12.05.2008 – Helmut Jasny: Warum Sandra Lüpkes Juist verließ

Pressespiegel

 

12.05.2008 – Helmut Jasny
Warum Sandra Lüpkes Juist verließ

MÜNSTER Der Liebe wegen, klar. Warum sonst sollte man den vertrauten Mikrokosmos der Insel Juist gegen die brausende Großstadt Münster eintauschen.

Nein, nein, Johnny Ketzel ist nicht der Neue an Sandra Lüpkes Seite, auch wenn die beiden sich hier verliebt in die Augen schauen. Das ist alles nur gespielt. Die Autorin verließ Juist wegen dem Mann, der Wilsberg Leben einhauchte…
Die Arbeit kann es nicht gewesen sein. Sandra Lüpkes schreibt Bücher, und diese Tätigkeit lässt sich bekanntlich überall ausüben. Sogar in Gievenbeck, wo sie zusammen mit Wilsberg-Erfinder Jürgen Kehrer eine neue Heimat gefunden hat. Und weil das den Münsteraner interessiert, hat Adam Riese sie zu seiner Talkshow ins Pumpenhaus eingeladen.

„Er war noch zu haben…“

Hier erzählte die Krimiautorin, Sängerin und Pastorentochter, wie es dazu kam („Erstens war er noch zu haben…“), und gab bei der Gelegenheit auch einige praktische Tipps für Menschen, die sich von ihrem Partner trennen wollen. Seit Erscheinen ihres Ratgebers „Ich verlasse Dich“ gilt sie nämlich als Spezialistin für so etwas. Bleibt zu hoffen, dass sie auf ihre Kenntnisse so schnell nicht wieder angewiesen ist. In den neuen Mikrokosmos Münster scheint sie sich gut eingelebt zu haben. Jedenfalls zog sie beim Einbürgerungstest den Aasee der Nordsee vor.

Bei Adam Riese auf dem Sofa

Wolfgang Scherbening, besser bekannt unter dem Künstlernamen Johnny Ketzel, treibt sich schon immer in Münster herum. Mit seiner Band „Die Schließer“ hat sich der gelernte Tischler auf deutsche Coverversionen von Johnny Cash spezialisiert. Bei Riese auf dem Sofa erzählt er, wie er 1990 mit seinem Antrag auf Proberäume für lokale Bands eine Ratssitzung stürmte. Dann gibt er seine Münster-Hymne „Das verdammte Nest“ zum besten. Beim Masematte-Test jedoch scheitert er grandios. Aber er scheint die Sache auch nicht richtig ernst zu nehmen.

„Big Balls“

Der gebürtige Essener Carsten Höfer ist einst zum Studium nach Münster gekommen und hat dann als „Frauenversteher“ und „Tagesabschlussgefährte“ die Kabarettbühnen erobert. Eine Kostprobe seines Talents gibt er als Partnersuchender im Internet, wo er aber schon am Passwort scheitert. Sein „Penis“ ist zu kurz. Punkten kann der Patenonkel von zwei Pfauen im Allwetterzoo dann beim Münster-Quiz. Auch wenn er die „Giant Pool Balls“ am Aasee zu „Big Balls“ verballhornt.