Cactus Junges Theater (Münster) | Das SOAP ding – Folge 2 (20h)

Slider
Junges Theater | Fr 10., Sa 11. + So 12.11.2017, 20.00 Uhr; Zusatzvorstellung So 12.11., 14.00 Uhr

Cactus Junges Theater

Münster
Das SOAP ding // Folge 2

Die Serien Satire geht in die zweite Runde und Cactus feiert weiter Geburtstag, schließlich wird man nur einmal 25. Drei Brüder mit einem dunklen Geheimnis, das in der ersten Folge die Zuschauer schockierte. Die einzige Person, die es herausfindet, stirbt unter mysteriösen Umständen. Zurück bleiben Fragen über Fragen: Wer hat Rabea Sontner ermordet? Kommt das Geheimnis der Perlenbachers doch noch ans Licht? Und wie wird es mit den Bewohnern des Hauses weitergehen, in dem die Seife gekocht wird? Ob Pia und Dino Bellini ihren Dönerladen im Erdgeschoss halten können? Kann Lea Sontner im ersten Stock mit dem Tod ihrer Schwester umgehen? Ob Dr. Oswald in der Zahnarztpraxis sich zwischen seiner Dauerpatientin und seiner Sprechstundenhilfe entscheiden wird und ob die High Society im Penthaus sich gegenseitig zerfleischt erfahren Sie in Folge zwei. Da drückt niemand auf „Netflix durchsuchen“, die nächste Folge startet in 3, 2, 1…

Es spielen Nina Deninger, Mareike Fiege, Shaun Fitzpatrick, Lotta Kuss, Anna Krasemann, Laureen Laser, Erik Morawietz, Pauline Merkens, Adelina Meyer, Annika Möller, Nils Müller, Andreas Strietzel, Timo von der Horst, Jasmin Weber, Maximilian Wigger Regie Alban Renz Co-Regie Judith Suermann Cactus plus-Regie* Mareike Fiege, Shaun Fitzpatrick Choreografie Judith Suermann, Tobias Karsten Autoren Christoph Tiemann, Judith Suermann, Urs von Wulfen und Team Bühne Hans Salomon Kostüme Bettina Zumdick Video Sersch Hinkelmann Musikalische Leitung Alban Renz Licht/Technik Team Pumpenhaus Fotos Ralf Emmerich Design Uwe Clephas / Erich Saar PR/Redaktion Rita Roring Sprecherziehung Sarah Christine Giese Regieassistenz Nicola Schiefel, Sebastian Voosholz Hospitanz Esther Schulz Praktikantin Anna Schweicher Dank an Carsten Bender

*Cactus plus-Regie= dem Nachwuchs eine Chance

Eine Produktion von Cactus Junges Theater in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus in Kooperation mit dem Jugendtheater-Werkstatt e.V. und Jib kontinuierliche Förderung durch das Kulturamt und das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster, mit Mitteln des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturstiftung der Sparkasse Münster Unterstützt durch LAG Arbeit Bildung Kultur NRW e.V., Roadstop GmbH, Cibaria, Soroptimist International, andante gGmbH

Folge 3: Fr 8. Dezember 2017 (Premiere), Sa 9., So 10.12.
Folge 4: Fr 12. Januar 2018 (Premiere), Sa 13., So 14. 1.
Folge 5 / Finale: Do 15. Februar 2018 (Premiere), Fr 16., Sa 17., So 18. 2.

www.cactus-theater.de

 

12,- € / erm. 7,- € // Die Vorstellung ist bereits ausgebucht. Eventuelle Rücklaufkarten gibt es an der Abendkasse.

