Fundbureau.org (MS) – Kein Ort. Nirgends

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Schauspiel
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nach einer Erzählung von Christa Wolf 

Die allerletzten Aufführungen 

Ein Treffen, das nie stattgefundenen hat, jährt sich 2004 zum zweihundertsten Mal: Zwei von ihrer Zeit verkannte, ihrer Zeit vorauseilende, an ihrer Zeit und den Verhältnissen verzweifelnde Dichter begegnen sich: Karoline von Günderrode und Heinrich von Kleist. 

In ihrer Erzählung »Kein Ort. Nirgends« formt Christa Wolf aus Briefen und Texten von und an Günderrode und Kleist bei diesem erwünschten Treffen die Wesen zweier Menschen, die an ihrer Unbedingtheit, ihrem Anspruch nach Wahrhaftigkeit scheitern müssen. 

Zwei Menschen, die sich so nah waren in ihrer Todesnähe und ihrer Unfähigkeit, sich der allgemeinen Oberflächlichkeit anzupassen. Die sich hätten anvertrauen sollen. 

Bei einer Teegesellschaft im Haus der Brentanos in Winkel am Rhein dürfen Kleist und Günderrode zu einander kommen, ein jeder sich dem anderen öffnen. Geheimnisse entdecken, verstanden werden. Ein kurzer Moment der Preisgabe, des Glücks. 

In seiner Bearbeitung hat Jan-Christoph Hassel »Kein Ort. Nirgends« zu einem intimen Kammerspiel für zwei Schauspieler und eine Leinwand verdichtet. 

»Kein Ort. Nirgends habe ich 1977 geschrieben. Das war in einer Zeit, da ich mich selbst veranlasst sah, die Voraussetzungen von Scheitern zu untersuchen, den Zusammenhang von gesellschaftlicher Verzweiflung und Scheitern in der Literatur. Ich hab damals stark mit dem Gefühl gelebt, mit dem Rücken zur Wand zu stehen und keinen richtigen Schritt tun zu können.« 

Christa Wolf, 1982

11,- € / 9,- €
 
ES SPIELEN Karola Maria Niederhuber, Gian-Philip Andreas, Marcell Kaiser, Dirk Rademacher, Zeha Schröder, Charlotte Stemmer 
TEXTBEARBEITUNG & REGIE Jan-Christoph Hassel
DRAMATURGISCHE BERATUNG Elke Maul 
BÜHNENBILD Jan-Christoph Hassel, David Kluge, Ullrich Metzger 
KOSTÜME Claudia Held
VIDEOGESTALTUNG Jan-Christoph Hassel, Till Nachtmann 
GRAFIK David Kluge

Fundbureau.org (MS) – Kein Ort. Nirgends

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Schauspiel
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nach einer Erzählung von Christa Wolf 

Die allerletzten Aufführungen 

Ein Treffen, das nie stattgefundenen hat, jährt sich 2004 zum zweihundertsten Mal: Zwei von ihrer Zeit verkannte, ihrer Zeit vorauseilende, an ihrer Zeit und den Verhältnissen verzweifelnde Dichter begegnen sich: Karoline von Günderrode und Heinrich von Kleist. 

In ihrer Erzählung »Kein Ort. Nirgends« formt Christa Wolf aus Briefen und Texten von und an Günderrode und Kleist bei diesem erwünschten Treffen die Wesen zweier Menschen, die an ihrer Unbedingtheit, ihrem Anspruch nach Wahrhaftigkeit scheitern müssen. 

Zwei Menschen, die sich so nah waren in ihrer Todesnähe und ihrer Unfähigkeit, sich der allgemeinen Oberflächlichkeit anzupassen. Die sich hätten anvertrauen sollen. 

Bei einer Teegesellschaft im Haus der Brentanos in Winkel am Rhein dürfen Kleist und Günderrode zu einander kommen, ein jeder sich dem anderen öffnen. Geheimnisse entdecken, verstanden werden. Ein kurzer Moment der Preisgabe, des Glücks. 

