klingt fast wie ein doppeltes phonetisches Anagramm von „Fatwa“. Die ist nun leider keine Zauberformel. Sondern eine ziemlich reale Bedrohung in der Muggelwelt. Und ebenfalls unverzeihlich. Der iranische Songwriter Shahin Najafi könnte ein Lied davon singen. Vom Leben mit der Todesangst. Allerdings fallen ihm viel bessere Texte ein. Live und in Trio-Besetzung trifft er jetzt im Pumpenhaus auf die Performer von bodytalk. Und auf ganz viele Gäste, die wissen, wie man einen Patronus beschwört und sich überhaupt gegen die dunklen Künste verteidigt. Jazz oder nie? Jazz, we can! Schmerzende Narben werden dabei geflissentlich ignoriert. Mit bodytalk als Bodyguards bringt Najafi Steine ins Rowling. „Ein ganz besonderer Schnatz der Ex-Ziel-Kunst“, schwärmt im „Tagespropheten“ schon jetzt Karla Kolumna

Von und mit Shahin Najafi, Pedram Shahlai, Habib Meftah, Carmelangela Damica, Dominik Wiecek, Justin Brown, Miriam Gronau, Rolf Baumgart, Yoshiko Waki und Menschen aus Münster Live Video und Bühne westfernsehen Ausstattung Luna Lax Technik Timo von der Horst Produktion Max Körner Von bodytalk in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus, Münster Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bezirksregierung Münster, Kulturamt Münster.

 

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Freitag, 27.03.2020 - 20 Uhr
Samstag, 28.03.2020 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 17,-€ / 11,-€

Cactus Junges Theater | angerichtet

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Sondervorstellung zur Zwischenauswahl des Berliner Theatertreffens der Jugend 2020 | Di 24. März, 20 Uhr

Cactus Junges Theater

Münster
angerichtet - eine inter/transkulturelle Tanztheater-Collage

BITTE BEACHTEN SIE: Auf Erlass der Landesregierung NRW werden zur Vermeidung der weiteren Verbreitung des Corona-Virus sämtliche Veranstaltungen bis zum 19. April 2020 abgesagt. Wir bemühen uns um Ersatztermine und werden diese sobald wie möglich hier bekanntgeben.

Ein Ensemble bittet zu Tisch. Bitte sehr! Ran an die Buletten oder lieber an die Veggiekiste. Völlerei versus Hunger – egal, Lebensmittel in die Tonne gekloppt, wird ja leicht gemacht. Das Stück (in der Regie von Judith Suermann und Angelika Schlaghecken) greift die aktuellen Themen wie Nahrung, globale politische Zusammenhänge und Nachhaltigkeit auf und stellt Fragen, zwischen hilflos und ungemütlich. Im Kleinen wie im Großen.Vom Menschen gemacht. Die ganze unübersichtliche Chose wird gehackt, gebärdet, geknetet, vertanzt und verkocht. Mit Schweiß auf der Stirn und atemlos auf den Tisch gepackt, an dem alle sitzen. Wie das wohl schmeckt? Beim Katastrophenallerlei blickt ja niemand mehr durch. Rette sich wer kann, rettet die Welt, aber wie? Da haben wir den Salat. Es ist angerichtet. Wohl bekomm`s.

Es spielen: Antonia von Olleschik-Elbheim, Katharina Kohler, Alina Schmidt, Larissa Kjortosheva, Hassan Osman, Max Bexten, Rouni Eibesh, Jan Kessen

Regie/Dramaturgie: Judith Suermann, Angelika Schlaghecken, Interkulturelles Mentoring: Barbara Kemmler, Choreografie: Sebastian Knipp / Pia Selders, Bühne: Hans Salomon, Kostüme: Gaby Sogl, Regieassistenz: Emma Ernst / Katharina Povel, Bild: Alina Schmidt, Layout: Erich Saar, Fotos: Ralf Emmerich, Musikproduzent: Valon Labjani, Sprecherziehung: Inga Schwemin, Lichtdesign: Nick Heedemann

