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Tanz | Sa 7. Dezember, 20 Uhr
Raimund Hoghe
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Raimund Hoghe ist zurück. Und mit ihm zwei herausragende Tänzerpersönlichkeiten, die ihn schon lange begleiten. Als exklusive Preview vor der Premiere zeigt der international gefeierte Choreograph im Pumpenhaus POSTCARDS FROM VIETNAM. Ein Stück, das von ausklappbaren Karten aus Asien inspiriert ist, die Hoghe bei einem Straßenverkäufer in Paris entdecket hat. Fragile Erinnerungsstücke ohne Geschichte. Mit der Südkoreanerin Ji Hye Chung (LA VALSE) und dem Japaner Takashi Ueno (PAS DE DEUX) verwandelt Hoghe diese Ansichtssachen in Projektionsflächen. Denkt nach über Vergangenheit, Vergänglichkeit und die Sehnsucht nach einem anderen Leben.
Konzert | So 8. Dezember, 20 Uhr
5. Münsteraner Gitarrengipfel
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Bereit für einen kleinen Ausflug zur Spitze? Bestens. Denn Ernie Rissmann, Münsters prominentester Saiten-Aficionado, lädt zu einer neuen Ausgabe seines GITARRENGIPFELS ein. Gemeinsam mit Jule Malischke und Sönke Meinen beweist er einmal mehr, wie überschätzt das E- in der guten Gitarren-Musik ist. Preisgekrönte Fingerflinkheit trifft auf klassische Einflüsse, Pop, Jazz und Weltmusik. Ein Abend on top eben.
Konzert | Mi 11. Dezember, 20 Uhr
KLANGLANDSCHAFTEN
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In der Konzertreihe KLANGLANDSCHAFTEN begrüßen wir dieses Mal den kurdischen Sänger und Songwriter Mehmet Atlı mit seiner Band. Seine Musik ist inspiriert von Volksliedern aus den kurdischen Regionen Dersim, Koçgirî und Diyarbakır. Erst auf seinem dritten Album findet sich ein einzelnes Lied in türkischer Sprache, da er über zwanzig Jahre sein gesamtes Repertoire in Kurmanci und Zazaki entwickelt hatte. Sein Statement dazu ist klar: “Sprachen sind kein Verbrechen. Ich habe kein Problem damit, türkisch zu singen. Aber ich möchte nicht, dass jemand vergisst, dass ich Kurde bin und kurdisch spreche. Wir müssen unsere Sprache verteidigen“. Das Konzert widmet er seinem Kollegen Mem Ararat, der wegen der Visaverweigerung für zwei seiner Band-Mitgleider den ursprünglich vorgesehenen Konzertauftritt absagen musste.
Theaterperformance | Premiere: Fr 13. Dezember, 20 Uhr, anschließend Party, DJ: Guy Dermosessian & super special Guest + Sa 14. Dezember, 20 Uhr
WHY NOT? Kollektiv
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Theater neu denken? Ist tatsächlich auch nach zweitausend Jahren noch möglich. Regisseurin Romy Schmidt beweist das in schöner Regelmäßigkeit mit ihrem Why Not? Kollektiv. Eine immer wechselnde Konstellation von Performern, Tänzern, Musikern und Medienkünstlern erprobt Formate, die den Bühnenhorizont weiten. Und neue Perspektive auf die ziemlich undurchsichtige globale Gegenwart schaffen. Die WHY NOT? REALITY SHOW sucht den perfekten Zukunftsentwurf im Alltag. Hilft dabei Algorithmus oder Ratio? Lassen sich menschliche und maschinelle Prozesse in Einklang bringen? Und, die Frage aller Fragen: Warum nicht?
Theater | 15. bis 23. und 27. bis 30. Dezember, 20 Uhr; So 22. + So 29. Dezember auch um 15 Uhr
Transittheater
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O Herr, wir leben in Zeiten des ungläubigen Staunens. In allen Kneipen herrscht heute Weihrauchverbot, überall werden die Kreuze an der falschen Stelle gemacht. Nur gut, dass es einen Fixstern am Firmament der christlichen Abendunterhaltung gibt, der bessere Orientierung bietet als der hellste Stall. Unseren MESSIAS! Ja, es ist ein britisches Stück, aber an den MESSIAS-Exit (aka Mexit) wird nie zu denken sein. Jedenfalls nicht, solange Generationen von Münsteranern ihren Advent mit Theaterdirektor Theo, Tollpatsch Bernhard und Opern-Diva Frau Timm begehen möchten, die das berühmteste Krippenspiel der Welt in eine Pannen-Performance von biblischen Ausmaßen verwandeln. Es bleibt uns ein Fest!