Cactus Junges Theater (Münster) | Das SOAP ding – Folge 2

Slider
Junges Theater | Fr 10., Sa 11. + So 12.11.2017, 20.00 Uhr; Zusatzvorstellung So 12.11., 14.00 Uhr

Cactus Junges Theater

Münster
Das SOAP ding // Folge 2

Die Serien Satire geht in die zweite Runde und Cactus feiert weiter Geburtstag, schließlich wird man nur einmal 25. Drei Brüder mit einem dunklen Geheimnis, das in der ersten Folge die Zuschauer schockierte. Die einzige Person, die es herausfindet, stirbt unter mysteriösen Umständen. Zurück bleiben Fragen über Fragen: Wer hat Rabea Sontner ermordet? Kommt das Geheimnis der Perlenbachers doch noch ans Licht? Und wie wird es mit den Bewohnern des Hauses weitergehen, in dem die Seife gekocht wird? Ob Pia und Dino Bellini ihren Dönerladen im Erdgeschoss halten können? Kann Lea Sontner im ersten Stock mit dem Tod ihrer Schwester umgehen? Ob Dr. Oswald in der Zahnarztpraxis sich zwischen seiner Dauerpatientin und seiner Sprechstundenhilfe entscheiden wird und ob die High Society im Penthaus sich gegenseitig zerfleischt erfahren Sie in Folge zwei. Da drückt niemand auf „Netflix durchsuchen“, die nächste Folge startet in 3, 2, 1…

Es spielen Nina Deninger, Mareike Fiege, Shaun Fitzpatrick, Lotta Kuss, Anna Krasemann, Laureen Laser, Erik Morawietz, Pauline Merkens, Adelina Meyer, Annika Möller, Nils Müller, Andreas Strietzel, Timo von der Horst, Jasmin Weber, Maximilian Wigger Regie Alban Renz Co-Regie Judith Suermann Cactus plus-Regie* Mareike Fiege, Shaun Fitzpatrick Choreografie Judith Suermann, Tobias Karsten Autoren Christoph Tiemann, Judith Suermann, Urs von Wulfen und Team Bühne Hans Salomon Kostüme Bettina Zumdick Video Sersch Hinkelmann Musikalische Leitung Alban Renz Licht/Technik Team Pumpenhaus Fotos Ralf Emmerich Design Uwe Clephas / Erich Saar PR/Redaktion Rita Roring Sprecherziehung Sarah Christine Giese Regieassistenz Nicola Schiefel, Sebastian Voosholz Hospitanz Esther Schulz Praktikantin Anna Schweicher Dank an Carsten Bender

*Cactus plus-Regie= dem Nachwuchs eine Chance

Eine Produktion von Cactus Junges Theater in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus in Kooperation mit dem Jugendtheater-Werkstatt e.V. und Jib kontinuierliche Förderung durch das Kulturamt und das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster, mit Mitteln des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturstiftung der Sparkasse Münster Unterstützt durch LAG Arbeit Bildung Kultur NRW e.V., Roadstop GmbH, Cibaria, Soroptimist International, andante gGmbH

Folge 3: Fr 8. Dezember 2017 (Premiere), Sa 9., So 10.12.
Folge 4: Fr 12. Januar 2018 (Premiere), Sa 13., So 14. 1.
Folge 5 / Finale: Do 15. Februar 2018 (Premiere), Fr 16., Sa 17., So 18. 2.

www.cactus-theater.de

 

12,- € / erm. 7,- € // Die Vorstellung ist bereits ausgebucht. Eventuelle Rücklaufkarten gibt es an der Abendkasse.

Cactus Junges Theater (Münster) | Das SOAP ding – Folge 2

Slider
Junges Theater | Fr 10., Sa 11. + So 12.11.2017, 20.00 Uhr; Zusatzvorstellung So 12.11., 14.00 Uhr

