Scott Matthew | Konzert

Konzert | Mi 16.05.2018, Einlass 19.00 Uhr / Beginn 20.00 Uhr

Scott Matthew

konzerte dieser art #2

Traurigsein kann jeder. Weltschmerz in leuchtende Melodien packen und so hell besingen, dass es einem das Herz abwechselnd zuschnürt und aufsprengt, das kann keiner wie Scott Matthew. Der Australier mit Wahlheimat New York komponiert die schönsten melancholischen Songs der Welt. Sweet sadness, happy depression. Mit einem Bein in der unglücklichen Kindheit, mit dem anderen im Alleinsein des Jetzt. Und trotzdem klingt ein Ja aus allem, die Chance zur Versöhnung. Unvergesslich Matthews Duett mit seinem Vater Ian auf dem Coveralbum „Unlearned“: „Help me make it through the night”. Nach einigen Soundtrack-Beteiligungen („Shortbus“, „Ghost in the Shell“) und fünf umwerfenden Soloplatten stellt der Trauma-Poet im kommenden April sein jüngstes Album vor. „Ode to Others“. Das handelt, na klar, von der Liebe. Nicht nur der romantischen, die so gern scheitert. Sondern auch der zu Freunden und Familie. Ein neuer Abschnitt auf Matthews long and lonely road. Und garantiert ein Live-Erlebnis. Das beste traurige Konzert des Jahres!

präsentiert von: Rolling Stone
Agentur: Konzertbüro Schoneberg

www.schoneberg.de
www.scottmatthewmusic.com

Einlass: 19 Uhr / Beginn: 20 Uhr bestuhlt, freie Platzwahl

Tickets: 19,- € (zzgl. Gebühren) / AK: 24,- €

VVK:
Jörgs CD-Forum
WN-Ticket-Shop
und an allen bekannten VVK-Stellen

Bitte beachten Sie, dass bei Reservierungen über das Pumpenhaus der Abendkassenpreis gilt!

RESERVIERUNG
MI 16/05/2018 | 20.00 Uhr
konzerte dieser art #2 | Scott Matthew

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Hajusom (Hamburg) | Silmandé

Theater | Sa 5.05.2018, 20h

Hajusom

Hamburg
Silmandé

Hajusom und das Ensemble Resonanz hinterfragen das Handeln des Menschen und dessen Folgen für den Planeten. Aus der gemeinsamen Forschung im Medienbunker St. Pauli und in Zusammenarbeit mit einem Partnerprojekt in Ouagadougou, dem utopischen Kunst-Garten Silmandé, entsteht ein Was-Wäre-Wenn-Paradies auf der Bühne. Performance und Musik verschmelzen mit inszenierten Plastikwelten, in denen die Beziehung zwischen Mensch und Planet neu verhandelt wird.

SILMANDÉ, das aus Ouagadougou geliehene Wort, bedeutet Wirbel, Gestöber und Tanz. Protagonist von SILMANDÉ ist der Planet. Posthumane Wesen blicken zurück auf seine Geschichte, auf den Splitter im Auge des Menschen und auf die Trümmer, über die nun Pflanzen ins Universum wuchern. Wie sieht das neue Leben aus? Rückzug oder Revolution?

Um das rücksichtslose Handeln des Menschen und dessen Folgen für den Planeten zu hinterfragen, haben sich Hajusom und Musiker des Ensemble Resonanz im Medienbunker St. Pauli zu einem Kunstlabor zusammengeschlossen. In dem Partnerprojekt Jardin Silmandé in Ouagadougou pflanzten unterdessen Nachbarn aus dem Viertel Bäume gegen die rasende Versteppung in Westafrika. Eine Recherchereise von Hajusom bestätigte das Potential des Gartens als radikal gedachtes Paradies für die Bühne.

On Stage werden Videobilder des realen Gartens mit einer neuartigen Welt aus Plastik verschmelzen. Amöbenartig gleiten die Performer durch das Zeitalter der ersten menschlichen Naturerfahrungen, beginnen diese zu beherrschen, auszubeuten, werden zu Fliehenden vor dem selbst erzeugten, gewaltigen Wandel ihrer Umwelt. Viktor Marek, musikalischer Kopf von Hajusom, Wolfgang Mitterer, einer der führenden Komponist unserer Zeit, Ensemble Resonanz – Orchester in Residency der Elbphilharmonie – und Patrick Kabré, Initiator des Gartens Silmandé, sorgen für den Soundtrack aus elektronischen Sounds, flexiblen Mikromusiken, Fragmenten Neuer und Alter Musik sowie Improvisationen und Rap.

