12 - 17 Januar: Cactus Junges Theater | Hexenjagd

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Theater | Di 12. bis So 17. Januar | 20 Uhr | Fr 15. Januar mit Gebärdensprachedolmetscher

Cactus Junges Theater

Münster
Hexenjagd

In Salem brennt der Baum. Eine Gruppe junger Frauen ist beim verbotenen Tanzen im Wald erwischt worden. Anno 1692 ein No-Go in der kleinen Frömmler-Gemeinde an der amerikanischen Ostküste. Aus Verzweiflung und Angst vor Strafe schieben die beschuldigten Mädchen die Verantwortung auf teuflische Mächte. Und fangen an, wahllos andere als Hexen zu denunzieren. Was ein ziemlich höllisches Klima schafft. Der Dramatiker Arthur Miller hat aus diesen historisch verbürgten Vorfällen 1953 eins seiner bekanntesten Stücke gemacht. Jetzt nimmt sich Cactus Junges Theater der HEXENJAGD an. Ein transkulturelles 9-köpfiges Ensemble durchleuchtet die Mechanismen der Hetze und den Horror der Paranoia. Überaus heutig. In einem realen Bühnenwald aus Verleumdung, Hysterie und Verfolgung wird Social Distancing im Extrem erfahrbar. Befeuert von der Sehnsucht nach einfachen Antworten in einer komplexen Welt. Wie heißt es so schön? In der Krise suchen die Vernünftigen nach Lösungen. Und die anderen nach Schuldigen.

Es spielen Rouni Eibesh, Paula Iven, Lea Pollmann, Rosali Brouwers, Mustafa Sulaymann, Larissa Kjorthosheva, Marlene Dissmann, Janus Bühl, Anna Liebert Regie Judith Suermann Dramaturgie/Sprecherziehung Sarah Giese Choreographie Emmanuel Edoror Bühne Martina Pott Kostüme Gaby Sogl Licht Felix Heinze PR Rita Roring Grafik/Fotos Erich Saar Regie-Assistenz Emma Ernst

Eine Produktion von Cactus Junges Theater in Koproduktion mit dem Theater im Pumpenhaus in Kooperation mit dem Jugendtheater-Werkstatt e.V.

Gefördert durch kontinuierliche Förderung durch das Kulturamt der Stadt Münster, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Fonds Soziokultur e.V., LAG Soziokulturelle Zentren NRW e.V. + in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Bildung Kultur NRW e.V.

Unterstützt durch Stadtteilauto Carsharing Münster, Cibaria, Soroptimist International, Roadstop GmbH, SuperBioMarkt AG Dank an Andreas Giese

 

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Tickets demnächst erhältlich für folgende Termine:

Dienstag, 12. Januar – 20 Uhr
Mittwoch, 13. Januar – 20 Uhr
Donnerstag, 14. Januar – 20 Uhr
Freitag, 15. Januar – 20 Uhr – mit Gebärdensprachedolmetscher
Samstag, 16. Januar – 20 Uhr
Sonntag, 17. Januar – 20 Uhr

Im Vorverkauf: 11,- Euro / 6,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

22 - 24 Januar: Felix Bürkle / starting point | last order

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Tanz | Fr 22. bis So 24. Januar | 20 Uhr

Felix Bürkle / starting point

Düsseldorf
last order

Das Stück, das Felix Bürkle bekannt gemacht hat, hieß BECKETT, BEER AND CIGARETTES. Ein großer Wurf, von Pina Bausch damals sofort zum Internationalen Tanzfestival NRW eingeladen. Eine geniale Phantasmagorie über Sinnfragen und das Jonglieren mit leeren Flaschen, performt zwischen Bierkisten und Trompetenklängen. Jetzt, gut 12 Jahre später, stellt Bürkle diese weltweit getourte Arbeit auf neue Füße. Der Performer-Choreograph – im Pumpenhaus zuletzt mit seinem Solo SELF-MADE zu sehen – denkt das Verhältnis zwischen Mensch und Objekt weiter, dreht an der Wahrnehmungsschraube. Warum gibt es Dinge? Warum gibt es überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts? Für LAST ORDER versammelt er drei junge Darstellerinnen und Darsteller, den Musiker und Komponisten Moritz Anthes, 400 Bierflaschen, 47 Kisten, einen Tisch und diverse Stühle. Einmal mehr verbinden sich Tanz, Live-Musik und Neuer Zirkus. Und ein Balance-Akt (im wahrsten Sinne!) beginnt, der den Blick auf die Dinge verändert. Und auf uns.

