Bühnenbastard | #meharvey – and the oscar goes to… jail!

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Theater | Fr. 16.- So. 18. Oktober | 20 Uhr

Bühnenbastard

Münster
#meharvey - and the oscar goes to... jail!

Oktober-Termine abgesagt, verschoben auf 2021

Er ist fett. Er ist mächtig. Und halb Hollywood geht vor ihm in die Knie. Harvey Weinstein, Filmproduzent. Berüchtigt als Bastard. 2017 öffentlich als Sexualstraftäter beschuldigt. Der weltweite Social-Media-Aufschrei #MeToo! beendet eine Karriere, die auf Gewalt gegründet war. Jetzt kehrt der gefallene Mann auf die große Bühne zurück. Mit einer Gala, die zugleich ein Testscreening ist – für einen Film über das eigene Leben. Im Theatersolo #MEHARVEY von und mit Tilman Rademacher versucht der Produzent, aus dem Skandal Profit zu schlagen. Sich zum Opfer eines hysterischen Feminismus zu erklären und den Thrill von Macht und Missbrauch zum Erfolgsrezept fürs nächste Mega-Movie umzumünzen. Das Stück führt ohne Denkverbote in die Grauzonen des Gewissens: Wo beginnt die geistige Mittäterschaft des Publikums? Und darf man sich noch die Filme des „Oscar“-Machers ansehen? Im Februar 2020 wird Harvey Weinstein von einem New Yorker Gericht schuldig gesprochen. Näher dran am Zeitgeschehen geht nicht.

Mit Tilman Rademacher Regie Shaun Fitzpatrick Buch, Produktion Tilman Rademacher / Bühnenbastard Video Sersch Hinkelmann Bühnenbild Hans Salomon Technik Timo von der Horst, Lennart Aufenvenne Plakat, Fotos Erich Saar Filmschauspiel Lotta Kuss mit den Stimmen von Judith Suermann, Sarah Christine Giese, Carsten Bender, Andreas Ladwig in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus Förderer Kulturamt der Stadt Münster

 

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Oktober-Termine abgesagt, verschoben auf 2021

 

 

Das inklusive Projekt | Baggerfly Effect – ein Stück vom Hafen

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Theater | So 11. Oktober | 18 Uhr

Das inklusive Projekt

Münster
Baggerfly Effect - ein Stück vom Hafen

Bagger und Schmetterling treffen sich am Hafen von Münster und beobachten sechs Charaktere bei ihren Erlebnissen im Quartier. Leidenschaften, Zerstörungswut und Detailverliebtheit treffen aufeinander. Bei aller Naturverbundenheit bleibt die Frage, ob die Menschen überhaupt in der Lage sind, das Wesen der Liebe zu begreifen oder sich ins Desaster stürzen. Absurd, augenzwinkernd und von der Gruppe eigenständig entwickelt. „Glück ist nichts anderes als Selbstvergessenheit.“

Es spielen Katja Barahona De la Fuente, Mike Brendt, Lennart Enzweiler, Ralf Hegmann, Talea Elianne Rüsing, Bengisu Saraç, Katharina Wanninger, Lena Wienker Spielleitung und Regie Andre Voß Das inklusive Projekt wird im Rahmen der Nationale Stadtentwicklungspolitik gefördert vom Hansa – Forum Münster.

 

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Sonntag, 11. Oktober 2020 - 18 Uhr

Im Vorverkauf: 5,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

Theater an der Ruhr (Mülheim) | Der fremde Blick

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Diskurs | Do 8. Oktober | 20 Uhr

