Raimund Hoghe (Düsseldorf/Brüssel): Sarah, Vincent et moi

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Deutsche Erstaufführung /Sondergastspiel Tanz
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Er ist der große Einzelgänger in der deutschen Tanzszene: Raimund Hoghe. Zuerst bekannt geworden durch seine langjährige Arbeit als Dramaturg von Pina Bausch, begann er in den 90er Jahren, sich als Tänzer und Choreograph seine Stücke quasi auf den eigenen Leib zu schreiben. Mit diesen solistischen Arbeiten feiert er im Ausland seit Jahren Erfolge, in Deutschland hingegen wurden sie kaum zur Kenntnis genommen. Das beginnt sich zu ändern.

Im Jahr 2001 wurde er mit dem deutschen Tanzproduzentenpreis ausgezeichnet und seine jüngste Arbeit, am 31. Januar 2002 in Brüssel uraufgeführt, wurde in der FAZ gefeiert. Aus gutem Grund: In Sarah, Vincent et moi treffen drei so unterschiedliche Tänzerpersönlichkeiten aufeinander, wie sie selten gemeinsam auf einer Tanzbühne zu finden sind. Die Kanadierin Sarah Chase (im Juni auf dem Festival “Theater der Welt“ mit einem Solo zu sehen), Vincent Dunoyer, der zehn Jahre lang als Protagonist in Anne Teresa de Keersmaekers Truppe Rosas tanzte und Raimund Hoghe. Es ist eine selten schöne und stringente Arbeit. Gerald Siegmund schreibt in der FAZ vom 12. Febr. 2002: “Hoghe betreibt Choreographie im ursprünglichen Sinn des Wortes: als Schreiben mit Be- wegung, die auf dem leeren Blatt Papier der Bühne ihre Spuren und Wegzeichen hinterlässt. Sein neues Stück erzählt von der Begegnung mit Menschen, vom Wunsch der Annäherung, der Berührung und den unterschiedlichen Formen des Begehrens, die dies möglich oder unmöglich machen.“

Das Theater im Pumpenhaus präsentiert Sarah, Vincent et moi als deutsche Erstaufführung.

Konzept & Regie:  Raimund Hoghe in Zusammenarbeit mit Luca Giacomo Schulte
Tanz & Choreografie:  Sarah Chase, Vicent Dunoyer, Raimund Hoghe
Text:  Sarah Chase
Licht Design:  Raimund Hoghe, Herman Vendericks
Sound:  Patrick Buret, Frank Strätker
Musik:  Peggy Lee, Jimmy Scott, Gigliola Cinquetti, Carlos Cardel, Dalida, Maria Callas, Mina, Chavela Vargas, Bobby Gentry, Deng Bai Ying, Shigeru Unebayashi, Tschaikowsky, Seji Osawa u.a.
Eine Co-Produktion von Raimund Hoghe und dem Theater im Pumpenhaus, dem Kaaitheater, Le Quarz (Brest), Festival TANZtheater INTERNATIONAL (Hannover), Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt) in Zusammenarbeit mit der Groupe Kam Lai (Paris).
Mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Kunst und Kultur des Landes Nordrhein- Westfalen und dem Uitwisselingsproject Vlaanderen – Nordrhein-Westfalen.