H. Luckmann Performances | …existenziell – gelebte Ungewissheit

 
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H. Luckmann Performances
…existenziell – gelebte Ungewissheit
Performance
Mi 1. Dezember 2021 | 20 Uhr

Alles auf Abstand. Wir begegnen uns als Bildschirmkacheln in der Videokonferenz. Und halten Distanz, wenn wir uns im realen Leben treffen. Das, was Sicherheit schafft, entzieht uns gleichzeitig den Boden. Bringt uns in Rutschen. Ein Gefühl, für das der famose Münsteraner Künstler Helmut Luckmann die Bilder findet, die bewegen. Einmal mehr verbindet er in seiner Performance Live-Art mit Tanz und Musik. Setzt einen schöpferischen Akt in Gang, der mit dem Nichts beginnt. Eine leere Bühne, eine schwarze Tanzfläche, eine weiße Leinwand. Projektionsflächen der Ungewissheit, nach und nach mit Leben gefüllt. Mit Farben, Linien, Scherenschnitten einer Choreographie. Der Maler und die Tänzer treten in den Dialog, Musiker Helmut Buntjer improvisiert und kommentiert. Aus dem Nebeneinander wird ein Miteinander, Hoffnung am Horizont. Alles gut? Alles offen. Das Leben ist ein Fragezeichen.

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Brüning / Kerklau | Rosa! Mensch sein ist vor allem die Hauptsache

 
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Brüning / Kerklau
Rosa! Mensch sein ist vor allem die Hauptsache
Theater
Sa 27. November 2021, 20 Uhr, und So 28. November 2021, 18 Uhr

Rosa Luxemburg. Vor 150 Jahren geboren, vor 102 Jahren ermordet. Aber was weiß man wirklich von ihr? Wir kennen nur Bruchstücke. Das Klischee der roten Revoluzzerin, im Sozialismus vereinnahmt. Luxemburg war mehr. Grandiose Rednerin, Humanistin und Pazifistin, Ruhestörerin, zierliche Person, Gefängnispoetin und Vogelfreundin. Klug, verletzbar, wütend, empathisch, politisch, lebensfroh, humorvoll, mutig, stark. Und eine kompromisslose Verfechterin der Demokratie, selbst unter widrigsten Umständen: „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“. Die Schauspielerin Gabriele Brüning und der Regisseur Manfred Kerklau geben Einblicke in die Welt der Rosa Luxemburg. In ihr Menschsein. Sie blasen den Staub vom Ikonenbild. Und zeigen, wie hochaktuell diese Frau gerade heute ist: in ihrem Plädoyer für die Untrennbarkeit von Freiheit und Gleichheit, Selbstbestimmung und Solidarität, Mitgefühl und helfender Tat. Ein großer Mensch wird begreifbar.

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Klanglandschaft Westafrika | Kandara Diebaté & Nomad

 
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Klanglandschaft
Kandara Diebaté & Nomad
Konzert
Mi 24. November 2021 | 20 Uhr

Kandara Diebaté ist der Spross einer bedeutenden westafrikanischen Griot-Familie. Die hat auch Stars wie Toumani oder Sidiki Diabaté hervorgebracht. Griots – das sind die fahrenden Musiker und Geschichtenerzähler, die mit ihrer Kunst einen Schatz an Wissen weitergeben. Als Sohn des Kora-Virtuosen Boubacar Diabaté im Senegal geboren, hat Kandara ebenfalls früh die Harfenlaute erlernt, auch die Djembe, die afrikanische Bechertrommel. Er steht in langer Tradition. Schreibt und singt aber über Themen von heute: Die Spannung zwischen Erbe und Moderne. Die Chancen und Risiken für die vielfältigen kulturellen Identitäten Afrikas. Mit seiner Band Nomad, in der Musiker:innen aus Senegal, Gambia, Guinea, Mali, Kongo und Deutschland zusammenkommen, ist Diebaté jetzt im Pumpenhaus zu erleben. Live verbinden sich Griot-Lieder mit eigenen Kompositionen. Die Fusion westafrikanischer Rhythmen wird befeuert von Funk- und Jazz-Momenten. Explosiv, perkussiv, melodiös – und immer mitreißend.

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Festival “Israel is real” | Nir de Volff/TOTAL BRUTAL – Come as you are #Teil 2

 
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Festival “Israel is real”
Nir de Volff/TOTAL BRUTAL – Come as you are #Teil 2
Tanz
So 21. November 2021 | 20 Uhr

Was macht die Zeit mit unseren Träumen, Bedürfnissen, Verlusten? Welche Kapitel werden neu-, um-, fortgeschrieben, welche gelöscht? Come as you are # Teil 2 ist die Fortsetzung einer laufenden Recherche zur Kulturanpassung syrischer Tänzer in der deutschen Tanzlandschaft, fünf Jahre nach ihrer Ankunft. Können sie die Geschichte ihres Körpers, ihres Erbes ablegen und neu beginnen, eine neue Identität aufbauen und all den Erwartungen entgegentreten? Inmitten aller Imperative: Wollen sie das? Nir de Volffs berührend persönliche Choreografie gibt dem inneren Kampf seiner Tänzer Gestalt, der zwischen Identitäten und Realitäten zündelt und dem Ringen um ihr Selbst Raum gibt.

