KLANGZEIT 2018 | Heaven & Earth Magic

 

Konzert | Do 24.05.2018, 20h

KLANGZEIT 2018

Festival für neue Musik
Heaven & Earth Magic

Lust auf eine akustische Entdeckungsreise? Können wir bieten. Mit einem international besetzten FESTIVAL NEUE MUSIK, das in garantiert überraschende Gefilde führt. Experimentell, elektronisch, avantgardistisch. Den Anfang macht das Trio Walter/Parfitt/Hirt. Die Musiker aus drei Generationen der europäischen Impro-Szene begleiten kongenial den Film „Heaven & Earth Magic“ von Harry Everett Smith. Dieses surreale Animationsmeisterwerk aus dem Jahr 1957, das mit viktorianischen Bildern auf wilde Himmelfahrten geht.

Saxophon, Tubax Florian Walter E-Gitarre & Live-Elektronik Erhard Hirt Perkussion & Elektronik Ross Parfitt Foto André Symann

12,- € / erm. 6,- €

Christian Fries | Der Untergeher

Untergeher_groß

 

Theater | So 13. + Mo 21.05.2018, 18h

Christian Fries

Münster
Der Untergeher

Soviel Genie ist nicht auszuhalten. In Thomas Bernhards Roman „Der Untergeher“ hören zwei hoffnungsvolle Pianisten den göttlichen Glenn Gould die Goldberg-Variationen von Bach performen. Und schmeißen ihre Karrieren augenblicklich hin. Diese Perfektion werden sie nie erreichen. Der eine verschenkt sofort seinen Steinway-Flügel. Der andere knüpft sich dreißig Jahre später am Baum auf. Bernhardsche Bitterkomik in Reinkultur. Eine grandios-gallige Reflexion über die Künstlerexistenz und ihr Scheitern. Der Schauspieler und Regisseur Christian Fries verdichtet sie zum funkelnden Monolog. Ein Stuhl. Ein Scheinwerfer. Ein bis auf die letzte Silbe durchdrungener Roman. Das ist sein UNTERGEHER. In immer neuen Variationen – also Goldberg-mäßig – schraubt sich Fries in die Partitur einer Krise. Zu bestaunen ist „die Leistung eines Schauspielers, der zwei Stunden kunstvoll gewundenen Bernhard-Text so verinnerlicht hat, dass man ihn für den wirklichen Erzähler hält“ (WN). Kurzum: „Bravo!“ (Gießener Anzeiger).

Text Thomas Bernhard
Bühnenfassung Christian Fries
Produktion Stadttheater Gießen
Spiel Christian Fries
Aufführungsrechte Suhrkamp Verlag Berlin

13,-/ erm. 8,- €

Scott Matthew | Konzert

Konzert | Mi 16.05.2018, Einlass 19.00 Uhr / Beginn 20.00 Uhr

Scott Matthew

konzerte dieser art #2

Traurigsein kann jeder. Weltschmerz in leuchtende Melodien packen und so hell besingen, dass es einem das Herz abwechselnd zuschnürt und aufsprengt, das kann keiner wie Scott Matthew. Der Australier mit Wahlheimat New York komponiert die schönsten melancholischen Songs der Welt. Sweet sadness, happy depression. Mit einem Bein in der unglücklichen Kindheit, mit dem anderen im Alleinsein des Jetzt. Und trotzdem klingt ein Ja aus allem, die Chance zur Versöhnung. Unvergesslich Matthews Duett mit seinem Vater Ian auf dem Coveralbum „Unlearned“: „Help me make it through the night”. Nach einigen Soundtrack-Beteiligungen („Shortbus“, „Ghost in the Shell“) und fünf umwerfenden Soloplatten stellt der Trauma-Poet im kommenden April sein jüngstes Album vor. „Ode to Others“. Das handelt, na klar, von der Liebe. Nicht nur der romantischen, die so gern scheitert. Sondern auch der zu Freunden und Familie. Ein neuer Abschnitt auf Matthews long and lonely road. Und garantiert ein Live-Erlebnis. Das beste traurige Konzert des Jahres!

präsentiert von: Rolling Stone
Agentur: Konzertbüro Schoneberg

www.schoneberg.de
www.scottmatthewmusic.com

Einlass: 19 Uhr / Beginn: 20 Uhr bestuhlt, freie Platzwahl

Tickets: 19,- € (zzgl. Gebühren) / AK: 24,- €

VVK:
Jörgs CD-Forum
WN-Ticket-Shop
und an allen bekannten VVK-Stellen

Bitte beachten Sie, dass bei Reservierungen über das Pumpenhaus der Abendkassenpreis gilt!