Zum Video-Trailer

 

Konzept und Künstlerische Leitung Felix Bürkle Dramaturgie Christoffer Brekne

Performance  Baptiste Bersoux, Uwe Brauns, Nejma Larichi Komposition / Live-Musik Moritz Anthes Licht Jörn Nettingsmeier Fotografie Oliver Look Video

Christoffer Brekne Produktion Felix Bürkle / starting point Koproduktion Theater im Pumpenhaus in Zusammenarbeit mit Kunst im Hafen, Werft 77, Düsseldorf Förderer Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Konzeptionsförderung Tanz des Landes NRW, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf

 

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Tickets demnächst erhältlich für folgende Termine:

Freitag, 22. Januar – 20 Uhr
Samstag, 23. Januar – 20 Uhr
Sonntag, 24. Januar – 20 Uhr

Im Vorverkauf: 14,- Euro / 9,- Euro ermäßigt zzgl. Gebühr

9 - 11 Februar: Hartmann & Konsorten | GEHEN

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Lesung auf Youtube verfügbar | Di 9. Februar, 12 Uhr, bis Do 11. Februar, 12 Uhr

Hartmann & Konsorten

Münster
GEHEN

Diesem Mann auf dem Fuß zu folgen lohnt sich immer. Thomas Bernhard, österreichischer Dramatiker und Grantel-Genie, prescht mit seiner Geistesschärfe ja bis heute voran. Leuchtendes Beispiel: die 1971 erschienene Erzählung „Gehen“. Eine Exkursion über den Zustand der Welt und das Sinnieren im Laufschritt. „Während ich, bevor Karrer verrückt geworden ist, nur am Mittwoch mit Oehler gegangen bin, gehe ich jetzt, nachdem Karrer verrückt geworden ist, auch am Montag mit Oehler“. So beginnt der namenlose Ich-Erzähler seinen Spazierbericht. Der handelt in fortwährenden Monologen vom Schicksal des in die Psychiatrie eingewiesenen Karrer. Und dem Rustenschacherschen Hosenladen, wo das Irrewerden seinen Anfang nahm. Die Spuren aber führen tiefer: in die Nazizeit, zur Deportation der Wiener Juden. Am 9. Februar wäre Bernhard 90 Jahre alt geworden. Zum Geburtstag laden Hartmann & Konsorten zum großen Geh-Denken ein.

Vorleser/Sprecher Carsten Bender & Pitt Hartmann Dramaturgie Mechtild Janssen Video Sersch Hinkelmann / suki-pix.de Ton Andreas Wilting Kostümberatung Bettina Zumdick

 

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Auf Youtube an folgenden Terminen:

Dienstag, 9. Februar, 12 Uhr bis Donnerstag, 11. Februar, 12 Uhr

Ansehen

18 - 19 Februar: Ensemble ARTIG | The Waiting Room

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LIVE-STREAM / Theater | Do 18. und Fr 19. Februar | 20 Uhr

Ensemble ARTIG

Münster
The Waiting Room

Bin ich bald dran? Kommt der Bus mal endlich? Wann ruft sie bloß zurück? Fragen im Wartestand. Leben ist das, was sich ereignet, während wir der Dinge harren, die da kommen sollen. Dass der Stau sich auflöst, unsere Nummer aufgerufen wird, endlich irgendwas vorangeht. Lauter Dazwischen-Momente. Zwischen Tür und Angel, Vergangenheit und Zukunft, Plan und Tat. Womöglich die wahrhaftigsten Augenblicke überhaupt. Das Ensemble ARTIG – im Pumpenhaus zuletzt mit der bemerkenswert gegenwärtigen Droste-Hülshoff-Inszenierung JUDENBUCHE und der beklemmenden Dystopie TAG 99 zu sehen – widmet sich jetzt dem unsichtbaren Wert dieser Geduldsproben. Schaut auf die Grautöne, die wir sonst nicht wahrnehmen. Und entdeckt den Zauber des erzwungenen Stillstands. Willkommen im Wartezimmer des Lebens. Willkommen im WAITING ROOM.

