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Pumpenhaus-FlagShipStore

Im Pumpenhaus-FlagShipStore gibt es tolle Künstler*innen-Devotionalien und -Preziosen aus dem Pumpenhaus-Kosmos zu erwerben. Die Einnahmen kommen sämtlich Künstler*innen zugute, die Pandemie-bedingt Unterstützung brauchen.
www.p-flagshipstore.de

Corona-Info für Theaterbesucher:innen

  • Bitte erwerben Sie Ihre Platzkarten vorab online. Die entsprechenden Links zu localTicketing finden Sie bei der jeweiligen Veranstaltung. Auch Kolleg:innen und Besitzer:innen der Clubkarte können hier ihre Plätze buchen und vor Ort den Nachweis erbringen.
  • Das Haus öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
  • 3-G-Nachweispflicht (getestet, genesen, vollständig geimpft) beim Einlass.  
  • Die bekannten AHA-Regeln gelten im ganzen Gebäude.
  • Bitte achten Sie darüber hinaus unbedingt auf die Anweisungen des Personals.
 
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fiege_mletzko
Der Planet Trillaphon im Verhältnis zur üblen Sache
Lesung
Do 21. bis Sa 23. Oktober 2021 | 20 Uhr

Der junge Held hat ein Problem: er ist nicht mehr auf der Erde. Warum? Diagnose: Klinische Depression. Was für eine Zäsur. Behandlungsmethode der Wahl: das trizyklische Antidepressivum Tofranil. Ein starkes Mittel. So durchschlagend, dass es ihn auf einen fremden Himmelskörper katapultiert – in die absolute Einsamkeit. Der geniale US-amerikanische Autor David Foster Wallace („Unendlicher Spaß“) hat „Der Planet Trillaphon im Verhältnis zur üblen Sache“ als 22-Jähriger im College-Magazin veröffentlicht. Schon damals weiß er, wovon er schreibt. Foster Wallace findet Bilder für das Unbeschreibliche: den Zustand der akuten Depression. Lakonisch, hochironisch, hundstraurig, böse und herzzerbrechend detailversessen. fiege_mletzko (Debütinszenierung: KEUSCHHEIT UND VERNUNFT) stellen sich nun mit David Foster Wallace die Frage: Wie lassen sich Erfahrungen teilen, die eigentlich unteilbar sind? Wobei das Wichtigste ist: nicht zu schweigen über diese Krankheit. 

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Eko Supriyanto
IBUIBU BELU: Bodies of Borders
Tanz
Sa 30. und So 31. Oktober 2021 | 20 Uhr

Wie können Körper Grenzen überwinden? Die Frage steht im Zentrum von IBU IBU BELU. Die Performance des indonesischen Star-Choreographen Eko Supriyanto (CRY JAILOLO) ist nach langer Lockdown-bedingter Verschiebung endlich wieder im Pumpenhaus zu sehen! Supriyanto – der schon mit Größen wie Peter Sellars und Madonna gearbeitet hat – war dafür zwei Jahre auf Recherche in der Region Belu. Und hat den Likurai studiert. Ein Tanz mit langer Tradition, der mal ein Band zwischen den Menschen in Indonesien und dem benachbarten Ost-Timur gewoben hat. Dort, wo jetzt politische Trennlinien Verwandtschaften durchschneiden. Supriyanto – mit staunenswertem Tiefblick für die Schönheiten und Schattenseiten seiner Heimat gesegnet –, holt den Likurai ins Heute. Lässt die Erinnerungen aufsteigen, die ihm eingeschrieben sind. Und die nun Gestalt annehmen in den Körpern der Tänzer:innen, von denen eine aus Ost-Timor stammt. Gemeinsam fordern sie die Grenzen heraus, in denen sie sich bewegen. 

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Physical Monkey
GAIA – Sane again?
Physical Theatre
Fr 5. und Sa 6. November 2021 | 20 Uhr

„Die Natur ist ein Ereignis, das nie zu Ende geht“. Sagt Merlin Sheldrake, berühmter Biologe und Spezialist für verwobenes Leben. Recht hat der Mann! Sabeth Dannenberg – mit ihrem Solo CAMOUFLAGE jüngst wieder beim Festival Full Spin gefeiert – spürt jetzt ebenfalls Mutter Erde nach. Ihren verborgenen Spektakeln. Inspiriert von der geheimnisvollen Welt der unterirdischen Pilznetzwerke, begibt sich die Künstlerin auf die Suche nach dem besseren Morgen. Der wachsenden Harmonie. Das Publikum wird mitgenommen auf eine überschießend-experimentelle Reise. Verführt mit vertikalen Choreographien am Chinesischen Mast. Und in den Magic-Mushroom-Bann der greifbaren Weltgenesung gezogen! GAIA – SANE AGAIN? ist ein psychedelisch-grotesker Trip zwischen utopischen Zukunftsentwürfen, nüchternen Aussichten, selbstbeschwörenden Optimierungsversuchen, irren Weltrettungsfantasien – und ganz großem Augenzwinkern. Unterhaltsam. Wild wuchernd. Schwerelos! 

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Klanglandschaft Kurdistan
Nizamettin Ariç
Konzert
So 7. November 2021 | 20 Uhr

Der Mann zählt zu den spannendsten kurdischen Künstlern seiner Generation. Als Schauspieler und Regisseur hat Nizamettin Ariç den ersten kurdischsprachigen Langfilm überhaupt geschaffen, „Ein Lied für Beko“ (1993). Als Musiker und Sänger hat er bis heute rund 15 Alben veröffentlicht und zahlreiche Soundtracks komponiert. Ariç – 1980 vor dem Militärputsch in der Türkei nach Berlin geflohen, wo er seitdem lebt – ist darüber hinaus ein begnadeter Multiinstrumentalist. Unter anderem spielt er die Bağlama (Langlaute), die Mey (Kurzoboe) oder die Bilur (Längsflöte). Seine Arrangements bestechen durch eine ungebrochene Experimentierlust. Mit seiner markanten, modulablen Stimme gibt er den Liedern das Unverwechselbare. Was sein Konzert in der Reihe KLANGLANDSCHAFTEN neuerlich beweist. Im Quartett mit Gitarre, Geige und Klavier belebt Nizamettin Ariç die Musik Kurdistans, in die sich Elemente von Jazz und Klassik mischen. Vertrautes und Neues zu verschmelzen – das ist seine große Kunst. 

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Festival “Israel is real”
Kamea Dance Company – RAGE
Tanz
Sa 13. und So 14. November 2021 | 20 Uhr

RAGE (Choreografie: Tamir Ginz) rührt an Urgewalten menschlicher Empfindungen: Wut, Zorn, Rage. 12 Tänzer:innen navigieren durch eine surreale Welt aus Rausch und Raserei. Welche Mauern müssen fallen, wenn die Dämme brechen? Die Kamea Dance Company arbeitet in Beer Sheva, der Hauptstadt der Wüstenregion Negev, und entwickelt sich aktuell zu einer der interessantesten zeitgenössischen Compagnien Israels. Die enge Anbindung an das renommierte Zentrum für zeitgenössischen Tanz Bat-Dor Beer Sheva prägt den Stil und die Ausdruckskraft der Formation. RAGE, kurz vor Beginn der Corona-Krise erarbeitet, eröffnet „Israel is real“ zu Recht: intensiv, waghalsig, virtuos. 

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