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Einladung zum 56. Theatertreffen in Berlin
Thorsten Lensings “Unendlicher Spaß”
Koproduktion Pumpenhaus Münster
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Das Berliner Theatertreffen ist das wichtigste deutsche Theaterfestival. Vom 3. bis zum 19. Mai werden dort in diesem Jahr wieder die zehn besten Inszenierungen des Jahres gezeigt. Mit dabei: “Unendlicher Spaß” von Thorsten Lensing nach dem Roman von David Foster Wallace. Koproduktion: Pumpenhaus Münster. Die Begründung der Jury: “Regisseur Thorsten Lensing und sein Team kondensieren den Stoff zu einem mehr als vierstündigen Theaterabend. Ihre über Jahre erarbeitete Spielfassung konzentriert sich dabei auf die Protagonist*innen des Romans und ihre Beziehungen zueinander. Die herausragenden Schauspieler*innen entwickeln ihre Figuren aus deren Macken und Handicaps und kümmern sich dabei nicht um eindeutige Geschlechterzuschreibungen. Vielmehr spielen Jasna Fritzi Bauer, Sebastian Blomberg, André Jung, Ursina Lardi, Heiko Pinkowski und Devid Striesow auf beinahe leerer Bühne mit sich und einfachsten Theatermitteln. Sie erzählen Geschichten über das Elend der eigenen Existenz und die Unwägbarkeiten des Lebens und wie nebenbei auch vom Seelenzustand einer Nation. Das ist bedenklich traurig, an diesem Abend aber auch immer wieder überbordend komisch.”
Theater | Di. 19.02.2019, 20 Uhr
GLOSTER Productions
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Molenbeek, Brüssel. Berüchtigter Brennpunkt, vermeintliche Brutstätte des islamistischen Terrors. Hier findet sich Antigone wieder. Nur heißt sie jetzt Nuria, studiert Jura und wartet auf die sterblichen Überreste ihres Bruders. Der hat ein Selbstmordattentat verübt, weswegen die Behörden sich wenig kooperativ zeigen. Wieder muss die Frau um ihr Recht kämpfen, den Toten zu beerdigen und selbst Frieden zu finden. Carolin Wirth und Carsten Bender verwandeln den Roman des belgischen Autors Stefan Hertmans in eine szenische Lesung „mit dramatischer Intensität“ (WN) – und machen so einen Konflikt erlebbar, der an die Grundfesten unseres Zusammenlebens rührt.
Konzertreihe | Mi. 20.02.2019, 20 Uhr
KLANGLANDSCHAFTEN
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In unserer Konzertreihe KLANGLANDSCHAFTEN haben wir dieses Mal Lavinia Mancusi und das Gabriele Gagliarini Quartett zu Gast. Mancusi und Gagliarini widmen sich mit “Semilla” der Musik Kampaniens, der Gegend um Neapel. Die italienische Hafenstadt war schon immer reich an Einflüssen der Angesiedelten und Weiterreisenden. Entstanden ist eine Musik von betörender Vielfalt: lebensprall und lustvoll, mal sentimental, dann von spröder Schönheit. Genau so klingt dieses Italien: wurzellos und erdverbunden.
Theater | Fr. 22.02.2019, 20 Uhr
andcompany&Co.
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Das Internet ist kaputt. Schade eigentlich! War schließlich mal eine gute Idee. Keine Trolle, keine Fangmasche der Großkonzerne, sondern Freiheitsversprechen voll unbegrenzter Möglichkeiten. andcompany&Co, das Spezialisten-Kollektiv für historische Links mit Geistesblitz-Garantie, flieht vor den manischen Maschinen der Gegenwart in die Wüste der verblühten Utopien. Und lauscht in die Echokammern des stillgelegten Internets. Hier empfangen die Performer Daten aus der digitalen Frühzeit. Sozialismus statt social bots. Keine Shitstorms, sondern frischer Wind. Gute Idee eigentlich.
Konzert | Sa. 23.02.2019, Einlass 20 Uhr, Beginn 21 Uhr
AV PICKNICK #24
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Endlich wieder Picknick-Zeit! Bühne frei für eine extra-entspannte Ausgabe des audiovisuellen Musikgenusses: Die Videokünstler Francis & Aquiet inszenieren die digitalen Kulissen, vor denen es sich das geneigte Publikum einmal mehr mit Kissen, Decken, Snacks und Getränken gemütlich machen kann. In Erwartung eines besonderen Doppelkonzerts: Der Londoner DJ Leifur James und das Berliner Duo Yeah But No sorgen für epische Soundscapes und einen Mix aus Coolness, Elektronik, Jazz und Soul. Relax and listen!
Junges Theater | Mi. 27.02. bis Fr. 01.03.2019, 20 Uhr
Ensemble ARTIG
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Die Zukunft ist weiblich. Was ja erstmal erfreulich klingt. Bloß liegt die Ursache dafür Ursache darin, dass unser Wasser weltweit von Plastikpartikeln und somit Östrogenen durchseucht ist und männliche in weibliche Organismen verwandelt – unaufhaltsam. So startet ein hunderttägiges Experiment: An einem abgeschotteten Ort sind eine Gruppe von Männern und Jungs versammelt, an denen die Transformation studiert werden soll. Bald schon sind sie alle zu Frauen geworden. Und fragen sich, ob es eine Überlebens-Chance für die menschliche Spezies gibt. Und was aus ihren Träumen und Hoffnungen wird. TAG 99 ist die jüngste Produktion von Ensemble ARTIG, der Theatertruppe der Marienschule. Eine Dystopie mit Sprengkraft.