Zum Youtube-Trailer

 

Es spielen Marie Busch, Tessa Draser, Lena Ebbing, Clara Heuft, Lore Lüdorff, Franziska Marek, Emma Menne, Ziena Müller, Amira Neve, Emma Porsch, Karla Schnieder, Melanie Steuer, Karla Wittkowski Text und Dramaturgie Ensemble Regieassistenz Josy Streil Trailer Lena Ebbing Spielleitung Christian Reick

 

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LIVE-STREAM an folgenden Terminen:

Donnerstag, 18. Februar – 20 Uhr
Freitag, 19. Februar – 20 Uhr

Zugang per E-Mail an artig@mmm.schulbistum.de

17, 19 + 20 Februar: neubau_ AGGREGATE | MANN MÄNNER MÄNNLICH

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Theater | Mittwoch, 17. Februar, Freitag, 19. Februar, und Samstag, 20. Februar | jeweils 20 Uhr

neubau_ AGGREGATE

Münster
MANN MÄNNER MÄNNLICH

Let’s talk about sex! Obwohl – leichter gesagt, als getan. Vor allem, wenn’s um das Erleben von heterosexuellen Männern geht. Denn die sind schweigsam. In der Öffentlichkeit, untereinander, vielleicht auch sich selbst gegenüber. Warum eigentlich? Klar, es herrscht kein Mangel an Genderdebatten. Aber in denen geht es ja meistens um Macht und Missbrauch. Das Rechercheprojekt MANN MÄNNER MÄNNLICH gibt einer anderen Perspektive Raum. Und bringt ein überfälliges Gespräch in Gang. Christian Fries und Silvio Beck haben 17 Interviews mit Hetero-Männern geführt. Haben über Verlangen und Versagensängste, Wünsche und Fantasien, Selbstbefriedigung und das Verhältnis zum eigenen Körper gesprochen. Über Dating-Apps, die Omnipräsenz von Porno und das Erbe der sexuellen Revolutionen. Die Antworten sind so ungewöhnlich offen wie subjektiv. Und haben genau deswegen das Potenzial, gesellschaftliche Debatten anzustoßen. Wenn wir fragen, was „Männlichkeit“ ist, müssen Männer von sich reden. Hier tun sie’s.

Schauspieler David Fischer, Christian Fries, Kai Hufnagel Regie, Textfassung, Musikalische Leitung Christian Fries Ausstattung, Szenographie Silvio Beck.

Eine Produktion von neubau und AGGREGATE Gefördert durch Theater im Pumpenhaus, Kulturamt der Stadt Münster, Stadt Halle und Lotto Sachsen-Anhalt Rechercheförderung Die Recherche wurde gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Die Durchführung der Interviews wurden technisch unterstützt von der Filmwerkstatt Münster

 

 

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25 - 28 Februar: Grüneberg / Kerklau | Denkraum der Utopien

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Eine Performance der Wissenschaften | Do 25. bis So 28. Februar | 20 Uhr

Grüneberg / Kerklau

Münster
Denkraum der Utopien

Das Ziel ist klar: den Kollaps des Planeten verhindern. Die Forderungen von Fridays for Future und anderer Initiativen liegen auf dem Tisch. Schon lange. Und jetzt? DENKRAUM DER UTOPIEN lädt das Publikum dazu ein, Zukunft zu gestalten. Gemeinsam mit einem Pool aus Künstlern, Wissenschaftlerinnen und Klimaaktivisten visionäre Strategien zu entwerfen. Nachzudenken, weiter zu denken. Ist der Gewinn von Verzicht nicht unverzichtbar? Was wäre, wenn die Gesellschaften dieser Erde ihre eigenen Ideen einer klimaneutralen und gerechten Welt verwirklichen würden? Bräuchte es eine weltumspannende Regierung für den großen Wandel – und was kann jeder einzelne tun, um etwas zu verändern? Diese Performance öffnet Räume. Fürs Spielen, Fragen, Handeln. Für neues Wissen und die Kunst der Beteiligung. Eine Arena ohne Horizontgrenzen entsteht, die der Dystopie den Kampf erklärt. Stellen wir die Welt auf den Kopf!

Performance / Expert*innen Leandra Praetzel, Lilith Kuhn, Nicole de Vries, Zuwena Kikoti, Dr. Laura Mae Herzog u.a. Künstlerische Leitung Philip Gregor Grüneberg Choreografie Marcela Ruiz Quintero

Dramaturgie Manfred Kerklau Ausstattung Susanne Kudielka Visual Art Sven Stratmann Sound Design Kai Niggemann Produktionsleitung Helene Ewert Regieassistenz Nina Hecker Grafik Sonja Deffner Pressearbeit neurohr & andrä GbR

Eine Produktion von Grüneberg / Kerklau GbR, in Koproduktion mit Theater im Pumpenhaus Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Kulturamt der Stadt Münster, Fonds Soziokultur – Programm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) „NEUSTART KULTUR“ In Kooperation mit Fridays for Future, Scientists for Future, ZIN – Zentrum für interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung der WWU, Eine Welt Netz NRW Medienpartner taz, die tageszeitung

