Aktuelles

 

Pumpenhaus-Koproduktion „Unendlicher Spaß“ beim 56. Theatertreffen: BZ-Interview mit Regisseur Thorsten Lensing

02. Mai 2019
 

Theater-Regisseur Thorsten Lensing ist mit der Inszenierung „Unendlicher Spaß“ zum Theatertreffen in Berlin eingeladen. Das u.a. in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus enstandene Stück gehört damit zu den zehn besten Inszenierungen 2018. Im Interview mit der Berliner Zeitung spricht Lensing über Regiekonzepte, Besetzungen, Tiere und die feste Überzeugung seiner Schauspieler, fliegen zu können.

Mehr: www.berliner-zeitung.de/kultur/theater

 

Einladung zum 40. Theatertreffen der Jugend: Cactus-Inszenierung „reich der wörter“

1. April 2019
 

Die Cactus-Inszenierung „reich der wörter“ ist eingeladen zum 40. Theatertreffen der Jugend bei den Berliner Festspielen vom 24. Mai bis zum 1. Juni. Das moderne interkulturelle Theater-Tanz-Märchen in der Regie und Dramaturgie von Judith Suermann, Sarah Christine Giese und Ronja Klauschke wurde neben sieben anderen Produktionen bundesweit aus 91 eingereichten Arbeiten ausgewählt. Das Theatertreffen der Jugend versteht sich als Schaufenster und Impulsgeber für die Theaterarbeit von und mit Jugendlichen und repräsentiert ihr gesamtes Spektrum – von Schulklassen über Theater-AGs an Schulen und freie Gruppen bis zu Jugendclubs an Theatern. Mit dem 1979 gegründeten Bundeswettbewerb sollen junge Theatermacher in ihren individuellen, künstlerischen Ausdrucksformen bestärkt werden. Weitere Informationen

 

Workshop: „Wie Kulturpolitik funktioniert und warum die Kunst das wissen muss“

22. März 2019
 

Am Montag, 1. April, lädt das NRW Landesbüro für freie Darstellende Künste ein zu einem Workshop zum Thema Kulturpolitik. Die Veranstaltung findet von 11 bis 17 Uhr im Pumpenhaus Münster statt. In der Ankündigung des Landesbüros heißt es: „Aktuell geben die Öffentlichen Kassen in Deutschland mehr als 11 Milliarden Euro jährlich für Kunst und Kultur aus. Das ist aus Sicht der Künstler*innen viel zu wenig – für die Kulturpolitiker*innen dagegen ein echter Erfolg. Das Konfliktpotential zwischen beiden Seiten ist nicht nur in diesem Punkt groß. Es hat seinen Grund auch in einer grundsätzlichen Skepsis von Künstler*innen gegenüber Politik und Staat. Diese Distanz ist zwar wichtig für die Rolle von Kunst in der Gesellschaft, aber nicht immer hilfreich für die Kenntnis des Systems. Peter Grabowski berichtet als ‚der kulturpolitische reporter‘ seit Jahren über Finanzierung und Strukturen der Kulturförderung auf allen staatlichen Ebenen. Er arbeitet vorwiegend für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk sowie Fachmagazine. In einem Workshop schaut er mit Interessierten aus Kunst und Kultur hinter die Kulissen der Kulturpolitik. Und die gilt es zu verstehen: Wer einen Mechanismus nutzen will, sollte wissen, wie er funktioniert.“ Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.nrw-lfdk.de (Bild: Sabina Sabovic)

 

56. THEATERTREFFEN BERLIN: „Unendlicher Spaß“ – Inszenierung Thorsten Lensing, Koproduktion Pumpenhaus Münster

28. Januar 2019
 

Das Berliner Theatertreffen ist das wichtigste deutsche Theaterfestival. Vom 3. bis zum 19. Mai werden dort in diesem Jahr wieder die zehn besten Inszenierungen des Jahres gezeigt. Mit dabei: “Unendlicher Spaß” von Thorsten Lensing nach dem Roman von David Foster Wallace. Koproduktion: Pumpenhaus Münster. Die Begründung der Jury: “Regisseur Thorsten Lensing und sein Team kondensieren den Stoff zu einem mehr als vierstündigen Theaterabend. Ihre über Jahre erarbeitete Spielfassung konzentriert sich dabei auf die Protagonist*innen des Romans und ihre Beziehungen zueinander. Die herausragenden Schauspieler*innen entwickeln ihre Figuren aus deren Macken und Handicaps und kümmern sich dabei nicht um eindeutige Geschlechterzuschreibungen. Vielmehr spielen Jasna Fritzi Bauer, Sebastian Blomberg, André Jung, Ursina Lardi, Heiko Pinkowski und Devid Striesow auf beinahe leerer Bühne mit sich und einfachsten Theatermitteln. Sie erzählen Geschichten über das Elend der eigenen Existenz und die Unwägbarkeiten des Lebens und wie nebenbei auch vom Seelenzustand einer Nation. Das ist bedenklich traurig, an diesem Abend aber auch immer wieder überbordend komisch.” Wir gratulieren!