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Festival “Israel is real” | Tomer Zirklevitch – Auf Wiedersehen

 
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Festival “Israel is real”
Tomer Zirklevitch – Auf Wiedersehen
Tanz
Mo 22. November 2021 | 20 Uhr

Auf einer leeren Theaterbühne findet sie statt – die unwiderstehliche Begegnung zwischen einer Frau und ihrem Publikum. Michal Hirsch ist Schauspielerin, Tänzerin, Ehefrau, Mutter. Anhand eines Geflechts aus persönlichen Geschichten ihrer Figur schlüpft sie in die verschiedenen Rollen, die ihr ein bewegtes Leben zugewiesen hat. Auf der Suche nach Zugehörigkeit und Freiheit, Identität und Unabhängigkeit, Liebe, Entblößung, Moral füllt sie den Raum zwischen sich und den Zuschauenden und stellt mit starken Worten und körperlicher Hingabe klar: Ich komme nicht zurück, ich beginne neu!

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Festival “Israel is real” | Stav/Neta – Mejinik

 
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Festival “Israel is real”
Stav/Neta – Mejinik
Tanz
Sa 20. November 2021 | 20 Uhr

Der preisgekrönte Abend von Stav Marin und Neta Weiner dringt auf schmerzliche und gewitzte Weise in den Kern familiärer Beziehungen ein. Mit dem Performer Benjamin David Eldar betreten sie das Schlachtfeld geschwisterlicher Verhältnisse, einen Raum aus Abhängigkeit, Loyalität, Kooperation und Konkurrenz. Stimme, Körper, Text brodeln zu einem Kampf auf Leben und Tod herauf – mit bestürmender Intensität. MEJINIK ist bewegend intim, mutig und herzzerreißend persönlich. Vor drei Jahren gastierten Stav Marin und Neta Weiner mit dem ebenfalls preisgekrönten MESSER erstmals im Theater im Pumpenhaus.

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Festival “Israel is real” | Ziv Frenkel – encoding decoding

 
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Festival “Israel is real”
Ziv Frenkel – encoding decoding
Tanz
Fr 19. November 2021 | 20 Uhr

Im Zentrum der Performance encoding decoding steht das Erinnern. Der Akt des Gehens ist Ausgangspunkt der Choreografie und übersetzt das Erinnern in einen körperlichen Prozess. Die Filminstallation „1001 Lights“ von Mouvement Perpétuel Montréal umrahmt den Erinnerungsprozess und schafft den Resonanzraum für eine intensive, persönliche Auseinandersetzung mit einem prägnanten Teil der jüdischen Kultur: Das wöchentliche Ritual des Entzündens einer Kerze zum Schabbat, das den Frauen obliegt. Ein Augenblick der Besinnung, um Neues zu schaffen.

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Festival “Israel is real” | Ruby Edelman – VR-Project Dance/MASH

 
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Festival “Israel is real”
Ruby Edelman – VR-Project Dance/MASH
VR-Projekt
Fr 19. November 2021 | ab 18 Uhr

Im Rahmen seines Projektes “Dance/Mash” stellt Ruby Edelman, Gründer und Leiter vom Machol Shalem Dance House und der Jerusalem International Dance Week VRDance vor: VR (virtuelle Realität) und AR (augmented / erweiterte Realität) sind mehr als Spielzeuge in der Tanzwelt.

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Festival “Israel is real” | Niv & Oren – Art Attack

 
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Festival “Israel is real”
Niv & Oren – Art Attack
Tanz
Do 18. November 2021 | 20 Uhr

ART ATTACK feiert den Tanz, die Musik und die großen Song-Texte der 80er Jahre, als New Wave und Post Punk den Soundtrack zum Aufschrei jener Generation lieferten, die sich inmitten politischer, wirtschaftlicher und kultureller Turbulenzen befand. Bands wie The Smiths und New Order waren von den großen Kunstmanifesten des 20. Jahrhunderts geprägt. Intellektualität und Popmusik griffen in monumentalen Songs ineinander, die Alternativen zur bestehenden Ordnung forderten. Um zu diesen Quellen zurückzukehren, schwimmen Niv & Oren leidenschaftlich gegen den aktuellen mainstream. Um sich selbst und ihr Publikum an die Kraft der Kunst zu erinnern, zu bewegen und Gemeinschaft zu schaffen.

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Festival “Israel is real” | Erez Zohar & Kornelia Lech – Polarized + Niv & Oren – Big Mouth

 
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Festival “Israel is real”
Erez Zohar & Kornelia Lech – Polarized + Niv & Oren – Big Mouth
Tanz
Mi 17. November 2021 | 20 Uhr

Doppelvorstellung im Rahmen des Festivals “Israel is real”: Seit sieben Jahren sind Kornelia und Erez ein Paar und bilden mit ihrer passablen Karriere in der Tanzwelt eigentlich ein typisches mixed couple. Warum hat es so lange gedauert, bis sie sich reif für ihr erstes gemeinsames Stück fühlen? Haben sie Angst, sich doch ähnlicher zu sein als sie glauben? Welturaufführung. Danach erwartet die Zuschauer:innen die Erfolgsproduktion der beiden Tänzer/Choreografen Niv Sheinfeld & Oren Laor “Big Mouth”. Gemeinsam mit Keren Levi beschreiten sie den schmerzhaften Raum, der zwischen ihrem Drang nach Individualität und dem Wunsch nach Konformität liegt: Drei Figuren verstricken sich zu einem endlosen Marsch, fädeln traditionelle israelische Tänze hinein und suchen nach Zugehörigkeit, Abgrenzung, nach Freiheit. Ihr hypnotisches Charisma konfrontiert das Publikum mit unbeantworteten gesellschaftlichen und politischen Fragen.

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