Home

Fr. 20.09.2019, 23 Uhr, im CONNY KRAMER
Festival CHINESE REFLECTIONS
Slider
Welche extrem tanzbaren Sounds heute in den Megacities die Boxen füllen, davon geben Vanessa Zheng und CicE Lin einen Geschmack. Die beiden Künstlerinnen sind als internationales DJane-Duo und audiovisuelles Kunstprojekt unterwegs. Und fusionieren auf ziemlich spektakuläre Weise Party mit Performance mit Frauenpower. Unter ihren Bühnennamen Venus + Athena laden Zheng und Lin ihr Publikum zu einem kollektiven Enthemmungsritual ein, das Elektro-Beats und schamanische Rituale versampelt werden, bis der Dancefloor bebt.
WELT-PREMIERE: Sa. 21. und So. 22.09.2019, 20 Uhr
Festival CHINESE REFLECTIONS
Slider
„Destination“ ist der Name von Beijings größter Schwulenbar. Der Choreograph Yang Zhen („Revolution Game“) hat sie mal zusammen mit einem Freund aus Europa besucht. Aus der Reflexion dieser Erfahrung entsteht das Stück DESTINATION. Produziert vom Pumpenhaus mit Zhens Company Rede Virgo. Vier Tänzer – zwei aus China, zwei aus dem Westen – konfrontieren sich mit dem Fremden, das die Grenzen des Eigenen ins Wanken bringt und überführen das Persönliche ins Universelle. Wirbeln kulturelle Codes so gründlich durcheinander, dass Räume für echte Begegnungen entstehen. Was soll schwul überhaupt bedeuten? Orientierung finden müssen da alle.
DEUTSCHLAND-PREMIERE: Fr. 27. und Sa. 28.09.2019, 20 Uhr
Festival CHINESE REFLECTIONS
Slider
Ist chinesisch, wer chinesische Eltern hat? Bestimmt der Pass über die Zugehörigkeit, oder der Wohnsitz? Um die Jahrtausendwende hat sich im chinesischen Diskurs die Vorstellung von der kulturellen Chineseness durchgesetzt. Als Gerüst von Werten, Normen, Traditionen, die dem Einheimischen wie dem Auswanderer eingeschrieben sind. Das Künstler-Duo Xiao Ke und Zi Han spürt dieser Idee nach. Ist die behauptete Chineseness bloß ein Identitätsbollwerk in Zeiten bröckelnder Nationengrenzen? Oder existiert tatsächlich eine globale Gemeinschaft mit kulturellem Band? CHINAME: MADE IN GERMANY – eine Performance über Genregrenzen hinweg.
DEUTSCHLAND-PREMIERE: Fr. 04. und Sa. 05.10.2019, 20 Uhr
Festival CHINESE REFLECTIONS
Slider
Die chinesische Sprache ja steht nicht im Ruf, besonders leicht zugänglich zu sein. Die body language allerdings, die der Choreograph Lian Guodong und die Tänzerin Lei Yan in der Performance I DIDN’T SAY ANYTHING entwickeln, ist zwar auch hochkomplex. Teilt sich aber universell mit, ganz ohne Schriftzeichenkenntnis. Das Solo bricht radikal mit Sehgewohnheiten und Ausdrucksformen. Erzählt von Geworfenheit und verschluckter Stille, irgendwo zwischen Realität und Absurdität. Regisseur Guodong und Performerin Yan, zuhause in Beijing, sind längst unterwegs auf Festivals rund um den Globus. Ganz so klingt ihre Körpersprache hier. Nach weltchinesisch.
Do. 10., Fr. 11., Sa. 12. und So. 13.10.2019, 20 Uhr
Formation Silvia Jedrusiak
Slider
Aufräumen? Überflüssiges entsorgen? Dafür benötigen die Meisten eigentlich professionelle Hilfe. Ist schließlich verdammt schwer zu entscheiden, was weg kann und was Wert hat. In MENSCHENDINGE treten drei Performerinnen und Performer zum großen Kehraus an. Und bleiben doch an den alten Geschichten hängen, die Gegenstände oft in sich tragen. Wobei für jeden ein anderes Ding von Bedeutung ist. Konflikte gibt’s eben immer, wenn Trennungen anstehen. Und die inszeniert Regisseurin Silvia Jedrusiak mit bestens sortiertem Blick für Skurriles, Pathetisches, Tröstendes und dafür, wie viel Spannung im alltäglich gelebten Leben steckt.
Fr. 18., Sa. 19. und So. 20.10.2019 sowie Fr. 08., Sa. 09. und So. 10.11.2019, 20 Uhr
Cactus Junges Theater
Slider
Du bist, was du isst. Also lieber Bulette sein oder Veggie-Burger? Gewissensfragen für den Bio-Menschen. Der kritische Lebensmittelpunkt ist ja längst erreicht. Wir schmeißen Tonnen von Essbaren weg. Und trinken Wasser mit Plastikpartikel-Geschmack. Wo bleibt die Fridays for Food-Bewegung? Cactus Junges Theater hat die große Völlerei jedenfalls satt. Die Tanztheater-Collage ANGERICHTET greift Themen auf, die einem den Magen umdrehen. Konsum, Nachhaltigkeit, globale Zusammenhänge. Nicht zu vergessen: Verantwortung. Klar, da kann ganz schnell Schluss mit dem Genuss sein. Aber flüchtiger Smalltalk beim Abendbrot ist auch keine Lösung.
Do. 24.10.2019, 20 Uhr
Klanglandschaften
Slider
Ihre Musik ist wohl am besten mit „ägäischer Blues“ beschrieben. In den Liedern von Çiğdem Aslan verbinden sich die Volksmusiken Kleinasiens, Griechenlands, des Balkans und der osteuropäischen Roma zu einem ganz eigenen balladesken Sound. Sehnsüchtig, lebenserfahren, leuchtend. Eine Wiedergeburt des Rembetiko, dieser Musik der Entwurzelten und Vertriebenen aus Smyrna. Die international gefeierte Aslan versteht sich auf ihren Konzerten als Botschafterin für die Menschen, die aus den Herkunftsregionen ihrer Lieder emigrieren oder flüchten mussten. Musik kann ein Zuhause sein.