Cactus Junges Theater

Münster
Das SOAP ding // Folge 2

Die Serien Satire geht in die zweite Runde und Cactus feiert weiter Geburtstag, schließlich wird man nur einmal 25. Drei Brüder mit einem dunklen Geheimnis, das in der ersten Folge die Zuschauer schockierte. Die einzige Person, die es herausfindet, stirbt unter mysteriösen Umständen. Zurück bleiben Fragen über Fragen: Wer hat Rabea Sontner ermordet? Kommt das Geheimnis der Perlenbachers doch noch ans Licht? Und wie wird es mit den Bewohnern des Hauses weitergehen, in dem die Seife gekocht wird? Ob Pia und Dino Bellini ihren Dönerladen im Erdgeschoss halten können? Kann Lea Sontner im ersten Stock mit dem Tod ihrer Schwester umgehen? Ob Dr. Oswald in der Zahnarztpraxis sich zwischen seiner Dauerpatientin und seiner Sprechstundenhilfe entscheiden wird und ob die High Society im Penthaus sich gegenseitig zerfleischt erfahren Sie in Folge zwei. Da drückt niemand auf „Netflix durchsuchen“, die nächste Folge startet in 3, 2, 1…

Es spielen Nina Deninger, Mareike Fiege, Shaun Fitzpatrick, Lotta Kuss, Anna Krasemann, Laureen Laser, Erik Morawietz, Pauline Merkens, Adelina Meyer, Annika Möller, Nils Müller, Andreas Strietzel, Timo von der Horst, Jasmin Weber, Maximilian Wigger Regie Alban Renz Co-Regie Judith Suermann Cactus plus-Regie* Mareike Fiege, Shaun Fitzpatrick Choreografie Judith Suermann, Tobias Karsten Autoren Christoph Tiemann, Judith Suermann, Urs von Wulfen und Team Bühne Hans Salomon Kostüme Bettina Zumdick Video Sersch Hinkelmann Musikalische Leitung Alban Renz Licht/Technik Team Pumpenhaus Fotos Ralf Emmerich Design Uwe Clephas / Erich Saar PR/Redaktion Rita Roring Sprecherziehung Sarah Christine Giese Regieassistenz Nicola Schiefel, Sebastian Voosholz Hospitanz Esther Schulz Praktikantin Anna Schweicher Dank an Carsten Bender

*Cactus plus-Regie= dem Nachwuchs eine Chance

Eine Produktion von Cactus Junges Theater in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus in Kooperation mit dem Jugendtheater-Werkstatt e.V. und Jib kontinuierliche Förderung durch das Kulturamt und das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster, mit Mitteln des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturstiftung der Sparkasse Münster Unterstützt durch LAG Arbeit Bildung Kultur NRW e.V., Roadstop GmbH, Cibaria, Soroptimist International, andante gGmbH

Folge 3: Fr 8. Dezember 2017 (Premiere), Sa 9., So 10.12.
Folge 4: Fr 12. Januar 2018 (Premiere), Sa 13., So 14. 1.
Folge 5 / Finale: Do 15. Februar 2018 (Premiere), Fr 16., Sa 17., So 18. 2.

www.cactus-theater.de

 

12,- € / erm. 7,- € // Die Vorstellung ist bereits ausgebucht. Eventuelle Rücklaufkarten gibt es an der Abendkasse.

Sabeth Dannenberg / Physical Monkey (Münster) | Die Schwalben fressen Mehl

Slider
Physical Theatre | Fr 3. + Sa 4.11.2017, 20.00 Uhr

Sabeth Dannenberg / Physical Monkey

Münster
Die Schwalben fressen Mehl

Dona Augusta bäckt in der guten Stube. 4 Eier, 500g Zucker, 600 g Mehl. Erprobtes Rezept. Trotzdem ist etwas anders heute. Zum Beispiel, dass unversehens Gelenkigkeit in den gebeugten Körper der hutzeligen Dona fährt. Und sich das Ofenrohr in einen chinesischen Mast verwandelt, an dem die alte Dame staunenswerte Akrobatik in vier Metern Höhe vollführt. Die Performerin Sabeth Dannenberg – in Münster und Portugal zuhause – schafft mit ihrem Solo DIE SCHWALBEN FRESSEN MEHL einen ganz speziellen Genremix aus Neuem Zirkus, Physical Theatre und erzählender Performance. Inspiriert ist das Stück von den „Caladinhos“ – ein Gebäck aus der Zeit der Widerstandsbewegung gegen die Salazar-Diktatur. Auf die verweist Dannenberg immer wieder assoziativ. Momente absurder Komik wechseln am Mast bruchlos mit politisch geladenen Bildern. Ein Kunststück für sich.
„Der Zuschauer bekommt einen Eindruck, wie sehr die Vergangenheit unser Leben bestimmt. Eine poetische Vorstellung, die ganz ohne Worte auskommt“ (WN).