Theater an der Ruhr

Mülheim
Der fremde Blick

In Mülheim verwurzelt. In der Welt zuhause. Das war und ist die Philosophie von Roberto Ciullis Theater an der Ruhr. Vor vier Jahrzehnten hat der gebürtige Mailänder seine Zelte im Raffelbergpark vor den Toren der Stadt aufgeschlagen. Und eine Wunder- und Wanderbühne geschaffen, die immer quer zur Zeit stand. Genau so wie zum gängigen Kulturbetrieb. „Ich will nie ankommen“, lautet Ciullis Nomaden-Credo. Er ist damit in Länder vorgedrungen, in denen noch nie ein deutschsprachiges Theater zu Gast war. Im Alexander Verlag ist jetzt ein Buch über das Leben und Wirken des mittlerweile 86-jährigen Regisseurs und Theaterleiters erschienen. Angemessen umfangreich, in zwei Bänden: mit 450 Bildern auf fast 1300 Seiten, mit einer Vielzahl von Gesprächen, Kritiken, Zeitzeugnissen. Es heißt „Der fremde Blick“ und beschreibt eine Theaterreise, die noch lange nicht am Ende ist. Wir freuen uns sehr, Roberto Ciulli zu Lesung und anschließendem Gespräch begrüßen zu dürfen! Es gibt viel zu erzählen.

 

Eine ganz persönliche Reise ins Theater mit und von Roberto Ciulli

 

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Donnerstag, 8. Oktober 2020 - 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

Theater an der Ruhr (Mülheim) | Antigone. Ein Requiem

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Theater | Mi 7. Oktober | 20 Uhr

Theater an der Ruhr

Mülheim
Antigone. Ein Requiem.

So schön Geschichten über das Theater an der Ruhr sind – die Mülheimer Truppe live in Aktion zu sehen, ist dann doch unersetzlich. Entsprechend schätzen wir uns glücklich, dass Roberto Ciulli nicht nur das Buch „Der fremde Blick“ ins Pumpenhaus mitbringt. Sondern auch die jüngste Arbeit seiner Bühne: ANTIGONE.EIN REQUIEM. Das Stück stammt von Thomas Köck, der zuletzt zwei Mal in Folge den Mülheimer Dramatikerpreis gewonnen hat. Es überschreibt den antiken Mythos des Sophokles – mit gnadenloser Gegenwart. An den Stränden Europas werden Leichen angeschwemmt, lauter Namenlose, die niemand beklagt. Außer Antigone. Die kämpft gegen König Kreon um die Würde der Ertrunkenen. Um ihre Beisetzung. Die Inszenierung von Simone Thoma – gefeiert als „erlösendes Geschenk“ (NRZ) und „Ereignis“ (Scala) – verhandelt in der Manege eines zynischen Politzirkus’ unser aller Augenverschließen vor dem Massensterben im Mittelmeer. Roberto Ciulli selbst spielt dabei Teiresias – einen Seher unter Blinden.

Antigone Dagmar Geppert Ismene Gabriella Weber Kreon Fabio Menéndez Bote Albert Bork Haimon Maria Neumann Eurydike Petra von der Beek Teiresias Roberto Ciulli Udo J Matthias Flake Regie Simone Thoma Dramaturgie Markus Sascha Schlappig Bühne Adriana Kocijan Kostüm Elisabeth Strauss Video Peter Wedel Musikalische Leitung Matthias Flake Lichtdesign Jochen Jahncke Ton Franz Dumcius Requisite Thomas Hoppensack Foto F.Götzen

 

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MIttwoch, 7. Oktober 2020 - 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

CONJAK | SIEBEN BRÜCKEN

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Livemusik-Theater | Do 1. + Fr 2. Oktober | 20 Uhr | Sa 3. + So. 4 Oktober | 15 Uhr + 20 Uhr | Mi 14. Oktober | 20 Uhr

CONJAK

Münster
SIEBEN BRÜCKEN

„Über sieben Brücken“ ist eins dieser Lieder, die jeder kennt. Geliebt, gehasst, belächelt. Aber nicht totzukriegen. Es stammt übrigens nicht von Peter Maffay. Sondern von der ostdeutschen Band Karat. Was weniger allgemein bekannt ist. Wie manches aus der DDR-Geschichte. Zum 30. Jubiläum der Wiedervereinigung zeigt Christiane Hagedorn – Frontfrau des famosen Duos CONJAK – jetzt den deutsch-deutschen Live-Musik-Theaterabend SIEBEN BRÜCKEN. Der erzählt von zwei Freundinnen und Brüchen in Biographien. Vom Verschwinden eines Staates und von unverwüstlichen Träumen. Von Zivilcourage, Gräben und Brücken. Hagedorn verwebt darin eigene Erinnerungen und die von Zeitzeugen an das Leben in der DDR, den Mauerfall und die frühen Jahre im wiedervereinten Deutschland. An ihrer Seite die fabelhafte Carolin Wirth, deren Erinnerungen an ihr Leben in der damaligen BRD ebenfalls in die Geschichte einfließen. Wobei sich vor allem auch Songs der 80er und 90er aus Ost und West begegnen: von Nina Hagen und Nena, Gundermann und Joachim Witt, Karat und Rio Reiser. Schließlich überwindet Musik noch immer am verlässlichsten Grenzen.

