Christian Fries – "Der Untergeher" (Thomas Bernhard)

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Schauspiel // Di 10. + Mi 11.12.2013, 20.00 Uhr

Christian Fries

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Thomas Bernhard – Der Untergeher
Seine Prosa und seine Theaterstücke gleichen einer zornig vorgetragenen Elegie über die Einsamkeit des Menschen und die Zerstörung der Welt. Thomas Bernhard (1931–1989) hatte mit seiner »Nestbeschmutzung« ein ganzes Land aus der Apathie geholt, war der Wecker der Österreicher gewesen, hatte geklingelt, gerasselt und gescheppert. Christian Fries, Ende der 90er Jahre einer der profiliertesten Schauspieler am Theater Münster in der Ära Bockelmann, setzt bei seiner Inszenierung von Bernhards Der Untergeher, die im Frühsommer 2013 im Theater Gießen Premiere hatte allein auf die Kraft des Textes und die Sprache Bernhards und manövriert das Publikum als Ich-Erzähler durch die Geschichte von zwei Klaviervituosen. Als diese Glenn Gould die Goldberg-Variationen spielen hören, begreifen sie, dass sie diese Genialität nie erreichen werden und ziehen drastische Konsequenzen. Scheitern als Künstler, Scheitern als Mensch, Scheitern im Leben. Diese existenziellen Krisen kennt auch Fries und fügt Bernhards Text seine ganz eigene Ebene hinzu: »Ich komme sozusagen auf einen Sprung vorbei und denke öffentlich. Das ist die Idee.«
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