Sycorax (MS) – Meine Seele brennt

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Schauspiel
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nach Motiven aus »Victor ou les enfants au pouvoir« von Roger Vitrac 

Auf diesem Kindergeburtstag geht die Etikette im bürgerlichen Salon gründ- lich flöten. Mit diebischer Lust am Ver- gnügen demontiert das Theater Sycorax die heile Welt. Aus Spaß zu Victors neuntem Geburtstag wird bitterböser Ernst. Die zum Schreien komische Inszenierung beeindruckte mit wilder Grandezza auch auf überregionalen Theaterfestivals. 

»Das Theaterensemble Sycorax hat eine bizarre, bedrückende, makaber- komische Farce zusammen geschnitten. Meine Seele brennt schneidet scharf durch das Deckmäntelchen der Ge- sellschaft und läßt ihre faulen Innereien herausquellen. Sycorax schleudern ihr Publikum über eine Achterbahn der Emotionen.« (Münstersche Zeitung) 

Der gemeinnützige Verein Theater Sycorax e.V. besteht seit März 2000 und hat sich die Förderung sozialer Kompetenz und kreativen Potentials psychisch kranker Menschen sowie den Abbau der Diskriminierung dieser Menschen zum Ziel gesetzt. Die Theatergruppe Sycorax – gegründet 1995 – ist ein Baustein dieser Arbeit. 

Die meisten Mitglieder haben bedingt durch psychische Erkrankungen Grenz- erfahrungen gemacht, die sie stark ge- prägt haben. »Meine Seele brennt« ist die siebte Produktion des integrativen Theaterprojekts, das gemeinsam geleitet wird von Paula Artkamp, Schauspielerin und Regisseurin, und Manfred Kerklau, Diplom-Psychologe, Dramatherapeut und Regisseur.

9,- € / 7,- €
 
MIT Alexandra Brink, Johannes Bayer, Hans Jürgen Blümel, Stefan Brüffer, Steff Schmidt, Ludgera Blomberg, Konrad Schönberger, Andreas Balke, Astrid Klosterkamp, Jutta Nahamowitz, Tilman Rademacher, Guido Terbaum, Gudula Wigger
KÜNSTLERISCHE LEITUNG Paula Artkamp, Manfred Kerklau
RAUM Hans Salomon
KOSTÜME Bettina Zumdick
LICHTDESIGN Volker Sippel
PRAKTIKANTIN Heike Namasi
UNTERSTÜTZT VON Kulturamt der Stadt Münster, Theater im Pumpenhaus, Stiftung Siverdes, Volkshochschule Münster, Förderkreis So- zialpsychiatrie, Förder- mitglieder von Sycorax e.V.

Sycorax (MS) – Meine Seele brennt

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Schauspiel
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nach Motiven aus »Victor ou les enfants au pouvoir« von Roger Vitrac 

Auf diesem Kindergeburtstag geht die Etikette im bürgerlichen Salon gründ- lich flöten. Mit diebischer Lust am Ver- gnügen demontiert das Theater Sycorax die heile Welt. Aus Spaß zu Victors neuntem Geburtstag wird bitterböser Ernst. Die zum Schreien komische Inszenierung beeindruckte mit wilder Grandezza auch auf überregionalen Theaterfestivals. 

»Das Theaterensemble Sycorax hat eine bizarre, bedrückende, makaber- komische Farce zusammen geschnitten. Meine Seele brennt schneidet scharf durch das Deckmäntelchen der Ge- sellschaft und läßt ihre faulen Innereien herausquellen. Sycorax schleudern ihr Publikum über eine Achterbahn der Emotionen.« (Münstersche Zeitung) 

Der gemeinnützige Verein Theater Sycorax e.V. besteht seit März 2000 und hat sich die Förderung sozialer Kompetenz und kreativen Potentials psychisch kranker Menschen sowie den Abbau der Diskriminierung dieser Menschen zum Ziel gesetzt. Die Theatergruppe Sycorax – gegründet 1995 – ist ein Baustein dieser Arbeit. 

Die meisten Mitglieder haben bedingt durch psychische Erkrankungen Grenz- erfahrungen gemacht, die sie stark ge- prägt haben. »Meine Seele brennt« ist die siebte Produktion des integrativen Theaterprojekts, das gemeinsam geleitet wird von Paula Artkamp, Schauspielerin und Regisseurin, und Manfred Kerklau, Diplom-Psychologe, Dramatherapeut und Regisseur.