Christian Fries | Der Untergeher

Untergeher_groß

 

Theater | So 13. + Mo 21.05.2018, 18h

Christian Fries

Münster
Der Untergeher

Soviel Genie ist nicht auszuhalten. In Thomas Bernhards Roman „Der Untergeher“ hören zwei hoffnungsvolle Pianisten den göttlichen Glenn Gould die Goldberg-Variationen von Bach performen. Und schmeißen ihre Karrieren augenblicklich hin. Diese Perfektion werden sie nie erreichen. Der eine verschenkt sofort seinen Steinway-Flügel. Der andere knüpft sich dreißig Jahre später am Baum auf. Bernhardsche Bitterkomik in Reinkultur. Eine grandios-gallige Reflexion über die Künstlerexistenz und ihr Scheitern. Der Schauspieler und Regisseur Christian Fries verdichtet sie zum funkelnden Monolog. Ein Stuhl. Ein Scheinwerfer. Ein bis auf die letzte Silbe durchdrungener Roman. Das ist sein UNTERGEHER. In immer neuen Variationen – also Goldberg-mäßig – schraubt sich Fries in die Partitur einer Krise. Zu bestaunen ist „die Leistung eines Schauspielers, der zwei Stunden kunstvoll gewundenen Bernhard-Text so verinnerlicht hat, dass man ihn für den wirklichen Erzähler hält“ (WN). Kurzum: „Bravo!“ (Gießener Anzeiger).

Text Thomas Bernhard
Bühnenfassung Christian Fries
Produktion Stadttheater Gießen
Spiel Christian Fries
Aufführungsrechte Suhrkamp Verlag Berlin

13,-/ erm. 8,- €

Christian Fries (Münster) | Sie könnten erst einmal so höflich sein, mir guten Tag zu sagen!

Theater | Fr 11. + Sa 12.05.2018, 20h

neubau / Christian Fries + AGGREGATE

Münster / Leipzig, Berlin
Sie könnten erst einmal so höflich sein, mir guten Tag zu sagen!

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Marcel Proust 3 / 267-435

Jemanden „dissen“? Ist ein relativ neuer Begriff. Aber ein sehr alter Vorgang. Marcel Proust zum Beispiel wusste bestens Bescheid über diesen fragwürdigen Sozialsport. Die Lästerorgien der Adligen in seinem Jahrhundertwerk „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ zeugen davon. Andere erniedrigen, um sich selbst zu erhöhen – das war freilich nicht nur in den Salons der Pariser Gesellschaft um 1900 verbreitet. Sondern ist quer durch die Zeiten, Schichten und Milieus zu beobachten. Wie behaupten Menschen ihren Status? Welche Mittel sind recht im Kampf um Rang und Existenz? Welche Rolle spielen Religion, Sexualität? Fragen, die den Regisseur Christian Fries mit Proust faszinieren. Fries hat ja schon in seiner Ibsen-Inszenierung „Rosmersholm“ („Höchst sehenswert!“, WN) das zeitlose Spiel um Macht und Manipulation seziert. Hier nun lässt er die subtile Hellsichtigkeit Prousts leuchten – die nicht selten eine comicverdächtige Komik birgt. Auch das gehört dazu. Das Dissen hat viele Gesichter.

Schauspiel Astrid Kohlhoff, Verena Noll, Stefan Ebeling, David Fischer Regie, Musik Christian Fries Bühne, Kostüme, Live-Kamera Silvio Beck Produktion neubau + AGGREGATE Koproduktion TheaterschaffT Leipzig, Theater im Pumpenhaus Münster und LOFFT Leipzig Förderer Kulturamt der Stadt Münster, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Stadt Leipzig

http://www.christianfries.info/
http://www.theater-aggregate.de/

13,- € / erm. 8,- €