Herz und Mund (MS / Berlin) – Das Leben der Bohème

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Schauspiel
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Herz und Mund haben nach den Glorreichen Sieben wieder einen Film auf die Bühne gebracht. Im Leben der Bohème unterwandern Kaurismäkis Helden die unbarm- herzige Wirklichkeit ebenso kreativ wie komisch. Über diese Kunst des Lebens und des Über- lebens schreibt die Presse: »Im- provisation und Illusion sind auch die Grundlagen der gelungenen In- szenierung… So wird allerlei auf der Bühne verteiltes Mobiliar jeweils zu Wohnungen, Bars, einer Disco, einem Polizeirevier, einem Stadt- park, einem Auto… Das Ganze ist ein Spiel mit der Illusion und dabei gleichzeitig völlig offen. Es fordert die Phantasie des Publikums und bricht sie immer wieder. Und es reflektiert zugleich das Bohème- Klischee.« (Marcus Termeer, taz NRW, 02/06) »Faszinierend ist vor allem die unbeschwerte Art, mit der die Darsteller Glanz in die ärmliche Pariser Mansardenwelt bringen. Trotz deutlich ironischer Unter- töne sind Akteure am Werk, die sich mit ihren Rollen iden- tifizieren. Damit setzen sie der rationalen Bürgerwelt eine zwar romantische aber auch durchaus nachvollziehbare Alternative ent- gegen, der auch das traurige Ende nichts anhaben kann.« (Helmut Jasny, MZ 02/06)

12,- € / 9,- €

ES SPIELEN Harald Redmer, Philipp Sebastian, Susanne Burkhard, Markus Frank, Hendrik Pape, Cornelia Kupferschmid
REGIE Andre Sebastian
AUSSTATTUNG Sonja M. Welp
MUSIK Kai Niggemann
DRAMATURGIE Barbara Kastner
REGIEASSISTENZ Britta Hollmann
TECHNISCHE LEITUNG Volker Sippel
NACH DEM ROMAN VON Henri Murger
AUS DEM FINNISCHEN VON Angela Plöger
EINE PRODUKTION VON Herz und Mund (Münster) und Zuckerhut (Berlin) 
GEFÖRDERT DURCH das Kulturamt der Stadt Mün- ster, die Kunststiftung NRW

Herz und Mund (MS / Berlin) – Das Leben der Bohème

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Schauspiel
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Herz und Mund haben nach den Glorreichen Sieben wieder einen Film auf die Bühne gebracht. Im Leben der Bohème unterwandern Kaurismäkis Helden die unbarm- herzige Wirklichkeit ebenso kreativ wie komisch. Über diese Kunst des Lebens und des Über- lebens schreibt die Presse: »Im- provisation und Illusion sind auch die Grundlagen der gelungenen In- szenierung… So wird allerlei auf der Bühne verteiltes Mobiliar jeweils zu Wohnungen, Bars, einer Disco, einem Polizeirevier, einem Stadt- park, einem Auto… Das Ganze ist ein Spiel mit der Illusion und dabei gleichzeitig völlig offen. Es fordert die Phantasie des Publikums und bricht sie immer wieder. Und es reflektiert zugleich das Bohème- Klischee.« (Marcus Termeer, taz NRW, 02/06) »Faszinierend ist vor allem die unbeschwerte Art, mit der die Darsteller Glanz in die ärmliche Pariser Mansardenwelt bringen. Trotz deutlich ironischer Unter- töne sind Akteure am Werk, die sich mit ihren Rollen iden- tifizieren. Damit setzen sie der rationalen Bürgerwelt eine zwar romantische aber auch durchaus nachvollziehbare Alternative ent- gegen, der auch das traurige Ende nichts anhaben kann.« (Helmut Jasny, MZ 02/06)

12,- € / 9,- €

ES SPIELEN Harald Redmer, Philipp Sebastian, Susanne Burkhard, Markus Frank, Hendrik Pape, Cornelia Kupferschmid
REGIE Andre Sebastian
AUSSTATTUNG Sonja M. Welp
MUSIK Kai Niggemann
DRAMATURGIE Barbara Kastner
REGIEASSISTENZ Britta Hollmann
TECHNISCHE LEITUNG Volker Sippel
NACH DEM ROMAN VON Henri Murger
AUS DEM FINNISCHEN VON Angela Plöger
EINE PRODUKTION VON Herz und Mund (Münster) und Zuckerhut (Berlin) 
GEFÖRDERT DURCH das Kulturamt der Stadt Mün- ster, die Kunststiftung NRW

29.03.2006 – «Die Geliebte Stimme» von Jean Cocteau (Sursum Corda)

PRESSESPIEGEL

29.03.2006 –
Pressestimmen: «Die Geliebte Stimme» von Jean Cocteau (Sursum Corda)

„Beate Reker fasziniert in der Rolle der verlassenen Frau… und entwickelt unter der Regie von Martin Jürgens ein feines Gespür für den Schmerz und die Demütigung, die zurückbleiben…“ (Helmut Jasny in der Münsterschen Zeitung, 24.03.06)

„Thema ist auch die körperliche Nicht-Mehr-Verfügbarkeit des Geliebten, die so das Telefon zum Fetisch werden läßt… Beate Reker brilliert dabei in der Rolle der nicht mehr jungen Frau zwischen Verlustangst, Sarkasmus, Verzweiflung und ‚Vernunft’ inmitten der auch materiellen Trümmer der Beziehung…“ (Markus Termeer in der TAZ, 24.03.06)

29.03.2006 – Westfälische Nachrichten. Le Cadeau: Das Geschenk.