9,- € / 7,- €
 
MIT Alexandra Brink, Johannes Bayer, Hans Jürgen Blümel, Stefan Brüffer, Steff Schmidt, Ludgera Blomberg, Konrad Schönberger, Andreas Balke, Astrid Klosterkamp, Jutta Nahamowitz, Tilman Rademacher, Guido Terbaum, Gudula Wigger
KÜNSTLERISCHE LEITUNG Paula Artkamp, Manfred Kerklau
RAUM Hans Salomon
KOSTÜME Bettina Zumdick
LICHTDESIGN Volker Sippel
PRAKTIKANTIN Heike Namasi
UNTERSTÜTZT VON Kulturamt der Stadt Münster, Theater im Pumpenhaus, Stiftung Siverdes, Volkshochschule Münster, Förderkreis So- zialpsychiatrie, Förder- mitglieder von Sycorax e.V.

Sycorax (MS) – Meine Seele brennt

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Schauspiel
[php]the_field(titel);[/php]
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nach Motiven aus »Victor ou les enfants au pouvoir« von Roger Vitrac 

Auf diesem Kindergeburtstag geht die Etikette im bürgerlichen Salon gründ- lich flöten. Mit diebischer Lust am Ver- gnügen demontiert das Theater Sycorax die heile Welt. Aus Spaß zu Victors neuntem Geburtstag wird bitterböser Ernst. Die zum Schreien komische Inszenierung beeindruckte mit wilder Grandezza auch auf überregionalen Theaterfestivals. 

»Das Theaterensemble Sycorax hat eine bizarre, bedrückende, makaber- komische Farce zusammen geschnitten. Meine Seele brennt schneidet scharf durch das Deckmäntelchen der Ge- sellschaft und läßt ihre faulen Innereien herausquellen. Sycorax schleudern ihr Publikum über eine Achterbahn der Emotionen.« (Münstersche Zeitung) 

Der gemeinnützige Verein Theater Sycorax e.V. besteht seit März 2000 und hat sich die Förderung sozialer Kompetenz und kreativen Potentials psychisch kranker Menschen sowie den Abbau der Diskriminierung dieser Menschen zum Ziel gesetzt. Die Theatergruppe Sycorax – gegründet 1995 – ist ein Baustein dieser Arbeit. 

Die meisten Mitglieder haben bedingt durch psychische Erkrankungen Grenz- erfahrungen gemacht, die sie stark ge- prägt haben. »Meine Seele brennt« ist die siebte Produktion des integrativen Theaterprojekts, das gemeinsam geleitet wird von Paula Artkamp, Schauspielerin und Regisseurin, und Manfred Kerklau, Diplom-Psychologe, Dramatherapeut und Regisseur.

9,- € / 7,- €
 
MIT Alexandra Brink, Johannes Bayer, Hans Jürgen Blümel, Stefan Brüffer, Steff Schmidt, Ludgera Blomberg, Konrad Schönberger, Andreas Balke, Astrid Klosterkamp, Jutta Nahamowitz, Tilman Rademacher, Guido Terbaum, Gudula Wigger
KÜNSTLERISCHE LEITUNG Paula Artkamp, Manfred Kerklau
RAUM Hans Salomon
KOSTÜME Bettina Zumdick
LICHTDESIGN Volker Sippel
PRAKTIKANTIN Heike Namasi
UNTERSTÜTZT VON Kulturamt der Stadt Münster, Theater im Pumpenhaus, Stiftung Siverdes, Volkshochschule Münster, Förderkreis So- zialpsychiatrie, Förder- mitglieder von Sycorax e.V.

Fundbureau.org (MS) – Kein Ort. Nirgends

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Schauspiel
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nach einer Erzählung von Christa Wolf 

Die allerletzten Aufführungen 

Ein Treffen, das nie stattgefundenen hat, jährt sich 2004 zum zweihundertsten Mal: Zwei von ihrer Zeit verkannte, ihrer Zeit vorauseilende, an ihrer Zeit und den Verhältnissen verzweifelnde Dichter begegnen sich: Karoline von Günderrode und Heinrich von Kleist. 

In ihrer Erzählung »Kein Ort. Nirgends« formt Christa Wolf aus Briefen und Texten von und an Günderrode und Kleist bei diesem erwünschten Treffen die Wesen zweier Menschen, die an ihrer Unbedingtheit, ihrem Anspruch nach Wahrhaftigkeit scheitern müssen. 