Konzept & Performance Sabeth Dannenberg Bühnenbild João Pinto- Projeto EZ (Portugal) Musik Gregor Keienburg Licht Johannes Sundrup Foto Raphael Rumpf Design Erich Saar Mitarbeit Christiane Holtschulte, Yvonne Forster, Tim Behren, Rita Roring

13,- € / erm. 8,- €

Sabeth Dannenberg / Physical Monkey (Münster) | Die Schwalben fressen Mehl

Slider
Physical Theatre | Fr 3. + Sa 4.11.2017, 20.00 Uhr

Sabeth Dannenberg / Physical Monkey

Münster
Die Schwalben fressen Mehl

Dona Augusta bäckt in der guten Stube. 4 Eier, 500g Zucker, 600 g Mehl. Erprobtes Rezept. Trotzdem ist etwas anders heute. Zum Beispiel, dass unversehens Gelenkigkeit in den gebeugten Körper der hutzeligen Dona fährt. Und sich das Ofenrohr in einen chinesischen Mast verwandelt, an dem die alte Dame staunenswerte Akrobatik in vier Metern Höhe vollführt. Die Performerin Sabeth Dannenberg – in Münster und Portugal zuhause – schafft mit ihrem Solo DIE SCHWALBEN FRESSEN MEHL einen ganz speziellen Genremix aus Neuem Zirkus, Physical Theatre und erzählender Performance. Inspiriert ist das Stück von den „Caladinhos“ – ein Gebäck aus der Zeit der Widerstandsbewegung gegen die Salazar-Diktatur. Auf die verweist Dannenberg immer wieder assoziativ. Momente absurder Komik wechseln am Mast bruchlos mit politisch geladenen Bildern. Ein Kunststück für sich.
„Der Zuschauer bekommt einen Eindruck, wie sehr die Vergangenheit unser Leben bestimmt. Eine poetische Vorstellung, die ganz ohne Worte auskommt“ (WN).

Konzept & Performance Sabeth Dannenberg Bühnenbild João Pinto- Projeto EZ (Portugal) Musik Gregor Keienburg Licht Johannes Sundrup Foto Raphael Rumpf Design Erich Saar Mitarbeit Christiane Holtschulte, Yvonne Forster, Tim Behren, Rita Roring

13,- € / erm. 8,- €

bodytalk (Münster) | Glück + AURA Dance Theatre (Litauen) | GODOS

Slider
Tanz | Mi 1.11.2017, 20h

bodytalk + AURA Dance Theatre

Münster + Kaunas, Litauen
GLÜCK / LAIMĖ / СЧАСТЬЕ + GODOS

Auf mythischem Boden tanzt es sich besser. Was wir mit einer sehr besonderen deutsch-litauischen Tanz-Begegnung beweisen. Mit zwei halbstündigen Stücken, die sich im Echoraum der Legenden ergänzen, befragen, herausfordern. Die Münsteraner Compagnie bodytalk erzählt in GLÜCK die Fabel eines litauischen Dorfes. Das sieht sich derart aussichtslos von Feinden umzingelt, dass die Bewohner vorsorglich alle Neugeborenen ertränken. Allerdings werden die Babys heimlich gerettet. Und kehren als Erwachsene zurück. Das litauische AURA Dance Theatre – längst weltweit auf Festivals erfolgreich – spürt in GODOS dagegen einem ausgestorbenen Wort nach. Das stand mal für Sehnsucht, Nostalgie, unerfüllte Erwartungen. Was wäre die Entsprechung heute? Choreografin Birutė Letukaitė und ihre Tänzerinnen reisen zurück in die Vergangenheit, um eine Vision für Gegenwart und Zukunft zu finden. Treffen unterwegs Hexen und Werwölfe, während ein entfesselter Webstuhl den Rhythmus vorgibt. Eine großartige Odyssee. Ein doppeltes Glück!

