Theatertheater-mitallensinnen | DER GUTE TOD

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Theater | Mi. 21./Do. 22. und Fr. 23.11.2018, 20h

theater-mitallensinnen

Münster
DER GUTE TOD

Die Deadline rückt näher. Der letzte Tag. Bernhard, unheilbar krank, wird seinem Leben ein Ende setzen, selbstbestimmt. So ist es mit dem Arzt und Freund Robert abgemacht. So erlaubt es das Gesetz in den Niederlanden. Versammelt sind Bernhards erwachsene Töchter. Seine Brüder, seine Freundin Hannah. Abschied nehmen, Party feiern, dem Tod bei einem Glas Whiskey ins Gesicht lachen. Aber so einfach ist es nicht. Über dem Schwelgen in gemeinsamen Erlebnissen, Belanglosigkeiten, Beziehungskonflikten, längst begrabenen Streitigkeiten lastet Sprachlosigkeit. Nur der autistische Ruben stellt Fragen zum Ende. Währenddessen bricht der Morgen an. „Der gute Tod“ hat der holländische Autor Wannie de Wijn sein Stück über die Sterbehilfe genannt. Regisseur Franz Bernhard Schrewe vom theater-mitallensinnen bringt es mit beachtlichem Gefühl für die Zwiespalte und Zwischenräume des Themas zur Premiere. Die Euthanasie (griechisch: „Der gute Tod“) kennt kein ethisches Schwarzweiß. Entscheiden muss jeder allein.

Regie Franz Bernhard Schrewe Mit Ulrich Bärenfänger, Konrad Haller, Stefan Nászay, Petra Grycova, Johanna Kollet, Andreas Ladwig Dramaturgie Anette Fritzen Flyer Design Maren Lösing/studio für gestaltung Fotos Erich Saar Video Sersch Hinkelmann Förderer/Unterstützer Sparkasse Münsterland Ost, Stadt Münster – Kulturamt, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Theater im Pumpenhaus Dank an Palliativnetz Münster gGmbH, Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin, Direktorin Universitätsprofessorin Bettina Schöne-Seifert. Bei Norbert Jömann (Biologe und Philosoph) bedanken wir uns für seine informative Begleitung zum Thema Sterbehilfe in ethischer Hinsicht

 

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Mittwoch, 21.11.18 - 20 Uhr
Donnerstag, 22.11.18 - 20 Uhr
Freitag, 23.11.18 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 15,-€ / 9,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

TheaterJan Decorte/Bloet | HAMLET 0.2

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Theater | Fr. 09. und Sa. 10.11.2018, 20h

Jan Decorte/Bloet

Brüssel
HAMLET 0.2

Das Drama lässt ihn nicht los. An keinem Stoff hat sich Jan Decorte im Laufe seines Theaterlebens verbissener und kraftvoller abgearbeitet als am „Hamlet“. Immer auch gegen Widerstände. Wie 1981, als der Brandschutz ein Gastspiel seiner sensationellen „Hamletmaschine“ in Avignon verhinderte. Decorte mag international ein bisschen im Windschatten seiner Vornamensvettern Fabre und Lauwers gesegelt sein. Aber er spielt als wild old man und genialer Narr des flämischen Theaters noch immer in seiner eigenen Liga. Zertrümmert Texte und baut sie wieder auf wie kein anderer. Jetzt also „Hamlet 0.2“! Ein Destillat all seiner Fechtereien mit dem Dänenprinzen, den Decorte vielfach überschrieben, dirigiert und selbst performt hat. Mit Ehefrau und Muse Sigrid Vinks recycelt er sich aus Fragmenten der Vergangenheit eine ganz neue Sein-oder-Nichtsein-Maschine zusammen. An ihrer Seite zwei tolle junge Schauspielerinnen, die für die nächste Generation des flämischen Theaterwunders stehen.

