Isabelle Schad (Berlin) – SwitchPositionFreezeControl

5. Internationale Tanzwochen Münster 2002

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Der Titel ist Programm. Isabelle Schad nennt es: Eine Selbststudie. Ein Experiment. Eine Art Installation. Die Tänzerin und Choreographin Isabelle Schad arbeitete in den letzten Jahren u.a. mit Wim Vandekeybus, Ludger Lamers, Olga Mesa, Angela Guerreiro, Toula Limnaios, Felix Ruckert und kreiert seit 1995 ihre eigenen Performances, mit denen sie international tourt. In ihrem neuesten Solo thema- tisiert sie die Beobachtung, die Kommunikation, das Ausstellen des Körpers und seiner Abbildung sowie das Verhältnis zwischen Performerin und ZuschauerInnen. Als Fenster und Spiegel dienen dabei ein Kontroll- monitor und das Auge des Zuschauers. Die Choreographie, die sich mit jeder Vorstellung und jedem Publikum ändert, konzentriert sich ganz auf den Körper. Außeneinflüsse sind auf ein Minimum reduziert. Eine genaue und selbstreflektive Arbeit unserer Zeit, mit einem Scheinwerfer, im leeren Raum.

Isabelle Schad (Berlin) – SwitchPositionFreezeControl

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5. Internationale Tanzwochen Münster 2002

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Der Titel ist Programm. Isabelle Schad nennt es: Eine Selbststudie. Ein Experiment. Eine Art Installation. Die Tänzerin und Choreographin Isabelle Schad arbeitete in den letzten Jahren u.a. mit Wim Vandekeybus, Ludger Lamers, Olga Mesa, Angela Guerreiro, Toula Limnaios, Felix Ruckert und kreiert seit 1995 ihre eigenen Performances, mit denen sie international tourt. In ihrem neuesten Solo thema- tisiert sie die Beobachtung, die Kommunikation, das Ausstellen des Körpers und seiner Abbildung sowie das Verhältnis zwischen Performerin und ZuschauerInnen. Als Fenster und Spiegel dienen dabei ein Kontroll- monitor und das Auge des Zuschauers. Die Choreographie, die sich mit jeder Vorstellung und jedem Publikum ändert, konzentriert sich ganz auf den Körper. Außeneinflüsse sind auf ein Minimum reduziert. Eine genaue und selbstreflektive Arbeit unserer Zeit, mit einem Scheinwerfer, im leeren Raum.

Choreographinnen – Eine lange Tanznacht

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5. Internationale Tanzwochen Münster 2002
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Vier Choreographinnen zeigen Ausschnitte aus ihren aktuellen Programmen. 

verschmolzen/zerrissen
Fine Kwiatkowski Magedeburg 

Die Autodidaktin Fine Kwiatkowski entwickelte als eine der ersten Tänzerinnen in der ehemaligen DDR in Zusammenarbeit mit MusikerInnen, Bildenden KünstlerInnen und Filmschaffenden eine ganz eigene Art der Performance. Die TanzMusikPerformance “verschmolzen/zerrissen“ wird in einem Zusammenspiel mit dem Percussionisten Wolfgang Schliemann von dem jeweiligen Aufführungsort geprägt und lebt aus der Intensität der Improvisation. Fine Kwiatkowski tanzt mit bizarren, alle Teile des Körpers in Bewegung setzenden Verschraubungen, Windungen und Drehungen. 

Exposure n° 3
Angela Guerreiro Hamburg 

Angela Guerreiro, ehemalige Tänzerin in der Companie RE.AL/Joao Fiadeiro (Lissabon), ist seit 1995 Choreographin und Tänzerin auf Kampnagel in Hamburg. Inspiriert von Solo-PerformerInnen des 20. Jahrhunderts aus Tanz, Theater, Musik, Kino und Kabarett entwickelt sie ihre Soloreihe “Exposure“, um zu politischen, sozialen und geschlechtsspezifischen Fragen Stellung zu nehmen. Mit jeder Auf- führung wird das Konzept der Reihe weiterentwickelt. In Münster zeigt sie die dritte Etappe in diesem Entwicklungsprozess. 

The better you look, the more you see
Isabelle Schad Berlin 

Für diese Arbeit erforscht Isabelle Schad mit einem Tänzer und einer Tänzerin den Ursprung der Bewegung. Sie beobachten Körpersprache im Alltag, in privaten und öffentlichen Situationen, isolieren und reproduzieren einzelne Bewegungsmuster und verbinden sie zu einer assoziativen und eigenwilligen Choreographie. 

Wie schon in ihrem Solo “Switch PositionFreeze-Control³, das sie ebenfalls auf diesem Festival zeigen wird, stellt sie wieder die Frage nach dem Verhältnis zwischen Performerin und BetrachterInnen und ihren unterschiedlichen Standpunkten: Was siehst Du und von wo aus? 

in the box
Bridge Markland Berlin 

Bridge Markland ist eine Virtuosin des Rollenspiels und der Verwandlung, ein Chamäleon, das sich in viele Extreme begibt, sich aber auf keines festlegen lässt und mit Leichtigkeit die Grenzen zwischen Subkultur und Hochkultur, Tanz und Theater, Comedy und Erotik überschreitet. In ihrem abendfüllenden Soloprogramm “in the box“ zappt sie sich anhand ausgewählter Zitate sub- jektiv eklektisch durch die Biographien berühmter Persönlichkeiten und steckt sie “in die Kiste“. In Münster zeigt sie zwei Ausschnitte aus ihrem Stück, einer davon behandelt Anita Berber.

