NRW THEATERTREFFEN 2019 | Westwind / pulk fiktion / Max & Moritz

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Junges Theater | Do. 30.05.2019, 18:30 Uhr

NRW THEATERTREFFEN 2019 | Westwind / pulk fiktion

Köln
Max und Moritz

Aus Wilhelm Buschs populären Bildergeschichten um Max und Moritz und ihre üblen Streiche macht pulk fiktion ein anarchisches Happening und lässt das unzertrennliche Lausbubengespann als Frauenduo auftreten. Die Aufführung konfrontiert das Publikum mit der eigenen Schadenfreude und untersucht die Machtstrukturen, die dahinter liegen. Genussvoll werden die Lust am Bösen zelebriert, die Schranken der politischen Korrektheit und moralischen Lauterkeit eingerissen und das Boshafte, Fiese, Gemeine regiert. Die Musik spielt so laut, bis die Ohren fiepen, die Videoanimation tanzt aus der Reihe und Wasserbomben fallen von der Decke… Wo soll das enden? Und wo hört der Spaß auf?

Mit Karoline Kähler, Clara Minckwitz und Matthias Meyer Inszenierung Hannah Biedermann Ausstattung Ria Papadopoulou Projektionen Norman Grotegut Verschaltete Elemente Sebastian Schlemminger Technik und Lichtdesign Peter Behle Produktion Esther Schneider Eine Koproduktion von pulk fiktion mit dem FFT Düsseldorf und dem Freien Werkstatt Theater Köln Förderer Stadt Köln, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und Fonds Darstellende Künste

 

Karten direkt kaufen:

Do. 30.05.2019 - 18:30 Uhr

Kartenvorverkauf über das Theater Münster: Telefon: 0251/5909100, E-Mail: theaterkasse@stadt-muenster.de

Karten Abendkasse: 9,-€

vorschlag:hammer / Die Ausgrabung

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Theater-Performance | Mi. 22., Fr. 24. und Sa. 25.05.2019, 19 Uhr

vorschlag:hammer

Duisburg
Die Ausgrabung

Klar sollte Kunst tiefschürfend sein. Aber nur wenige Performer lösen diesen Anspruch so konsequent ein wie die Gruppe vorschlag:hammer. Angedockt ans Center for Literature der Burg Hülshoff entwirft das Duisburger Kollektiv ein Triple Feature mit dem Titel ARCHÄOLOGISCHER PARK.

Teil 1 – DIE AUSGRABUNG beginnt im Pumpenhaus, mit bohrenden Fragen nach dem Wesen der Archäologie und ihrer Bedeutung fürs Leben. Hat die aus dem Untergrund ans Licht beförderte Vergangenheit, die wir als Artefakte in Museumsvitrinen bestaunen, tatsächlich stattgefunden – oder ist sie nur Erfindung? Durch wie viele Schichten müssen wir graben, um etwas über unsere Gegenwart zu erfahren? Das Publikum wohnt einem Arbeitstag in der archäologischen Abteilung bei. Der neue Kollege bleibt stumm, der Altgediente gerät ins Reden. Über das Ausgraben und Ausstellen. Über das Museum als Welt und die Welt als Museum. Und über die Frage, ob das, was von uns bleibt auch erzählt, wer wir waren.

Nach der Performance DIE AUSGRABUNG (Teil 1) bringt ein Shuttlebus das Publikum vom Pumpenhaus zur Burg Hülshoff (für Teil 2 und 3) und am Ende des Abends wieder zurück zum Pumpenhaus.

Teil 2 – Audiowalk: Bei dem Walk erkundet das Publikum das Gelände der Burg Hülshoff. Mit Funkkopfhörern lauschen alle einem der berühmtesten Droste-Texte: Die Mergelgrube. Vier Stimmen lesen den Text nicht nur, sie klopfen ihn ab, schlagen Stücke heraus, um die Schichten darunter zu sehen, wollen auf den Grund. Aber kommt der? Zwischendurch: Schnipsel von Interviews: mit Expert*innen für Archäologie, Literatur und Mergelgruben.