Text, Regie Jan Decorte mit Jan Decorte, Sigrid Vinks, Ellis Meeusen, Lisah Adeaga Austattung Jan Decorte, Johan Daenen Kostüme Jan Decorte, Sigrid Vinks, Sofie D’Hoore Licht Jan Decorte, Luc Schaltin (Kaaitheater) Produktion Bloet Koproduktion Kaaitheater Brüssel

 

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Freitag, 09.11.18 - 20 Uhr
Samstag, 10.11.18 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 15,-€ / 9,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

TheaterGabriele Brüning | 10 JAHRE FRÄULEIN ELSE

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Theater | So. 04. und So. 11.11.2018, 18h

Gabriele Brüning

Münster
10 JAHRE FRÄULEIN ELSE

Erfolgsgeheimnis? Gibt’s in diesem Fall nicht. Der Grund, weshalb Gabriele Brünings Solo-Performance „Fräulein Else“ jetzt ihr 10-jähriges (!) Jubiläum feiert, liegt auf der Hand: Sie ist einfach fantastisch. Umwerfend facettenreich. Und psychokrimispannend. Arthur Schnitzler hat die zugrunde liegende Novelle 1924 geschrieben, ein paar Jahrzehnte vor der #MeToo-Debatte. Die 19-jährige Else soll im Auftrag ihrer Mutter den reichen Kunsthändler Dorsday um eine stattliche Summe bitten. Der Geldsack willigt zwar ein. Verlangt im Gegenzug aber, die junge Frau für eine Viertelstunde nackt zu sehen. Ein unmoralisches Angebot, das die Titelheldin in rasende Empörung, sexuelle Fantasien und das Ringen um Emanzipation stürzt. Brüning belebt diesen Gedankenstrom spielend, lesend, elektrisierend. Ein echtes „Fräulein“-Wunder ist ihr mit dem Monolog geglückt, längst ein Münster-Klassiker. Mittlerweile im Pumpenhaus daheim. Und nach wie vor frei von Altersspuren. Herzlichen Glückwunsch auch dazu!

Von und mit Gabriele Brüning nach der Novelle von Arthur Schnitzler Foto Andreas Ladwig

 

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Sonntag, 04.11.18 - 18 Uhr
Sonntag, 11.11.18 - 18 Uhr

  Karten Abendkasse: 15,-€ / 9,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

TheaterLabel 33 | K

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Theater | Do. 01., Fr. 02. und Sa. 03.11.2018, 20h

Label 33

Münster
K

Die Mathematikerin, die nur „K“ genannt wird, driftet ins Irrationale. Ihre große Liebe ist gestorben, ein neuer Mann erscheint auf der Bildfläche eines Hotel-Frühstückraumes. Schlechte Voraussetzungen für den Babywunsch. So reicht’s nur zum Haustier mit Namen „das Kind“. Dazu laboriert die junge Frau an einer Lungenkrankheit. Und an tausend ungelösten Daseinsfragen. „K“ steht zwar nicht für Kafka. Aber ein überschießendes Talent fürs Absurde und Surreale besitzt auch die vielfach prämierte Norwegerin Kjersti A. Skomsvold. Die hat die Rechte für die Uraufführung ihres hochgelobten Romans „33“ exklusiv ans eigens gegründete Label 33 übertragen! Die Physical-Theatre-Profis Sabeth Dannenberg und Jasper Schmitz übernehmen die Regie. Designerin Martina Pott entwirft ein Bühnenuniversum aus Transfusionsschläuchen und Rechenmaschinen. Schauspielerin Sarah Giese performt den lyrischen, abgründigen und grotesk komischen Gedankenstrom der K als mitreißendes Solo. Die große Suche nach dem Sinn kann beginnen!

Spiel Sarah Giese Regie/Choreografie Sabeth Dannenberg Co-Regie Jasper Schmitz Raum/Grafik Martina Pott Musik Gregor Keienburg Regieassistenz Lara Balster Textvorlage Kjersti A. Skomsvold Kostüm Bettina Zumdick Presse & Öffentlichkeitsarbeit Rita Roring Licht Lennart Aufenvenne Produktion Label 33 Koproduktion Theater im Pumpenhaus Förderung Kulturamt der Stadt Münster Unterstützung Theater im Pumpenhaus, Cactus Junges Theater Copyright © 2015 by Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg

 

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Donnerstag, 01.11.18 - 20:00 Uhr
Freitag, 02.11.2018 - 20:00 Uhr
Samstag, 03.11.2018 - 20:00 Uhr

  Karten Abendkasse: 15,-€ / 9,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

 

TheaterProArtiSt Youngsters | TANZPOETEN

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Theater | Fr. 19.10. + Sa. 20.10.2018, 20h

