TheaterTransittheater | DER MESSIAS

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Theater | So 16. – So 23.12.2018 + Mi 26. – So 30.12.2018 um 20 Uhr; Zusätzliche Nachmittagsvorstellungen So 23. + So 30.12.2018 um 15 Uhr

Transittheater

Münster
DER MESSIAS

Die Kirche wankt, der Christbaum eiert, nur DER MESSIAS bleibt gefeiert! In Münster kennt diese Verse jedes Kind. Schließlich wird der selige Kult um Partrick Barlowes Chaos-Komödie im Pumpenhaus von Generation zu Generation weitergegeben wie der selbstgebastelte Weihnachtsschmuck aus Salzteig. In diesem Jahr feiern wir 30 Jahre MESSIAS. In Worten: DREISSIG! Viel länger hat nicht mal Jesus auf Erden gewirkt. Und dabei ist unser erbaulicher Krippen-Spaß so frisch geblieben wie zu D-Mark-Zeiten. Auch hält der Herrgott seine schützende Hand besonders sorgsam über unser Ensemble, damit Pitt Hartmann, Benedikt Roling und Gabriele von Grote ihn (und uns) noch viele, viele Jahre erheitern können – als Theaterdirektor Theo und Pannen-Mime Bernhard, die sämtliche Rollen der Weihnachtsgeschichte selbst performen müssen. Beziehungsweise als Opern-Diva Frau Timm, die mit ihrem Händel die Engel von den Wolken singt. Es schnaubt der Ochs, der Esel flieht – bis er den MESSIAS sieht!

Regie Martin Jürgens Text Patrick Barlow Schauspiel Pitt Hartmann, Benedikt Roling, Gabriele von Grote Technik Lennart Aufenvenne

KonzertBa Cissoko Trio | KLANGLANDSCHAFTEN

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Konzert aus der Reihe Klanglandschaften | Di. 27.11.2018, 20h

Ba Cissoko Trio

Guinea
KLANGLANDSCHAFTEN

Auch im November gibt’s wieder ein vielversprechendes Konzert aus der Reihe KLANGLANDSCHAFTEN. Die hat sich am Pumpenhaus gleich glänzend etabliert, mit dem Auftritt des armenischen Naghash Ensembles. Diesmal steht eine afrikanische Region zur Entdeckung an: Guinea. Heimat von Ba Cissoko, der 2016 mit dem Album „Djéli“ einige Beachtung gefunden hat. Weil der charismatische Sänger und Multi-Instrumentalist die musikalischen Traditionen seiner Heimat smart erneuert. In überbrachte Folk-Rhythmen mischen sich bei ihm Sprengsel von Reggae, Latin oder Elektro. Mit extrem hörenswertem Ergebnis! Seine Songs trägt Ba Cissoko beim Konzert in neuer Trio-Formation vor. An der Kora (Stegharfe), N’goni (Spießlaute) oder Gitarre. In den Sprachen Malinké, Wolof oder Poulaar, gemäß ihrer Ursprünge – und nur ausnahmsweise auf Französisch. „Es bleibt immer ein Schlenker, ein Augenzwinkern, eine Referenz an die Ahnen erkennbar“, schwärmte Le Monde.

Mit Ba Cissoko, Karamoko Bangoura, Seny Conté

 

Karten direkt kaufen:  
Dienstag, 27.11.18 - 20:00 Uhr

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

 

KonzertKing Rocko Schamoni

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Konzert | Mi 28.11.2018, Einlass 19.00 Uhr / Beginn 20.00 Uhr