PRESSESPIEGEL

29.03.2006 – Westfälische Nachrichten
Le Cadeau: Das Geschenk.

Münster. Ein Hund liegt auf der Bühne. Er heißt Pinky und wurde als Geschenk nach Afrika geschickt. Aber braucht man in Afrika Hunde? Und ist es eklig, wenn die Menschen dort das mitgeschickte Hundefutter einfach selbst essen? Diese und andere Fragen werden in „Le cadeau: das Geschenk“ gestellt – beantworten muss sie der Zuschauer selbst, und viele werden auf dem Rückweg vom Pumpenhaus darüber nachgedacht haben. Nach einer fulminanten Premiere bei der RuhrTriennale 2005 war nun die kongolesisch- deutsch-französische Koproduktion als einmaliges Gastspiel auch in Münster zu erleben. So exotisch wie die Herkunft sind auch der Inhalt und die Medien, mit denen gearbeitet wird. Neben den sechs Schauspielern spielen Marionetten eine nicht unwichtige Rolle – Pinky ist ebenfalls eine der Strippen gesteuerten Holzpuppen, lebensecht hüpft und tollt er über die Bühne. Auch die Dialoge sind alles andere als herkömmlich, die Übersetzung der teilweise französischen und lingalischen Dialoge geschieht auf der Bühne als Teil der Handlung, witzig und mit Augenzwinkern. „Das Geschenk“ ist eine Satire auf das Kolonialherren-Denken Europas; Kritik, die es in sich hat. Es wird eine kleine Geschichte über eine französische Prinzessin und ihren afrikanischen Brieffreund erzählt. Sie schenkt ihm zum Geburtstag per Post einen Hund, und er weiß nicht, wie er ihn ernähren soll, hat er doch selbst kaum zu Essen. Zwischendurch schaltet sich eine selbst ernannte Expertenrunde in die Erzählung ein, und erörtert die Handlung. Diese Diskutanten halten den eigentlich Hohlspiegel in der Hand: Eine Strickjacken-Ethnologin, die afrikanische Spiritualität wirtschaftlich nutzen möchte, übersetzt den flammenden Unabhängigkeitsappell einer Afrikanerin, wird dann jedoch unterbrochen, weil man ja den Klang der fremden Sprache gerne ohne Zwischentöne genießen möchte. Wenn die französische Königin dann noch in die nickende Runde die Lage beurteilt, bleibt bei den Worten „Als wir noch Kolonien hatten, liefen die Sozialsysteme wunderbar!“ manches Lachen kratzend im Halse stecken. Satire, die ins Schwarze trifft – nichts ärgert mehr.

29.03.2006 – Münster Connection aus der Filmwerkstatt

PRESSESPIEGEL

29.03.2006 –
Münster Connection aus der Filmwerkstatt

Sie sind kurios, bizarr, voller künstlerischem Anspruch oder einfach ein Urlaubsmitschnitt: Die Filme der Münster Connection haben Klasse. Alle elf Streifen junger Filmemacher aus der Region, die jetzt von der Filmwerkstatt im Pumpenhaus auf die Leinwand gebracht wurden. Als eine Fortsetzung des Filmfestivals 2005 im Kino Stadt New York gedacht, ist es mehr geworden, als schlichte Nachwehen des großen Bruders mit internationalen Gästen: In den jungen Köpfen aus Münster steckt Potenzial. Es sind Filme wie Revue von Sven Stratmann, die beeindrucken. Das Thema Sprache umspielt er in seinem schwarz-weißen Kurzfilm, ohne vieler Worte zu bedürfen. Hier lernen sich zwei in einem Café kennen, schnell lieben, doch dann weicht dem persönlichen Kontakt gesprochener Text auf einer Kassette. Das Paar spricht sich auf Band und geht mit großen Kopfhörern durchs Leben. Aus den Lautsprecherboxen kommt kein Ton. Rückfahrt heißt der Film von Paula Lichte, die Alkohol und Autofahrt kritisch in einen spielerischen Unfalltraum verwandelt, in dem sie den Kippschalter zwischen Realität und Vision umlegt. Protagonist Lars feiert Party mit seinen Freunden alle sind betrunken. Seine Freundin tanzt auf der Tanzfläche und winkt ihn herüber. Ein Traum beginnt: Lars lässt seine Freundin sitzen und fährt mit seinen trunkenen Freunden nach Hause. Auf der Landstraße gibt es einen schweren Unfall, Lars rinnt Blut aus dem Mund. Die Realität beginnt: Auf der Party winkt seine Freundin ihn herüber, er folgt ihr. Alle fahren nach Hause. Sie ist es, die den Fahrer warnt und den Unfall verhindert. Das Publikum im völlig überfüllten Pumpenhaus ist begeistert, zollt den Nachwuchs-Regisseuren reichlich Beifall. Oscar Stiebitz benötigte für seinen Film Promenaden kein Drehbuch. Er schwang sich aufs Rad, kurvte auf der Promenade um die Stadt. Der Zuschauer erlebt Wetterwechsel, eine rasante Fahrt zwischen Fußgängern und psychedelische Münster-Ansichten in grelle Farben. Humor gibts auch. Stefan Kreis setzt auf die Pointe: Take the money and run heißt sein Kurzfilm über eine Geldbörse, die nach einem Diebstahl dreimal den Besitzer wechselt, bevor sie durch Zufall wieder beim Eigentümer landet. Die Film-Abspanne verraten, wie eng verbunden die Münster Connection ist. Filmemacher tauchen als Regieassistenten oder Kameramann wieder auf.Sven Betting Freitag, 24. Februar 2006 | Quelle: Westfälische Nachrichten (Münster)