ProArtiSt Youngsters

Münster
TANZPOETEN

Nicht leicht, im Gewitter der Gleichzeitigkeiten die Orientierung zu behalten. Fake News, flüchtende Menschen, wachsender Nationalismus, vermeintlicher Werteverfall, Kriege – wie soll man dafür Worte finden? Oder Bilder? Die TanzPoeten lassen sich nicht bange machen und versuchen’s. Mit ihren ganz eigenen Mitteln. Eine internationale Gruppe von Nachwuchs-Künstlerinnen und -Künstlern hat zusammen mit der Spoken-Word-Koryphäe Dean Ruddock Gedanken zu Papier und schließlich in Bewegung gebracht. Mit HipHop und Rap als Rüstzeug gegen die Ohnmacht. Urban-Arts-Youngster aus ganz verschiedenen Richtungen finden in diesem Projekt zusammen: unter anderem ein kubanischer B-Boy, ein Azonto-Tänzer, zwei Tricker, ein Rapper. Schlagzeuger und Musiker Exchampion (aka Benjamin Kövener) besorgt den Rhythmus, Tanya KupRa die Choreografie. Gemeinsam lassen sie Tanzbilder entstehen und eine neue Art von Sprech. Poetisch, dringlich, mutig. Höchste Zeit, sich die Gegenwart zurückzuerobern!

Konzept/Regie Bettina Henningsen Spoken-Word-Künstler Dean Ruddock Musik/Komposition Benjamin Kövener Choreografie Tanya KupRa Rapper Dennis Delbrügge Tänzer/innen Lisa ‘Lizzie’ Lamprecht, Donald Hessfeld, Yosani Monzon Sosa aka Balto Stable, Michael Asabere funktionales Stimmtraining Thomans Schweins Tricker Lucas Menne, Felix Beckhoff Videodokumentation Katharina Töws Projektleitung/Dramaturgie Joachim Goldschmidt Produktion ProArtiSt Youngsters Koproduktion Theater im Pumpenhaus Förderung Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und Fonds Soziokultur, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Stadt Münster

 

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Freitag, 19.10.18 - 20:00 Uhr
Samstag, 20.10.2018 - 20:00 Uhr

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

 

The Naghash Ensemble | SONGS OF EXILE

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Konzert aus der Reihe Klanglandschaften | So. 14.10.2018, 20h

The Naghash Ensemble

Armenien
SONGS OF EXILE

Seit mittlerweile 12 Jahren sind die KLANGLANDSCHAFTEN die Entdeckungsreihe für Musik abseits des Mainstreams. Eine Einladung, andere Kulturen zu entdecken – fern jeder Folklore. Klar, dass wir für dieses Konzert-Format mit Überraschungsgarantie nur zu gerne unsere Bühne öffnen! Die KLANGLANDSCHAFTEN sind ab sofort im Pumpenhaus zu erleben. Live übertragen von WDR3. Mit einem außergewöhnlichen Act zum Auftakt: The Nagash Ensemble entführt mit »Songs of Exile« nach Armenien. Das Projekt des amerikanisch-armenischen Komponisten John Hodian fusioniert auf elektrisierende Weise Tradition mit Neuer Klassik, Postminimalismus mit Jazzenergie. Was schon auf Touren durch ganz Europa für Begeisterung gesorgt hat. Gerade ist die zweite CD erschienen. Die wird beim Konzert performt von drei Sängerinnen sowie Musikern an Oud (Kurzhalslaute), Dhol (Röhrentrommel) oder Flügel. »Eine Musik, von der man kaum sagen kann, ob sie alt oder neu klingt, fremd oder vertraut…« (BR-Klassik). Am besten selber hören!

Mit Hasmik Baghdasaryan, Sopran; Tatevik Movsesyan, Sopran; Arpine Ter- Petrosyan, Alt; Tigran Hovhannisyan, Dhol; Aram Nikoghosyan, Oud; Emmanuel Hovhannisyan, Duduk; John Hodian, Flügel/Komponist

 

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Sonntag, 14.10.18 - 20:00 Uhr