4.05.2018, 19.30 Uhr – Info-Abend mit Patrick Kabré
Der Garten Silmandé in Ouagadougou
Am 4. Mai ab 19:30 Uhr präsentiert Patrick Kabré im Paul-Gerhardt-Haus (Friedrichstraße 10 in Münster) das von ihm gegründete Eco-Art-Projekt „Garten Silmandé“, das sich in der Hauptstadt Burkina Fasos, Ouagadougou, befindet. Diese Präsentation findet am Vorabend der Aufführung des Stücks „Silmandé“ statt, das am 5. Mai im Theater Pumpenhaus in Münster gezeigt wird. Beide Abende sollte man nicht verpassen! m Jardin Silmandé in Ouagadougou wurden Bäume gepflanzt, jeder ein kleines Teilstück des Waldes, der einmal die Sahel-Zone begrünen soll. Eine Recherchereise von Hajusom bestätigte das Potential des Gartens als radikal gedachtes Paradies für die Bühne. In Hamburg entwarf Viktor Marek magisch-kosmologische Beats, und an der Feldstraße entstand die Weltsprache, in der die Wesen aus Silmandé mit uns kommunizieren.
Alle Infos hier.

 

Von und mit Ensemble Hajusom Hamed Ahmadi, Inoussa Dabré, Zandile Darko, Francesco Di Bari, Farzad Fadai, Elmira Ghafoori, Katalina Götz, Aboubakar Badi Maiga, Nebou N’Diaye, Reza Rafii, Dennis Robert Ensemble Resonanz Cordula Grolle, Juditha Haeberlin, Tim-Erik Winzer, David Schlage, Tom Glöckler Gesang Julia Mihály Künstlerische Leitung/Konzept/Regie Ella Huck, Dorothea Reinicke Musikalische Leitung/Konzept Juditha Haeberlin, Viktor Marek, Tim-Erik Winzer Komposition Viktor Marek, Wolfgang Mitterer Ausstattung Michael Böhler, Markus Lohmann, Jelka Plate Choreografie Josep Garcia Caballero, Jochen Roller Musiker und Initiator Jardin Silmandé Patrick Kabré Video Joseph „Chocho“ Tapsoba Sounddesign Manuel Horstmann Lichtdesign Marek Lamprecht Co-Regie Lea Connert Regieassistenz Zandile Darko Hospitanz Vivienne Lütteken Praktikantin Marlene Helling Produktionsleitung Lea Connert, Dorothee Hallbrock, Heike Ressel Projektkoordination Julia zur Lippe, Elisa Erkelenz Assistenz Ariane Batou-To Van Öffentlichkeitsarbeit und Rahmenprogramm Elisa Erkelenz, Ania Faas Fotografie Arnold Morascher Videografie Mathis Menneking Grafik Antje Haack/lichten.com Logo Rocket & Wink Dank an Lore Hofmann und Dostan Catering!

Silmandé ist eine Kooperation von Hajusom e.V., Ensemble Resonanz und Jardin Silmandé Burkina Faso in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg, Theater im Pumpenhaus Münster, Gorki Theater Berlin, Carrefour National de Théâtre de Ouagadougou CITO, Goethe-Institut Ouagadougou. Gefördert von Kulturstiftung des Bundes, Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung, Hamburgische Kulturstiftung und Rudolf Augstein Stiftung

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder.