 

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Verschoben auf Anfang Juli

 

1 - 7 März: bodytalk | Israel is real

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Festival | Mo 1. bis So 7. März

bodytalk

Münster
Israel is real

Dieses Festival präsentiert den state of the art. Und zwar den israelischen. Die Company bodytalk – artist in residence im Pumpenhaus – und die in Köln lebende Choreographin Reut Shemesh zeigen eine Woche lang hochklassigen Tanz mit Nahost-Link. Von bodytalk ist dabei BOMBE SPRICHT zu sehen – dieser Abend aus Sprengkörperperspektive, der zusammen mit dem orthodoxen Ensemble Ka’et aus Jerusalem entstanden ist (und bei der Pumpenhaus-Premiere 2019 heftig gefeiert wurde!). Shemesh bringt ihre starke Arbeit ATARA mit, in der sie die Weltbilder von säkularen und gläubigen jüdischen Frauen gegenüberstellt. Deren Verständnis von Weiblichkeit, Sexualität, Familie. Dazu kommen jede Menge illustrer Gäste: das Duo Niv Sheinfeld und Oren Laor etwa (bei uns schon mit dem bahnbrechenden TWO ROOM APARTMENT zu sehen!), außerdem Kolleginnen und Kollegen wie Ziv Frenkel, Kornelia Lech, Stav Marin, Neta Weiner oder Erez Zohar. Sie alle beglaubigen auf eigene Weise den Festivaltitel: ISRAEL IS REAL.

 

Gäste: bodytalk, Reut Shemesh, Niv & Oren, Kornelia Lech, Erez Zohar, Stav Marin, Neta Weiner, Ziv Frenkel

 

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Verschoben auf 15. – 21.November 2021

 

13 + 14 März: Olga Pona / Chelyabinsk Contemporary Dance Theater | Thumbelina + Carton

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Tanz | Sa 13. + So 14. März | 20 Uhr

Olga Pona / Chelyabinsk Contemporary Dance Theater

Russland
Thumbelina + Carton

Zuletzt hat Olga Pona ja vor allem als fleißige Bestückerin unseres Pumpenhaus-Flagshipstores von sich reden gemacht. Mit original russischen Plakaten ihrer Aufführungen und super warmen Schuhen vom sibirischen Schaf. Es soll darüber aber nicht in Vergessenheit geraten, dass Pona hauptamtlich Choreographin ist. Und zwar eine außergewöhnlich gute. Weswegen wir uns umso mehr freuen, die Künstlerin und ihr Chelyabinsk Contemporary Dance Theater mit gleich zwei Stücken an einem Abend zurück in Münster begrüßen zu dürfen! In der Pumpenhaus-Koproduktion THUMBELINA widmet sich Pona den Märchen, die uns von Kindheit an prägen – bis das Erwachsenenalter und die Realität uns alle Illusionen rauben wollen. Und CARTON – nominiert für den renommierten russischen Theaterpreis „Goldene Maske“ – entwirft eine Welt voll von mysteriösen Menschen in Würfelbüros. Ein Outsider-Kosmos entsteht da, der sich ebenfalls gegen zu viel Wirklichkeit wehrt… Zwei Mal mehr: große Kunst aus dem Südural!

Thumbelina ist der wunderbaren kanadischen Tänzerin Louise Lecavalier gewidmet

Idee, Produktion, Bühnenbild, Soundtrack, Kostüme
Olga Pona Choreografie Olga Pona, Tatiana Kritskaya Tanz Tatiana Kritskaya Musik Franz Liszt, Alexandra Pakhmutova, Soundlandscape Licht Vladimir Karpov Kostümherstellung Elena Kozel Herstellung des Bühnenbildes Nikolay Panafidin, Artem Sushchenko Koproduktion Theater im Pumpenhaus Carton: Idee, Bühnen- und Kostümbild, Musikbearbeitung Olga Pona Choreografie Denis Chernyshov, Dmitry Chegodar, Rafael Timerbakov, Vladislav Morozov, Vladimir Vdovenko, Olga Pona Tanz Vladislav Morozov, Rafael Timerbakov, Dennis Chernyshov, Dmitry Chegodar Musik Sonic Landscape, Arcaik, Arnalds Licht Alexander Skrishnik Kostümherstellung Tamara Kilmetova Herstellung des Bühnenbildes Igor Prokopiev, Artem Sushchenko, Tatyana Sushchenko, Nikolai Panafidin Dieses Tanzstück wurde mit finanzieller Unterstützung der Mikhail Prokhorov Foundation produziert

 

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abgesagt

 

4. April: The Navidsons | Ødipus REC.

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Live-Stream | Musiktheater | 4. April | 20 Uhr

The Navidsons

Schweiz
Ødipus REC.