Eine Produktion von Cactus Junges Theater in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus, in Kooperation mit dem Jugendtheater-Werkstatt e.V. und Jib, gefördert durch: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Kulturamt der Stadt Münster, Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur NRW e.V., Fonds Soziokultur e.V., Kommunales Integrationszentrum der Stadt Münster, die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen über die ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH, die AKTION MENSCH

unterstützt durch: Cibaria, Soroptimist International, Roadstop GmbH, SuperBioMarkt, www.POP-KULTOUR.DE

 

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Dienstag, 24.03.2020 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 14,-€ / 7,-€ bzw. 5,- € mit dem Cactus-Pass

 

Cactus Junges Theater / Cactus + | Robot

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Theater/Film | Sa 14., So 15., Di 17., Mi 18., Do 19., Fr 20., Sa 21. (mit Gebärdenspachdolmetscher) und So 22. März, 20 Uhr

Cactus Junges Theater / Cactus +

Münster
Robot

BITTE BEACHTEN SIE: Auf Erlass der Landesregierung NRW werden zur Vermeidung der weiteren Verbreitung des Corona-Virus sämtliche Veranstaltungen bis zum 19. April 2020 abgesagt. Wir bemühen uns um Ersatztermine und werden diese sobald wie möglich hier bekanntgeben.

Regie/Dramaturgie Alban Renz, Skript Renz & Team, Video-Regie Laureen Laser Choreografie Sara Ranjana Häuser Körpertraining Mareike Fiege Regieassistenz Annika Möller, Adelina Meyer Videotechnische Beratung Sersch Hinkelmann Kostüme Bettina Zumdick Kostümassistenz Oskar Doussier Bühne Hans Salomon Sprecherziehung/Stimmbildung Sarah Christine Giese Musikalische Leitung Renz & Team Grafik/Fotografie Erich Saar PR Rita Roring Pressefotos Ralf Emmerich Gebärdensprachdolmetscher manuvista SpielerInnen Henri Kreyerhoff, Klea Mago, Oskar Doussier, Payam Yazdani, Ellen Bolz, Nina Jaunich, Lina Sternemann Eine Produktion von Cactus Junges Theater / Cactus + in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus, in Kooperation mit dem Jugendtheater-Werkstatt e.V. und dem JIB Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, kontinuierliche Förderung durch: Kulturamt der Stadt Münster, weitere Förderung: PJW unterstützt durch Cibaria, Roadstop GmbH, Soroptimist International, SuperBioMarkt AG

 

 

 

MAKE | Blake, the Universe and You

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Philosophisches Gespräch | So 8. März, 16:30 Uhr

MAKE

Münster
Blake, the Universe and You

Der Versuch einer Annäherung an den Begriff der »Tugend« und der gesellschaftlichen/persönlichen Relevanz heute. Welche Rolle spielt die Tugend auf der Suche nach werteorientierten Lösungen im raschen Wandel der Zeit, ökonomisch, sozial, ökologisch? Woran orientieren sich Handlungs- und Lebensweisen für die Zukunft einer nachhaltigen Gesellschaft? Eine Gesprächsrunde mit Verteter*innen aus den Bereichen Philosophie (Prof. Dr. Christian Thein), Religion (Guido Hunze, AOR, Institut f. Kath. Theologie und ihre Didaktik) und Kunst (N.N.). Zur Gesprächsrunde werden vegane Häppchen gereicht.

Moderation Simone Mattstedt (assoziiert mit Science For Future)

 

Sonntag, 08.03.2020 - 16:30 Uhr

Eintritt frei

 

David Schein | The Adoption

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Lesung in englischer Sprache | Sa 7. März, 16:30 Uhr

David Schein

USA
The Adoption

Der Autor, Schauspieler, Komponist, Performance Künstler und Gründer des äthiopischen Anti-Aids-Circus war schon in den 80er Jahren in der Freien Theaterszene Münsters unterwegs und kommt jetzt als Skriptautor der neuesten MA-KE-Produktion zurück. Heute liest er aus seinem 2019 erschienenen Buch The Adoption. Mit Kaffee und Kuchen.