Bodytalk (Münster) – GLÜCK / LAIMĖ СЧАСТЬЕ
Von Yoshiko Waki und Rolf Baumgart von und mit Blake Seidel, Chiara Corbetta, Clara Giambino, Dmytro Grynov, Ema Senkuvienė, Eric Zarcone, Evgenii Kalachev, Jeanna Serikbayeva, Lukas Zerbst

AURA Dance Theatre (Kaunas, Litauen) – GODOS
Choreografie Birutė Letukaitė Tanz Ema Senkuvienė, Marine Fernandez, Mei Chen, Clara Giambino, Chiara Corbetta, Juljia Mintautė

www.bodytalkonline.de

14,- € / erm. 9,- €

Hans Van den Broeck (Brüssel) | The Lee Ellroy Show

Slider
Tanz, Deutsche Erstaufführung | Fr 27. + Sa 28.10.2017, 20.00 Uhr

Hans Van den Broeck

Brüssel
The Lee Ellroy Show

Spannende Tanzabende gibt’s bei uns ja regelmäßig. Aber hier kommt ein echter Psychothriller! Der belgische Choreograph Hans Van den Broeck – jahrelang Mitglied in Alain Platels gefeierter Compagnie Les ballets C de la B – taucht tief ein ins Traumaland. The Lee Ellroy Show basiert auf dem autobiographischen Roman My Dark Places von James Ellroy. Der spürt darin dem nie aufgeklärten Mord an seiner Mutter im Los Angeles der 50er Jahre nach. Und beschreibt den eigenen Weg vom Teenager im Drogentaumel zum obsessiven Schriftsteller. Mit einem Tänzer und einer Tänzerin seiner Compagnie SOIT lässt sich Van den Broeck davon zu einem düster-assoziativen Mindtrip inspirieren. Ein stark konzentriertes Setting – gewöhnlich bevorzugt der Künstler große Besetzungen. Sein Duo auf der Bühne leuchtet schamanisch ein beschädigtes Leben aus. Zeigt Ellroy als Kind, als Erwachsenen. Und umkreist dessen Hassliebesbeziehung zu Frauen. Was perfekt die vibrierende Energie des Romans einfängt. Abgründig, mitreißend.

14,- € / erm. 9,- €

Hans Van den Broeck (Brüssel) | The Lee Ellroy Show

Slider
Tanz, Deutsche Erstaufführung | Fr 27. + Sa 28.10.2017, 20.00 Uhr

Hans Van den Broeck

Brüssel
The Lee Ellroy Show

Spannende Tanzabende gibt’s bei uns ja regelmäßig. Aber hier kommt ein echter Psychothriller! Der belgische Choreograph Hans Van den Broeck – jahrelang Mitglied in Alain Platels gefeierter Compagnie Les ballets C de la B – taucht tief ein ins Traumaland. The Lee Ellroy Show basiert auf dem autobiographischen Roman My Dark Places von James Ellroy. Der spürt darin dem nie aufgeklärten Mord an seiner Mutter im Los Angeles der 50er Jahre nach. Und beschreibt den eigenen Weg vom Teenager im Drogentaumel zum obsessiven Schriftsteller. Mit einem Tänzer und einer Tänzerin seiner Compagnie SOIT lässt sich Van den Broeck davon zu einem düster-assoziativen Mindtrip inspirieren. Ein stark konzentriertes Setting – gewöhnlich bevorzugt der Künstler große Besetzungen. Sein Duo auf der Bühne leuchtet schamanisch ein beschädigtes Leben aus. Zeigt Ellroy als Kind, als Erwachsenen. Und umkreist dessen Hassliebesbeziehung zu Frauen. Was perfekt die vibrierende Energie des Romans einfängt. Abgründig, mitreißend.

