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VORANKÜNDIGUNG DEZEMBER
Transittheater
DER MESSIAS kommt wieder: Das Manna unter den Chaos-Komödien um Theaterdirektor Theo und Pannen-Profi Bernhard, die sämtliche Rollen der Weihnachtsgeschichte selbst performen und dabei dilettieren, bis die Krippe kippt. Ganz zu schweigen von Opern-Diva Frau Timm, deren Händel-Arien den stärksten Ochsen umhauen. Erhebender als jeder adventliche Eierpunsch. Halleluja!
KARTEN HIER AB ANFANG NOVEMBER!
Fr. 18., Sa. 19. und So. 20.10.2019 sowie Fr. 08., Sa. 09. und So. 10.11.2019, 20 Uhr
Cactus Junges Theater
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Du bist, was du isst. Also lieber Bulette sein oder Veggie-Burger? Gewissensfragen für den Bio-Menschen. Der kritische Lebensmittelpunkt ist ja längst erreicht. Wir schmeißen Tonnen von Essbaren weg. Und trinken Wasser mit Plastikpartikel-Geschmack. Wo bleibt die Fridays for Food-Bewegung? Cactus Junges Theater hat die große Völlerei jedenfalls satt. Die Tanztheater-Collage ANGERICHTET greift Themen auf, die einem den Magen umdrehen. Konsum, Nachhaltigkeit, globale Zusammenhänge. Nicht zu vergessen: Verantwortung. Klar, da kann ganz schnell Schluss mit dem Genuss sein. Aber flüchtiger Smalltalk beim Abendbrot ist auch keine Lösung.
Do. 24.10.2019, 20 Uhr
Klanglandschaften
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Ihre Musik ist wohl am besten mit „ägäischer Blues“ beschrieben. In den Liedern von Çiğdem Aslan verbinden sich die Volksmusiken Kleinasiens, Griechenlands, des Balkans und der osteuropäischen Roma zu einem ganz eigenen balladesken Sound. Sehnsüchtig, lebenserfahren, leuchtend. Eine Wiedergeburt des Rembetiko, dieser Musik der Entwurzelten und Vertriebenen aus Smyrna. Die international gefeierte Aslan versteht sich auf ihren Konzerten als Botschafterin für die Menschen, die aus den Herkunftsregionen ihrer Lieder emigrieren oder flüchten mussten. Musik kann ein Zuhause sein.
Sa. 26. und So. 27.10.2019, 20 Uhr
bodytalk + Between Heaven and Earth
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Was, wenn Granaten ein Gewissen hätten? Sich entscheiden könnten, nicht zu explodieren? BOMBE SPRICHT geht von einem realen Anschlag aus. 1970, auf dem Flughafen München, wurde der Transitbus einer israelischen El-Al-Maschine attackiert. Passagier Arie Katzenstein warf sich schützend auf eine der Handgranaten. Und rettete mit dem eigenen Tod das Leben vieler anderer. Dieses Tanztheaterstück mit Live-Musik spürt dem selbstlosen suicide bomber nach – und erzählt die Geschehnisse aus der Perspektive der Mordwaffe. Das Münsteraner Ensemble bodytalk kooperiert hier erstmals mit der Jerusalemer Gruppe Between Heaven and Earth. Die besteht ausschließlich aus orthodoxen Tänzern. Und begeisterte das Publikum jüngst beim Festival „Flurstücke“.
Sa. 2.11.2019, 20 Uhr
Mahalia Horvath & Emmanuel Edoror
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Ein neues Format in unserem Programm: Let´s get physical. Theatre! Den Aperitif reichen zwei junge Performer, Mahalia Horvath und Emmanuel Edoror, aus dem Studiengang Physical Theatre der renommierten Folkwang Universität der Künste. Horvaths SHOES TO LOSE erzählt von den Selbstoptimierungsversuchen einer jungen Frau und ihren Verstrickungen und Shensüchten. Tänzer-Performer Edoror dagegen findet in ONYINYE starke Bilder für einen Widerstreit im männlichen Körper. Und spielt in EMMAS HUNGER (das in Zusammenarbeit mit Cactus Junges Theater entstanden ist) eine Szene in Anlehnung an Dario Fos MYSTERIO BUFFO. Ein Abend für Entdeckungen!
Fr 15. + Sa 16. November, 20 Uhr
Tanzprojekte Heidi Sievert
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„Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“. In diesem Schiller-Bonmot steckt schon die ganze Leichtigkeit und Ausgelassenheit, von der FRISCHLUFT getragen wird – die jüngste Produktion der Tanzprojekte Heidi Sievert. Choreographin Lena van Bebber fächert hier einen Szenenreigen auf, der das Spiel in all seinen Dimensionen erkundet. Mit elf jungen Tänzerinnen. Zusammen und in Soli erzählen sie fein gearbeitete Geschichten vom Klettern, Wirbeln und Welten schaffen.
Sa 16. November, 20 Uhr, Studiobühne Münster
GLOSTER Productions
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Zwei Schauspieler und ein Musikquartett reisen in die Ideenwelten des Spätaufklärers und Dichters Karl Philipp Moritz (1756-1793). Bekannt geworden durch den autobiographischen Roman »Anton Reiser«, besticht er durch seinen unverwechselbaren Sprachstil. Und wo die Sprache endet, fängt die Musik an…