Raimund Hoghe (Düsseldorf) | 36, Avenue Georges Mandel

Tanz | Mi 20.06.2018, 20h

Raimund Hoghe

Düsseldorf
36, Avenue Georges Mandel

Ein Klassiker, wiederentdeckt und von zeitloser ! Mehr als zehn Jahre nach der Entstehung zeigt Raimund Hoghe noch einmal sein furioses Tanzstück „36, Avenue Georges Mandel“. Mit dem wird er in diesem Jahr auch neuerlich beim Festival d’Avignon gastieren. Der Titel bezieht sich auf die letzte Adresse der Maria Callas in Paris. Benannt nach dem Politiker und Résistance-Kämpfer Mandel, der von den Deutschen im Zweiten Weltkrieg hingerichtet wurde. Das ist der Hallraum, in dem Hoghe sich bewegt: Biografien durchmisst er mit Blick auf Geschichte. Die Vergangenheit strahlt bei ihm stets ins Heute. „36, Avenue George Mandel“ ist Hommage und mehr. Natürlich erklingt die Callas – als Carmen, Norma, Tosca. Aber Hoghe versucht nicht, der Diva mit ebenbürtigem Pathos beizukommen. Sondern forscht mit sparsamen Mitteln nach Verwandtschaft zwischen Musik und Tanz. Kunst und Leben. Um Einsamkeit und die Sehnsucht nach Schönheit geht es ihm. Um Traumbilder und was von ihnen bleibt.

Mit Raimund Hoghe und Emmanuel Eggermont, Luca Giacomo Schulte Konzept, Choreografie und Bühne Raimund Hoghe Künstlerische Mitarbeit Luca Giacomo Schulte Licht Amaury Seval, Raimund Hoghe Ton Johannes Sundrup Musik Bellini, Donizetti, Verdi, Spontini, Giordano, Gluck, Massenet, Catalani, Saint-Saëns, Bizet, gesungen von Maria Callas Produktion Hoghe + Schulte GbR Koproduktion Theater im Pumpenhaus, Ganesa Production – Spring Wave / Seoul Contemporary Arts Festival (Korea), Festival d’Avignon, CNDC Angers Mit Unterstützung Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Kunststiftung NRW, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf Dank an agnès b.

www.raimundhoghe.com

14,- € / erm. 9,- €

Compagnie Hervé Koubi | Die Schuld des Tages an die Nacht

Tanz | Sa 16. + So 17.06.2018, 20h

Compagnie Hervé Koubi

Frankreich/Algerien/Burkina Faso
Die Schuld des Tages an die Nacht / Ce Que Le Jour Doit à la Nuit

Der französische Choreograph Hervé Koubi hat erst spät von seinen algerischen Wurzeln erfahren. Mit umso größerer Faszination wirft er sich in „Die Schuld des Tages an die Nacht“ auf die fremd-vertraute Kultur: „Es ist, als käme ein Orientalist aus dem 19. Jahrhundert nach Algerien, um seine Vision vom Orient zu leben“. In Nordafrika hat Koubi zwölf Streetdancer und Hip Hopper gecastet, die nie zuvor auf der Bühne standen. Mit ihnen verwebt er die eigene Geschichte und die titelgebende Novelle von Yasmina Khadra – die vom Nomadisieren eines Mannes zwischen verschiedenen Familien erzählt – zu einem außergewöhnlichen Tanztheaterstück. Okzident prallt auf Orient. Hip Hop trifft kämpferisches Ritual. Die Klänge von Bach mischen sich mit Soufi. Keine Spur von Folklore. Koubi und seine Tänzer lassen die Seele Algeriens glühen. Was bereits Zuschauer rund um die Welt begeistert hat. „Es war eine faszinierend flüssige Kraft in ihren tiefen Flügen und ihrem langsamen Taumeln“, schwärmte die New York Times.