13,- € / erm. 8,- €
RESERVIERUNG
SA 5/05/2018 | 20.00 Uhr
Hajusom (Hamburg) | Silmandé

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Stav Marin und Neta Weiner (Israel) | Messer // Cut. Loose

Tanz | Mi 2.05.2018, 20h

Stav Marin und Neta Weiner

Israel
Messer // Cut. Loose

MESSER ist Teil des Residenzprogramms „Die 3. Generation“, das bodytalk im Rahmen des Tanzfonds Erbe Vorhabens „Friedensanleitung für jedermann“ im April und Mai 2018 in Münster ausrichtet und das das letztjährige Symposium „Ausweitung der Tanzzone“ fortführt sowie auf praktische Füße stellt: Zwei aktuelle Graffitti beschreiben stimmig die Stimmung um Sinn und Unsinn von politisch motivierten Kunstaktionen im öffentlichen Raum: „Überall hinpissen, girlz!“, gesehen in Leipzig und „FUCK PAST PRESENT FUTURE“, gesehen in Duisburg. Die ResidenzkünstlerInnen sind: Neta Weiner, Stav Marin, Julia Dick, René Haustein, Lukas Zerbst.

Mentoren und Womentoren begleiten die ResidentInnen, z.B. auch zum Abendessen bei den Ortsheiligen der Stadt und haben die Hoffnung, von den ResidentInnen etwas zu lernen: Kunst kommt von Nicht-Können, denn wenn man es kann, ist es ja keine Kunst mehr!

MESSER ist ein Tanztheaterstück mit Live-Musik, das in Israel unter dem Original-Titel Cut. Loose mit zwei Preisen ausgezeichnet wurde: Israel Festival Award Winner, Acco Festival 2016 und The “Stage Language” prize winner, Israeli fringe awards, 2017

Performances in Münster am Welttanztag, 29 April 2018, am 2. Mai 2018 im Theater im Pumpenhaus und vom 9. – 13. Mai 2018 während des 101. Deutschen Katholikentags.

Von und mit Stav Marin und Neta Weiner Dramaturgie Raz Weiner Lichtdesign Yoav Barel Kostüm Anat Martkovich Produktion Shir Berebi Im Rahmen von bodytalks Tanzfonds-Erbe Residenzprogramm „Die 3. Generation“

14,- € / erm. 9,- €
RESERVIERUNG
Mi 2/05/2018 | 20.00 Uhr
Stav Marin und Neta Weiner (Israel) | Messer // Cut. Loose

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WILDWUCHS | ORTungen

Vortrag/Installation | So 29.04.2018, 16h

wildwuchs – Freie Szene

Jürgen Lemke | ORTungen

Jürgen Lemke erkundet seit 20 Jahren künstlerisch den öffentlichen Raum. Schwerpunktmäßig in Münster. „ORTungen“ nennt er seine urbanen Interventionen. Sie greifen Themen auf, die brisanzmäßig flirren. Und öffnen Blicke hinter die Fassaden des Vorgefundenen. Höchste Zeit, die Arbeit dieses manisch vielseitigen Künstlers, Kurators, Projektemachers, Lehrers und Flatterband-Magiers mal im Gesamten zu betrachten. „ORTungen 1997 bis 2017“ zeigt als Installation und Bühnenpräsentation ein Lemke-Best-of. Dazu zählen Kooperationen mit der Freien Szene (u.a. Theater Titanick). Und Werke wie „ORTungen `97: Virtuelle – Reale Räume“, entstanden während der Skulptur.Projekte. Damals gründete er ein „Mediendorf“ aus Gartenhäusern am Aasee. Oder die Absperrband-Aktion „Public Art Memorial LWL“ von 2017. Ein Protest gegen die umstrittene Platzierung des LWL-Logos in der Installation „Silver Frequency“ von Otto Piene. Auch das zeichnet schließlich Lemkes Kunst aus. Dass sie quer zu ihrer Zeit steht.