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

 

bodytalk | POLITICS OF DANCING

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Theater | Do. 11.10. + Fr. 12.10.2018, 20h

bodytalk

Münster
POLITICS OF DANCING

Mehr Förderung für den Tanz wär doch schön. Da könnte die Politik helfen. Umgekehrt braucht die Politik dringend mehr Bewegung. Das Problem ist nur: Meist stehen sich Kreative und Volksvertreter völlig fremd gegenüber. Statt voneinander zu lernen! Die Gruppe bodytalk – seit jeher frei von allen Berührungsängsten – will das ändern. Yoshiki Waki und Rolf Baumgart holen sich für ihre neue Produktion nicht nur sechs Tänzerinnen und Tänzer auf die Bühne. Sondern mit Wolfgang Ressmann auch einen waschechten Partei-Politiker von der SPD. Einen Mann im bedingungslosen Europawahlkampf-Modus. Geht das mit professioneller Choreographie zusammen? Nur eine der Fragen, die zu den Beats des Songs »The Politics of Dancing« der britischen Band Re-Flex verhandelt werden. Vor allem beleuchten die Feldforscher von bodytalk auch das eigene Metier: absurde Castings, Sexismus, prekäre Bedingungen. Dafür politisch immer auf der Höhe. Mit Tanz gegen den Klimawandel! Tanz für Mülltrennung! Ob die SPD da mithalten kann?

Von Yoshiko Waki und Rolf Baumgart Von und mit Charlotte Goesaert, Elina Pohjonen, Jost op den Winkel, Kai Bosch, Martijn Joling, Tim Gerhards, Wolfgang Ressmann Live–Video Hannah Sieben, René Heinrich Ausstattung Bernd Heitkötter Licht Lennart Aufenvenne Foto Osvaldo Ventriglia Produktion Nora Auerbach Koproduktion Theater im Pumpenhaus, Münster und westfernsehen, Leipzig Ein TANZFONDS ERBE Projekt von bodytalk gefördert von TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Münster

 

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Donnerstag, 11.10.18 - 20:00 Uhr
Freitag, 12.10.2018 - 20:00 Uhr

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

 

Romy Schmidt & Kalakuta Soul Records | WHY NOT? PARTY

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Musiktheater/Party | Sa. 29.09.2018, 20:30h, Nacheinlass (Party) 22h

Romy Schmidt & Kalakuta Soul Records

Bochum
WHY NOT? PARTY

Zusammenkunft, Verausgabung, Ritual, Feier, Zeremonie. Attribute, die dem Theater seit Jahrhunderten zugeschrieben werden. WHY NOT? PARTY ist die Einladung von Romy Schmidt und KALAKUTA SOUL RECORDS zu einer vielschichtigen Zeremonie, zur ekstatischen Zusammenkunft mit ihren vielfältigen kulturellen, sozialen und politischen Implikationen. In einem komponierten Ritual in drei Akten führen DJs, Rekommandeur*innen und Musiker*innen durch die verschiedenen Stufen einer ekstatischen Erfahrung und laden zu einer regelrechten Party ein. In einem orchestrierten Klangraum entsteht in einer Choreografie der Unordnung ein sinnlicher Entwurf für neue Gesellungs- und Gemeinschaftsformen. Dabei verlässt der Theaterraum nicht das Theater und die Party nicht ihren unabsehbaren Lauf. Beginn und Ende bestimmt allein der Rhythmus. WHY NOT? PARTY ist die Premiere für ein neues Format. Es ist das Ergebnis der langen Zusammenarbeit von Romy Schmidt und dem internationalen Musiklabel KALAKUTA SOUL RECORDS an der dynamischen Schnittstelle von Theater und Clubkultur.

Kreation WHY NOT? – Romy Schmidt, Guy Dermosessian Komplizen Tobias Koth, Bijan Tavili, David Guy Kono Performance Sola Plexus Musik Reza Samani, Capoeira Biriba Brasil Münster e.V. – Mestre Requeijão, Martin Widyanata, Yung Ju Tsai, Zé Bebelo, Guy Dermosessian und weitere. Tanz Nona Siepmann, Judith Jung Setdesign Romy Schmidt, Guy Dermosessian Sounddesign MSF Sound System Lichtdesign Awa Winkel

 

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Samstag, 29.09.18 - 20:00 Uhr

  Karten Abendkasse: 15,-€ / 9,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

 

Linus Ebner/Romy Schmidt/Martin Widyanata/Prinzregenttheater (Bochum) | SISYPHOS!

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Theater | Mi. 26.09.2018, 20h

Linus Ebner/Romy Schmidt/Martin Widyanata/Prinzregenttheater

Bochum
SISYPHOS!