Regie Hans Van den Broeck Co-Regie & Performance Jake Ingram-Dodd, Anuschka Von Oppen Dramaturgische Assistenz Diane Fourdrignier Musik James Brown Technische Leitung und Sound Kris Van Oudenhove, Eric Faes Bühnenbild Dirk De Hooghe Licht Giacomo Gorini Kostüme Marion Jouffre Fotos Chris Van der Burght & Gert Verboven Videos Gert Verboven Koproduktion Les Brigittines, Brussels in Kooperation mit KVS, Brussels Unterstützt durch the Flemish Authorities

14,- € / erm. 9,- €

Gayo Lues (Indonesien) | Saman Dance

Deutsche Erstaufführung, Tanz | Mi 25.10.2017, 20.00 Uhr

Gayo Lues

Indonesien
Saman Dance

Man nennt ihn auch den »Tanz der tausend Hände«. Der Saman Dance ist Teil des kulturellen Erbes der Gayo auf Sumatra. Junge Männer performen ihn im Sitzen oder Hocken mit atemberaubender Geschwindigkeit. Gekleidet in schwarze Gewänder, die mit symbolkräftigen Motiven bestickt sind. Der Sheikh, als Leiter in der Mitte positioniert, gibt den Gesang vor. Stimmt Verse an, die religiöser Natur sein können. Die satirisch funkeln. Oder von der Liebe erzählen. Die Tänzer klatschen dazu, schnippen die Finger, finden einen Rhythmus, der in die Körper fährt. Also schöne ferne Folklore, fremd zu be­staunende Tradition? Viel mehr als das. Der Saman Dance, dessen Ursprung Sheikh Saman, einem islamischen Missionar des 16. Jahrhunderts zugeschrieben wird, war während der Kolonialzeit verboten. Aus Angst vor der Verbreitung von Magie. Seine elektrisierende Wirkung jedenfalls hat er bis heute nicht eingebüßt. Ein Tanz­ereignis seltener Güte.

Die Aufführung wird ermöglicht durch das EUROPALIA ARTS FESTIVAL INDONESIA, dem wir an dieser Stelle herzlich danken. Saman Dance ist der Auf­takt einer Reihe von Tanzvorstellungen aus Indonesien, die im November und Dezember im Pumpenhaus statt­finden werden.

Eintritt frei

Felix Bürkle (Düsseldorf) | self-made

Slider
Tanz | Fr 20. - So 22.10.2017, 20.00 Uhr

Felix Bürkle / starting point

Düsseldorf
self-made

Schon Pina Bausch war Fan von Felix Bürkle. Mit seinem ersten Langprojekt „beckett, beer and cigarettes“ lud sie ihn gleich zum Tanzfestival NRW ein. Kein Wunder. Das Stück brachte Bierflaschen zum Swingen! Seitdem hat der Folkwang-Schüler eine internationale Karriere zwischen New York und Mumbai hingelegt. Und sich als einer der eigenwilligsten Tänzer-Choreografen der Szene etabliert. Weil Bürkle – auch als Jongleur ausgebildet – wie kaum ein anderer das Spiel mit Objekten in seine Arbeit einbezieht. Sinnlich, witzig, verblüffend. Nach einer Reihe von weltweit tourenden Gemeinschafts-Trips (wie „starting point“ oder „the wood project“) geht Bürkle jetzt back to the roots. Sein Solo „Self-made” vereint das Best-of seiner künstlerischen Praxis. Tanz. Jonglage. Objektmanipulation. Musik. Und kreist (nicht ohne Ironie) um die ziemlich existenzielle Frage: „Wer bin ich?“ Der Titel „Self-made“ ist dabei Programm. Für eine selbstgemachte One-Man-Show, die wirklich alles in Bewegung setzt!

14,- € / erm. 9,- €