King Rocko Schamoni

DIE GROSSE ROCKO SCHAMONI SCHAU

2018 wird mal nicht das Jahr der Gelbschwanzdrossel gefeiert. Sondern das Jahr der Menschheit! Hurra! Endlich ein Thema, mit dem auch der große Hamburger Entertainer und Romancier Rocko Schamoni („Dorfpunks“) sich auskennt. Der liest aus aktuellem Anlass sein noch nicht geschriebenes Buch „Dummheit als Weg“ vor. Beziehungsweise, er lässt sich vom Publikum und sich selbst zu neuen Kapiteln inspirieren. Live und in Farbe. Überhaupt verspricht DIE GROSSE ROCKO SCHAMONI SCHAU Sternstunden eines Humanismus der anderen Art. Musik gibt es auch! Von einem gleichzeitig Schlagzeug und Gitarre spielenden Mann namens Tex Matthias Strzoda. Und vom Orchester Mirage, das in Hamburg sitzt und mittels futuristischer Technik (Skype!) mit King Rocko verbunden bleibt. Große und mittlere Songs aus eigener und fremder Feder werden dem Vergessen übergeben. Wozu selbstverständlich Alkohol gehört. Zumindest für Herrn Schamoni. Freuen Sie sich auf einen kolossalen Menschheits-Abend mit 14 anspruchsvollen Hälften!

Tickets auf eventim.de und im WN-Ticket-Shop

VVK 17,- € zzgl. Gebühren / AK 20,- €

 

Theatertheater-mitallensinnen | DER GUTE TOD

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Theater | Mi. 21./Do. 22. und Fr. 23.11.2018, 20h

theater-mitallensinnen

Münster
DER GUTE TOD

Die Deadline rückt näher. Der letzte Tag. Bernhard, unheilbar krank, wird seinem Leben ein Ende setzen, selbstbestimmt. So ist es mit dem Arzt und Freund Robert abgemacht. So erlaubt es das Gesetz in den Niederlanden. Versammelt sind Bernhards erwachsene Töchter. Seine Brüder, seine Freundin Hannah. Abschied nehmen, Party feiern, dem Tod bei einem Glas Whiskey ins Gesicht lachen. Aber so einfach ist es nicht. Über dem Schwelgen in gemeinsamen Erlebnissen, Belanglosigkeiten, Beziehungskonflikten, längst begrabenen Streitigkeiten lastet Sprachlosigkeit. Nur der autistische Ruben stellt Fragen zum Ende. Währenddessen bricht der Morgen an. „Der gute Tod“ hat der holländische Autor Wannie de Wijn sein Stück über die Sterbehilfe genannt. Regisseur Franz Bernhard Schrewe vom theater-mitallensinnen bringt es mit beachtlichem Gefühl für die Zwiespalte und Zwischenräume des Themas zur Premiere. Die Euthanasie (griechisch: „Der gute Tod“) kennt kein ethisches Schwarzweiß. Entscheiden muss jeder allein.

Regie Franz Bernhard Schrewe Mit Ulrich Bärenfänger, Konrad Haller, Stefan Nászay, Petra Grycova, Johanna Kollet, Andreas Ladwig Dramaturgie Anette Fritzen Flyer Design Maren Lösing/studio für gestaltung Fotos Erich Saar Video Sersch Hinkelmann Förderer/Unterstützer Sparkasse Münsterland Ost, Stadt Münster – Kulturamt, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Theater im Pumpenhaus Dank an Palliativnetz Münster gGmbH, Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin, Direktorin Universitätsprofessorin Bettina Schöne-Seifert. Bei Norbert Jömann (Biologe und Philosoph) bedanken wir uns für seine informative Begleitung zum Thema Sterbehilfe in ethischer Hinsicht

 

Karten direkt kaufen:  
Mittwoch, 21.11.18 - 20 Uhr
Donnerstag, 22.11.18 - 20 Uhr
Freitag, 23.11.18 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 15,-€ / 9,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

TheaterGabriele Brüning | 10 JAHRE FRÄULEIN ELSE

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Theater | So. 04. und So. 11.11.2018, 18h