Teil 3 – Begehbare Textplastik in der Villa Schonebeck auf dem Burggelände: Hier wohnten im 20. Jahrhundert sowohl Mitglieder der Familie Droste-Hülshoff als auch Angestellte. Welche Geschichten schlummern hier? Lisa Danulat, die Dramatikerin, entschichtet: Arcanum – 20 DM. Die Villa wird zum Museum für Erinnerungen – und dieses Museum wird ausgeräumt, Objekt für Objekt. Das Publikum kann Dinge sehen, die es dort nie gab oder geben wird. Denn Lena Eikenbusch, Anton Kurt Krause und Fabian Raith machen mit Hilfe von Augmented Reality Unsichtbares sichtbar.

Es spielen Kristofer Gudmundsson, Gesine Hohmann, Stephan Stock Kunst/ Artefakte Gil Shachar Kostüme Mascha Mihoa Bischoff Bühne Thomas Giger Produktionsleitung Bernhard la Dous Fotos Stephan Glagla Produktion vorschlag:hammer in Koproduktion mit dem Ringlokschuppen Ruhr und dem Roxy Birsfelden und in Kooperation mit dem Ballhaus Ost Berlin Förderer Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Fonds Darstellende Künste und Regionalverband Ruhr.

Archäologischer Park ist ein Projekt von Burg Hülshoff – Center for Literature In Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus Münster und der LWL-Archäologie für Westfalen Gefördert im Programm Regionale Kulturpolitik durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW In Koope- ration mit dem Studiengang Spiel und Objekt der Hochschule Ernst Busch Berlin, dem Westfälischen Literaturarchiv im LWL-Archivamt für Westfalen und der LWL-Literaturkommission für Westfalen.

 

Karten direkt kaufen unter -> https://burg-huelshoff.reservix.de/events

Mittwoch, 22.05.2019 - 19 Uhr
Freitag, 24.05.2019 - 19 Uhr
Samstag, 25.05.2019 - 19 Uhr

Karten Abendkasse: 20,-€ / 15,-€

 

TANZ NRW 2019 | The Jitta Collective – Kefa Oiro + Stephanie Thiersch / Chombotrope

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Tanz | Sa. 18.05.2019, 20 Uhr

TANZ NRW 2019 | The Jitta Collective – Kefa Oiro + Stephanie Thiersch

Köln/Kenia
Chombotrope

Die Mode von morgen hat Phantasie und Stacheln. Aus Elektroschrott, Planen, Schläuchen und dergleichen fertigt der ugandische Upcycling-Designer Xenson seine futuristische Couture. Macht sich gut auf dem Catwalk. Aber in CHOMBOTROPE geht’s um mehr nur als kreative Schaupracht. Dieses energetisch durchwobene Fashion-Concert setzt zum Beispiel ein Stoppschild vor den westlichen Kultur-Kannibalismus. Und spielt umso lustvoller Entwürfe zukünftiger schwarzer Identitäten durch. Als Mix aus Spoken-Word-Performance, Soul und Voguing. Dieser Tanz, der in den 80ern in der schwulen Subkultur Harlems entstand. Lange, bevor die weißen Popsternchen ihn entdeckten. Die Gruppe The Jitta Collective – in der sich unter anderem Choreographin Stephanie Thiersch mit ihrem kenianischen Kollegen Kefa Oiro zusammengetan hat – zieht eine überbordende Sampling-Show auf. Mit Dodo NKishi von „Mouse on Mars“ an den Drums, DJ Elephant Power und Perkussionistin N’deye Seck. Und Mode wie von einem anderen Planeten.