In seiner Bearbeitung hat Jan-Christoph Hassel »Kein Ort. Nirgends« zu einem intimen Kammerspiel für zwei Schauspieler und eine Leinwand verdichtet. 

»Kein Ort. Nirgends habe ich 1977 geschrieben. Das war in einer Zeit, da ich mich selbst veranlasst sah, die Voraussetzungen von Scheitern zu untersuchen, den Zusammenhang von gesellschaftlicher Verzweiflung und Scheitern in der Literatur. Ich hab damals stark mit dem Gefühl gelebt, mit dem Rücken zur Wand zu stehen und keinen richtigen Schritt tun zu können.« 

Christa Wolf, 1982

11,- € / 9,- €
 
ES SPIELEN Karola Maria Niederhuber, Gian-Philip Andreas, Marcell Kaiser, Dirk Rademacher, Zeha Schröder, Charlotte Stemmer 
TEXTBEARBEITUNG & REGIE Jan-Christoph Hassel
DRAMATURGISCHE BERATUNG Elke Maul 
BÜHNENBILD Jan-Christoph Hassel, David Kluge, Ullrich Metzger 
KOSTÜME Claudia Held
VIDEOGESTALTUNG Jan-Christoph Hassel, Till Nachtmann 
GRAFIK David Kluge

Kulturfabrik Kampnagel (Hamburg) – Ritzen

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Junges Theater
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Zum Abschluss des ersten Aufführungs-Sets von Fragile präsentiert das Pumpenhaus eine der wichtigen Jugendtheater-Produktionen von Kampnagel. 

Die Inszenierung Ritzen erzählt aus der beängstigenden Erlebniswelt eines jungen Mädchens. Die Jugendliche schneidet sich mit dem Rasiermesser die Haut auf und überträgt den Akt der Selbstverletzung mit einer Web-Cam ins Internet. Ein verzweifelter Hilfeschrei nach Liebe, Anerkennung und Freiheit. Das Stück von Walter Kohl ist poetisch und präzise. Es entwirft das intensive Szenario einer menschenfeindlichen Welt, in der die Kommunikation von Mensch zu Mensch nicht mehr hoch im Kurs steht. 

Der Regisseur Branko Simic erhielt für seine Inszenierung mit der 18-jährigen Schauspielerin Gloria Brillowska den Nachwuchspreis für Theaterregie der Hamburgischen Kulturstiftung.

9,- € / 6,- €
 
ES SPIELEN Gloria Brillowska
TEXT Walter Kohl 
REGIE Branco Simic
DRAMATURGIE Eva Maria Stüting 
TECHNIK Adnan Softic
EINE PRODUKTION VON Kampnagel Hamburg. Die Aufführung im Pumpenhaus wird
UNTERSTÜTZT VON Cactus Junges Theater und dem Frauenbüro der Stadt Münster

Cactus Junges Theater (MS) – Fragile

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Junges Theater
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Krankheit? Zerbrechlichkeit? Tod? Sind das Tabuthemen? Nicht für Barbara Kemmler und ihre jugendlichen Schauspieler von Cactus. 

Ohne Scheu und mit Sinn für Komik in den richtigen Momenten wagt sich Münsters preisgekröntes Jugendtheater an »heiße Eisen« und begeistert damit Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. In der neuen Produktion mit Live-Musik spielen zwölf junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren zum Thema der physischen Verletztlichkeit, die mit der seelischen eng verknüpft ist. Die mutigen Bekenntnisse kranker Kinder und Jugendlicher der Helen-Keller-Schule sind in die Texte der Mitwirkenden eingeflossen. 

Auf der Bühne entwickelt sich ein beeindruckender Gegenentwurf zu der Sprachlosigkeit Gesunder, die Angst vor unbequemen Fragen haben. Zu Live-Musik, Gesang und Tanz geht’s dabei ganz schön verrückt zu.