Gabriele Brüning

Münster
10 JAHRE FRÄULEIN ELSE

Erfolgsgeheimnis? Gibt’s in diesem Fall nicht. Der Grund, weshalb Gabriele Brünings Solo-Performance „Fräulein Else“ jetzt ihr 10-jähriges (!) Jubiläum feiert, liegt auf der Hand: Sie ist einfach fantastisch. Umwerfend facettenreich. Und psychokrimispannend. Arthur Schnitzler hat die zugrunde liegende Novelle 1924 geschrieben, ein paar Jahrzehnte vor der #MeToo-Debatte. Die 19-jährige Else soll im Auftrag ihrer Mutter den reichen Kunsthändler Dorsday um eine stattliche Summe bitten. Der Geldsack willigt zwar ein. Verlangt im Gegenzug aber, die junge Frau für eine Viertelstunde nackt zu sehen. Ein unmoralisches Angebot, das die Titelheldin in rasende Empörung, sexuelle Fantasien und das Ringen um Emanzipation stürzt. Brüning belebt diesen Gedankenstrom spielend, lesend, elektrisierend. Ein echtes „Fräulein“-Wunder ist ihr mit dem Monolog geglückt, längst ein Münster-Klassiker. Mittlerweile im Pumpenhaus daheim. Und nach wie vor frei von Altersspuren. Herzlichen Glückwunsch auch dazu!

Von und mit Gabriele Brüning nach der Novelle von Arthur Schnitzler Foto Andreas Ladwig

 

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Sonntag, 04.11.18 - 18 Uhr
Sonntag, 11.11.18 - 18 Uhr

  Karten Abendkasse: 15,-€ / 9,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

TheaterJan Decorte/Bloet | HAMLET 0.2

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Theater | Fr. 09. und Sa. 10.11.2018, 20h

Jan Decorte/Bloet

Brüssel
HAMLET 0.2

Das Drama lässt ihn nicht los. An keinem Stoff hat sich Jan Decorte im Laufe seines Theaterlebens verbissener und kraftvoller abgearbeitet als am „Hamlet“. Immer auch gegen Widerstände. Wie 1981, als der Brandschutz ein Gastspiel seiner sensationellen „Hamletmaschine“ in Avignon verhinderte. Decorte mag international ein bisschen im Windschatten seiner Vornamensvettern Fabre und Lauwers gesegelt sein. Aber er spielt als wild old man und genialer Narr des flämischen Theaters noch immer in seiner eigenen Liga. Zertrümmert Texte und baut sie wieder auf wie kein anderer. Jetzt also „Hamlet 0.2“! Ein Destillat all seiner Fechtereien mit dem Dänenprinzen, den Decorte vielfach überschrieben, dirigiert und selbst performt hat. Mit Ehefrau und Muse Sigrid Vinks recycelt er sich aus Fragmenten der Vergangenheit eine ganz neue Sein-oder-Nichtsein-Maschine zusammen. An ihrer Seite zwei tolle junge Schauspielerinnen, die für die nächste Generation des flämischen Theaterwunders stehen.

Text, Regie Jan Decorte mit Jan Decorte, Sigrid Vinks, Ellis Meeusen, Lisah Adeaga Austattung Jan Decorte, Johan Daenen Kostüme Jan Decorte, Sigrid Vinks, Sofie D’Hoore Licht Jan Decorte, Luc Schaltin (Kaaitheater) Produktion Bloet Koproduktion Kaaitheater Brüssel

 

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Freitag, 09.11.18 - 20 Uhr
Samstag, 10.11.18 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 15,-€ / 9,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

Tanzbodytalk | SOLIDARITOT – GOOD NIGHT, SOLIDARITY/SOLIDARNOC

 
Tanz | Mi. 12.12. und Do. 13.12.2018, 20h

bodytalk

Münster
SOLIDARITOT - GOOD NIGHT, SOLIDARITY/SOLIDARNOC

Es war einmal ein Sommer der Liebe. Der ließ die polnischen Kinder träumen. Von einer besseren Zukunft, einem vereinten Europa. Kurzum: von Solidarność. Ist lange her, 1980 war das. Und heute? Werden überall die Jägerzäune des Nationalismus hochgezogen, während das Wir-Gefühl den Gefrierpunkt erreicht hat. Die Gruppe bodytalk und das Polski Teatr Tańca (PTT) überschreiten jetzt die 500 Kilometer lange Grenze, die Deutschland und Polen trennt. Und erforschen im gemeinsamen Tanz, was schief läuft in den Trutzburgen der entzweiten Gegenwart. Weshalb Solidarität mittlerweile solidaritot erscheint. Die bodytalk-Gründer Yoshiko Waki und Rolf Baumgart, bekannt als unerschrockene Feldforscher, haben schon einmal mit dem PTT kooperiert. Woraus die gefeierte Produktion JEWROPE entstand, die sich dem Holocaust stellte (»mit starken Bildern, aktuellen Bezügen und einer radikalen Konfrontation des Publikums mit Gewalt«, WN). In SOLIDARITOT geht es jetzt um die Zukunft. Denn die steht auf dem Spiel.

