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Konzert | Mi 11. Dezember, 20 Uhr
KLANGLANDSCHAFTEN
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Zu Gast in unserer Konzertreihe KLANGLANDSCHAFTEN ist dieses Mal Mehmet Atlı aus Kurdistan mit seiner Band. Seine Musik ist inspiriert von Volksliedern aus den kurdischen Regionen Dersim, Koçgirî und Diyarbakır. Sein Konzert in Münster wird er mit einer Triobesetzung spielen. Er widmet es seinem Kollegen Mem Ararat, der wegen der Visaverweigerung für zwei seiner Band-Mitgleider den ursprünglich vorgesehenen Konzertauftritt absagen musste.
Theaterperformance | Premiere: Fr 13. Dezember, 20 Uhr, anschließend Party, DJ: Guy Dermosessian & super special Guest + Sa 14. Dezember, 20 Uhr
WHY NOT? Kollektiv
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Theater neu denken? Ist tatsächlich auch nach zweitausend Jahren noch möglich. Regisseurin Romy Schmidt beweist das in schöner Regelmäßigkeit mit ihrem Why Not? Kollektiv. Eine immer wechselnde Konstellation von Performern, Tänzern, Musikern und Medienkünstlern erprobt Formate, die den Bühnenhorizont weiten. Und neue Perspektive auf die ziemlich undurchsichtige globale Gegenwart schaffen. Die WHY NOT? REALITY SHOW sucht den perfekten Zukunftsentwurf im Alltag. Hilft dabei Algorithmus oder Ratio? Lassen sich menschliche und maschinelle Prozesse in Einklang bringen? Und, die Frage aller Fragen: Warum nicht?
Theater | 15. bis 23. und 27. bis 30. Dezember, 20 Uhr; So 22. + So 29. Dezember auch um 15 Uhr
Transittheater
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O Herr, wir leben in Zeiten des ungläubigen Staunens. In allen Kneipen herrscht heute Weihrauchverbot, überall werden die Kreuze an der falschen Stelle gemacht. Nur gut, dass es einen Fixstern am Firmament der christlichen Abendunterhaltung gibt, der bessere Orientierung bietet als der hellste Stall. Unseren MESSIAS! Ja, es ist ein britisches Stück, aber an den MESSIAS-Exit (aka Mexit) wird nie zu denken sein. Jedenfalls nicht, solange Generationen von Münsteranern ihren Advent mit Theaterdirektor Theo, Tollpatsch Bernhard und Opern-Diva Frau Timm begehen möchten, die das berühmteste Krippenspiel der Welt in eine Pannen-Performance von biblischen Ausmaßen verwandeln. Es bleibt uns ein Fest!
Konzertreihe | Mi 8. Januar, 20 Uhr
KLANGLANDSCHAFTEN
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Zu Gast in unserer Konzertreihe KLANGLANDSCHAFTEN ist dieses Mal das Hunermend Dilovan Quintett. „Hunermend“, das bedeutet so viel wie „Künstler“ oder „Meister“. Ein Ehrentitel. Und Hunermend Dilovan trägt ihn zu Recht. Der Musiker aus Eriwan hat in der kurdisch-armenischen Community einen schon legendären Status. Höchste Zeit, ihn auch bei uns zu entdecken! Zum Konzert in der Reihe KLANGLANDSCHAFTEN kommt der Künstler mit seinen beiden Kindern: die Violinistin Nure und der Multi-Instrumentalist Rasho. Ihrerseits längst Größen der deutschen World-Szene.
Theater | Fr 10. und Sa 11. Januar, 20 Uhr
Jan Decorte
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Mit seinem ikonischen Stück BLOETWOLLEFDUIVEL ist der flämische Theaterwüstling Jan Decorte vor Zeiten in die Hölle des MACBETH herabgestiegen. Hat ein Blutbad genommen in Shakespeares Herz der Finsternis, wo es raunt „der Horror, der Horror“. Und alle Hoffnung zum Teufel fährt. Was für eine radikale Bühnenschlacht! In BODY A.K.A. nimmt der Regisseur eine Neubesichtigung seiner bitterbösen Shakespeare-Abstraktion vor. Mit Partnerin Sigrid Vinks und Lisah Adeaga (zuletzt auch in HAMLET 0.2 zu sehen!) entdeckt Decorte den goldenen Schimmer in der Dunkelheit. Es ist nicht alles Blut, was glänzt.
Physical Theatre | Fr 17. und Sa 18. Januar, 20 Uhr
Sabeth Dannenberg / Physical Monkey
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Sabeth Dannenberg wirft ihren Körper in die Schlacht, um weibliche Radikalität in den Blick zu nehmen und den schmalen Grat zwischen Stärke und Gewalt abzumessen. Die Performerin schafft revolutionäre Bewegung zwischen kargen Bäumen auf der Bühne. Ihre Arbeit „Camouflage“ ist bildmächtig und herausfordernd. Vom politischen Erwachen bis zum Guerilla-Krieg braucht es da nur Augenblicke. Statt simplen Botschaften gibt es den Auftrag zum Weiterdenken. Die „beeindruckende Inszenierung“ (WN) kehrt jetzt zur zweiten Wiederaufnahme ins Pumpenhaus zurück!
DEUTSCHLANDPREMIERE: Theater | Mi 22., Fr 24. und Sa 25. Januar, 20 Uhr
José Ramón Hernández & Osikán-Experimental Scenic Platform
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Es gibt Themen, die sind im lateinamerikanischen Theater bis heute tabu. Gender und sexuelle Gewalt zählen dazu. Der Regisseur und Schauspieler José Ramón Hernández – einer der spannendsten jungen Theatermacher Kubas – begreift das als Auftrag. Und legt mit BAQUESTRIBOIS ein Stück über schwule männliche Prostitution in Havanna vor, basierend auf langen Recherchen. Das Ergebnis ist dokumentarisch, poetisch, verstörend und bewegend. Wie ein zärtlicher Schlag in die Magengrube.