Projekt-Initiation & Idee Kefa Oiro, Stephanie Thiersch Konzept The Jitta Collective Künstler*inen Dj Elephant Power (alias Nicolas Baudoux) – musikalische Komposition, Turntablist // Marie Zoe (Marie Buchholz) – Voguing, Gesang, Choreografie // Alexandra Naudet – Tanz, Performance, Choreografie // Dodo NKishi – musikalische Komposition, Schlagzeug, Beatboxing/Gesang // Kefa Oiro – Tanz, Choreografie, Konzept // Sophie-Yukiko ( für Georgina Philp) // N’deye Seck – musikalische Komposition, Schlagzeug // Stephanie Thiersch – Regie, Choreografie, Text // Xenson (alias Ssamson Ssenkaaba) – Kunstobjekte, Fashion-Design, Poesie Musikalischer Support Checkmate Mido alias Mido Dembebe, Kenia und Judith Namacheke Bwire Voguing Support House of Melody (Berlin/Düsseldorf, artzone dancers (Nairobi) Dramaturgie/Wissenschaftlicher Support Alexandra Karentzos Mode & Ästhetik, Technische Universität Darmstadt Produktion MOUVOIR e.V. Deutschland & Tuchangamke Group, Kenia Koproduktion Akademie der Künste der Welt / Köln im Rahmen der PLURIVERSALE VII, tanzhaus nrw, Nairobi Festival of Performance and Media Arts – NFPMA und Goethe Institut – Internationaler Koproduktionsfonds Kooperation freihandelszone – Ensemblenetzwerk Köln, GoDownArtsCenter, Nairobi Gefördert durch Kunststiftung NRW, NATIONALES PERFORMANCE NETZ (NPN), Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Stadt Köln. Das Gastspiel von Chombotrope wird gefördert durch das Goethe Institut.

 

Karten direkt kaufen:  
Samstag, 18.05.2019 - 20 Uhr

Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

Olga Pona / Chelyabinsk Contemporary Dance Theater | DIFFERENT

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Tanz | Sa. 16. und So. 17.03.2019, 20 Uhr

Olga Pona / Chelyabinsk Contemporary Dance Theater

Russland
DIFFERENT

Ja, es gibt sie. Kunst die aus einer Notwendigkeit geboren wird und nicht am Laptop irgendeines Kurators. Kein Hybrid metropolitanen Ursprungs sondern aus dem Off, genauer gesagt aus Sibirien, aus einer Stadt, in der es noch immer so riecht wie in Dortmund vor 50 Jahren, nach Kohle und Stahl. Wir reden von Olga Pona und ihrem Ensemble, dem Chelyabinsk Contemporary Dance Theater gute zwei Flugstunden von Moskau entfernt. Ihre neue Produktion ist eine Liebeserklärung ihrer acht Tänzerinnen an den Tanz. Ich tanze also lebe ich. Wir freuen uns solche Freunde zu haben!

Choreografie Olga Pona in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen Tanz Svetlana Lvova, Elena Prishvitsyna, Tatiana Lumpova, Maria Abramova, Tatiana Kritskaia, Tatiana Sushchenko, Kristina Chernyshova, Svetlana Novikova Musik Sound Collage Hanno, Arnalds, Takamasa Text Olga Pona Kostüme Tamara Kilmetova, Olga Pona Lichtdesign Aleksandr Skrypnik Koproduktion Theater im Pumpenhaus, Münster

 

Karten direkt kaufen:  
Samstag, 16.03.2019 - 20 Uhr
Sonntag, 17.03.2019 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

TheaterTransittheater | DER MESSIAS

 

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Theater | So 16. – So 23.12.2018 + Mi 26. – So 30.12.2018 um 20 Uhr; Zusätzliche Nachmittagsvorstellungen So 23. + So 30.12.2018 um 15 Uhr