Von Yoshiko Waki und Rolf Baumgart Von und mit Adrian Radwański, Dominik Kupka, Dominik Więcek, Emily Wong, Julia Hałka, Kacper Bożek, Katarzyna Kulmińska, Katarzyna Rzetelska, Michał Przybyła, Paulina Jaksim, Paweł Malicki, Sandra Szatan, Volodymyr Makovskyi Live-Musik Damian Pielka Ausstattung Miroslaw Kaczmarek Produktion Maximilian Körner, Robert Chodyła Foto Andrzej Grabowski Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Stadt Münster, iDAS. JEWROPE, die letzte Koproduktion von PTT und bodytalk, wurde mit dem Kölner Tanztheaterpreis ausgezeichnet.

 

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Mittwoch, 12.12.18 - 20 Uhr
Donnerstag, 13.12.18 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

KonzertClive Carroll (GB)/Dave Goodman (CAN)/Ernie Rissmann (D) | 4. MÜNSTERANER GITARRENGIPFEL

 
Konzert | So. 09.12.2018, 20h

Clive Carroll (GB)/Dave Goodman (CAN)/Ernie Rissmann (D)

Großbritannien, Kanada, Deutschland
4. MÜNSTERANER GITARRENGIPFEL

Es wird Zeit, mal wieder neue Saiten aufzuziehen. Und zwar für eine weitere Ausgabe unseres MÜNSTERANER GITARRENGIPFELS! Das Get-together der Akustik-Götter und Finger-Flinkster verspricht auch diesmal Hörgenuss der durchaus seltenen Sorte. Mit dem Briten Clive Carroll kommt ein Künstler, dessen Debütalbum von der Musikpresse hymnisch gefeiert wurde (»unfassbares akustisches Talent!«). Und dessen Repertoire von Klassik über Jazz bis zu Irish Folk sich schon Madonna auf privaten Events hat vorspielen lassen. Nicht minder facettenreiche Farben hat die Musik des Kanadiers Dave Goodman. Der wurde schon mit 17 zum »Top Highschool Jazz Guitarist« gewählt. Und tourt heute mit balladesken Stücken und Glissandoartigem Blues um die ganze Welt. Ernie Rissmann schließlich – GITARRENGIPFEL-Hero der ersten Stunde mit über 40-jähriger Bühnenerfahrung – ersetzt an seiner Fingerstyle-Gitarre ganze Bands. Wie auf seiner aktuellen CD Good luck Mr. Gorsky zu hören. Oder besser noch: live!

Mit Clive Carroll (GB), Dave Goodman (CAN), Ernie Rissmann (D)

 

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Sonntag, 09.12.18 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 19,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

TanzBenjamin Vandewalle | COMMON GROUND

 
Tanz | Sa. 08.12.2018, 20h

Benjamin Vandewalle

Brüssel
COMMON GROUND

ABSAGE WEGEN VERLETZUNG: Die Vorstellung COMMON GROUND des flämischen Choreographen Benjamin Vandewalle muss leider aus Verletzungsgründen abgesagt werden. Bereits gekaufte Tickets können über die jeweilige VVK-Stellen zurückgegeben werden. Sobald die Ersatztermine stehen, werden wir Sie direkt informieren.