wildwuchs – Freie Szene
Initiative moNOkultur Münster

Vielfalt. Phantasie. Experimentierlust. Begriffe, die man auch in Münster gern mit der „Freien Szene“ verknüpft. Aber was genau ist das Wesen dieser Buntheit? Was bedeutet das Produzieren in freien Strukturen heute? Das Bündnis „moNOkultur“ macht sich seit 2013 für bessere Förder- und Arbeitsbedingungen der unabhängigen Kunst- und Kulturschaffenden stark. Jetzt bieten wir den Stärken der Szene die breitestmögliche Plattform. Bündeln die kreative Power. Regen den Dialog an. Und forcieren die Vernetzung untereinander. In Kooperation mit dem Pumpenhaus zeigen wir vom 6. bis 29. April die Veranstaltungsreihe wildwuchs – Freie Szene. Mit Ausstellungen, Performances, Konzerten und Partys. Die Spanne reicht vom Stummfilm mit Live-Musik bis zur Space-Hörspiel-Disko. Von der installativen Werkschau bis zur alkoholseligen Lesung. Wir haben altgediente Künstler*innen und Gruppen ebenso eingeladen wie vielversprechende Newcomer. Schließlich ist die Freie Szene permanent im Wandel. Und garantiert für eine Überraschung gut. Wildwuchs eben!

Eine Veranstaltungsreihe der Initiative moNOkultur – Bündnis der freien Szene Münster – in Kooperation mit dem Theater im Pumpenhaus Münster und Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Münster

Eintritt frei
RESERVIERUNG
SO 29/04/2018 | 16.00 Uhr
Jürgen Lemke | ORTungen

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WILDWUCHS | Gloster Productions

Lesung/Konzert | So 29.04.2018, 18h

wildwuchs – Freie Szene

Gloster Productions | Wie Beethoven Dostojewski ein kaleidoskopisches Kleid reichte

Die beiden Männer sind sich zu Lebzeiten nie begegnet. Und auf den ersten Blick haben sie auch nichts gemeinsam. Zum Glück besitzen der Schauspieler Carsten Bender und der Musiker Wilhelm Rodenberg ein Gespür für querschießende Geistesverwandtschaft, wo man sie nie vermutet hätte. Bei ihnen trifft Dostojewskis phantastische Erzählung „Traum eines lächerlichen Menschen“ auf die „Sonate E-Dur op. 109“ von Beethoven. Schwere meets Pathos? Von wegen. Der Schriftsteller und der Komponist zeigen sich hier von überraschend lichter Seite. Als Schwärmer. Dostojewski, früher Schillerianer, schreibt glühend über seinen Traum vom Goldenen Zeitalter. Beethoven komponiert die „Sonate“ in himmlischer Tonart. Bei Bender und Rodenberg umkleidet das Klavier die wechselnden Stimmungen der Erzählung. Und die Sonate träumt den Traum weiter. Dazwischen rufen atonal die „Sechs kleinen Klavierstücke“ von Arnold Schönberg – als Fortsetzung Beethovens in die Moderne. Ein Hörereignis. In vielfacher Hinsicht.

Lesung Carsten Bender Klavier Wilhelm Rodenberg

 

wildwuchs – Freie Szene
Initiative moNOkultur Münster

Vielfalt. Phantasie. Experimentierlust. Begriffe, die man auch in Münster gern mit der „Freien Szene“ verknüpft. Aber was genau ist das Wesen dieser Buntheit? Was bedeutet das Produzieren in freien Strukturen heute? Das Bündnis „moNOkultur“ macht sich seit 2013 für bessere Förder- und Arbeitsbedingungen der unabhängigen Kunst- und Kulturschaffenden stark. Jetzt bieten wir den Stärken der Szene die breitestmögliche Plattform. Bündeln die kreative Power. Regen den Dialog an. Und forcieren die Vernetzung untereinander. In Kooperation mit dem Pumpenhaus zeigen wir vom 6. bis 29. April die Veranstaltungsreihe wildwuchs – Freie Szene. Mit Ausstellungen, Performances, Konzerten und Partys. Die Spanne reicht vom Stummfilm mit Live-Musik bis zur Space-Hörspiel-Disko. Von der installativen Werkschau bis zur alkoholseligen Lesung. Wir haben altgediente Künstler*innen und Gruppen ebenso eingeladen wie vielversprechende Newcomer. Schließlich ist die Freie Szene permanent im Wandel. Und garantiert für eine Überraschung gut. Wildwuchs eben!

Eine Veranstaltungsreihe der Initiative moNOkultur – Bündnis der freien Szene Münster – in Kooperation mit dem Theater im Pumpenhaus Münster und Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Münster

10,- € / erm. 8,- €
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So 29/04/2018 | 18.00 Uhr
Gloster Productions | Wie Beethoven Dostojewski ein kaleidoskopisches Kleid reichte

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