Christiane Hagedorn: Konzept, Text, Gesang, Schauspiel (Tine) // Carolin Wirth: Gesang, Schauspiel (Caro) // Martin Scholz: Piano, Kornett, Percussion // Dieter Kuhlmann: Bass, Posaune, Saxophon // Gregor Hengesbach: Gitarre // Carola von Seckendorff: Regie Gefördert durch das Kulturamt Münster, die LWL Kulturabteilung und die Kulturstiftung der Westfälischen Provinzialversicherung In Kooperation mit: Theater im Pumpenhaus Münster, Forum Gestaltung Magdeburg und Kulturelle Begegnungsstätte Kloster Bentlage 

 

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Tickets:

Donnerstag, 1. Oktober 2020 - 20 Uhr
Freitag, 2. Oktober 2020 - 20 Uhr
Samstag, 3. Oktober 2020 - 15 Uhr
Samstag, 3. Oktober 2020 - 20 Uhr
Sonntag, 4. Oktober 2020 - 15 Uhr
Sonntag, 4. Oktober 2020 - 20 Uhr
Mittwoch, 14. Oktober 2020 - 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

Hyper Duo | HYPER CUT

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Konzert | So. 27. September | 17 Uhr

GNM präsentiert: Hyper Duo

Schweiz
HYPER CUT

Wenn etwas die Gegenwart präzise versinnbildlicht, dann ist es der Cut. Der harte, unerwartete Schnitt. Die übergangslose Unterbrechung. Genau dieses Gefühl übersetzt das Schweizer Hyper Duo auf der Bühne in Klang. Pianist Gilles Grimaître und Schlagzeuger Julien Mégroz – die beide aus der Romandie stammen – gelten schon lange als einer innovativsten Musikexporte der Schweiz. Begeisterte und nicht selten verblüffte Konzertbesucher dies- und jenseits der Alpen können das bestätigen. Solche, die zum Beispiel das Programm HYPER FUZZ erlebt haben – ein wahres Soundfest zwischen Trash-Groove und Kunstmusik. Den erfolgreich eingeschlagenen Weg führen Grimaître und Mégroz nun fort, erweitert allerdings um eine neue Dimension: Video. Mit Werken von Sarah Nemtsov oder Simon Steen-Andersen schafft das Hyper Duo (featuring Robert Torche) jetzt Audiovisionen von ungeahnter Wucht. HYPER CUT ist eine Musikperformance wie ein Faustschlag. Eine Ode an stolpernde Grooves. Und das Unvorhergesehene.

Mit Gilles Grimaître /Keyboard, Julien Mégroz / Schlagzeug (HYPER DUO) und Robert Torche/Elektronik & Video

 

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Sonntag, 27. September 2020 - 17 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

ensemble hand werk | INTER

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Konzert | Sa. 26. September | 20 Uhr

GNM präsentiert: ensemble hand werk

Köln
INTER

Wirklich gute Musik ist mehr als Hörgenuss. Sie erschließt neue Perspektiven. Ein strahlendes Beispiel sind die Kompositionen der Vietnamesin Luong Hue-Trinh. Die wertet in ihrem jüngsten Werk unter anderem unseren Begriff von „Langeweile“ völlig um. Als erstrebenswerten Zustand nämlich, der uns das Gestern und Heute vergessen lässt – und sich als sprudelnder Quell der Phantasie erweist. Dafür fusioniert sie westliche und traditionelle vietnamesische Instrumente, Kammermusik und Videokunst. Beim Konzert INTER trifft Luong Hue-Trinhs neue Schöpfung nun auf die Arbeiten von Komponistinnen und Komponisten, die sich in Deutschland mit Musik und Medien auseinander setzen. Was äußerst produktive Begegnungen und Reibungen verspricht. Es spielt das Kölner Ensemble hand werk, das nicht nur mit höchster Sorgfalt und Qualität seinem Namen gerecht wird. Sondern auch ein Faible fürs Experiment pflegt. Mit selbstgebauten, ungewöhnlichen Instrumenten zum Beispiel. Auch hier gilt: Mehr als nur Hörgenuss…