Erkenntnis? Tricky Sache. Erstens ist sie schwer zu erlangen. Zweitens kann sie schmerzhaft sein. Ödipus wüsste ein Lied davon zu singen. Der bekam ja bekanntlich vom blinden Seher Theresias die Augen geöffnet. Wäre aber wohl lieber unwissend geblieben. Und heute? Wie viel Erkenntnis ist überhaupt noch möglich in einer Welt des Dauerbombardements mit Bildern und Informationen? Wie verblendet sind wir vom ständigen Zuschauen? Das untersucht jetzt die Gruppe The Navidsons um Regisseur Till Wyler von Ballmoos (VOM GÄRTNERN UND TÖTEN) mit dem Musiktheaterstück ØDIPUS REC. Das geht von der Schlüsselbegegnung zwischen dem Königssohn und seinem Antagonisten Theresias Seher aus. Und startet mit dem Mythos zu einer Stationenreise, in deren Zug sich das Theater selbst in seiner ganzen Formenvielfalt spiegelt: Von Monolog über Performance bis zur „Opera seria“. Dem Publikum fällt dabei schließlich die Rolle des antiken Chors zu. Was ein erster Schritt zur Erkenntnis sein könnte.

 

Mit
Michael Taylor (Countertenor) | Thomas Douglas (Schauspiel) | Frederic
Schultze
 (Knabe) | Ensemble LemniscateDaniel Moreira (Musikalische Leitung, Gitarre) |  (Violoncello) Karolina ÖhmanAzra Ramić (Klarinette) | Gilles Grimaître (Klavier) | Miguel Ángel García Martín (Perkussion)

Künstlerische Leitung
The Navidsons: Till Wyler von Ballmoos (Regie) | Ole Hübner (Komposition) Tassilo Tesche (Ausstattung) |  Maria Huber (Dramaturgie)| Maxine Devaud  – Maxinthewood Productions (Produktionsleitung) | Lisa Danulat (Texte)

Eine Produktion von The Navidsons in Koproduktion mit Gare du Nord und Theater im Pumpenhaus Münster, unterstützt von Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung | Ernst Göhner Stiftung | Fondation Nestlé pour l’Art | Kultur Stadt Bern | Swisslos – Kultur Kanton Bern | Burgergemeinde Bern | Schweizerische Interpretenstiftung SIS | Gesellschaft zu Ober-Gerwern | Gesellschaft zu Schuhmachern

 

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Live-Stream 4. April | 20 Uhr

ZUM LIVE-STREAM

5 März: Gabriele Brüning & Manfred Kerklau | ROSA! Mensch sein ist vor allem die Hauptsache

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Lesung / Stream | Fr 5. März | 20 Uhr

Gabriele Brüning & Manfred Kerklau

Münster
ROSA! Mensch sein ist vor allem die Hauptsache

Vor 150 Jahren, am 5. März 1871, wurde Rosa Luxemburg geboren. Im russischen Zamość, heute Polen. In Erinnerung geblieben ist sie nicht nur als einflussreichste Vertreterin der sozialistischen Bewegung Europas. Sondern auch als brillante Theoretikerin, eloquente Agitatorin, furchtlose Kämpferin und emanzipierte Frau in einer männerdominierten Gesellschaft. Gabriele Brüning und Manfred Kerklau möchten der Revolutionärin entsprechend standesgemäß zum Geburtstag gratulieren. Und zeichnen dafür einen Teil ihrer fulminanten Lesung ROSA als Video auf. Die stellt eine wenig bekannte Seite der Ikone vor: ihre Liebe zur Natur. Zum Ausdruck gebracht unter anderem in persönlichen Briefen an die Freundin Sophie Liebknecht. Luxemburg sammelt und presst Pflanzen, schwärmt von Meisen und Pappeln. Und zeigt sich fasziniert vom Wachsen und Vergehen: „Jeder Tag ist wie eine Rose, die geschenkt wurde“.

Entstanden im Rahmen der Werkstatt “Festival der Demokratie” des Stadtensembles Video Sersch Hinkelmann / suki-pix.de Ton Andreas Wilting Förderung im Rahmen der Werkstatt “Festival der Demokratie” des Stadtensembles Gefördert von Kultursekretariat NRW im Rahmen der NEUEN WEGE

 

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Video-Stream am Freitag, 5. März, um 20 Uhr

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