Künstlerischer Leiter/Choreographie Hervé Koubi Administration und choreographische Mitarbeit Guillaume Gabriel Tänzer Hamza Benamar, Lazhar Berrouag, Nasserdine Djarrad, Fayçal Hamlat, Nassim Hendi, Amine Maamar Kouadri, Riad Mendjel, Issa Sanou, Ismail Seddiki, Reda Tghremt, Mustapha Zahrem, Adel Zouba Musik Maxime Bodson,Hamza El Din-Kronos Quartett, Johann-Sebastian Bach, Soufi Lichtdesign Lionel Buzonie Kostüme Guillaume Gabriel

In Koproduktion mit Ballet der Opéra National Du Rhin-Centre National Chorégraphique, Centre Chorégraphique National de Creteil et du Val de Marne-CIE Kafig, Palais des Congrès de Loudéac,Centre Culturel de Vitré,Ballet Preljocaj-Centre Chorégraphique National d´Aix en Provence,Ballet Biarritz-Theirry Malandain-Centre Chorégraphique National Unterstützt von Region Limousin,dem Departement Correze, der Stadt Brive, dem französischen Kulturministerium, der Region PACA, der Stadt Cannes, dem Departement Alpes Maritimes und dem Institut Française für einige der internationalen Tourneen

14,- € / erm. 9,- €

Compagnie Hervé Koubi | Die Schuld des Tages an die Nacht

Tanz | Sa 16. + So 17.06.2018, 20h

Compagnie Hervé Koubi

Frankreich/Algerien/Burkina Faso
Die Schuld des Tages an die Nacht / Ce Que Le Jour Doit à la Nuit

Der französische Choreograph Hervé Koubi hat erst spät von seinen algerischen Wurzeln erfahren. Mit umso größerer Faszination wirft er sich in „Die Schuld des Tages an die Nacht“ auf die fremd-vertraute Kultur: „Es ist, als käme ein Orientalist aus dem 19. Jahrhundert nach Algerien, um seine Vision vom Orient zu leben“. In Nordafrika hat Koubi zwölf Streetdancer und Hip Hopper gecastet, die nie zuvor auf der Bühne standen. Mit ihnen verwebt er die eigene Geschichte und die titelgebende Novelle von Yasmina Khadra – die vom Nomadisieren eines Mannes zwischen verschiedenen Familien erzählt – zu einem außergewöhnlichen Tanztheaterstück. Okzident prallt auf Orient. Hip Hop trifft kämpferisches Ritual. Die Klänge von Bach mischen sich mit Soufi. Keine Spur von Folklore. Koubi und seine Tänzer lassen die Seele Algeriens glühen. Was bereits Zuschauer rund um die Welt begeistert hat. „Es war eine faszinierend flüssige Kraft in ihren tiefen Flügen und ihrem langsamen Taumeln“, schwärmte die New York Times.

Künstlerischer Leiter/Choreographie Hervé Koubi Administration und choreographische Mitarbeit Guillaume Gabriel Tänzer Hamza Benamar, Lazhar Berrouag, Nasserdine Djarrad, Fayçal Hamlat, Nassim Hendi, Amine Maamar Kouadri, Riad Mendjel, Issa Sanou, Ismail Seddiki, Reda Tghremt, Mustapha Zahrem, Adel Zouba Musik Maxime Bodson,Hamza El Din-Kronos Quartett, Johann-Sebastian Bach, Soufi Lichtdesign Lionel Buzonie Kostüme Guillaume Gabriel

In Koproduktion mit Ballet der Opéra National Du Rhin-Centre National Chorégraphique, Centre Chorégraphique National de Creteil et du Val de Marne-CIE Kafig, Palais des Congrès de Loudéac,Centre Culturel de Vitré,Ballet Preljocaj-Centre Chorégraphique National d´Aix en Provence,Ballet Biarritz-Theirry Malandain-Centre Chorégraphique National Unterstützt von Region Limousin,dem Departement Correze, der Stadt Brive, dem französischen Kulturministerium, der Region PACA, der Stadt Cannes, dem Departement Alpes Maritimes und dem Institut Française für einige der internationalen Tourneen