Transittheater

Münster
DER MESSIAS

Die Kirche wankt, der Christbaum eiert, nur DER MESSIAS bleibt gefeiert! In Münster kennt diese Verse jedes Kind. Schließlich wird der selige Kult um Partrick Barlowes Chaos-Komödie im Pumpenhaus von Generation zu Generation weitergegeben wie der selbstgebastelte Weihnachtsschmuck aus Salzteig. In diesem Jahr feiern wir 30 Jahre MESSIAS. In Worten: DREISSIG! Viel länger hat nicht mal Jesus auf Erden gewirkt. Und dabei ist unser erbaulicher Krippen-Spaß so frisch geblieben wie zu D-Mark-Zeiten. Auch hält der Herrgott seine schützende Hand besonders sorgsam über unser Ensemble, damit Pitt Hartmann, Benedikt Roling und Gabriele von Grote ihn (und uns) noch viele, viele Jahre erheitern können – als Theaterdirektor Theo und Pannen-Mime Bernhard, die sämtliche Rollen der Weihnachtsgeschichte selbst performen müssen. Beziehungsweise als Opern-Diva Frau Timm, die mit ihrem Händel die Engel von den Wolken singt. Es schnaubt der Ochs, der Esel flieht – bis er den MESSIAS sieht!

Regie Martin Jürgens Text Patrick Barlow Schauspiel Pitt Hartmann, Benedikt Roling, Gabriele von Grote Technik Lennart Aufenvenne

KonzertElliot Sharp | PORT BOU – EINE WALTER BENJAMIN OPER

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Konzert | Fr. 14.12.2018, 20h

Elliot Sharp

New York
PORT BOU - EINE WALTER BENJAMIN OPER

»Mein Leben wird ein Ende finden in einem kleinen Dorf in den Pyrenäen, wo mich niemand kennt«. Diesen Satz hinterließ der deutsche Philosoph Walter Benjamin. 1940, auf der Flucht vor den Nazis, sah er sich im spanischen Grenzort Portbou »in auswegloser Situation«. Und beging Suizid. Der amerikanische Komponist Elliott Sharp, Sohn einer Holocaust-Überlebenden, findet in Benjamins Biographie den Stoff für eine experimentelle Oper. Für ein radikales musikalisches Projekt, das die Zerrissenheit dieses bedeutenden Denkers »in die Frequenzen von Musik und Drama übersetzt«. Multi-Instrumentalist Sharp, seit fast 40 Jahren eine Schlüsselfigur der New Yorker Avantgarde, hat sich stilistisch nie festlegen lassen. Changiert bis heute bemerkenswert eigensinnig zwischen Rock, Jazz und Neuer Musik. Auch PORT BOU überschreitet Genre-Grenzen. Um einen Ausdruck für den inneren Zustand eines Mannes am Ende zu finden. Die gesamte Oper spielt in den letzten Minuten der Echtzeit für Walter Benjamin.

Musik und Libretto, Bassklarinette, Posaune, Viola, Violoncello, Gitarre, Perkussion, Elektronik Elliott Sharp Bassbariton Nicholas Isherwood Klavier Jenny Lin Akkordeon William Schimmel Projection Design, Foto Janene Higgins Eine Produktion der In Situ Art Society (Bonn) In Zusammenarbeit mit cuba-cultur (Münster), dem Theater im Pumpenhaus (Münster) und dem Kreativquartier Ruhrort (Duisburg) Gefördert durch das NRW KULTURsekretariat, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, die Stadt Bonn, die Stadt Duisburg und das Kulturamt der Stadt Münster

 

Um Karten zu kaufen, klicken Sie bitte hier -> Freitag, 14.12.18 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 18,-€ / 12,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

Tanzbodytalk | SOLIDARITOT – GOOD NIGHT, SOLIDARITY/SOLIDARNOC

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Tanz | Mi. 12.12. und Do. 13.12.2018, 20h

bodytalk

Münster
SOLIDARITOT - GOOD NIGHT, SOLIDARITY/SOLIDARNOC

Es war einmal ein Sommer der Liebe. Der ließ die polnischen Kinder träumen. Von einer besseren Zukunft, einem vereinten Europa. Kurzum: von Solidarność. Ist lange her, 1980 war das. Und heute? Werden überall die Jägerzäune des Nationalismus hochgezogen, während das Wir-Gefühl den Gefrierpunkt erreicht hat. Die Gruppe bodytalk und das Polski Teatr Tańca (PTT) überschreiten jetzt die 500 Kilometer lange Grenze, die Deutschland und Polen trennt. Und erforschen im gemeinsamen Tanz, was schief läuft in den Trutzburgen der entzweiten Gegenwart. Weshalb Solidarität mittlerweile solidaritot erscheint. Die bodytalk-Gründer Yoshiko Waki und Rolf Baumgart, bekannt als unerschrockene Feldforscher, haben schon einmal mit dem PTT kooperiert. Woraus die gefeierte Produktion JEWROPE entstand, die sich dem Holocaust stellte (»mit starken Bildern, aktuellen Bezügen und einer radikalen Konfrontation des Publikums mit Gewalt«, WN). In SOLIDARITOT geht es jetzt um die Zukunft. Denn die steht auf dem Spiel.