11,- € / 6,50 €
 
REGIE UND KÜNSTLERISCHE LEITUNG Barbara Kemmler
MUSIKALISCHE LEITUNG Hugo Germán Gaido 
MUSIK Hugo Germán Gaido, Helmut Buntjer 
KÖRPERARBEIT Josef Exeler
DRAMATURGIE Katharina Viebrock 
BÜHNENBILD Alain Henri Unsenos
KOSTÜME Bettina Zumdick
REGIEASSISTENZ Krystyna Pol 
SPRECHTRAINING Günter Rohkämper-Hegel
TANZWORKSHOP Petra Lehr
LICHT/TECHNIK Björn Schimpf, Volker Sippel 
ES SPIELEN Marian Borowski, Désirée Freese, Ruth Gonschorrek, Vera Langenkamp, Lukas Manglus, Nils Möllers, Karoline Müller, Max Nahrmann, Judith Suermann, Afra Touray, Sonja Wachlin, Helge Weiß Dank an Corinna Harder und die Lehrerinnen und Lehrer der Helen-Keller-Schule 
IN KOOPERATION MIT Jugendtheater-Werkstatt e.V., Theater im Pumpenhaus, Jib, Universitätsklinikum Münster. 
GEFÖRDERT UND UNTERSTÜTZT VON Kulturamt der Stadt Münster, Fonds Soziokultur e.V., Gesellschaft der Musik- und Theaterfreunde Münsters und des Münsterlandes, Helen-Keller-Schule, Cibaria, Calor

Cactus Junges Theater (MS) – Fragile

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Junges Theater
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Krankheit? Zerbrechlichkeit? Tod? Sind das Tabuthemen? Nicht für Barbara Kemmler und ihre jugendlichen Schauspieler von Cactus. 

Ohne Scheu und mit Sinn für Komik in den richtigen Momenten wagt sich Münsters preisgekröntes Jugendtheater an »heiße Eisen« und begeistert damit Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. In der neuen Produktion mit Live-Musik spielen zwölf junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren zum Thema der physischen Verletztlichkeit, die mit der seelischen eng verknüpft ist. Die mutigen Bekenntnisse kranker Kinder und Jugendlicher der Helen-Keller-Schule sind in die Texte der Mitwirkenden eingeflossen. 

Auf der Bühne entwickelt sich ein beeindruckender Gegenentwurf zu der Sprachlosigkeit Gesunder, die Angst vor unbequemen Fragen haben. Zu Live-Musik, Gesang und Tanz geht’s dabei ganz schön verrückt zu.

11,- € / 6,50 €
 
REGIE UND KÜNSTLERISCHE LEITUNG Barbara Kemmler
MUSIKALISCHE LEITUNG Hugo Germán Gaido 
MUSIK Hugo Germán Gaido, Helmut Buntjer 
KÖRPERARBEIT Josef Exeler
DRAMATURGIE Katharina Viebrock 
BÜHNENBILD Alain Henri Unsenos
KOSTÜME Bettina Zumdick
REGIEASSISTENZ Krystyna Pol 
SPRECHTRAINING Günter Rohkämper-Hegel
TANZWORKSHOP Petra Lehr
LICHT/TECHNIK Björn Schimpf, Volker Sippel 
ES SPIELEN Marian Borowski, Désirée Freese, Ruth Gonschorrek, Vera Langenkamp, Lukas Manglus, Nils Möllers, Karoline Müller, Max Nahrmann, Judith Suermann, Afra Touray, Sonja Wachlin, Helge Weiß Dank an Corinna Harder und die Lehrerinnen und Lehrer der Helen-Keller-Schule 
IN KOOPERATION MIT Jugendtheater-Werkstatt e.V., Theater im Pumpenhaus, Jib, Universitätsklinikum Münster. 
GEFÖRDERT UND UNTERSTÜTZT VON Kulturamt der Stadt Münster, Fonds Soziokultur e.V., Gesellschaft der Musik- und Theaterfreunde Münsters und des Münsterlandes, Helen-Keller-Schule, Cibaria, Calor