Choreographinnen – Eine lange Tanznacht

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5. Internationale Tanzwochen Münster 2002
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Vier Choreographinnen zeigen Ausschnitte aus ihren aktuellen Programmen. 

verschmolzen/zerrissen
Fine Kwiatkowski Magedeburg 

Die Autodidaktin Fine Kwiatkowski entwickelte als eine der ersten Tänzerinnen in der ehemaligen DDR in Zusammenarbeit mit MusikerInnen, Bildenden KünstlerInnen und Filmschaffenden eine ganz eigene Art der Performance. Die TanzMusikPerformance “verschmolzen/zerrissen“ wird in einem Zusammenspiel mit dem Percussionisten Wolfgang Schliemann von dem jeweiligen Aufführungsort geprägt und lebt aus der Intensität der Improvisation. Fine Kwiatkowski tanzt mit bizarren, alle Teile des Körpers in Bewegung setzenden Verschraubungen, Windungen und Drehungen. 

Exposure n° 3
Angela Guerreiro Hamburg 

Angela Guerreiro, ehemalige Tänzerin in der Companie RE.AL/Joao Fiadeiro (Lissabon), ist seit 1995 Choreographin und Tänzerin auf Kampnagel in Hamburg. Inspiriert von Solo-PerformerInnen des 20. Jahrhunderts aus Tanz, Theater, Musik, Kino und Kabarett entwickelt sie ihre Soloreihe “Exposure“, um zu politischen, sozialen und geschlechtsspezifischen Fragen Stellung zu nehmen. Mit jeder Auf- führung wird das Konzept der Reihe weiterentwickelt. In Münster zeigt sie die dritte Etappe in diesem Entwicklungsprozess. 

The better you look, the more you see
Isabelle Schad Berlin 

Für diese Arbeit erforscht Isabelle Schad mit einem Tänzer und einer Tänzerin den Ursprung der Bewegung. Sie beobachten Körpersprache im Alltag, in privaten und öffentlichen Situationen, isolieren und reproduzieren einzelne Bewegungsmuster und verbinden sie zu einer assoziativen und eigenwilligen Choreographie. 

Wie schon in ihrem Solo “Switch PositionFreeze-Control³, das sie ebenfalls auf diesem Festival zeigen wird, stellt sie wieder die Frage nach dem Verhältnis zwischen Performerin und BetrachterInnen und ihren unterschiedlichen Standpunkten: Was siehst Du und von wo aus? 

in the box
Bridge Markland Berlin 

Bridge Markland ist eine Virtuosin des Rollenspiels und der Verwandlung, ein Chamäleon, das sich in viele Extreme begibt, sich aber auf keines festlegen lässt und mit Leichtigkeit die Grenzen zwischen Subkultur und Hochkultur, Tanz und Theater, Comedy und Erotik überschreitet. In ihrem abendfüllenden Soloprogramm “in the box“ zappt sie sich anhand ausgewählter Zitate sub- jektiv eklektisch durch die Biographien berühmter Persönlichkeiten und steckt sie “in die Kiste“. In Münster zeigt sie zwei Ausschnitte aus ihrem Stück, einer davon behandelt Anita Berber.

cie. toula limnaios (Berlin) : vertige/ysteres

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5. Internationale Tanzwochen Münster 2002
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Nach Einladungen zu zahlreichen Festivals und Gastspielen in ganz Europa wird die 1996 gegründete cie. toula limnaios bei den Internationalen Tanzwochen Münster mit den zwei Arbeiten “vertige“ und “ysteres“ zu sehen sein. In beiden haben sich Tanz, Musik,Video und Licht zu einer Gesamtkomposition vereint. Die Choreographin und Interpretin Toula Limnaios, die in Brüssel und Essen studierte und Mitglied des Folkwang-Tanzstudios unter der Leitung von Pina Bausch war, nimmt den Zuschauer in ihrem Solo “vertige“ mit auf eine Reise ins Innere ihrer Gedanken- und Gefühlswelt. Bilder und Erinnerungen, von der Video- künstlergruppe cyan visualisiert, rasen als Dauerfeuer auf das Publikum ein und ziehen es mit in den Sog des Schwindels. 

Den Boden unter den Füßen verlierend, zappt man hin und her, zwischen dem lebendigen Frauenkörper und der Leinwand. In dem Duo “ysteres“ wird die Idee des Schwindels fortgeführt und durch ein Höchstmaß innerer Erregung zu explodierender Hysterie gesteigert. Insistierende Musik, rasant geschnittene Videobilder und zwanghaft heftige und schnelle Bewegungen der beiden Tänzerinnen entfachen einen Taumel, der den Zuschauer begierig die Tanz- und Videobilder in sich aufsaugen lässt.