Von Yoshiko Waki und Rolf Baumgart Von und mit Adrian Radwański, Dominik Kupka, Dominik Więcek, Emily Wong, Julia Hałka, Kacper Bożek, Katarzyna Kulmińska, Katarzyna Rzetelska, Michał Przybyła, Paulina Jaksim, Paweł Malicki, Sandra Szatan, Volodymyr Makovskyi Live-Musik Damian Pielka Ausstattung Miroslaw Kaczmarek Produktion Maximilian Körner, Robert Chodyła Foto Andrzej Grabowski Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Stadt Münster, iDAS. JEWROPE, die letzte Koproduktion von PTT und bodytalk, wurde mit dem Kölner Tanztheaterpreis ausgezeichnet.

 

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Mittwoch, 12.12.18 - 20 Uhr
Donnerstag, 13.12.18 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

KonzertClive Carroll (GB)/Dave Goodman (CAN)/Ernie Rissmann (D) | 4. MÜNSTERANER GITARRENGIPFEL

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Konzert | So. 09.12.2018, 20h

Clive Carroll (GB)/Dave Goodman (CAN)/Ernie Rissmann (D)

Großbritannien, Kanada, Deutschland
4. MÜNSTERANER GITARRENGIPFEL

Es wird Zeit, mal wieder neue Saiten aufzuziehen. Und zwar für eine weitere Ausgabe unseres MÜNSTERANER GITARRENGIPFELS! Das Get-together der Akustik-Götter und Finger-Flinkster verspricht auch diesmal Hörgenuss der durchaus seltenen Sorte. Mit dem Briten Clive Carroll kommt ein Künstler, dessen Debütalbum von der Musikpresse hymnisch gefeiert wurde (»unfassbares akustisches Talent!«). Und dessen Repertoire von Klassik über Jazz bis zu Irish Folk sich schon Madonna auf privaten Events hat vorspielen lassen. Nicht minder facettenreiche Farben hat die Musik des Kanadiers Dave Goodman. Der wurde schon mit 17 zum »Top Highschool Jazz Guitarist« gewählt. Und tourt heute mit balladesken Stücken und Glissandoartigem Blues um die ganze Welt. Ernie Rissmann schließlich – GITARRENGIPFEL-Hero der ersten Stunde mit über 40-jähriger Bühnenerfahrung – ersetzt an seiner Fingerstyle-Gitarre ganze Bands. Wie auf seiner aktuellen CD Good luck Mr. Gorsky zu hören. Oder besser noch: live!

Mit Clive Carroll (GB), Dave Goodman (CAN), Ernie Rissmann (D)

 

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Sonntag, 09.12.18 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 19,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

TanzBenjamin Vandewalle | COMMON GROUND

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Tanz | Sa. 08.12.2018, 20h

Benjamin Vandewalle

Brüssel
COMMON GROUND

ABSAGE WEGEN VERLETZUNG: Die Vorstellung COMMON GROUND des flämischen Choreographen Benjamin Vandewalle muss leider aus Verletzungsgründen abgesagt werden. Bereits gekaufte Tickets können über die jeweilige VVK-Stellen zurückgegeben werden. Sobald die Ersatztermine stehen, werden wir Sie direkt informieren.

