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Neuer Circus/Tanz | Sa 1. und So. 2.Februar, 20 Uhr
Overhead Project
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Theater ist für Zuschauer, klare Ansichtssache. Im Stück My Body is Your Body der Company Overhead Project wird die Rolle des Betrachters allerdings auf so erhellende Art und Weise befragt, wie man es garantiert noch nicht gesehen hat. Choreograph Tim Behren hat dafür eine Blickarena gebaut. Das Publikum sitzt sich gegenüber, in der Anordnung der „opposing benches“, ähnlich denen des Britischen Parlaments. Und beobachtet das eigene Zuschauen in den Gesichtern der Anderen. Was beginnt, ist ein verblüffendes Spiegel-Spiel mit Blicken, Sichtachsen, Symmetrien. Ein Must-see!
DEUTSCHLANDPREMIERE: Tanz | Fr 7. und Sa 8. Februar, 20 Uhr
Keren Levi / NeverLike + Slagwerk Den Haag
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Körper und Klang organisch zu verschmelzen – das ist ein Lebensthema der israelischen Choreographin Keren Levi. Eines, mit dem sie sich immer wieder auf Neuland wagt. Für UNMUTE führen die beiden drei Tänzer der Company NeverLike und zwei Percussionisten des Ensembles Slagwerk Den Haag zusammen. Die Performer tragen Sensoren am Körper. Und lassen durch ihre Bewegungen eine Partitur entstehen. Als menschliche Musikmaschinen, cyborgs of sound.
Junges Theater | Mi 12., Do 13. und Fr 14. Februar, 20 Uhr
EnsembleARTIG
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1842 erschien Annette von Droste-Hülshoffs Novelle „Die Judenbuche“. Deren Äste bohren sich unbarmherzig durch unsere Gegenwart. Was in ihrem Schatten gedeiht, sind Phänomene von heute. Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit, Ideologien der Ausgrenzung. Das Ensemble ARTIG der Marienschule will nicht schweigend zuschauen. Im „Sittengemälde aus dem gebirgichten Westfalen“ findet die Gruppe Fragen von höchster Dringlichkeit. Und einen Appell, der das Hinhören lohnt: „Leg hin die Waagschal, nimmer dir erlaubt! Laß ruhn den Stein – er trifft dein eignes Haupt!“
Konzertreihe | So 16. Februar, 20 Uhr
KLANGLANDSCHAFTEN
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Zu Gast in unserer Konzertreihe KLANGLANDSCHAFTEN ist dieses Mal das Quintett BKO aus Mali. Die Musiker mit unterschiedlichen ethnischen Backgrounds vereinen die vielen Traditionen ihrer Heimat. Ihre Stücke haben politische Themen. Oder erzählen von Liebe oder der Kunst der Hexerei. Der Rolling Stone schwärmte: „BKO are immensly rough and tough“!
Tanz | Mo 17. und Di. 18.Februar, 20 Uhr
Louise Lecavalier
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Louise Lecavalier, die Power-Performerin, die schon mit Frank Zappa und David Bowie gerockt hat, tritt in ihrem neuen Stück STATIONS an, den Tanz zu erneuern. Schließlich ist es ihr Markenzeichen, sich mit vollem Einsatz von Körper und Seele zu verausgaben. STATIONS beschreibt einen Zyklus in vier Stationen. Als Verweis auf Jahreszeiten, Himmelsrichtungen. Mit Lecavalier als Kraftzentrum und Konstante. Getragen von den Sounds des Jazz-Saxofonisten Colin Stetson entfesselt sie einen Tanz aus purer Neugier.
EUROPAPREMIERE: Tanz | Fr 21. und Sa 22. Februar, 20 Uhr
Olga Pona/ Chelyabinsk Contemporary Dance Theater
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Immer nur durchstarten. Das ist das Tempo der Gegenwart: höher, schneller, weiter. Wir sind Raketenmenschen auf der Reise durch Raum und Zeit, manche mit Ziel, manche ohne. Für diesen Zustand des rasenden Leerlaufs findet die geniale sibirische Choreographin Olga Pona in ihrer jüngsten Produktion RUNNING bewegte Bilder. Und sie schlägt einen radikalen Schritt vor: Einfach mal innehalten. Herausfinden, was wirklich von Bedeutung ist. Worte hören oder sagen, die nicht bloß hohl tönen. Beim Rennen bleibt zuviel auf der Strecke.