Zum Stück: Der eine hat ein Faible für Techno und Toiletten-Humor. Die andere mag Ballett und schreibt berauschende Love Songs. Der dritte betrachtet die Welt gern durch die Kameralinse und besitzt verborgene Talente als Beatboxer. Gemeinsam haben sie trotzdem etwas. Die Liebe zum Tanz. Der flämische Choreograph Benjamin Vandewalle – ausgebildet in Anne Teresa De Keersmaekers Künstlerschmiede P.A.R.T.S. – reflektiert in COMMON GROUND über Vielfalt, Verschiedenheit und Verbindendes. In Kooperation mit Platform K, der Genter Ausbildungsstätte für professionelle Tänzer mit Behinderung, schafft er eine Konstellation, die Konventionen sprengt. Auf der Bühne mit ihm sind die Performer Kobe Wyffels und Hannah Bekemans. Ein Paar, dessen anarchischer Bewegungsdrang den Profi fordert. Und wie! Zum Live-Klavier-Gewitter von Fulco Ottervanger messen die drei ihre Kräfte und Künste. Ohne jede Einschränkung. Eine Begegnung, die so nur der Tanz stiften kann. Oder, in den Worten von Vandewalle: »Kein Tanz, kein wir«.

Von und mit Benjamin Vandewalle, Kobe Wyffels, Hannah Bekemans, Fulco Ottervanger Kreation Benjamin Vandewalle, Christian Mendoza Musik Fulco Ottervanger Kostüme Sofie Durnez Technische Leitung Marlies Jacques Outside eye Charlotte De Somviele Poster Thomas Dhanens Interviews Charlotte De Somviele and Annelies Poppe Technische Unterstützung Ferre Carron Foto Thomas Dhanens Dank an The Flemish authorities, The City of Ghent, The Province of East Flanders, Konekt, Lucky Trimmer, Bart Meeusen Produktion Platform-K Koproduktion Vooruit

 

Karten direkt kaufen:  
DER TERMIN MUSSTE AUS VERLETZUNGSGRÜNDEN LEIDER ABGESAGT WERDEN. SOBALD DIE NEUEN TERMINE STEHEN, WERDEN WIR SIE HIER VERÖFFENTLICHEN.

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

KonzertElliot Sharp | PORT BOU – EINE WALTER BENJAMIN OPER

 
Konzert | Fr. 14.12.2018, 20h

Elliot Sharp

New York
PORT BOU - EINE WALTER BENJAMIN OPER

»Mein Leben wird ein Ende finden in einem kleinen Dorf in den Pyrenäen, wo mich niemand kennt«. Diesen Satz hinterließ der deutsche Philosoph Walter Benjamin. 1940, auf der Flucht vor den Nazis, sah er sich im spanischen Grenzort Portbou »in auswegloser Situation«. Und beging Suizid. Der amerikanische Komponist Elliott Sharp, Sohn einer Holocaust-Überlebenden, findet in Benjamins Biographie den Stoff für eine experimentelle Oper. Für ein radikales musikalisches Projekt, das die Zerrissenheit dieses bedeutenden Denkers »in die Frequenzen von Musik und Drama übersetzt«. Multi-Instrumentalist Sharp, seit fast 40 Jahren eine Schlüsselfigur der New Yorker Avantgarde, hat sich stilistisch nie festlegen lassen. Changiert bis heute bemerkenswert eigensinnig zwischen Rock, Jazz und Neuer Musik. Auch PORT BOU überschreitet Genre-Grenzen. Um einen Ausdruck für den inneren Zustand eines Mannes am Ende zu finden. Die gesamte Oper spielt in den letzten Minuten der Echtzeit für Walter Benjamin.

Musik und Libretto, Bassklarinette, Posaune, Viola, Violoncello, Gitarre, Perkussion, Elektronik Elliott Sharp Bassbariton Nicholas Isherwood Klavier Jenny Lin Akkordeon William Schimmel Projection Design, Foto Janene Higgins Eine Produktion der In Situ Art Society (Bonn) In Zusammenarbeit mit cuba-cultur (Münster), dem Theater im Pumpenhaus (Münster) und dem Kreativquartier Ruhrort (Duisburg) Gefördert durch das NRW KULTURsekretariat, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, die Stadt Bonn, die Stadt Duisburg und das Kulturamt der Stadt Münster

 

Um Karten zu kaufen, klicken Sie bitte hier -> Freitag, 14.12.18 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 18,-€ / 12,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43