Zum Stück: Der eine hat ein Faible für Techno und Toiletten-Humor. Die andere mag Ballett und schreibt berauschende Love Songs. Der dritte betrachtet die Welt gern durch die Kameralinse und besitzt verborgene Talente als Beatboxer. Gemeinsam haben sie trotzdem etwas. Die Liebe zum Tanz. Der flämische Choreograph Benjamin Vandewalle – ausgebildet in Anne Teresa De Keersmaekers Künstlerschmiede P.A.R.T.S. – reflektiert in COMMON GROUND über Vielfalt, Verschiedenheit und Verbindendes. In Kooperation mit Platform K, der Genter Ausbildungsstätte für professionelle Tänzer mit Behinderung, schafft er eine Konstellation, die Konventionen sprengt. Auf der Bühne mit ihm sind die Performer Kobe Wyffels und Hannah Bekemans. Ein Paar, dessen anarchischer Bewegungsdrang den Profi fordert. Und wie! Zum Live-Klavier-Gewitter von Fulco Ottervanger messen die drei ihre Kräfte und Künste. Ohne jede Einschränkung. Eine Begegnung, die so nur der Tanz stiften kann. Oder, in den Worten von Vandewalle: »Kein Tanz, kein wir«.

Von und mit Benjamin Vandewalle, Kobe Wyffels, Hannah Bekemans, Fulco Ottervanger Kreation Benjamin Vandewalle, Christian Mendoza Musik Fulco Ottervanger Kostüme Sofie Durnez Technische Leitung Marlies Jacques Outside eye Charlotte De Somviele Poster Thomas Dhanens Interviews Charlotte De Somviele and Annelies Poppe Technische Unterstützung Ferre Carron Foto Thomas Dhanens Dank an The Flemish authorities, The City of Ghent, The Province of East Flanders, Konekt, Lucky Trimmer, Bart Meeusen Produktion Platform-K Koproduktion Vooruit

 

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DER TERMIN MUSSTE AUS VERLETZUNGSGRÜNDEN LEIDER ABGESAGT WERDEN. SOBALD DIE NEUEN TERMINE STEHEN, WERDEN WIR SIE HIER VERÖFFENTLICHEN.

  Karten Abendkasse: 16,-€ / 10,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43

KonzertEW-4 | LU FTSTR OM

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Konzert | Mi. 05.12.2018, 20h

EW-4

Schweiz
LU FTSTR OM

Als ARTE Quartett setzen diese vier Saxophonisten seit 20 Jahren Maßstäbe an ihren Instrumenten. »Ein überwältigender kammermusikalischer Drahtseilakt!«, »gewaltige Klangkraft!«, »turbulente Musik, umgesetzt mit staunenswerter Präzision!« sind nur ein paar der unterwegs gesammelten euphorischen Stimmen. Jetzt gehen Beat Hofstetter, Sascha Armbruster, Andrea Formenti und Beat Kappeler noch einen Schritt weiter. Als EW-4 (Electronic Wind Quartet) ersetzen sie ihre Saxophone durch Blaswandler. Elektronische Instrumente, die in völlig neue Sounddimensionen vorstoßen. Zusammen mit fünf jungen Komponistinnen und Komponisten erkunden sie, welche Möglichkeiten die Kammermusik von morgen bietet. LU FTSTR OM heißt dieses Computer-Konzert-Projekt, das verblüffend zwischen analoger und digitaler Welt navigiert. Das Zusammenwirken von Mensch und Maschine, das Ansteuern verschiedenster Klang- und Lichtquellen mit dem Blaswandler, schaffen ein audiovisuelles Ausnahme-Event. So klingt die Zukunft.

EWI (Electronic Wind Instrument) Beat Hofstetter, Sascha Armbruster, Andrea Formenti & Beat Kappeler Klangregie Sebastian Schottke Eine Veranstaltung der GNM-Münster, unterstützt durch die Ernst von Siemens Musikstiftung, Fondation Nestlé por l’Art, Ernst Göhner Stiftung, Impuls Neue Musik, Nicati-De Luze, kulturelles.bl, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia & Kulturamt der Stadt Münster

 

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Mittwoch 05.12.18 - 20 Uhr

  Karten Abendkasse: 12,-€ / 8,-€

  Alle Infos und spezielle Reservierungen unter: 0251 23 34 43