Mit David Schein

 

Samstag, 07.03.2020 - 16:30 Uhr

Karten ausschließlich an der Abendkasse: 5,-€

 

MAKE | Blake and Me and the Universe

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Performance | Mi 4., Do 5., Fr 6. und Sa 7. März, 20 Uhr, sowie So 8. März, 19 Uhr

MAKE

Münster
Blake and Me and the Universe

Seit zwei Jahrzehnten steht Manfred Kerklau mit seinem Label MAKE für Performances, die Perspektiven drehen. Die eine andere Wahrnehmung von Wirklichkeit schaffen. Zum 20. Geburtstag beschenkt sich der Theatermacher jetzt selbst. Mit einer internationalen Produktion, die vom visionären Dichter William Blake inspiriert ist. Dessen widerständiger Spirit bietet sich an für ein radikales Experiment: die Erde von außen zu betrachten. Was Astronauten im Weltall als „Overview Effect“ erleben, löst sich auch in diesem poetischen Trip ein: Unser Planet wird in voller Schönheit und Verletzlichkeit sichtbar. Und der Mensch erkennt, dass er nicht der Mittelpunkt des Universums ist. In einem Setting von RUE OBSCURE, zusammen mit Weggefährten aus früheren und heutigen Tagen, sprengt Kerklau einmal mehr den Rahmen, in den wir die Realität zwängen. Oder das, was wir dafür halten. Rund um Premiere und Vorstellungen von BLAKE AND ME AND THE UNIVERSE gratulieren Kolleginnen und Komplizen. Drinnen und draußen!

Trailer ansehen

 

Mit Sabeth Dannenberg, Carsten Bender, Annelise Soglio (I), Jasper Schmitz, Ali Reslan (LBN) Konzeption/künstlerische Leitung/Regie Manfred Kerklau Choreografie Tamami Nooruddin (JAP) Video Sven Stratmann Audio/Sound Andreas Wilting, Manfred Kerklau Text David Schein (USA) / William Blake Kostüme Bettina Zumdick Szenografie RUE OBSCURE (Karina Behrend/Anne Keller) Licht Timo von der Horst Assistenz Sabbah Jalloul (LBN), Laura Will Produktionsleitung Nicky Schulte PR Rita Roring Grafik/Fotos Erich Saar Audio voices Dana Block, Aaron Masi, Dennis McSorley, Paul Schnabel, Phineas Sonin, Sersch Hinkelmann, Recorded by Ron Rost Produktion MAKE in Koproduktion mit Danzami (JAP) und dem Theater im Pumpenhaus Förderer Kulturamt der Stadt Münster, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Fonds Soziokultur e.V., Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung Dank an Kulturgrün e.V., Ygor Bahia, Franziska Blickle, Lieselotte Lehmann, Mustafa Sulayman

www.makelab.de

 

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Mittwoch, 04.03.2020 - 20 Uhr
Donnerstag, 05.03.2020 - 20 Uhr
Freitag, 06.03.2020 - 20 Uhr
Samstag, 07.03.2020 - 20 Uhr
Sonntag, 08.03.2020 - 19 Uhr

Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

 

Olga Pona / Chelyabinsk Contemporary Dance Theater | Running

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EUROPAPREMIERE: Tanz | Fr 21. und Sa 22. Februar, 20 Uhr

Olga Pona / Chelyabinsk Contemporary Dance Theater

Chelyabinsk
Running

Immer nur durchstarten. Unaufhaltsam, wie ein Schneeball, der den Berg herab rollt. Mit vollem Risiko, sich unterwegs zu verlieren. Das ist das Tempo der Gegenwart. Beschleunigung um jeden Preis, höher, schneller, weiter. Wir sind Raketenmenschen auf der Reise durch Raum und Zeit, manche mit Ziel, manche ohne. Bleibt die Frage: Wo stehen wir eigentlich? Für diesen Zustand des rasenden Leerlaufs findet die geniale sibirische Choreographin Olga Pona in ihrer jüngsten Produktion RUNNING bewegte Bilder. Die Frontfrau des Chelyabinsk Contemporary Dance Theater aus dem Südural hat sich in ihrer Arbeit schon oft mit dem rasanten Wandel der Zeitläufte beschäftigt. Mit den Turbulenzen, die Systemwechsel und andere Verwerfungen im Leben der einzelnen verursachen (etwa im tollen Stück DIFFERENT). Diesmal schlägt sie einen radikalen Schritt vor: Einfach mal innehalten. Herausfinden, was wirklich von Bedeutung ist. Worte hören oder sagen, die nicht bloß hohl tönen. Beim Rennen bleibt zuviel auf der Strecke.