Mit Luong Hue-Trinh und dem Ensemble hand werk

 

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Samstag, 26. September 2020 - 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

Studio musikFabrik | RESONANZEN DES SOMMERS

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Konzert | Fr. 25. September | 20 Uhr

GNM präsentiert: Studio musikFabrik

Köln
RESONANZEN DES SOMMERS

Wenn das Wort „Nachwuchs“ fällt, denkt nicht jeder gleich an Könnerschaft. Zeit, den Horizont zu öffnen! Das Kölner Studio musikFabrik beweist mit seinen Konzerten regelmäßig, dass Jugend keinen Bonus braucht. Mag am Konzept liegen. Denn der Elite-Nachwuchs – Musiker zwischen 14 und 21, die erfolgreich an Wettbewerben teilgenommen oder schon Kammmermusik-Erfahrung auf hohem Niveau haben – spielt und lernt hier angedockt ans Profi-Ensemble. Und es liegt sicher am Leiter. Peter Veale, gebürtiger Neuseeländer, ist nicht nur eine Koryphäe an der Oboe. Sondern auch ein exzellenter Lehrer. Jetzt kommt Studio musikFabrik – international zwischen Bangkok, Chicago und Havanna unterwegs – zum Gastspiel ins Pumpenhaus. RESONANZEN DES SOMMERS verspricht Neue Musik vom Feinsten: Mit Werken von George Crumb („Music for a summer evening“), Sofia Gubaidulina („Lied ohne Worte“), oder Malika Kishino („Vagues Des Passions“). Ein Konzert von Könnern – für alle offenen Ohren.

Mit Peter Veale und dem Ensemble von Studio musikFabrik

 

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Freitag, 25. September 2020 - 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

 

Grisaille + Schwarz-weiß ist die bessere Farbe | STEPS

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Konzert | Mi. 23. September | 20 Uhr

Grisaille + Schwarz-weiß ist die bessere Farbe

Münster
STEPS

STEPS ist die Einladung, sich mit allen Sinnen ins Unbekannte zu wagen. Ein audiovisueller Performance-Trip zu einem Ort, wo die Sprache fremd scheint. Und alles entweder zu laut, oder zu leise klingt. Zu nah oder zu weit weg. Wie eine Bombenexplosion ganz nah an den Ohren. Oder etwas Unvorstellbares. STEPS besteht ausschließlich aus Feldaufnahmen und Fotos, die an einem regnerischen Sonntag an eben jenem unbekannten, belebten Ort entstanden sind. Sie erklingen teils fast original. Teils stark verfremdet. Zudem wurden zahlreiche Sound-Art-Künstler aus ganz Europa eingeladen, die ursprünglichen field recordings zu bearbeiten. Hinter STEPS stehen dabei leuchtende Köpfe: Der Musiker und Videokünstler EaZy, ein geborener Wanderer zwischen den Welten. Sascha Stadlmeier, der mit seinem Projekt EMERGE furiose Live-Improvisationen hinlegt. Dazu stößt mit dem kanadischen Gitarristen Aidan Baker ein Solo-Virtuose, der Wände aus Sound zu bauen versteht. STEPS ist eine neue Erfahrung. Die Reise lohnt.

Von Julius Menard (Grisaille) und Anja Kreysing/Helmut Buntjer (schwarz-weiss ist die bessere farbe) Mitwirkende Das audiovisuelle Projekt STEPS, EMERGE (field recordings, live processing), EaZy (photography, live visuals), Aidan Baker (drone-guitar / fx)

 

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Mittwoch, 23. September 2020 - 20 Uhr

Im Vorverkauf: 13,- Euro / 8,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr