MA·KE – Poesie und Empörung

Schauspiel/Uraufführung // Mi 5., Fr 7. - So 9.03.2014, 20.00 Uhr

MA·KE

Münster
Poesie und Empörung

Er hat das KZ überlebt und die UN-Menschenrechts-Charta mitverfasst. Er hat in der Résistance gekämpft und mit 93 Jahren die furiose Streitschrift „Empört euch!“ geschrieben. Für den Jahrhundertkopf Stéphane Hessel (1917 -2013) war die schlimmste Haltung: die Gleichgültigkeit. Zu den herausragenden Werken des Diplomaten und Denkers zählt die poetische Autobiographie „Ô ma mémoire“. Eine Sammlung von 88 deutschen, englischen und französischen Gedichten, die Hessel auswendig gelernt hatte. Die für ihn lebensprägend, überlebenswichtig waren. Theatermacher Manfred Kerklau hat sich davon zu einem ungewöhnlichen Projekt inspirieren lassen. Ein achtköpfiges Ensemble im Alter zwischen 20 und 80 Jahren forscht nach der Fähigkeit, aufzubegehren. Fragt nach den Anlässen zum Aufstand. Beleuchtet die Kunst als Kraftquell der Revolte. Es entsteht ein faszinierendes Text-Mosaik aus biografischen Splittern Hessels, Shakespeare-Versen, Agit-Prop. Genau betrachtet: das Gesicht der Empörung.

Mit Bernhard Heinrich, Katrin Heinrich, Nele Koops, Andreas Ladwig, Denis Naumann, Christa Reissmann, Linda Simm Kunst Jan Enste (JaePas) Regie Manfred Kerklau Regieassistenz Lejla Aliev Choreografie Annelise Soglio Bühne Karin Sander Licht Volker Sippel Kostüme Bettina Zumdick Fotos Peter Leßmann Presse- & Öffentlichkeitsarbeit Rita Roring Produktion MA-KE Koproduktion Theater im Pumpenhaus Förderer Kulturamt der Stadt Münster, Fonds Darstellende Künste, LAG Soziokulturelle Zentren NW e.V., Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW

13,-/ erm. 8,- €