Choreografie Olga Pona mit den TänzerInnen Tanz Tatiana Sushchenko, Dmitry Chegodar, Elena Prishvitsyna, Dennis Chernyshov, Tatiana Lumpova, Vladislav Morosov, Kristina Chernyshova, Stepan Bannov, Maria Gerasimova, Andrey Zykov, Tatiana Kritskaia, Nurlan Nurushev Musik SoundLandscape Kostüme Olga Pona Licht Vladimir Karpov Video Anton Slastnikov, Dmitry Ivanchenko

 

Louise Lecavalier | STATIONS

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Tanz | Mo 17. und Di 18. Februar, 20 Uhr

Louise Lecavalier

Montréal
STATIONS

Sollen sich doch andere kleine Ziele stecken. Louise Lecavalier tritt in ihrem neuen Stück STATIONS an, um den Tanz zu erneuern. Was angesichts ihrer Klasse nicht mal größenwahnsinnig klingt. Schließlich ist es quasi ihr Markenzeichen, sich mit vollem Einsatz von Körper und Seele zu verausgaben. Die mittlerweile über 60-jährige Power-Performerin hat mit Frank Zappa und David Bowie gerockt. War fast 20 Jahre lang Muse und Frontfrau der revolutionären Kompanie La La La Human Steps um Gründer Édouard Lock. Und sorgt seitdem solo für Furore. Im Pumpenhaus zuletzt mit den spektakulären Arbeiten SO BLUE und BATTLEGROUND. Es ziehe sie „wie eine Gladiatorin stets zurück in die Arena“, sagt Lecavalier. Höchste Zeit für eine neue Schlacht! Ihr jüngstes Solo beschreibt einen Zyklus in vier Stationen. Als Verweis auf Jahreszeiten, Himmelsrichtungen. Mit Lecavalier als Kraftzentrum und Konstante. Getragen von den Sounds des Jazz-Saxofonisten Colin Stetson entfesselt sie einen Tanz aus purer Neugier.

Choreografie, Tanz Louise Lecavalier Probenleitung, künstlerische Assistenz France Bruyère Musik Colin Stetson et al. Lichtdesign Alain Lortie Bühne (ratgebend) Marc-André Coulombe Kostüm Yso Produktion Fou glorieux Koproduktion tanzhaus nrw, HELLERAU Europäisches Zentrum der Künste – Dresden, Festival TransAmériques Montreal, Harbourfront Centre Toronto, Usine C Montreal, National Arts Centre Ottawa and Diffusion Hector-Charland L’Assomption. Fou glorieux is Unterstützung Conseil des arts et des lettres du Québec, Canada Council for the Arts and Montreal Arts Council

 

Klanglandschaften | BKO (Mali)

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Konzertreihe | So 16. Februar, 20 Uhr

Klanglandschaften

Mali
BKO

Mali war lange das westafrikanische Musterland. Stand für religiöse Toleranz und das entspannte Zusammenleben von über 80 verschiedenen Ethnien. Seit der Besetzung des Nordens durch Islamisten sind die Verhältnisse indes gekippt und Konflikte allgegenwärtig. Umso größere Bedeutung fällt der Musik als Friedensstifterin zu! Einem Projekt wie BKO. In diesem Erfolgs-Quintett (das den Kürzelnamen der Hauptstadt Bamako trägt) spielen Musiker mit unterschiedlichen ethnischen Backgrounds. Und vereinen die vielen Traditionen ihrer Heimat. Die Sounds der Trommel Djembé, der Langhalslaute Donsongoni und der Banjo-Vorgängerin Djelingoni gehen bei BKO in Percussion-durchpulsten, urbanen Arrangements auf. Ihre Stücke haben politische Themen. Oder erzählen von Liebe oder der Kunst der Hexerei. Nach dem Konzert des Blues-Virtuosen Bassekou Kouyaté demonstriert die Reihe KLANGLANDSCHAFTEN hier einmal mehr den Reichtum der malischen Musikszene. Der Rolling Stone schwärmte: „BKO are immensly rough and tough“!

Djembé Ibrahima Sarr Djeli- N’goni Mamoutou Diabate Gesang, Dunun Fassara Sacko Percussions, Drum Set Aymeric Krol N’goni Bass Nfaly Diakité Lead, Chor Alou Sangare