Zwei Menschen, die sich so nah waren in ihrer Todesnähe und ihrer Unfähigkeit, sich der allgemeinen Oberflächlichkeit anzupassen. Die sich hätten anvertrauen sollen. 

Bei einer Teegesellschaft im Haus der Brentanos in Winkel am Rhein dürfen Kleist und Günderrode zu einander kommen, ein jeder sich dem anderen öffnen. Geheimnisse entdecken, verstanden werden. Ein kurzer Moment der Preisgabe, des Glücks. 

In seiner Bearbeitung hat Jan-Christoph Hassel »Kein Ort. Nirgends« zu einem intimen Kammerspiel für zwei Schauspieler und eine Leinwand verdichtet. 

»Kein Ort. Nirgends habe ich 1977 geschrieben. Das war in einer Zeit, da ich mich selbst veranlasst sah, die Voraussetzungen von Scheitern zu untersuchen, den Zusammenhang von gesellschaftlicher Verzweiflung und Scheitern in der Literatur. Ich hab damals stark mit dem Gefühl gelebt, mit dem Rücken zur Wand zu stehen und keinen richtigen Schritt tun zu können.« 

Christa Wolf, 1982

11,- € / 9,- €
 
ES SPIELEN Karola Maria Niederhuber, Gian-Philip Andreas, Marcell Kaiser, Dirk Rademacher, Zeha Schröder, Charlotte Stemmer 
TEXTBEARBEITUNG & REGIE Jan-Christoph Hassel
DRAMATURGISCHE BERATUNG Elke Maul 
BÜHNENBILD Jan-Christoph Hassel, David Kluge, Ullrich Metzger 
KOSTÜME Claudia Held
VIDEOGESTALTUNG Jan-Christoph Hassel, Till Nachtmann 
GRAFIK David Kluge

Fundbureau.org (MS) – Kein Ort. Nirgends

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Schauspiel
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nach einer Erzählung von Christa Wolf 

Die allerletzten Aufführungen 

Ein Treffen, das nie stattgefundenen hat, jährt sich 2004 zum zweihundertsten Mal: Zwei von ihrer Zeit verkannte, ihrer Zeit vorauseilende, an ihrer Zeit und den Verhältnissen verzweifelnde Dichter begegnen sich: Karoline von Günderrode und Heinrich von Kleist. 

In ihrer Erzählung »Kein Ort. Nirgends« formt Christa Wolf aus Briefen und Texten von und an Günderrode und Kleist bei diesem erwünschten Treffen die Wesen zweier Menschen, die an ihrer Unbedingtheit, ihrem Anspruch nach Wahrhaftigkeit scheitern müssen. 

Zwei Menschen, die sich so nah waren in ihrer Todesnähe und ihrer Unfähigkeit, sich der allgemeinen Oberflächlichkeit anzupassen. Die sich hätten anvertrauen sollen. 

Bei einer Teegesellschaft im Haus der Brentanos in Winkel am Rhein dürfen Kleist und Günderrode zu einander kommen, ein jeder sich dem anderen öffnen. Geheimnisse entdecken, verstanden werden. Ein kurzer Moment der Preisgabe, des Glücks. 

In seiner Bearbeitung hat Jan-Christoph Hassel »Kein Ort. Nirgends« zu einem intimen Kammerspiel für zwei Schauspieler und eine Leinwand verdichtet. 

»Kein Ort. Nirgends habe ich 1977 geschrieben. Das war in einer Zeit, da ich mich selbst veranlasst sah, die Voraussetzungen von Scheitern zu untersuchen, den Zusammenhang von gesellschaftlicher Verzweiflung und Scheitern in der Literatur. Ich hab damals stark mit dem Gefühl gelebt, mit dem Rücken zur Wand zu stehen und keinen richtigen Schritt tun zu können.« 

Christa Wolf, 1982

11,- € / 9,- €
 
ES SPIELEN Karola Maria Niederhuber, Gian-Philip Andreas, Marcell Kaiser, Dirk Rademacher, Zeha Schröder, Charlotte Stemmer 
TEXTBEARBEITUNG & REGIE Jan-Christoph Hassel
DRAMATURGISCHE BERATUNG Elke Maul 
BÜHNENBILD Jan-Christoph Hassel, David Kluge, Ullrich Metzger 
KOSTÜME Claudia Held
VIDEOGESTALTUNG Jan-Christoph Hassel, Till Nachtmann 
GRAFIK David Kluge