Muss man sich Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen? Womöglich. Wenn man’s mit Camus hält. Allerdings erscheint dessen berühmter Roman über den Steineroller heute über weite Strecken wie leichtgängiger Lebenshilfe-Kitsch. Der Mythos vom Bergarbeiter im ewigen Loop hat aber mehr zu bieten. Was Regisseurin Romy Schmidt, Schauspieler Linus Ebner und Musiker Martin Widyanata mit ihrer garantiert existenziellen Performance SISYPHOS! beweisen. Die arbeitet sich phänomenal spielwütig und im vollen Bewusstsein des Absurden an den großen Daseinsfragen ab. Ist der Mensch ein Lastentier und nur mit schwerem Gepäck zufrieden? Gelingt die vielbeschworene Selbstverwirklichung am besten im Scheinwerferlicht? Und ist der Gipfelsturm als Erfolgserlebnis nicht irgendwie überschätzt? In der Sauna, beim Surfen oder der Fahrt auf der elektrischen Eisenbahn fächert das Sinnsucher-Team Facetten des Scheiterns auf. Mit feiernswertem Ergebnis! Romy Schmidts „wohl beste Bochumer Arbeit“, jubelte die WAZ.

Stückentwicklung Linus Ebner, Romy Schmidt, Martin Widyanat Text Linus Ebner Performance Linus Ebner, Martin Widyanata Komposition Martin Widyanata Ausstattung und Video Sandra Schuck Dramaturgie Frank Weiss Lichtdesign Awa Winke Regieassistenz Anne Deutschinoff

 

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Mittwoch, 26.09.18 - 20:00 Uhr

  Karten Abendkasse: 15,-€ / 9,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

Voetvolk | Lisbet Gruwez | THE SEA WITHIN

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Tanz | Fr. 21.09. + Sa. 22.09.2018, 20h

Voetvolk | Lisbeth Gruwez

Belgien
THE SEA WITHIN

Radikal. Entfesselt. Unberechenbar. Mit solchen Begriffen ist die Arbeit der belgischen Hardcore-Künstlerin Lisbeth Gruwez regelmäßig beschrieben worden. Aus gutem Grund: mit Stücken wie IT’S GOING TO GET WORSE AND WORSE AND WORSE, MY FRIEND oder AH|HA – Teil ihrer auch im Pumpenhaus gefeierten »Trilogie des ekstatischen Körpers« – hat Gruwez Maßstäbe in Sachen Phantasie und Verausgabungsbereitschaft gesetzt. Ihr jüngstes Werk THE SEA WITHIN wird kein bisschen weniger energetisch und intensiv. Trotzdem gibt es ein paar Shifts im Kosmos der Tänzer-Choreographin aus der Jan-Fabre-Schule. Zum ersten Mal in ihrer Karriere steht sie nicht selbst auf der Bühne. Und das Chaos, über das sie bislang so virtuos als Zeremonienmeisterin gebot, darf sich jetzt völlig frei entfalten. Zehn Tänzerinnen vereinen sich zu einem Wir mit enormer Anziehungskraft. »Eine heidnische Zeremonie zu Ehren der Weiblichkeit« (I/O Gazette) entsteht, »eine Bombe von außergewöhnlicher Sinnlichkeit« (Res Musica).

Konzept und Choreografie Lisbeth Gruwez Sounddesign Maarten Van Cauwenberghe, Elko Blijweert & Bjorn Eriksson Performance Ariadna Gironès Mata, Charlotte Petersen, Cherish Menzo, Daniela Escarleth Romo Pozo, Francesca Chiodi Latini, Jennifer Dubreuil Houthemann, Natalia Pieczuro, Sarah Klenes, Sophia Mage & Chen-Wei Lee Lichtdesign Harry Cole Scenografie Marie Szersnovicz Technischer Leiter Thomas Glorieux Repetitor Lucius Romeo-Fromm Produktion Voetvolk vzw Koproduktion Theater Im Pumpenhaus, Royal Flemish Theatre, Festival de Marseille/ Théâtre Le Merlan, Rencontres Chorégraphiques Internationales de Seine-Saint-Denis, TANDEM Arras-Douai, Theater Freiburg, Le Fond du dotation du Quartz, La Rose des Vents, Julidans, Kunstfest Weimar, CNN Nantes, CDC Toulouse, Tanz im August / HAU Hebbel am Ufer Berlin, Vooruit / Campo, Charleroi Danse & Key Performance Foto Danny Willems Residenzen Troubleyn | Jan Fabre, Charleroi Danse, Arts Centre BUDA & Royal Flemish Theatre Unterstützer NONA, the Flemish Community, the Flemish Community Commission & the Belgian Tax Shelter

 

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Freitag, 21.09.18 - 20:00 Uhr
Samstag, 22.09.18 - 20:00 Uhr

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43