14,- € / erm. 9,- €

Julio César Iglesias Ungo (Kuba) | The hidden door

Tanz | Mi 13. + Do 14.06.2018, 20h

Julio César Iglesias Ungo

Kuba
The hidden door

Man nennt ihn auch den David Lynch des Tanzes. Das Theater des Kubaners Julio César Iglesias Ungo entführt in Kopfwelten, die verwirren, verstören und faszinieren. Schon „Invisible Wires“ – sein Debüt als freischaffender Choreograph – war ein grenzensprengender Trip ins Totenreich. „The Hidden Door“ stößt die Tür zum Albtraum jetzt noch weiter auf. Lockt die Zuschauer wie mit einer Brotkrumenspur in den dunklen Wald. Die Moderatoren einer späten Talkradioshow warten vergebens auf Anrufer. Und beginnen in ihrer Einsamkeit, ein Geschichtengespinst über Verstorbene zu stricken, das schon bald zwischen Realität und Wahn nicht mehr unterscheiden lässt. Iglesias Ungo – vormals Tänzer bei Wim Vandekeybus und Samir Akika – verdichtet diesen Nachtmar zu einer hochenergetischen Physical-Theatre-Fabel über Tod, Verlust und die Sehnsucht nach Erlösung. Musikalisch wieder vom Live-Gitarristen und Sänger Niko Hafkenscheid getragen, der hier auch mit der Laser-Harfe Geisterstimmung schafft. Trauen Sie Ihren Augen nicht!

Konzept, Choreografie Julio César Iglesias Ungo Tanz Alexis Fernandez, Tanja Marin Friojónsdóttir Joel Suarez Gomez, Janis Heldmann, Claudia Iglesias Live-Musik Niko Hafkenscheid Lichtdesign Alfonso Castro Kostüme Julio César Iglesias Ungo Produktionsleitung Susanne Berthold, Sabina Stücker Produktion Julio César Iglesias Ungo Koproduktion tanzhaus nrw, Theater im Pumpenhaus Münster Förderung Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW KULTURsekretariat.

14,- € / erm. 9,- €

Julio César Iglesias Ungo (Kuba) | The hidden door

Tanz | Mi 13. + Do 14.06.2018, 20h

Julio César Iglesias Ungo

Kuba
The hidden door

Man nennt ihn auch den David Lynch des Tanzes. Das Theater des Kubaners Julio César Iglesias Ungo entführt in Kopfwelten, die verwirren, verstören und faszinieren. Schon „Invisible Wires“ – sein Debüt als freischaffender Choreograph – war ein grenzensprengender Trip ins Totenreich. „The Hidden Door“ stößt die Tür zum Albtraum jetzt noch weiter auf. Lockt die Zuschauer wie mit einer Brotkrumenspur in den dunklen Wald. Die Moderatoren einer späten Talkradioshow warten vergebens auf Anrufer. Und beginnen in ihrer Einsamkeit, ein Geschichtengespinst über Verstorbene zu stricken, das schon bald zwischen Realität und Wahn nicht mehr unterscheiden lässt. Iglesias Ungo – vormals Tänzer bei Wim Vandekeybus und Samir Akika – verdichtet diesen Nachtmar zu einer hochenergetischen Physical-Theatre-Fabel über Tod, Verlust und die Sehnsucht nach Erlösung. Musikalisch wieder vom Live-Gitarristen und Sänger Niko Hafkenscheid getragen, der hier auch mit der Laser-Harfe Geisterstimmung schafft. Trauen Sie Ihren Augen nicht!

Konzept, Choreografie Julio César Iglesias Ungo Tanz Alexis Fernandez, Tanja Marin Friojónsdóttir Joel Suarez Gomez, Janis Heldmann, Claudia Iglesias Live-Musik Niko Hafkenscheid Lichtdesign Alfonso Castro Kostüme Julio César Iglesias Ungo Produktionsleitung Susanne Berthold, Sabina Stücker Produktion Julio César Iglesias Ungo Koproduktion tanzhaus nrw, Theater im Pumpenhaus Münster Förderung Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW KULTURsekretariat.

14,- € / erm. 9,- €